samedi 18 mai 2013
Par eichhörnchen le samedi 18 mai 2013, 01:04 - Artikeln - articles
Das wurde zunächst der öffentlichkeit verschwiegen... erst nachdem
AtomkraftgegnerInnen die Frage in den Raum stellten, wurde nachgeforscht: Ja,
an Bord des Frachters,
der Anfang Mai im Hamburger Hafen in Brand geraten war, hat sich
radioaktives Material befunden: 20 Tonnen spaltbarem Material direkt neben dem
Brandherd. Also Uranhexafluriod (ja, der Stoff von den Transporten gegen die wir oft
protestieren), Munitionen, etc.
Ich bin fassunglos. Doch weil ich grad unterwegs bin und kaum ins Netz komme
- klettern will ja trainiert werden -, gebe ich für heute die Meldung vom NDR
wieder (siehe unten) und von Antiatominitiativen.
Und als ob es nicht reichen würde: für die kommenden Tage ist ein
gefährlicher MOX-Transport aus Frankreich/Belgien zum
AKW Brockdorf geplannt! Die Meldung hierzu gebe ich auch in diesem Beitrag
wieder.
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mercredi 15 mai 2013
Par eichhörnchen le mercredi 15 mai 2013, 20:57 - Aktionen - actions
Am Freitag wurde in Hamburg gegen die schmutzigen Geschäfte des Energiekonzerns
Vattenfall auf Wasser Demonstriert. Die Elbe wurde für die Demonstration für
zwei Stunden gesperrt. und dies mitten im Hafengebutstag mit mehreren
Hunderttausend Menschen. Kein Kohlekraftwerk in Moorbug, Keine Kohle aus
Kolumbien, etc. stand auf die an den Schiffen angebrachten Transparenten.
Selbst 2 Kanufahrer waren mitten drin dabei.
Eine öffentlichkeitswirksame Demonstration, die die Supe von Vattenfall weiter
versalzen soll. Schon jetzt steht fest, dass das Kohlekraftwerk, das 2014 in
Betrieb gehen soll, für den Konzern nie rentabel werden wird. Dank des
Widerstandes. Am Besten soll es nie in Betrieb gehen!
Infos und Eindrücke mit Bildern...
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mardi 14 mai 2013
Par eichhörnchen le mardi 14 mai 2013, 16:06 - Aktionen - actions
Dank der Aufnahmen von einem Bekannten habe ich ein Kurz-Video
über die CASTOR-Aktionen in
Potsdam im Februar 2013 anlässlich der Gerichtsverhandlung gegen
AktivistInnen der Gruppe "Brückentechnologie" zusammengebastelt. Ist etwas
amateurhaft, sorry...
Zu sehen ist die Kletteraktion am Brandenburger Tor (Potsdam) und der
peinliche nächtliche Feuerwehreinsatz auf Anordnung des Gerichtes zum Entfernen
von unerwünschten Transparenten an Straßenbäumen... Im Bezug auf das Verhalten
des Landgerichtspräsidenten, der selbst das Demonstrieren außerhalb des
Grundstückes, das zum Gericht gehört, untersagen will und das Tragen von
politischen Stickers auf Kleindungsstücke im Gebäude unterbindet, habe ich
Klage vorm Verwaltungsgericht eingereicht... die Stellungnahmen des Präsidenten
sind lustig...
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lundi 6 mai 2013
Par eichhörnchen le lundi 6 mai 2013, 23:16 - Aktionen - actions
Mit einem selbst gebauten Holzfloß ROBINA WALD fahren seit
dem 29. April 2013 Robin Wood AktivistInnen von Dömitz (Wendland) nach Hamburg
auf der Elbe. Ziel ist es, Menschen für eine Energieversorgung in Bürgerhände
ohne Kohle und Atom zu gewinnen. Unterwegs mobilisieren die AktivistInnen
insbesondere für die Elbblockade der
Kampagne gegenstrom13, die am 10. Mai im Hamburger Hafen stattfinden wird.
Sie richtet sich gegen das Klimakiller-Kohlekraftwerk von Vattenfall in
Hamburg-Moorburg sowie Import-Kohle aus Kolumbien.
Ich bin zwischen AKW-Blockade
und Prozessvorbereitung ein
paar Tage mitgefahren. Am 10. Mai fahre ich zur Elbblockade wieder nach
Hamburg.
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jeudi 2 mai 2013
Par eichhörnchen le jeudi 2 mai 2013, 21:33 - über mich - sur moi
Als ich heute früh nach einer Woche Vorträge und
Aktionen in Süddeutschland in den Zug nach Lüneburg stieg, hatte ich irgendwie
schlechte Laune. Mein Rheuma meldete sich mit Gelenkschmerzen beim frühen
Aufstehen und ich war nicht ein mal in der Lage eine Scheibe Weißbrot zu
schneiden – scheiß Morgensteifigkeit! Ich muss außerdem die Ereignisse der
letzten Tagen noch verdauen; die plötzliche leere nach den vollen Tagen
zusammen mit anderen tollen Menschen lähmt mich – obwohl ich jede Menge zu tun
habe. Ich weiß nicht, wie ich die nächsten Tagen und Wochen gestalten werde.
Die Tage haben nur 24 Stunden und ich bräuchte mehr, um alles zu schaffen, was
ich mit vornehme.
Für gute Laune sorgte aber bei meiner Rückkehr
ein Päckchen aus Würzburg auf dem Küchentisch, dessen Inhalt ich sofort
fotografierte....
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mercredi 1 mai 2013
Par eichhörnchen le mercredi 1 mai 2013, 19:40 - agenda
Wenn der Staatsanwaltschaft klarem Menschenverstand fehlt...
Prozesstermin: 21. Mai 2013 ; Amtsgericht
Hameln ; 11:00 Uhr im Saal 123 bei Richter Schöpe
Das
mit rißanfälligem Stahl gebaute Atomkraftwerk Grohnde ist ein Beweis dafür,
dass von Atomausstieg nicht die Rede sein kann. Die Liste der Gefahren, die vom
Atomkraftwerk Grohnde ausgehen ist lang. Der AKW-Betreiber EON setzt giftige,
gefährliche plutoniumhaltige MOX-Brennstäbe ein; ernsthafte effektive
Kastrophenschutzpläne sind Fehlanzeige – um nur zwei Beispiele zu nennen.
Doch statt die kriminellen Machenschaften des
Energiekonzerns EON anzuprangern, verfolgt die Hannoveraner Staatsanwaltschaft
lieber AtomkraftgegnerInnen. Ein „gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“
soll eine Demonstration vor dem Atomkraftwerk gewesen sein. Die Interessen des
Energiekonzerns EON werden höher bewertet als die Grundrechte von
DemonstrantInnen.
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mardi 30 avril 2013
Par eichhörnchen le mardi 30 avril 2013, 15:21 - Aktionen - actions

Am gestrigen Tag beteiligte ich mich
an einer Blockade des Atomkraftwerkes Neckarwestheim. Rund 40 Menschen
demonstrierten 10 Stunden lang auf eine Zufahrtsstraße zum Atomkraftwerk. Die
Einfahrt wurde mittels 6-Meter hohen Triopods (Dreibeine) mit 4
KletteraktivistInnen versperrt, durch Warnzeichen, zahlreichen Transparenten
und „Atom-Fässer“ wurde der Bereich abgesichert. Die Blockade begann gegen 5:30
Uhr morgen. Die DemonstrantInnen forderten die sofortige Stilllegung des
Atomkraftwerkes – und weiterer Atomanlagen weltweit.
9 Atomkraftwerke sind heute noch in Betrieb, die
Urananreicherungsanlage in Gronau und die
Brennelementefabrik Lingen dürfen unbefristet weiter laufen. Ein Atomarer
Unfall ist jederzeit möglich, Atommüll wird weiter produziert, obwohl die
Entsorgungsfrage nicht geklärt ist / werden kann. Selbst im „Normalbetrieb“
wird Radioaktivität freigesetzt und das Krebsrisiko in der Nähe von Atomanlagen
ist deutlich erhöht. Dies zeigt, das von „Atomausstieg“ wie die Politik ihn
verspricht, keine Rede sein kann, der Druck von der Straße darf nicht
nachlassen.
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lundi 22 avril 2013
Par eichhörnchen le lundi 22 avril 2013, 18:59 - Artikeln - articles
Weil ich mich politisch engagiere und zumeist
kletternd für eine bessere Welt engagiere, speichert die Polizei Daten über
mich ohne Ende. Ob „LIMO“ oder „CASTOR“ Datei, ich werde in Schubladen einer
angeblich politisch motivierter Kriminalität gesteckt. Dabei wird nicht auf
Richtigkeit geprüft... Wenn die Polizeidateien stimmen, bin ich an manchen
Tagen zeitgleich an zwei verschiedenen Orten... Und der Verfassungsschutz, der
findet Baumklettern auch ganz schlimm. Schlimmer als mordende Neonazis...
Ich kann auch eine Datei anlegen! Politisch
Motivierte PolizeiKriminalität (PMPK). Unbequemer Protest wird nämlich gern
unterbunden, eingesperrt und misshandelt... Von der Staatsgewalt kann außerdem
nicht verlangt werden, dass sie das Gesetzt kennt und sich dran hält.
Ich habe eine Auflistung von gerichtlich
festgestellten rechtswidrigen Freiheitsentziehungen und unwürdigen
grundrechtswidrigen Behandlungen bei Festnahmen gegen mich seit dem Jahr 2003
erstellt. Ich komme auf 16 Gerichtsbeschlüsse – weitere Verfahren sind vor
Gericht zum Teil seit Jahren anhängig,außerdem habe nicht bei jeder Festnahme
geklagt... und es geht hier nur um Festnahmen und Überwachungsmaßnahmen...
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Par eichhörnchen le lundi 22 avril 2013, 10:31 - Aktionen - actions
Am
18.November 2012 waren vier Umweltaktivist_innen auf Anordnung von
Kriminaldirektor Leopold in Gewahrsam genommen worden, weil sie gegen den Transport von
MOX-Brennelementen ins AKW Grohnde demonstriert hatten. Sie wollten in den
Bäumen nahe des Friedhofes Emmerthal ein Transparent aufspannen, wurden dabei
aber von Spezialkräften der Polizei aus den Bäumen geholt, ohne dass diese die
Versammlung aufgelöst hatte.
Das Amtsgericht Hameln entschied nun, dass die darauf folgende Ingewahrsamnahme
rechtswidrig war.
UPDATE 7.5.13 : Ich habe inzwisschen
Strafanzeige wegen Freiheitsberaubung gegen KD Leopold gestellt(PDF).
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samedi 20 avril 2013
Par eichhörnchen le samedi 20 avril 2013, 12:55 - Artikeln - articles
Nachdem ich vorm Oberlandesgericht Frankfurt am Main im Februar einen
Etappensieg verbuchen konnte und meine Klage gegen die JVA Preungesheim zu
erneuten Entscheidung an das Landgericht zurückgewiesen wurde, ist nun
der neue Beschluss des Landgerichtes (pdf) da.
Hintergrund
ist mein Gefängnisaufenthalt in Frankfurt beim Castor 2011.
Es wird in
dem Beschluss unter anderem festgestellt, dass die Wegnahme meines
Plüschtiers im Knast rechtswidrig war.
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jeudi 18 avril 2013
Par eichhörnchen le jeudi 18 avril 2013, 20:09 - Artikeln - articles
Das gestrige Urteil vom Schifffahrtsgericht
Dortmund im Kanalschiff-Prozess wurde durch die Verteidigung im Wesentlichen
protokolliert. Verhandelt wurde über Bußgeldbescheide der Wasser und
Schifffahrtsdirektion West (WSD), die den zwei Betroffenen KletteraktivistInnen
Bußgeldbescheide in Höhe von jeweils 165 Euro wegen grob ungehöriger Handlung
und Fehlbenutzung einer bundeseigenen Schiffsartanlage zukommen ließ. Nach 3
Verhandlungstagen und insgesamt 14 Stunden Verhandlung wurde das Urteil
gesprochen: 20 Euro für das „Eichhörnchen“ und 10 Euro für den „Fuchs“.
Alles Berichte hier unter dem "TAG" EDO
Ich gebe hier der Wortlaut vom der mündlichen
Urteilsbegründung von Richter Tebbe wieder – es folgt dann ein Kommentar
meinerseits und eine Erläuterung weshalb wir gegen das Urteil nun Rechtsmittel
eingelegt haben.
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Par eichhörnchen le jeudi 18 avril 2013, 19:02 - Artikeln - articles
Der Anfang Mai beginnende NSU-Prozess ist derzeit in aller Munde. Das
OLG-München glänzt mit seiner Unfähigkeit und seinem mangelnden Willen, die
Öffentlichkeit der Verhandlung zu gewähleisten. Nachfolgend übernehme ich
Auszüge aus einem Aufsatz von RA Tronje Döhmer für die Humanistische
Union. Der Autor geht auf die Notwendigkeit einer kritischen
Öffentlichkeit in Gerichtssälen ein und die möglichen Gründe weshalb die
besagte Öffentlichkeit in der Regel seitens des Gerichtes unerwünscht
ist.
Der
ganze Text ist auf der Seite der Humanistischen Union Marburg
nachzulesen
"[..]Nachfolgend soll lediglich der Frage nachgegangen werden, ob die
deutsche Justiz, insbesondere die deutsche Strafjustiz ein – ggf. gesteigertes
- Interesse daran haben könnte, sich einer effektiven öffentlichen Kontrolle zu
unterziehen.
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mercredi 17 avril 2013
Par eichhörnchen le mercredi 17 avril 2013, 23:01 - Artikeln - articles

Im Prozess gegen die zwei, die sich
letztes Jahr Pfingsten vor dem Atommüllschiff "Edo" über dem Münsteraner Kanal
abgeseilt hatten, wurde heute, nach drei Verhandlungstagen und 14 Stunden
Prozess das Urteil gesprochen: Bußgelder in Höhe von 10 und 20 Euro wegen
„Verbotenem Benutzen bundeseigener Schifffahrtsanlagen“. Von der "grob
ungehöriger Handlung" ist nichts übrig geblieben. Gegen die ursprünglich
verhängten Bußgelder in Höhe von 165 Euro hatten die beiden Aktivist_innen
Widerspruch eingelegt.
Die heute gestellten Anträge stelle ich zur Verfügung - zur subversiven
Anwendung, Plagiat erlaubt (siehe unten). 57 Seiten Beweisanträge haben wir
heute vorgetragten.
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mardi 16 avril 2013
Par eichhörnchen le mardi 16 avril 2013, 17:11 - agenda
Zwei Vorträge stehen kommende Woche in Freiburg an; hier eine
Ankündigung:
Am
Do 25. und
Fr. 26 April um 19:30 Uhr und 20:00 Uhr wird die französische
Umweltaktivistin Cécile Lecomte ("Eichhörnchen"), berichten, wie gerade die
Situation im Atomland Frankreich ist und die Verflechtungen mit Deutschland
aufzeigen. In Frankreich sitzt der weltgrößte Atomkonzern, Areva, aber es gibt
auch massiven Widerstand gegen den Bau von neuen Atomanlagen. Unweit von der
Deutschen Grenze soll außerdem der Atommüll "endgelagert" werden. An
Aktions-Bildern, Radiobeiträgen und Texten werden Widerstandsperspektiven
aufgezeigt.
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samedi 13 avril 2013
Par eichhörnchen le samedi 13 avril 2013, 18:13 - Artikeln - articles
Antiatom-Infotour in Heide
Robin Wood AktivistInnen setzten ihre Anti-Atom-Infotour in Schleswig
Holstein heute fort. Mit einer Kletteraktion am Markt in Heide machten sie
auf die Anti-Atom-Demonstration am 21.
April zum Tschernobyl Jahrestag in Brokdorf aufmerksam. Die Stadt Heide
müsste im Falle eines atomaren Unfalls in Brockdorf evakuiert und zur Sperrzone
erklärt werden - vielen MarktbesucherInnen war es nicht bewusst. Es wurden
außerdem Flugblätter einer örtlichen Antiatom-Initiative zu einer Veranstaltung
am 20. April 2013 um 18 Uhr in Meldof (in „Traumausstatter“, Süderstr. 9)
über die „schleichende Katastrophe am Beispiel Asse“ verteilt. Die
AktivistInnen von Robin Wood wollten in ihrer eigener Art und Weise die
örtliche Antiatom-Initiative unterstützen und Kontakte knüpfen, es ist ihnen
gelungen!
Statt sich Gedanken über die Gefährdung durch das AKW Brockdorf, zu machen,
bevorzugte es der örtliche Chef der Versammlungsbehörde (Ordnungsamt) den
DemonstrantInnen das Verteilen von Flugblättern und das Erklimmen von Bäumen
zum Zweck der Meinungsäußerung zu untersagen.
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vendredi 12 avril 2013
Par eichhörnchen le vendredi 12 avril 2013, 20:43 - Aktionen - actions
Eine Anti_Atom-infotour mit Informationen zu den anstehenden Demonstrationen
am Tschernobyl-Jahrestag stand heute auf meine Tagesordnung. In Neumünster und
Rendsburg habe ich die neu gegründete Ortsgruppe von Robin Wood
(Rendsburg-Kiel) unterstützt. Bäume und Fahnenmasten boten sich für
unseren Protest an.
Hier ein paar Bilder und Hintergrund-Informationen von Robin Wood.
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samedi 6 avril 2013
Par eichhörnchen le samedi 6 avril 2013, 13:45 - Artikeln - articles
Der Prozess gegen "Eichhörnchen" und "Fuchs" um die Blockade eines
Atommüllschiffes in Münster im Mai 2012 geht am 17. April um 11 Uhr im Saal
1.177 des Amts- und Schiffahrtsgericht Dortmund weiter . Der 17.April ist der
3. Verhandlungstag. Es kann sein, das es dann auch zu einem Urteil kommt. Die
Vorwürfe gegen die KletteraktivistInnen sind weiterhin absurd: "grob
undgehörige Handlung " und "Fehlbenutzen einer Bundeseigenenanlage"
Wie beim
letzten Beitrag über den Prozess angekündigt, stelle ich heute die
wesentlichen Anträge, Stellungnahmen und Rügen aus der Hauptverhandlung als
PDF-Dokumente zur Verfügung. Die Dokumente wurden im Prozess verlesen und sind
somit öffentlich.
Über den Befangenheitsantrag der Verteidigung, der am 28.3. zu einer
Vertagung der Verhandlung führte, ist noch keine Entscheidung ergangen (Update:
Entscheidung ist inzwischen da). Erfahrungsgemäß werden solche Anträge als
"unbegründet" abgelehnt. Denn darüber entscheidet eine Kollegin des
Richters.
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vendredi 5 avril 2013
Par eichhörnchen le vendredi 5 avril 2013, 18:15 - Artikeln - articles
Die Plutoniumfabrik La
Hague setzt im „Normalbetrieb“ allein mehr Radioaktivität frei, als die 58
französischen Atomreaktoren zusammen. Besonders problematisch ist die
Freisetzung von Tritum (überschwerem Wasserstoff). Dieser radioaktiver Isotop
des Wasserstoffs kann nicht gefiltert werden und gelangt in großen Mengen in
Luft und See. In La Hague werden die flüssigen radioaktiven Substanzen via eine
Kilometer lange Rohreitung weit ins Meer geführt. Die radioaktive Flüssigkeit
mischt sich so mit dem Meereswasser, so dass die Konzentration an
Radioaktivität sinkt – ein bisschen wie beim „Freimessen“ von Atommüll. Die
Radioaktivität verschwindet jedoch nicht. Und wie sie sich zum Beispiel an den
Küsten um La Hague sammelt, hängt von Wind und Strömungen ab. Manche
Messergebnisse lassen allerdings gar an einen – geheim gehaltenen? -
Zwischenfall in der Plutoniumfabrik La Hague denken.
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mercredi 3 avril 2013
Par eichhörnchen le mercredi 3 avril 2013, 12:50 - Artikeln - articles
Atomkraft tötet - auch im Normalbetrieb wird Radioaktivität freigesetzt, die
zum Beispiel zu einem erhöhtem Krebsrisiko bei der Bevölkerung - insbesondere
bei Kindern - in der Nähe von Atomanlagen führt. Kohlekraftwerk tötet auch.
Aus einer von Greenpeace heute vorgestellten Studie ergibt sich, dass der
Feinstaub, der von Kohlekraftwerken ausgestoßen wird, insbesondere zu
Atemwegserkrankungen und Herzkreislauferkrankungen führt. Krebs ist wie bei der
Atomkraft eine Folge dieser tödlichen Industrie.
Die Antwort muss "Kohleausstieg" und "keine Neubauten" heißen! Aus diesem
Grund: Kommt am 10. Mai 2013 nach Hamburg zur Elbblockade gegen Vattenfalls neues
Kohlekraftwerk Hamburg Moorburg. Und im
Sommer gibt es wieder Klimacamps gegen die Atom- und
Kohlemeiler von Vattenfall, RWE, EnBW und EON!
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lundi 1 avril 2013
Par eichhörnchen le lundi 1 avril 2013, 23:17 - Artikeln - articles
Mit Maßnahmen und Initiativen à la „AK-End“ (Arbeitskreis Endlager unter der
roten-grünen Regierung vor einigen Jahren) oder nun „Endlagersuchgesetz“ will
uns die Politik von oben den Eindruck vermitteln, sie suche aktiv nach einer
Lösung für den Atommüll und wolle nun doch endlich die Mitwirkung der
„Zivilbevölkerung“ an den Entscheidungen ermöglichen.
Diese Ankündigung geht aber am eigentlichen Problem vorbei und das jüngste
Versprechen, die Castortransporte nach Gorleben zu stoppen ist nicht glaubhaft.
Dahinter verbirgt sich ein weiteres politisches Manöver.
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