eichhörnchen l'écureuille

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samedi 4 juillet 2015

Stromausfälle, Störfälle und Kahlschlag dank Atomkraft in Frankreich

75% der Stromproduktion in Frankreich stammt aus Atomkraftwerken. Das Atomprogramm wurde seinerzeit mit dem Märchen der energetischen Unabhängigkeit und der Energiesicherheit verabschiedet und durchgesetzt. Seine Versprechen hat die ach so tolle Atomenergie nicht gehalten. Aus der „Unabhängigkeit“ ist nichts geworden: Das Uran kommt heute zu 100% aus dem Ausland und Frankreich ist bei Stromkonsumspitzen im Winter (Elektroheizung...) und Sommer (klimanalagen) regelmäßig von Stromimporten abhängig. Wenn es ein bisschen zu kalt oder zu warm wird, gibt’s Blackouts dazu. Hinzu kommen die Gefahren der Atomkraft im Normalbetrieb, die wegen der Alterung der AKWs ständig wachsende GAU-Gefahr , der riesige Berg an Atommüll und weitere Zerstörungen der Umwelt. All diese Nebenwirkungen der Atomkraft haben in den letzten Tagen für kleinere und größere Schlagzeilen gesorgt. Nachrichten aus dem Westen Frankreichs, Le Blayais (AKW), Paluel (AKW) und Bure (geplantes „Endlager“).

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jeudi 2 juillet 2015

11.7. Wasserdemo gegen das Kohlekraftwerk Moorburg

Das Kohlekraftwerk von Vattenfall geht in Betrieb. PolitikerInnen reden von Klimaschutz, tun aber gar nichts. Das Kohlekraftwerk Moobrug ist ein Beispiel dafür. Ein grüner Senator genehmigte damals den Bau des neuen Kraftwerks.

Selbst ein ach so modernes Kohlekraftwerk wie in Moorburg ist ein Klimakiller: das Kraftwerk wird jährlich bis zu 9 Mio. Tonnen des Treibhausgases CO2 ausstoßen - zum Vergleich, der aktuelle jährliche CO2-Ausstoss der Stadt Hamburg beträgt ca. 18 Mio. Tonnen.

Der Widerstand konnte Vattenfall die Suppe versalzen. Die Moorbungtrasse wurde nicht gebaut, das Kohlekraftwerk ist für Vattenfal kein rentables Geschäft mehr. Doch der Widerstand muss weiter gehen.

Für den 11. Juli 2015 ruft die Hamburger Initiative gegenstrom zu einer Wasserblockade auf der Elbe auf.( Die Aktion ist als Demonstration angemeldet) Es ist die Gelegenheit ein Zeichen zu setzen.

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jeudi 25 juin 2015

Castorprozess in Fulda: das Offenbarungseid der Justiz

Der Prozess um eine Aktion gegen den CASTOR-Transport 2011 von La Hague nach Gorleben endete nach 8 stündiger Verhandlung am vergangenen Dienstag mit einer Einstellung des Verfahren gegen meinem Mitangeklagten (siehe PM der Soligruppe auf der Soliseite).

Das Verfahren gegen mich wurde dagegen nicht eingestellt und läuft weiter (Fortsetzungstermin wird sobald bekannt in diesem Blog und auf der Seite der Soligruppe veröffentlicht).

Es wurde nach 5 Stunden Verhandlung, noch vor der Vernehmung der Zeugen, von dem Verfahren meines Mitangeklagten abgetrennt, weil ich nach 5 stündiger Verhandlung ohne (Mittags)pause nicht mehr in der Lage war, dem Geschehen zu folgen und somit nicht mehr Verhandlungsfähig war. Wir haben mehrfach nach einer Mittagspause verlangt, diese wurde uns aber nicht gewehrt. Die einzige Pause, die wir bekamen,  war zum Schreiben von einem Befangenheitsantrag. Es ist nun mal so, dass man irgendwann nicht mehr kann, wenn man Dauerschmerzen hat und keine Gelegenheit hat, zu Ruhe zu kommen und zu entspannen. Es war ein Dauerkampf um die Durchsetzung von Rechten der Verteidigung (tja,nix neues, ist halt der Scheinrechtsstaat). Als selbst die Staatsanwaltschaft einer Einstellung des Verfahrens gegen uns beiden Angeklagten zustimmte, erklärte Richter am Amtsgericht Jahn, es sei ein Offenbarungseid der Justiz, wenn er dies tue. Er erklärte sinngemäß, Angeklagte, die politisch motiviert handeln und Anträge stellen (also ihnen zustehende strafprozessuale Rechte nutzen) sind ganz schlimm, Strafe muss sein.

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dimanche 21 juin 2015

Straßentheater und Kletteraktion gegen Atomtransporte in Fulda

AktionIm vorfeld des für kommenden Dienstag  terminierten Prozess gegen zwei CASTOR-GegenrInnen gab es in der Innenstadt von Fulda ein paar Aktionen.

Am Samstag machte sich eine Gruppe auf der Suche nach einem "Endlager" für Atommüll. Es wurden nach und nach Zwischenlager aufgebaut: Im Informationszentrum,  an den Tischen von Straßencafés, etc. Ein "Endlager" wurde aber nicht gefunden. (Bericht mit Bildern)

Am Sonntag kletterten AktivistInnen mit Transparenten vor dem Hauptbahnhof, während andere Infoflyer verteilten.

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samedi 13 juin 2015

Filmveranstaltung und Castorprozess in Fulda

am 23. Juni 2015 findet vor dem Amtsgericht Fulda ein CASTOR-Prozess gegen zwei AktivistInnen statt, es geht um eine Aktion gegen den CASTORtransport von La Hague nach Gorleben 2011.

Am Abend vorm Prozess gibt es eine Veranstaltung mit einem großartigen Archivfilm über den Anti-AKW-Widerstand in Frankreich: "Plogoff, Steine gegen Gewehre"

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vendredi 12 juin 2015

Bure: 1500 Menschen bei den „100 000 Schritten“ gegen das Atommülllager

Am 7. Juni versammelten sich ca. 1500 Menschen in Bure (Lothringen, 120 Km der deutschen grenze entfernt) um gegen das Vorhaben der französischen Regierung hochradioaktivem Müll in tiefen geologischen Tonschichten zu lagern. Das Endlagerprojekt trägt den Namen „CIGEO“(Industriezentrum für geologische Lagerung).

Die100 000 Schritte stehen für bis zu 100 000 m³ hoch radioaktivem Atommüll aus Frankreich und anderen Ländern, die das Lager aufnehmen können soll. Das bedeutet 250 Kilometer Stollen in ca. 500 Meter Tiefe. CIGEO nimmt eine Fläche von 32 Km2 in Anspruch. Bauer wurden bereits enteignet, der Wald (ca. 2000 Hektar) wird gerodet. Ein CASTOR-Bahnhof und eine Konditionierunganlage sollen gebaut werden, um 100 Jahre lang 2 CASTOR-Transporte pro Woche in Empfang zu nehmen.

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mardi 9 juin 2015

Neuer Urantransport und TAG X Aufruf für Aktionen!

Ein Urantransport ist mal wieder von Hamburg nach Narbonne Malvési in Süd-Frankreich unterwegs. Die 10 blauen Container mit der Aufschrift CATU , dem radioaktiv-Kennzeichen und der UN-Nummer 2912 (Uranerzkonzentrat) sind mit dem Schiff der Hamburger Firma MACS nach Hamburg (Süd-West-Terminal von C. Steinweg) gekommen. Der Uranzug hat Maschen heute Nacht um 0.28 Uhr (Di. 9.6.15) verlassen. Es ist ein langer Zug mit jeder Menge Gefahrgut (wie Propan, Benzin...) und fast am Ende die Urancontainer.  Auffällig ist, dass der Aufkleber "Umweltgefährdend" dieses mal alle fehlen, obwohl sie bislang bei diesen Transporten immer drauf waren. Nur: uranerzkonzentrat ist nicht plötzlich nicht Umweltgefährdend weil plötzlich ein Aufkleber fehlt... 

Infos:

Video von der Abfahrt aus Hamburg, Bild hier  und hier Artikel von SAND  , Hamburger Kampagne gegen Atomtransporte, http://www.urantransport.de/

Ich nehme diesen erneuten Transport zum Anlaß, um den TAG X Aufruf verschiedener Antiatomgruppen hier zu veröffentlichen!

Aufruf zu Aktionstagen gegen Urantransport

Tag X ab dem 12.September

Der sogenannte Atomausstieg ist beschlossen - Atompolitik kein Thema mehr? Täglich fahren Atomtransporte quer durch die Welt um die Atomindustrie mit neuem Brennstoff zu versorgen. Uran wird abgebaut, umgewandelt, angereichert, in Brennelemente gepresst, zu Atomkraftwerken transportiert. Diese Transporte sind zugleich die Achillesferse der Atomindustrie - ohne Atomtransporte könnten Atomkraftwerke nicht laufen. Weil wir immer noch einen weltweiten, sofortigen Atomausstieg wollen, rufen wir also zu Streckenaktionen beim ersten bekannten Urantransport nach dem 12. September (Ankunft eines Schiffes mit Uranerzkonzentrat in Hamburg) auf!

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lundi 8 juin 2015

internationales Antiatom-Sommercamp in Bure

Termine: 1. -8. August 2015

Ein Antiatom Sommercamp wird in diesem Jahr zwischen dem 1. und 8. August in Bure statt finden. Bure („Bür“ ausgesprochen) liegt in Frankreich (Lothringen), unweit der deutschen Grenze. Nach dem Willen der französischen Regierung soll in Bure hochradioaktiver Müll dauerhaft tief gelagert werden. Aktuell gibt es sogar Bestrebungen für eine Genehmigung für die Einlagerung von Atommüll aus dem Ausland. Das Projekt wurde Mitte der neunziger Jahre als „Forschungslabor“ präsentiert. Es wurde in der dünn besiedelten Region mit großzügigen Geldversprechen für Akzeptanz gesorgt. Inzwischen heißt das Projekt CIGEO (Industriezentrum für geologische Lagerung). Eine offizielle Entscheidung für Bure als Standort für die Einlagerung von hochradioaktivem Atommüll gibt es nicht, die „industrielle“ Phase des Projektes hat jedoch schon begonnen: Straßen werden erweitert, eine Bahnanlage für die Beförderung von ca. 100.000 CASTOR-Behältern ist in Planung. Nach Angaben der ANDRA (Nationale Agentur für die Entsorgung von radioaktivem Müll) wird das Lager zunächst für 6000 Kubikmeter Müll konzipiert. Darüber hinaus ist die Gegend mit Frankreichs größtem Güterbahnhof und der Logistikplattform Void-Vacon eine Drehscheibe für internationale Atomtransporte, mit zahlreichen Transporten aus und nach Lingen, Gronau und Hamburg. (Siehe GWR 391: „Lothringen: ein Atomland entsteht“).

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Kohletagebau Inden: Baggerbesetzung dauert an

In der Nacht von Freitag auf Samstag (6. Juni) sind 4 AktivistInnen im Braunkohletagebau Inden eingedrungen und haben einen riesen Schaufelradbagger besetzt. Die AktivistInnen haben bereits 3 Nächte oben verbracht, die Aktion dauert nun 56 Stunden an!

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jeudi 4 juin 2015

Castorprozess in Fulda - Soliaktion

Der letzte Castor ist schon eine Weile her, aber die Mühlen der Repression laufen weiter...

Am 23. Juni 2015 stehen zwei CastorgegnerInnen in Fulda vor dem Amtsgericht. Es geht um eine Protestaktion beim Castor 2011 bei Fulda. Die beiden AktivistInnen werden deshalb verfolgt, weil die Deutsche Bahn und der Atomkonzern AREVA gegen sie Strafantrag gestellt haben. Der Castor soll bei seiner Durchfahrt etwas rote Farbe abbekommen haben.

Die radioaktive Verseuchung unserer Umwelt ist kriminell – nicht das bisschen Farbe auf einen Castortransport, das die Angreifbarkeit der tödlichen CASTOR-Fracht zeigt!

Die Angeklagten würden sich sehr über deine solidarische Unterstützung freuen! Du kannst die Gerichtsverhandlung in Fulda besuchen, Soliaktionen durchführen und oder Dich an einer Protesbrieftaktion beteiligen.

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mardi 2 juin 2015

Von vertuschten Kernschmelzen, Atommülllecks und nicht wiederverwertetem Wiederverwertbarem

Investigativjournalisten haben über die Lügen der Atomindustrie recherchiert und manches in der Öffentlichkeit Unbekanntes zu Tage gefördert. Die Sendung Nucléaire: La poltique du Mensonge (Atomkraft, die Politik der Lüge), Doku von Jean-Baptiste Renaud (Fr., 2015, 55 min) ist zu empfehlen!

Als erstes führt uns die Reportage nach Saint Laurent der Eaux an der Loire. Die Loire ist als einen der letzten natürlichen Flüsse Europas bekannt. Der Fluss wurde weder vertieft noch verbaut, ist für seine Biodiversität bekannt. Der Haken daran : es gibt an der Loire mehrere Atomkraftwerke. Ich bin in unmittelbarer Nähe aufgewachsen und habe mich intuitiv immer vor diesem Stahl und Beton Koloss gefürchtet. Erst seitdem ich mich mit dem Thema Atomkraft politisch beschäftige, weiß ich, dass sich im von EDF betriebenen AKW Saint Laurent des Eaux an der Loire in 1969 und 1980 zwei schweren Atomunfälle mit Freisetzung von Radioaktivität in die Umgebung ereigneten. Informationen zu diesen Jahrelang geheimgehaltenen Unfällen sind jedoch schwer zu finden. Den Journalisten von Canal + ist es gelungen EDF-interne Unterlagen zu ergattern und einem Interview mit Marcel Boiteux, dem ehemaligen Chef der EDF (und heutige Ehrenpräsident) durchzuführen.

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mardi 26 mai 2015

Atomschiff Sheksna mit Uran in HH - alternative Hafenkonferenz

aktualisiert am 30.5.
Das Atomschiff Sheksna hat am frühen 26. Mai 2015 um 6:55 Uhr Ortszeit im Hamburger Hafen angelegt. 14 Container Uranerzkonzentrat befanden sich auf Deck und wurden auf dem Gelände vom Süd West Terminal (C.Steinweg) umgeschlagen. Sie warten auf die Weiterreise per Zug nach Narbonne-Malvési in Südfrankreich in den kommenden Tagen.

Vor dem Anlegen kreiste die Sheksna im Hafen herum. Sie wurde bis ca. 9:00 Uhr durch ein Polizeiboot begleitet, das um sie hin und her manövrierte.

Bilder von heute früh gibt es unter Aktuelles auf  http://www.atomtransporte-hamburg-stoppen.de/

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mercredi 20 mai 2015

Misshandlungen sind kein Einzelfall – Das System Polizei macht diese zur Normalität

Wenn erniedrigende folterähnliche Behandlungen zur Schulung von PolizeibeamtInnen gehören, sollte man sich nicht über Misshandlungen in Polizeizellen wundern!

Ein Eichhörnchen Kommentar aus aktuellem Anlass

Fesselungsbilder

Bild: Ausstellung mit Folter-Bildern "zu polizeiinternen Schulungszwecken" in einem Polizeigewahrsam in Braunschweig. Zu sehen: ein Mensch der an Händen und Füssen im Rücken gefesselt ist, eine Delle in der Wand mit der Überschrift Kopfstoß gleich koplos aus dem Holzrahmen um die Delle, etc. (Bildquelle BIBS, Begehung von Dezember 2008)

Ein Skandal um polizeiliche Misshandlungen im Polizeigewahrsam der Bundespolizei in Hannover sorgt gerade für Schlagzeilen in den Medien (NDR-Bericht). Ich habe die Berichtserstattung mit Interesse verfolgt – mit dem Thema Polizeigewalt und Misshandlungen durch die Polizei beschäftige ich mich schließlich auf Grund der eigenen unschönen Erfahrungen mit der Polizei notgedrungen schon seit mehreren Jahren.

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dimanche 17 mai 2015

Info-Ticker zu Urantransporten

Am 11. Mai 2015 fuhr wieder ein Urantransport von Hamburg los, mit der AREVA-Uranfabrik in Narbonne Malvési zum Ziel. Es  waren dieses mal 4 Container Uranerzkonzentrat dabei. Das Uran wurde mit dem Schiff der Hamburger Firma MACS Bright Horizon am 6.5.2015 aus Namibia beim Süd West Terminal ( C. Steinweg) im Hamburger Hafen angeliefert. 

Gegen diese (und weitere) Atomtransporte gibt es in Hamburg eine Kampagne sowie eine bundesweite Vernetzung von Antiatomgruppen, Initiativen und AktivistInnen. Die Beteiligten machen in diversen Art und Weisen öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema. Einige Aktionen haben bereits statt gefunden, andere werden folgen. Dazu gehört aber auch der Zugang zu den Informationen. Die Atominsdutrie und die Behörden halten diese Transporte geheim. AktivistInnen versuchen durch Kleinarbeit die Transporte ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Dazu gehört nun nicht nur die zahlreichen Infoseiten zu den Atomtransporten und -Anlagen, sondern auch ein "Ticker" für Urantransporte (bisschen wie CASTOR-Ticker, nur "im kleinen" und häufiger weil es gaaaannnnzzz viele Urantransporte gibt.


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jeudi 7 mai 2015

Ende Gelände! Antikohle- und Klimaproteste

Ich übernehme den Aufruf "Ende Gelände" von Klima- und AntikohleaktivistInnen (https://ende-gelände.org/). Es wird mit dem Antiatom-Camp in Bure, dem Degrowth und Klimacamp und den Aktionen von "Ende Gelände" spannend diesen Sommer...

Ende Gelände! Kohlebagger stoppen – Klima schützen!

Ob beim G7-Treffen im Sommer in Bayern oder bei der UN-Klimaklimakonferenz im Dezember in Paris - in einer Endlosschleife werden Regierungsvertreter*innen dieses Jahr ihre Betroffenheit über das eskalierende Klimachaos ausdrücken. Doch es klafft eine riesige Lücke zwischen dem, was notwendig wäre, um die Klimakatastrophe noch abzuwenden, und dem, was passiert. Die kurzfristigen Profitinteressen der Energiekonzerne werden wieder einmal über das Gemeinwohl gestellt und ein Wirtschaftssystem zur Lösung der Probleme angerufen, welches uns erst in die Klimakatastrophe gebracht hat. Derweil zerrinnt die Zeit, die noch bleibt, um einen unumkehrbahren Klimawandel zu verhindern.

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dimanche 3 mai 2015

Der Druck steigt! Kampagne gegen Atomtransporte in Hamburg

Eichhörnchen-Artikel, erschienen in der Zeitschrift GWR 399 von Mai 2015

​​​Zug und PolizeiIn Hamburg läuft seit einigen Monaten eine Kampagne gegen Atomtransporte (1). Die Aktionen der AktivistInnen sind vielfältig: sie recherchieren, organisieren Infoveranstaltungen und Vorträge, verteilen Flugblätter, rufen zu Aktionstagen auf, beobachten Atomtransporte und führen öffentlichkeitswirksame Aktionen gegen diese Transporte durch. Das Thema findet allmählich den Weg in die Öffentlichkeit. Sowohl die Politik als auch einzelne an den Atomgeschäften beteiligte Firmen, fangen an zu reagieren – auch wenn diese Reaktionen sehr unterschiedlich sind – der Druck darf auf keinen Fall nachlassen.

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dimanche 26 avril 2015

Radioaktivität kennt keine Grenzen! Unser Widerstand auch nicht!

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ca. 450 Menschen demonstrierten am heutigen Sonntag in Philippsburg zum  29. Jahrestag der atomaren Katastrophe von Tschernobyl. Es gab nette Musik, Redebeiträge und viel Sonne.

Ich habe in meinem Redebeitrag die Kampagne gegen Atomtransporte in Hamburg vorgestellt, sowie die aktuelle Situation in Bure (der hoch strahlende Atommüll soll nach dem Willen der französischen Regierung hin) und in Flamanville (wo  ein AKW sich in Bau befindet und es sehr viele Probleme mit dem Porösen Beton und mit dem Stahl des Reaktordurckbehälters gibt) dargelegt.

Ich gebe hier ein paar Links für die Menschen, die nachträglich weitere Infos suchen:

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vendredi 24 avril 2015

RWE auf's Dach steigen

Am gestrigen Donnerstag fand in der Gruga Halle in Essen, die Jahreshauptversammlung des Energieriesen RWE. AktivistInnen nahmen dies für eine Protestaktion am Hauptsitz des Konzerns zum Anlass. 2 AtomkraftgegnerInnen erklommen 2 große Säulen vor dem RWE-Sitz und spannten nach einander 3 Transparente: „Atomkraft den Boden entziehen, Urananreicherung stoppen“ ; „Selling Urenco means spreading Bombs“, „Wann schalten sie die Urananreicherungsanlage in Gronau endlich ab?“ In der Grugahalle stellten zeitgleich AtomkraftgegnerInnen dem Vorstand kritische Fragen zur Atompolitik des Konzerns. Der RWE Konzern ist an der Betreiberfirma der Urananreicherungsanlage in Gronau URENCO beteiligt. Die Anlage, die nicht nur Uran für AKWs anreichert, sondern auch uranwaffenfähiges Uran produziert, soll auf dem Weltmarkt verkauft werden. AtomkraftgegnerInnen und FriedensaktivistInnen sprechen sich dagegen aus und fordern die sofortige Schließung der Anlage.

Der RWE-Konzern verträgt offensichtlich keine Kritik. Polizei und Feuerwehr traten kurz nach Beginn der Aktion an Ort und Stelle an, um die unerwünschte Protestaktion zu beenden.

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vendredi 17 avril 2015

Berlin: Angespannter Prozessauftakt - Verhandlung geht am 21.4. weiter

Der Prozess um eine Kletteraktion bei der Energiewende-Demo 2013 in Berlin wurde am vergangenen Dienstag nach zweieinhalb Stunden vertagt, weil zwei Polizeizeugen nicht erschienen waren.

Es wird am 21.4 ab 13:45 Uhr weiter verhandelt (Saal 1002 Amtsgericht Tiergarten Kirchstrasse 6)

Die Verhandlungsführung vom vorsitzenden Richter Prugel sorgte am Dienstag für Unmut sowohl auf der Anklagebank als auch im Publikum. Es schien eine ungeschriebene Regel zu geben, die die Strafprozessordnung nicht vorsieht: die Verteidigung durfte keine Anträge die länger als eine halbe Seite lang waren vortragen.

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vendredi 10 avril 2015

Urantransport: Nervöse Polizei und explosive Mischung

​​​Zug und PolizeiDie Abfahrt der 14 Uranerzkonzentratbehälter die am Mittwoch mit dem Schiff Sheksna  im Süd West Terminal des Hamburger Hafens angeliefert wurden, wurde gestern (9.4.15) beobachtet.

Bei der Ausfahrt des Zuges vom Gelände der Firma C. Steinweg versuchte die Polizei die anwedenden BeobachterInnen am Fotografieren zu hindern.

Bei der Abfahrt des Zuges aus Maschen um 23:50 Uhr wurde eine gefährliche Mischung aus Gefahrgüter beobachtet: Uran + Propan + Diesel...

Ein Kurzbericht mit Bildern:

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