vendredi 27 avril 2012
Par eichhörnchen le vendredi 27 avril 2012, 22:55 - Artikeln - articles
Eichhörnchen-Artikel, erschienen in der Monatszeitschrift GWR Nr. 369 Ausgabe Mai 2012.
Baumbesetzung,
Strommast-Abschraube-Aktionen und vieles mehr
"Wenn die aktiven Umweltaktivisten, die
heute gegen die Atomkraft kämpfen, später auf die Idee kommen, die
Hochspannungsleitungen zu bekämpfen, ist anzunehmen, dass die Situation ernst
wird. Atomkraftwerke können mit Hilfe von Stacheldraht und wenn notwendig der
Bereitschaftspolizei abgeschottet werden. Für die Strommasten gilt dies aber
nicht“, hieß es in einem als vertraulich eingestuften geheimen Dokument
vom französischen staatlichen Elektrizitätswerk EDF aus dem Jahr 1983.
Genau dies passiert heute. Die Baumbesetzung dauert an!
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mardi 24 avril 2012
Par eichhörnchen le mardi 24 avril 2012, 01:16 - agenda
Mit Cécile Lecomte und Nadine Dietrich
26 April 2012 - 19 Uhr - Gängeviertel (Fabrik), Valentinskamp 39 in
Hamburg
im Rahmen der Lesetage selber machen - Vattenfall Tschüß
sagen
http://www.lesetage-selber-machen.de/Programm2012
Sie hat den Protest gegen Vattenfalls Moorburgtrasse unterstützt und mit
etlichen anderen Monate lang bei hartem Frost Bäume im Gählerpark besetzt, bei
den Castortransporten kann sie schon mal für eine mehrstündige Verzögerung
sorgen: die Aktionskletterkünstlerin Cécile Lecomte unterstützt Umweltgruppen
bundesweit.
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dimanche 22 avril 2012
Par eichhörnchen le dimanche 22 avril 2012, 23:36 - agenda
Einladung zu einer Konferenz in französischer Sprache (ohne
Verdolmetschung): Deutschlands Atomausstieg und Energiewende aus französischer
Sicht. Was kann Frankreich von Deutschland lernen? Am 24.4. 19 Uhr im Saalbau
Gallus (Frankenallee 111 - 60326 Frankfurt am Main)
Ich bin als Referentin dort eingeladen. Ich übernehme hier den
Einladungstext des Veranstalters.
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samedi 21 avril 2012
Par eichhörnchen le samedi 21 avril 2012, 00:32 - Artikeln - articles
Fortsetzung am 7. 5. - kurzer Schiebetermin ohne die Angeklagten - und
24. Mai ganztags ab 9:00 Uhr
Am Freitag ging der S21 Baggerprozess vor dem Stuttgarter Landgericht weiter
(3. Prozesstag). Verhandelt wird über die Besetzung eines Abrisbaggers gegen
das Wahnsinnprojekt S21 durch drei Robin Wood AktivistInnen im Sommer 2010. Den
zwei AktivistInnen, die sich seit dem 18. April vor dem Landgericht
verantworten müssen, wird Hausfriedensbruch vorgeworfen. Ja, auch wenn die
Angeklagten sich - in luftiger Höhe - unter freiem Himmel versammelten.
Auch wenn es im S21-Krieg im konkreten Fall weder ein Haus noch Frieden
gab. Die Firma Wolf und Müller hat gegen die AktivistInnen Strafantrag
gestellt.
" Hallo geht's noch?" stand damals auf dem Transparent der
KletterdemonstrantInnen auf dem Bagger.
"Hallo geht's immer noch?" fragt man sich vor dem Landgericht
Stuttgart.
Nach dem Kampf
um Plüschtiere am Donnerstag - eine lange Schlange durfte am Freitag
ins Gerichtssaal, die war lang aber nicht hoch - ging es am Freitag im Saal 2
mit der Vernehmung von zwei Zeugen der Firma Wolf und Müller und zahlreichen
Beweisanträgen
der Angeklagten zur Rechtswidrigkeit von Stuttgart 21 weiter.
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jeudi 19 avril 2012
Par eichhörnchen le jeudi 19 avril 2012, 21:07 - Artikeln - articles
Zweiter Verhandlungstag im Baggerprozess vor dem Landgericht.
Higlight des Tages: Der Streit um Plüschtiere in den Zuschauereihen.Es ist
jetzt richterlich verkündet. Plüschtiere bis zu einer Höhe von 50 Zentimeter
dürfen in den Gerichtssaal rein. Größere werden als gefährlich angesehen
(mögliche Wurfgeschosse). Das sei im Sinne der Sicherheit alles Beteiligten.
Erdmännchen, das Maskottchen der S21 GegnerInnen darf nun in den Gerichtssaal
rein. (
Antrag auf
Zulassung von Plueschtieren als PDF )
Nach dem Kuhandel, nun das Erdmännchen, das ist hier ein Zooprozess,
meint mein Mitangeklagter Arne.
In der Sache sind wir ansonsten nicht viel wieter gekommen: Besitzverhältnisse
und Frage um das Hausrecht weiter unklar. Die Angeklagten nehmen zu den
Beweismitteln der letzten Zwei Tage Stellung. (
Stellungnahme
Versammlungsgesetz als PDF)
Eichhörnchen ist ganz schöne müde (blöder Rheumaschub!) und freut sich, dass
die Blogger von
BAA (bei Abriss Aufstand) einen kurzen Bericht zum heutigen Verhandlungstag
geschrieben haben. Dieser wird hier übernommen.
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mercredi 18 avril 2012
Par eichhörnchen le mercredi 18 avril 2012, 22:14 - Artikeln - articles
Am heutigen Mittwoch
begann vor dem Stuttgarter Landgericht eine Berufungsverhandlung gegen zwei
Robin Wood AktivistInnen vor dem Stuttgarter Landgericht. Den zwei
KletteraktivistInnen wird vorgeworfen, am 30. August 2010 aus Protest gegen das
Bauprojekt Stuttgart 21 einen Abrißbagger besetzt zu haben. Hausfriedensbruch
und Nötigung lautete die Anklagte zu Beginn der Verhandlung. Nach sechs Stunden
intensivem juristischem Schlagabtausch wurde die Verhandlung auf den morgigen
Donnerstag 14 Uhr vertagt, das allerdings nur, weil die Staatsanwaltschaft -
wohl aus politischer Motivation - sich einer Einstellung des Verfahrens
entgegen setzt.
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samedi 14 avril 2012
Par eichhörnchen le samedi 14 avril 2012, 17:25 - Pressemitteilungen - communiqués
Die Pressemitteilung von Robin Wood zu unserem anstehenden
Berufungsprozess vor dem Landgericht Stuttgart.
Prozessbeginn ist am
kommenden Mittwoch, den 18. April, um 9 Uhr am Landgericht Stuttgart,
Olgastraße 2, Saal 17. Weitere Prozesstermine: Donnerstag (19.4.) und Freitag
(20.4.)
Der Prozess gegen zwei ROBIN-WOOD-Aktivist(inn)en, die am 30.
August 2010
einen
Abrissbagger am Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs besetzt hatten,
geht in die zweite Runde. Für das Berufungsverfahren vor dem Stuttgarter
Landgericht sind gleich drei Prozesstage angesetzt. Start ist am kommenden
Mittwoch, den 18. April. Zuvor findet am Montag, den 16. April in der
Kellerschenke in Stuttgart (DGB-Haus, Theodor-Heuss-Str. 2a) eine Veranstaltung
mit ROBIN-WOOD-Aktivistin Cécile Lecomte statt:
„Wir sind in Bewegung -
Gerichtsverhandlung als politische Aktion“.
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mercredi 11 avril 2012
Par eichhörnchen le mercredi 11 avril 2012, 14:58 - Artikeln - articles
Am
gestrigen Tag verließ gegen 12 Uhr wieder ein Zug mit radioaktivem giftigem
Uranhexafluorid die Urananreicherungs- anlage Gronau. Begleitet wurde die
Abfahrt von einer spontanen Mahnwache. Um 13:12 Uhr passierte ein Urantransport
den Münsteraner Hauptbahnof, die Durchfahrt erfolgte auf Gleis 3 - direkt neben
den Bauarbeiten. Auf verschiedenen Bahnsteigen fanden sich AktivistInnen mit
Fahnen und Transparenten ein.
So lange die Urananreicherungsanlage in Betrieb bleibt, kann von
Atomausstieg keine Rede sein!
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Par eichhörnchen le mercredi 11 avril 2012, 09:13 - agenda

Kusel, Konstanz, Engen, Stuttgart, Frankfurt und Hamburg -
Eichhörnchen ist im April für Vorträge und Lesungen unterwegs. Hier die
Ankündigungen.
Update 11.4.2012: Eine Veranstaltung in
Stuttgart am 16.4. kommt dazu.
Weitere aktuelle Termine gibt es sonst auf meiner Homepage unter
Agenda.
Vortragsanfragen bitte an
eichhoernchen[at]ouvaton.org
richten
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mardi 10 avril 2012
Par eichhörnchen le mardi 10 avril 2012, 09:27 - Aktionen - actions
Im
Rahmen der Kampagne « gorleben365 » hat am 7. April 2012 eine Gruppe von 30
FranzösInnen vom Anti-Atom-Netzwerk « Sortir du nucléaire » und dem «
Widerstandshaus Bure » die sechs Tore des Gorlebener « Erkundungs bergwerk »
zweimal blockiert. Mit dieser Aktion wollten sie versuchen, den regulären
Verkehr des Endlagers zu stören, indem sie den Schichtwechsel
behinderten.
Das Eichhörnchen war auch dabei. Das wetter - Schneeregen - spielte nicht so
wirklich mit. Ansonsten war es eine ganz entspannten Blokade. Wenn der Castor
kommt verhält sich die Polizei deutlich aggressiver...
Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer standen für mich im Vordergrund. Jetzt
wissen viele Menschen wie eine Blockade mit "Tripods" funktioniert. Im Sommer
will ich mich auf dem Weg nach Le Chefresne machen, wo die Bäume gegen
den Bau einer Hochspannungsleitung für einen neuen Atomreaktor immer noch
besetzt sind!
Der Widerstand gegen Atomkraft kennt keine Grenzen !
Ich dokumentiere hier einen Ausszug aus der Pressemitteilung der Gruppe vom
9.4.2012. Im Anschluss, zwei Videos, die Blockadeaktionen mit einem Tripod
zeigen.
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samedi 31 mars 2012
Par eichhörnchen le samedi 31 mars 2012, 00:07 - Artikeln - articles

Kein Widerstand gegen die Atomkraft in
Frankreich? oder doch...
Im Atomland Frankreich hat es der Widerstand schwer. Die Atomkraft wurde in den
70er und 80er Jahren mit militärischen Mitteln gegen den Willen der Bevölkerung
durchgesetzt (
Artikel
hierzu). Es wurden Tatsachen geschaffen. Doch, das reicht der Atomlobby
nicht. In Flamanville (Basse Normandie) wird derzeit ein neuer Atom-Reaktor
Namens EPR gebaut.
Und auf der hießigen Seite der Grenze (Deutschland) denken viele Menschen,
die Franzosen würden die Atomkraft mehrheitlich befürworten, es gebe keine
Antiatombewegung. Dem ist aber nicht so, den Umfragen nach lehnt über 60% der
französischen Bevölkerung die Atomkraft ab. Schade dass nur wenig
Informationen über den Protest in Frankreich den Sprung über die Grenze
schaffen! Diesem Bild setze ich mit diesem Artikel ein bisschen was
entgegen!
Strommast besetzt - AKW-Baustelle besetzt - Castor gestoppt - Strom an der
Castorschiene geklaut - 60 000 gehen auf der Straße für die Abschaltung der
Amtomkraftwerken - Strommast demontiert - BürgermeisterInnen erlassen
Stadtverfügungen gegen Hochleitungsspannungsneubauten - Bäume gegen
Hochspannungsleitung besetzt! - 4 Jahre Verspätung für EPR-Reaktor
So lauten in den letzten Monaten viele Schlagzeilen! Aktuell kursiert ein
dringender Aufruf zur Unterstützung einer Baumbesetzung gegen eine
Hochspannungsleitung in le Chefresnes.
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jeudi 29 mars 2012
Par eichhörnchen le jeudi 29 mars 2012, 22:46 - Artikeln - articles

Als die ersten sieben Streiter den
Verein Leben(s)wagen gründeten, war Fango, der Wagenplatz am stadtrand von
Lüneburg noch ein fernes Ziel...
Im April feiern wir 2 Jahre "Leben(s)Wagen e.V. in Lüneburg. Auf dem Grundstück
am Ebelingweg stehen wir nur seit anderhalb Jahr. Ich gehöre zu den
Gründungsmitgliedern des Platzes.
Und letzte Woche hieß es "Schütten schütten schütten, rütteln rütteln
rtütteln..." Wir haben gemeinsam angepackt und jetzt einen wunderschönen
Rundweg. Das ist Vorausetzung für den Bauantrag, der unserem Platz ein sicheres
Status geben soll.Der Vorteil dabei... der Matsch ist weg! Ob wir nun dem
Wagenplatz einen neuen Spitzname suchen wollen? Fango bedeutet Matsch im
Spanischen... Ob der Name Fango als Erinnerung an die Anfänge bleibt?
Ilka hat in einem Text die Entstehungsgeschichte des Platzes zusammen
gefasst.
Part I: Von Leben(s)Wagen zu Fango- eine anstrengende
Erfolgsgeschichte
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dimanche 25 mars 2012
Par eichhörnchen le dimanche 25 mars 2012, 18:12 - über mich - sur moi
Grüße aus einem andren Planet, die Rheumaklinik
Bad Eilsen
"Warum humpelst ? Hast du dich verletzt? " wie
oft muss ich mich - selbst bei Menschen die über meine chronische Krankheit
Bescheid wissen - diese Fragen anhören... "Die gleiche Frage kannst du morgen
oder in 3 Monaten nochmal stellen. Chronische Polyarthritis ist nicht heilbar"
erwidere ich meist etwas gereizt.Die Fragen sind natürlich nicht böse gemeint.
Aber wer hat Lust, jeden Tag das selbe zu wiederholen und sich immer wieder mit
einer in sich schon sehr belastenden und schmerzhaften Krankheit auseinander zu
setzen? Nur die wenigen Menschen können sich wirklich vorstellen, was es heißt,
mit einer chronischen Krankheit zu leben, dass man nicht von heute auf morgen
wieder gesund wird. Und bei Rheuma kommt das Vorurteil, dass es nur alte
Menschen treffen würde, hinzu. Mit Rheuma sind aber alle Krankheiten des
Bewegungsapparates gemeint. Polyarthritis, eine auto-immun bedingte chronische
Gelenkentzündung, kann auch Kinder treffen!
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lundi 19 mars 2012
Par eichhörnchen le lundi 19 mars 2012, 20:45 - Soli...

Im Februar 2008
blockierten Aktivist_innen einen Transportzug der Bundeswehr, um gegen den
kriegerischen Normalzustand hierzulande zu demonstrieren. Hanna, die
angekettete Aktivistin wurde zu 90 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt und
trat am 15.3.12 ihre Haftstrafe in der JVA Frankfurt III an. Die Verfahren
gegen Hannas damalige Mitstreiter_innen (darunter das Eichhörnchen) sind
dagegen – 4 Jahre nach der Aktion – immer noch vor dem Husumer Amtsgericht
anhängig.
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dimanche 18 mars 2012
Par eichhörnchen le dimanche 18 mars 2012, 22:19 - Artikeln - articles
Am
4. April wird das Bundesverwaltungsgericht (BVG) in Leipzig ein Urteil
verkünden, das viele Antiflughafen-Initiativen und lärmgeplagten Menschen
bereits als Etappensieg feiern. Erwartet wird die Verhängung eines
Nachtflugverbots von 23 bis 5 Uhr sowie eine Verringerung der 150 Flüge
zwischen 22 und 23 Uhr und zwischen 5 und 6 Uhr für die neue Landebahn am
Frankfurter Flughafen.
Für mich hat diesen "Etappensieg" einen bitteren
Nachgeschmack. Es ist vielleicht eine pessimistische Sicht der Sache, aber
mich, als seit Jahren aktive Flughafengegnerin, begeistert diese Entscheidung
und die "Siegesschreien" rund herum nicht. Den Bau und die Inbetriebnahme der
neuen Landebahn haben wird trotz Jahren engagiertem Protest nicht verhindern
können. Fluglärm ist ein wichtiger Ansatz für die Kritik am Flugverkehr aber
meine Kritik hört nicht dort auf! Und ich wünsche mir, dass die Menschen
handeln, auch wenn ein Problem (noch) nicht vor deren Haustür ist, bevor es zu
spät ist.
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samedi 10 mars 2012
Par eichhörnchen le samedi 10 mars 2012, 12:19 - Artikeln - articles

Fukushima ist diese Woche in aller Munde.
"Jahrestageffekt" nenne ich das. Ein mal im Jahr wird - ob durch
Demonstrationen oder Berichtserstattung - die Erinnerung an die Wirklichkeit
vom Restrisiko wahr gerufen. Das Restrisiko ist mehr als eine statistische
Wahrscheinlichkeit.
Ich reihe mich ein und nutze auch die
Gelegenheit, mein eigenes Fazit zur Atompolitik hierzulande wieder zu geben:
Kürzung der Solarförderung, gefährliche MOX Lieferung nach Grohnde,
Weiterbetrieb der Urananreicherungsanlage in Gronau für AKWs in aller Welt
sowie politisches Festhalten an Gorleben als Entsorgungsnachweis für den
Atommüll. Nein AtomkraftgegnerInnen sind lange nicht "arbeitslos". Das
Atomausstiegsgerede ist schlicht Augenwischerei, eine Beruhigungspille von
"Backpulver-Merkel" gegen den anhaltenden Protest - mit Blick auf die nächsten
Wahlen.
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Par eichhörnchen le samedi 10 mars 2012, 10:37 - Soli...
Weitere Infos auf dem
Krieg.nirgendwo.info Blog.
Im Februar 2008 blockierten Aktivist_innen einen Transportzug der Bundeswehr,
um gegen den kriegerischen Normalzustand in der BRD zu demonstrieren. Mit einer
Ankettaktion gelang es den Antimilitarist_innen damals, den Zug für mehrere
Stunden aufzuhalten. Die angekettete Aktivistin wurde in langwierigen Prozessen
zu 90 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt, eine Verfassungsbeschwerde wegen der
Verletzung ihres Grundrechts auf Versammlungsfreiheit wurde vom
Verfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen. Da die Aktivistin sich
dagegen entschieden hat, die Strafe zu bezahlen, steht ihr nun Haft bevor.
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mercredi 7 mars 2012
Par eichhörnchen le mercredi 7 mars 2012, 12:20 - Artikeln - articles
Wenn die Betroffene von der gerichtlichen
Feststellung der Rechtswidrigkeit der eigenen Ingewahrsamnahme über die
Zeitung erfährt...
" Die Ingewahrsamnahme von Demonstranten bei
den Castor-Transporten nach Lubmin im Dezember 2010 und Februar 2011 durch die
Polizei war teilweise rechtswidrig. Das Amtsgericht Wolgast habe vier
Beschwerden von Atomkraftgegnern teilweise stattgegeben, sagte Richter Andreas
Hennig am Dienstag in Wolgast. [...]" so stand es heute in diversen
Zeitungen und irgendwie habe ich zu meiner in Dezember vor dem
Amtsgericht Wolgast verhandelte Klage ein Parallel gezogen. Ob der
ursprünglich für Ende Dezember angekündigte Beschluss nun endlich gekommen
ist?
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mardi 6 mars 2012
Par eichhörnchen le mardi 6 mars 2012, 19:53 - Artikeln - articles
Am 11. März jährt sich die Fukushima-Atomkatastrophe. Zahlreiche
Antiatomgruppen rufen dazu auf, dies zum Anlass zu nehmen, ein Zeichen gegen
die Atomkraft zu setzen. Und das Thema ist wieder interessant für die
Medien.
Ich freue mich, wenn am 11. März viele Menschen auf die Straße gehen.
Zum Beispiel in
Gronau, wo trotzt angeblichem Atomausstieg weiterhin Uran für
AKW-Brennstäbe in aller Welt angereichert wird. Das ist der Beweis dafür, dass
Merkel und Co. eine Beruhigungspille und kein Atomausstieg verabschiedet
haben!
Und weil die Fukushima-Katastrophe von offizieller Seite von Beginn an herunter
gespielt wurde, weil in der Regel über den Tsunami aber selten über das Erbeben
als Ursache der Katastrophe geredet wird, übernehme ich hier eine lesenswerte
Pressemitteilung von IPPNW zur Katastrophe. IPPNW steht für Deutsche Sektion
der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer
Verantwortung
Fukushima: Die Tsunami-Legende
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mercredi 29 février 2012
Par eichhörnchen le mercredi 29 février 2012, 10:55 - Pressemitteilungen - communiqués

* Kletteraktivistin Cécile Lecomte setzt
sich gegen Schadenersatzforderung der Bahn in Höhe von 3 189,83 Euro wegen
6-stündiger Kletteraktion 2008 bei Burgsteinfurt (NRW) gegen den Export von
Uranmüll nach Russland erfolgreich zur Wehr. Die Bahn zieht ihre Forderung vor
dem Gronauer Amtsgericht zurück.
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