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  <title>eichhörnchen l'écureuille</title>
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  <description>Le blog de l'activiste grimpeuse Cécile Lecomte avec infos et reportages sur les petits et grands évènement d'un engagement politique; en francais et allemand
Das Blog von Aktionskletterkünstlerin Cécile Lecomte, mit Infos und Berichten aus dem poltischen Alltag; auf Deutsch und Französisch</description>
  <language>fr</language>
  <pubDate>Wed, 19 Jun 2013 20:21:09 +0200</pubDate>
  <copyright>Creative common license</copyright>
  <docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
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  <item>
    <title>Klimakiller Vattenfall - Geheimer Probebetrieb in Moorburg mit Folgen für die Gesundheit</title>
    <link>http://blog.eichhoernchen.fr/post/Klimakiller-Vattenfall-Geheimer-Probebetrieb-in-Moorburg-mit-Folgen-fuer-Gesundheit</link>
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    <pubDate>Wed, 19 Jun 2013 21:54:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>eichhörnchen</dc:creator>
        <category>Artikeln - articles</category>
        <category>Atomkraft</category><category>Film</category><category>kletterkunst</category><category>Kohlekraft</category><category>Protest</category><category>Vattenfall</category>    
    <description>&lt;h3&gt;Energiewende selber machen!&lt;/h3&gt;
EinwohnerInnen klagten über Atembeschwerden, dessen Ursache ihnen unbekannt
waren und wendeten sich an die Freuerwehr und die Polizei. Der Aufenthalt im
Freien führte bei den EinwohnerInnen von Hamburg Moorburg zu
Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und tränenden Augen. Die verständigte
Polizei gab an, Kontakt mit dem Konzern Vattenfall zu haben, der Konzern sage,
die austretenden Abgase seien ungefährlich und nicht gesundheitsschädlich. Die
körperlichen Reaktionen der Betroffenen sprechen eine andere Sprache. 
Ohne zuvor die Öffentlichkeit darüber zu informieren, hat Vattenfall einen
Probelauf mit seinem neuen Kohlekraftwerk Moorburg vorgenommen.
&lt;p&gt;Der Widerstand gegen die Kohlepläne des Konzerns  hat schon einiges
erreicht, der Kraftwerk wird nicht mit voller Leistung laufen können. &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/HH-Eindruecke-von-Elbblockade-gegen-Kohlekraft&quot;&gt;Darüber berichtete ich
in früheren Beiträgen.&lt;/a&gt; Die Zukunkt der EinwohnerInnen in Moorgburg sieht
trotzdem schwarz aus, wie allein der Probelauf dies gezeigt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Widerstand gegen den Klimakiller Vattenfall (80% des Stroms des Konzerns
kommt aus der Braunkohle!) darf nicht nachlassen! Ein kommender Anlaß wäre die
&amp;quot;Vattenfall Cyclassics&amp;quot; am 25. August 13 ; die grosse jährliche Greenwashing
Veranstaltung von Vattenfall in Hamburg. &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=TBH6mhxj6vw&quot;&gt;Zum Kletter-Protest letztes Jahr
habe ich gerade ein Video zusammen geschnitten&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;. Und am 21.
September ist Volksentscheid, für Energienetze in Bürgerhand. Nur vielfältiger
Widerstand kann Vattenfall Probleme bereiten!&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=TBH6mhxj6vw&quot;&gt;Zum
Video:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Der Klimakiller-Konzern Vattenfall gibt sich gerne durch Sponsoring von
Veranstaltungen ein grünes Image. Obwohl 80% der Stromproduktion des Konzerns
von Kohle stammt, obwohl der Konzern selbst gegen die Stillegung seiner
Pannenreaktoren Brunsbüttel und Krümmel um Schmerzensgeld klagt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Ob &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Protest-gegen-Vattenfall-Business-Media-Night-in-HH&quot;&gt;&amp;quot;Vattenfall-Business-Media-Night&amp;quot;&lt;/a&gt;
oder &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Umsatteln-auf-Oekostrom-Kletteraktion-bei-Vattenfall-Cyclassics-12&quot;&gt;&amp;quot;Cyclassics&amp;quot;&lt;/a&gt;,
Menschen werden gegen die Propaganda des Konzerns aktiv.&lt;br /&gt;
Der Film zeigt eine Kletteraktion von Robin Wood 2012 gegen die Vattenfall
Cyclassics in Hamburg.&lt;br /&gt;
Energiewende, ja, aber Dezentral und ohne Kohleschmutz!&lt;br /&gt;
Am 22. September 2013 ist Volksentscheid in Hamburg! Netze zurück in
Bürgerhand!&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://unser-netz-hamburg.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://unser-netz-hamburg.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot; dir=&quot;ltr&quot; class=&quot;yt-uix-redirect-link&quot;&gt;http://unser-netz-hamburg.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.robinwood.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.robinwood.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot; dir=&quot;ltr&quot; class=&quot;yt-uix-redirect-link&quot;&gt;http://www.robinwood.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Umsatteln-auf-Oekostrom-Kletteraktion-bei-Vattenfall-Cyclassics-12&quot;&gt;Der
Bericht zu der damaligen Aktion im August 2012&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die KletteraktivistInnen von 2012 (darunter Eichhörnchen...) hat die
zuständige Behörde Hamburg Port Authority (HPA) Bußgeldbescheide wegen
&amp;quot;Sondernutzung von Wegen&amp;quot; erlassen. Die Prozesse stehen an und werden poltisch
geführt! Kriminell ist Klimakiller Vattenfall, der die Gesundheit der Menschen
gefährdet!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Statt den Protest zu kriminaliseren, sollte sich die HPA um (brennenden)
Atomschiffe kümmern. Das ist in ihrem Zuständigkeitsbereich. Beim
Atomschiffsbrand Anfang Mai 2013 wurde nicht ein Mal die Öffentlichkeit von der
Behörde zeitnah informiert, &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Schiffsbrand-in-HH-Uran-und-Munitionen-waren-wohl-an-Bord&quot;&gt;sondern erst
nach einer Anfrage im Hamburger Senat&lt;/a&gt;! Ein bisschen wie beim Kohleschmutz
der letzten Tagen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Hallo-geht-s-noch-Kletteraktion-gegen-Atomtransporte&quot;&gt;Hierzu gab
es eine andere Aktion von Robin Wood&lt;/a&gt; (und irgenwann schaffe ich es
ebenfalls einen Kurzfilm dazu zu schneiden)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Probelauf in Moorburg, &lt;a href=&quot;http://www.robinwood.de/wordpress/blog/energie/2013/06/kohlekraftwerk-moorburg-vattenfall-heizt-klimakatastrophe-an-und-gefahrdet-gesundheit-der-anwohnerinnen/&quot;&gt;
Blog-Beitrag von Robin Wood&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
          <comments>http://blog.eichhoernchen.fr/post/Klimakiller-Vattenfall-Geheimer-Probebetrieb-in-Moorburg-mit-Folgen-fuer-Gesundheit#comment-form</comments>
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    <title>Wohin mit dem Atommüll? Hitzige Auseinandersetzung in Frankreich</title>
    <link>http://blog.eichhoernchen.fr/post/Wohin-mit-Atommuell-Auseinandersetzung-Frankreich</link>
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    <pubDate>Sun, 16 Jun 2013 17:06:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>eichhörnchen</dc:creator>
        <category>Artikeln - articles</category>
        <category>Atomkraft</category><category>Atommuell</category><category>Bure</category><category>Endlager</category><category>Frankreich</category><category>Protest</category>    
    <description>&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-fuer-Artikeln/bure-stop-g.gif&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Bure Stop, juin 2013&quot; style=&quot;float: right; margin: 0 0 1em 1em;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-fuer-Artikeln/.bure-stop-g_t.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die Auseinandersetzung
über ein Endlagersuchgesetz in Deutschland kommt mir im Vergleich zum Geschehen
in Frankreich zaghaft vor. Ganz nach der französischen Tradition des
Zentralismus hat die Regierung in Paris den Standort Bure in Lothringen, 150
Kilometer Luftlinie von der deutschen Grenze, zum Endlager für hoch
radioaktivem Müll erklärt. GIGEO, wird das zukünftige Endlager in Bure genannt.
Es steht für Centre Industriel de stockage GÉOlogique = Industriezentrum für
geologische Lagerung. Weil die von oben beschlossene und durchgesetzte
Atompolitik gerne Akzeptanz gewinnt, indem sie BürgerInnen das Gefühl
vermittelt, sie werden informiert und ihre Belangen berücksichtigt, gehört zum
Genehmigungsverfahren eine öffentliche Anhörung, &lt;em&gt;débat public&lt;/em&gt; genannt.
Zahlreiche AtomkraftgegnerInnen hatten zu Beginn der Veranstaltungsreihe im Mai
zu einem Boykott dieser Scheindemokratie aufgerufen. Mit Erfolg. Die erste
Veranstaltung am 23. Mai musste abgebrochen werden, aus Angst vor erneuten
Protesten haben die Veranstalter zwei weitere öffentliche Anhörungen dann auch
vertagt. Doch die Auseinandersetzung ist nicht zu Ende. Die öffentliche 
Anhörung soll nun unter Polizeischutz weiter gehen.&lt;/p&gt;    &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Bure liegt 150km Luftlinie von der
deutsch-französischen Grenze in der Großregion Saar-Lor-Lux-Rhein land-Pfalz.
Das Dorf hat rund 100 Einwohner und liegt an der Grenze der Departements Meuse
sowie Meurthe et Moselle. In der Region sind schon zwei Atommülllager:
Soulaines und Velaines für schwach bis mittelradioaktiven Müll. Die Region ist
sehr dünn bevölkert, gilt als wirtschaftlich schwach, die Bevölkerung ist
überwiegend konservativ eingestellt. Als „Industrie“, die sichere Geldeinnahmen
garantieren gelten dort das Militär... und die Atomkraft....&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Bure als „Versuchslabor“ für hochradioaktiven
Müll wurde von vielen Bürgermeistern akzeptiert, Millionen flossen in die
Kassen von Gemeinden, die Zustimmung sei erkauft worden so die Kritiker. Auf
der Gemarkung von Bure errichte die französische Atommüllagentur ANDRA (Agence
Nationale pour la Gestion des Déchets Radioactifs) ein sogenanntes
Versuchslabor für die Endlagerung von hochradioaktivem Müll. Begonnen wurden
die Bohrarbeiten in Bure 1994.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Seit dem gibt es auch Widerstand. 2000 wurde
trotz Protest aus ganz Frankreich und auch dem angrenzenden Ausland in rund 500
Metern Tiefe ein &amp;quot;Forschungslabor&amp;quot; eingerichtet – ein etwa 500 Meter langer,
4,5 Meter hoher und 3,5 Meter breiter Tunnel. Hier unter suchen Geologen,
Chemiker und Physiker – auch aus Deutschland und mit deutschen und europäischen
Forschungsgeldern, ob die etwa 130m dicke Lehmschicht für die Einlagerung von
hochradioaktiven Abfällen geeignet ist. Nach Angaben der ANDRA ist das Lager
zunächst für 6000 Kubikmeter Müll konzipiert. Dies ist die Menge, die seit
Inbetriebnahme der heutigen französischen Atomkraftwerke bereits entstanden ist
und bis 2030 noch anfallen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Jetzt, dass
CIGEO gestartet wird und nach Plan der Regierung, die erste strahlende Fracht
2025 in die Tiefen eingelagert werden soll, erklären die
„WissentschaftlerInnen“ unisono, es sei alles sicher, der Untergrund aus
Tonstein sei besonders gut geeignet, um den Atommüll zu empfangen: Als Stabil
und wasserdicht, wird der geologische Untergrund gepriesen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Die
Untersuchungen von WissenschaftlerInnen, die diese Meinung nicht vertreten
werden einfach augeblendet. Die&lt;/span&gt; Untersuchung der Geologen Murrot und
Muller, die geologischen Verwerfungen im Gebiet gefunden haben, fehlen auf der
offiziellen Karte der ANDRA komplett. Irrelevant ist auch, dass das Gebiet
einen grundwasserreichen Untergrund hat, was die Gefahr einer radioaktiven
Verseuchung erhöht – es geht um die hydrogeologischen Zusammenhänge z.B. bis
ins Pariser Becken.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Ich durfte vor einigen Jahren das „Labor“
besichtigen. Der Geologe, der die Besichtigung leitete und wusste, er hatte es
mit kritischen AtomkraftgernerInnen zu tun, gab zu, man können keine Sicherheit
für Hunderten und schon gar nicht für Tausende von Jahren gewährleisten.
Tonstein sei aber stabil und so zu sagen das kleinere Übel, die beste
Möglichkeit (unter schlechten Möglichkeiten). Doch, wer den Fahrer einer
Tunnelbohrmaschine fragte, bekam ein anderes Bild: die Arbeit sei nicht
anstrengend, man müsse sogar Pausen einlegen, damit das alles nach und nach
stabilisiert werde. „Das ist wie Butter“, war die Aussage. So viel zur
Stabilität des Gestein. Eine ASSE II oder Morsleben ist vorgrammiert.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;em&gt;A propos Asse&lt;/em&gt;. Es gibt in der Geschichte
einen weiteren Haken: Bure wurde im eklatanten Widerspruch zum Gesetz das drei
Forschungsstandorte in unterschiedlichen Gesteine vorschreibt – ausgewählt. Die
„Forschung“ an anderen Standorten wurde durch den entschlossenen Widerstand der
Bevölkerung verhindert. Mit dem &amp;quot;Forschungslabor&amp;quot; in Bure wurde eine illegale
Vorfestlegung auf den Ort vollzogen – und dies nicht nach wissenschaftlichen
Kriterien, sondern nach politischen. Aufmerksame LeserInnen werden die
Gemeinsamkeiten mit dem Standort Gorleben in Deutschland aufgefallen sein. Und
weil die Politik es so will, wurde der Standort Bure für geeignnet erklät und
das Projekt bekam seinen tollen Namen CIGEO. Das klingt recherchiert und
Professionell und ist für die Gehirnwäsche bei der öffentlichen Anhörung prima
geignet....&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Als ich bei meinem letzten Besuch in Bure einer
öffentlichen Verantaltung beiwohnte und Fragen stellen durfte, konnte ich es
nicht lassen, nach den anderen im Gesetz festgeschriebenen Standorte zu fragen.
Die Antwort konnte nicht dreister sein: „Wir kooperieren mit anderen Ländern,
statt in Frankreich die Forschung zu betreiben. In Deutschland wird
beispielsweise in Salzgesteine geforscht, deutsche Forscher sind im Gegenzug in
Bure an den Forschungsarbeiten beteiligt“. Salzgesteine? Welche Salzgesteinen
werden denn in kooperation mit der ANDRA in Deutschland erforscht? „ Die Asse
II“ lautete die Antwort. Für das überwiegend französische Publikum um Saal
klang dies nach einer guten Antwort. &lt;a href=&quot;http://www.asse2.de/&quot;&gt;Doch wer
dann weiß, was ist der Asse abgeht..&lt;/a&gt;. kann nur empört sein. „ Das, was in
der Asse geschehen ist, nennen Sie Forschung? Die tausende Atommüllfässer, die
vor sich hin rosten und den Untergrund verseuchen??? Die Asse säuft ab! Wenn in
Bure genauso ehrlich &amp;quot; geforscht&amp;quot; wird wie in der Asse, ist das Schlimmte zu
erwarten, wenn der Müll kommt “&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Diese Anekdote zeigt wie Atommüllpolitik und die
Desinformnation der Bevölkerung betrieben werden... Nichts gutes. Aus diesem
Grund habe ich mich über die Aufrufe zahlreicher Antiatominitiativen gefreut,
die Anhörung zu boykottieren. Die Anhörungen wurden mehr als boykottiert, sie
wurde gesprengt! Und das ist gut so! Die örtlichen Medien mussten endlich über
den Protest berichten! Es ist im Atomland Frankreich schwierig, sich Gehör zu
verschaffen, vor allem wenn Tatsachen schon fest stehen und die Politikern eh
gekauft sind.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Für den Boycott gab es viele Gründe, wie hier aus
einem Entwurf von „Bure Zone Libre“ zu entnehmen ist&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal&quot;&gt;„&lt;em&gt;Der internationale
Antiatomkraft-Verein „Bure Zone Libre“ ruft zum Boykott der öffent­lichen
Anhörung über ”CIGEO“ auf, die vom 23. Mai bis zum 15. Oktober 2013 stattfinden
wird.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal&quot;&gt;&lt;em&gt;Was ist
”CIGEO“?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal&quot;&gt;&lt;em&gt;CIGEO steht für Centre
Industriel de stockage GÉOlogique = Industriezentrum für geologische
Lagerung&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal&quot;&gt;&lt;em&gt;ein Projekt der ANDRA
(Agence Nationale pour la gestion des Déchets Radioactifs, = nationale Agentur
für die Verwaltung von radioaktiven Abfällen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal&quot;&gt;&lt;em&gt;ein irrsinniges Projekt
zur unterirdischen Lagerung von mittel- und hochradioaktiven Abfällen mit
langer Halbwertszeit (kaum 4% des Atommüllvorkommens die aber 99% der
Radioaktivität ausmachen!)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal&quot;&gt;&lt;em&gt;eine Bahnanbindung für
100 000 CASTOR-Behälter (nach Schätzung der ANDRA)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal&quot;&gt;&lt;em&gt;ein oberirdisches
Zwischenlager&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal&quot;&gt;&lt;em&gt;eine Aufbereitungsanlage
(und ihre Schornsteine!) für die Vorbereitung der Behälter&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal&quot;&gt;&lt;em&gt;riesige Schächte zur
Lüftung der vorgesehenen 15 km² an unterirdischen Gängen, die die Abfälle des
atomaren Wahnsinns empfangen sollen!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal&quot;&gt;&lt;em&gt;Für uns bedeutet
das&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot;&gt;eine erlaubte radioaktive
Verseuchung&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot;&gt;große atomare Risiken (Unfälle, Lecks
usw.)&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot;&gt;die
Atomisierung der Region, die mit ihrer Militarisierung einhergehen
wird&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot;&gt;das
Verschwinden von landwirtschaftlichen Flächen&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot;&gt;ein
gerodeter Wald&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot;&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot;&gt;Dem Aufruf von
über 44 Antiatominitiativen folgten am 23. Mai 2013 in Bure 200 Personen und
brachten i&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;hren Widerstand gegen das
Projekt lautstark zum Ausdruck. Die Sitzung wurde dann nach einer Viertelstunde
zunächst unterbrochen und schließlich ganz abgesagt. Daraufhin riefen die
Antiatominitiativen zum Boycott der drauf folgenden Verantaltungen. Dies zwei
folgnden Sitzungen wurden dann prompt von den Behörden abgesagt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Am 6. Juni
2013 fand nun einen „runder Tisch“ statt. Doch die GIGEO-GegnerInnen weigerten
sich, sich an dieser weiteren „Scheindebatte“ zu beteiligen.&lt;/span&gt;
”&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Dem Endlagerprojekt im Nachhinein&lt;/span&gt;
&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;eine&lt;/span&gt; &lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;demkratische&lt;/span&gt; &lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Legitimation&lt;/span&gt; &lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;zu verschaffen
ist beim Auftakt am 23. Mai kläglich gescheitert, es gilt weiterhin durch
Protest zu verdeutlichen dass die AtomkraftgegnerInnen der Großregion diese
undemokratische&lt;/span&gt; &lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Vorentscheidungen
nicht akzeptieren. Wir lassen uns nicht auf die Propagandaveranstaltung ohne
Entscheidungsrelevanz ein!“ Heiß es bei dem Verein „Bure Zone Libre“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Aus diesem
Runden Tisch kamen neue Formulierungen wie «Inbetrachtnahme der öffentlichen
Meinungen» oder «vielseitige und der Opposition Rechnung tragende Expertisen».
Die Kommission zwinkert den Gegnern zu - oder bekommt sie Angst? Die Reaktion
der Behörde kann so oder so ausgelegt werden. Fakt ist, dass das alles Manöver
ist, an der Sache ändert sich nichts.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Für den 17.
Juni 2013 ist in Bar Le Duc (nächst gelegene größere Stadt in der Gegend um
Bure) wurde die nächste öffentliche Anhörung terminiert. Im selben Zug warnen
die Behörden, es müsse bei Störungen nun mit einem Polizeieinsatz gerechnet
werden. So schön sieht Demokratie aus...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Nicht neues
für die AtomkraftgegnerInnen. ”Die Bevölkerung wurde schon beim mit
Staatsgewalt durchgesetzten Atomprogramm nie gefragt, soll jetzt im Nachhinein
mit einer Alibiveranstaltung Demokratie simuliert werden? Die europäischen
Nachbarn werden nicht mal pro Forma einbezogen: oder was ist mit der
betroffenen Bevölkerung und den Regierungen in Luxemburg, im Saarland,
Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Ein
Polizeieinsatz mehr: So wird Atompolitik seit jeher gemacht und
durchgesetzt...Die Atomlobby kann nicht anders.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;strong&gt;„Lassen wir uns nicht unterkriegen, der Kampf geht
weiter,“&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;heißt es bei den AtomkraftgnerInnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Und am 30. Juni 2013 gibt es eine &lt;a href=&quot;http://www.tour-de-fessenheim.net/aktuelles.html&quot;&gt;Antiatomdemonstration in
Colmar&lt;/a&gt;  gegen das Endlager Bure, gegen das AKW Fessenheim und andere
kriminellen Machenschaften der Atomindustrie und -Politik -  ich werde
dort einen Redebeitrag halten.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-fuer-Artikeln/bzl.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;bzl, juin 2013&quot; style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-fuer-Artikeln/.bzl_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Es lohnt sich, dass Geschehen in Frankreich zu verfolgen. Die
Entwicklungen können spannend werden und es bedarf grenzenlosem internationalem
Widerstand!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;ins&gt;&lt;strong&gt;Update vom 19. Juni 2013&lt;/strong&gt;&lt;/ins&gt; .... Die
Veranstaltung in Bar Le Duc musste nun wegen Protest auch unterbrochen und
letzlich gänzlich gecancelt werden!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;big&gt;&lt;strong&gt;Bericht der Protestaktion in Bar-le-Duc durch ;Menschen aus dem
Widerstand vor Ort:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/big&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div id=&quot;ygrp-mlmsg&quot; style=&quot;position:relative;&quot;&gt;
&lt;div id=&quot;ygrp-msg&quot; style=&quot;z-index: 1;&quot;&gt;
&lt;div id=&quot;ygrp-text&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;big&gt;&amp;quot;Am Montag war in Bar-le-Duc eine Sitzung im Rahmen der &amp;quot;Débat
public&amp;quot;  (Pseudo-Bürgerbeteiligung ohne Relevanz..) zum Endlagerprojekt
Bure. Laut BureStop waren bis zu 400 Leute da.  Ein Teilnehmer berichtet
untenstehend von 150-200 Gegner/innen.  Anscheinend wurde die Durchführung
der Veranstaltung, wie auch die Male  zuvor, durch massive Störungen
verhindert, sodass sie nach einer Stunde  abgebrochen wurde. Es hat keine
gewalttätigen Zwischenfälle oder  Festnahmen gegeben. Die Gegner/innen
habe auf alle erdenklichen Arten  Lärm gemacht. Außerdem haben lokale
Abgeordnete eine Petition mit 60.000  Unterschriften präsentiert, die ein
nationales Referendum fordert.&lt;/big&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;big&gt;Für die CNDP (Veranstalter-Behörde) stellt diese Sabotage
anscheinend ein großes Problem dar,  da die vorherige erfolgreiche
Durchführung einer solchen öffentlichen  Debatte durch die
Aarhus-Konvention (&lt;a href=&quot;http://www.aarhus-konvention.de&quot;&gt;http://www.aarhus-konvention.de&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
vorgeschrieben ist.&lt;/big&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;big&gt;Aufgrund der großen Anzahl der Protestierenden und ihrer Strategie,
sich  &amp;quot;in zivil&amp;quot; in die Veranstaltungen einzuschleichen und dann -
gewaltfrei - loszulegen, sind sie anscheinend für den staatlichen
Repressionsapparat  kaum zu greifen.&lt;/big&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;big&gt;Die für morgen (heute) vorgesehene Sitzung in Nancy wurde
inzwischen auch abgesagt. Eine Gegenveranstaltung wird um 18 h vor dem Palais
des Congrès stattfinden.&lt;/big&gt;&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;h2 style=&quot;margin-bottom: 0cm; font-weight: normal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Info-Seiten auf Deutsch und Französich&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Stopp Bure (Seite von Widerstandsgruppen,
überwiegend auf Französisch): &lt;a href=&quot;http://www.burestop.eu/&quot;&gt;www.burestop.eu&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Bure Zone Libre (Seite des Widerstandshaus in
Bure, überwiegend auf Französisch): &lt;a href=&quot;http://burezoneblog.over-blog.com/&quot;&gt;http://burezoneblog.over-blog.com/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Antiatomnetz Trier (Zahlreiche aktuelle Infos aus
Deutsch!): &lt;a href=&quot;http://antiatomnetz.blog.de/&quot;&gt;http://antiatomnetz.blog.de/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Pandor (Hintergrundinformationen zu Gigeo auf
Französisch) &lt;a href=&quot;http://pandor.at/&quot;&gt;http://pandor.at/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
          <comments>http://blog.eichhoernchen.fr/post/Wohin-mit-Atommuell-Auseinandersetzung-Frankreich#comment-form</comments>
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      </item>
    
  <item>
    <title>Endlagersuchgesetz und die hohlen Versprechen der Politik</title>
    <link>http://blog.eichhoernchen.fr/post/Endlagersuchgesetz-und-die-holen-Versprechen-der-Politik</link>
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    <pubDate>Fri, 14 Jun 2013 13:56:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>eichhörnchen</dc:creator>
        <category>Artikeln - articles</category>
        <category>Atomkraft</category><category>Atommuell</category><category>castor</category><category>Endlager</category>    
    <description>&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Vor wenigen Wochen verkündeten Politiker aus
diversen politischen Lagern, man habe in Sache Atommüllendlagerung einen
Kompromis gefunden: Ein Endlagersuchgesetz wird verabschiedet, Gorleben ist
zwar nicht aus dem Rennen, Niedersachsen hat jedoch durchsetzen können, dass
die letzten Castorbehälter aus den Plutoniumfabriken La Hague und Sellafield
nicht nach Gorleben fahren werden. Man gab sich mit dem „Kompromiss“ zufrieden
und in der Medienberichtserstattung klang es danach, als sei das Problem
„Atommüll“ nun gelöst. Lediglich die Umweltverbände, zeigten sich nicht
zufrieden. Das ist ja auch für Politiker lästig, die Meinung dieser ewigen
Kritikern zu berücksichtigen...&lt;/p&gt;    &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Weil aber selbst mit einem Kompromiss um ein
„Endlagersuchgesetzt“ der Protest gefürchtet wird, glänzten sogleich zwei
Politikern mit dem &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Endlagersuche-Die-Heuchelei-der-Politik-geht-weiter&quot;&gt;Angebot ein Teil
des Atommülls aus La Hague und Sellafield aufzunehmen, und zwar dorthin, wo
wenig Protest zu erwarten ist oder möglich ist&lt;/a&gt;: an der Küste in
Brunsbüttel, an der französischen Grenze in Phlillipsburg. Hauptsache es wird
mit der Atomindustrie aber nicht mit den Umweltverbänden geredet.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Und es geht weiter. Vertreter von Bund und
Ländern konnten sich gestern in Berlin nicht  einmal darauf verständigen,
wo die 26 Castor-Behälter aus La Hague bzw. Sellafield hin gebracht werden
sollen. Das Problem wurde auf später, nach den Wahlen, vertagt, ein
Endlagersuchgesetz soll aber trotzdem vor den Wahlen her. Wählerstimmen mit
holen Versprechen und Scheinlösungen fangen, ist wichtiger als eine echte
lösungsorientierte Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Beschluss, bis 2014 diese Lastenverteilung zu vertagen, zeigt, dass der
Parteienkompromiss zum angeblichen Neustart der Endlagersuche völlig hohl ist&amp;quot;,
kommentierte die &lt;a href=&quot;http://www.bi-luechow-dannenberg.de/&quot;&gt;Bürgerinitiative Umweltschutz
Lüchow-Dannenberg (BI)&lt;/a&gt; in einer Pressemitteilung das Berliner Kompromiss
wonach das Endlagersuchgesetz per Eilverfahren im Juli trotz massiver Kritik
aller Umweltverbände und Initiativen verabscheidet werden soll – obwohl das
Castorproblem bislang ungelöst ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Kompromiss, den die Ministerpräsidenten gestern mit Bundesumweltminister
Altmaier gefunden haben, sieht offenbar vor, dass das Atomgesetz  so
geändert wird, dass keine weiteren Castoren nach Gorleben dürfen. Zudem sollen
die Länder ein Veto-Recht gegen einen Transport in Zwischenlager in ihrem
Geltungsbereich bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über einen entscheidenden Punkt wird nichts berichtet: Eine Lösung kann es
nur mit Zustimmung und Unterstützung der AKW-Betreiber geben, denn mit Ausnahme
von Lubmin gehören alle Atommüll-Zwischenlager ihnen. Der Atommüll aus
Frankreich und England kann aber nur eingelagert werden, wenn zuvor neue
Genehmigungen beantragt und Sicherheitseinrichtungen nachgerüstet werden. Dazu
braucht es nicht nur Zeit, sondern es entstehen auch Kosten. Diese wollen die
AKW-Betreiber nicht übernehmen, weil aus ihrer Sicht ein Rechtsanspruch auf die
Lagerung des Atommülls im Zwischenlager Gorleben besteht. Bislang gibt es kein
Ersatzlager für den Atommüll aus Frankreich und England, so dass auch die
Ankündigung, den Müll nicht mehr nach Gorleben zu karren, ein leeres
Versprechen zu sein scheint.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Update 15.6. Es wird immer dreister: Jetzt soll der Steuerzahler die
Mehrkosten zahlen, wenn der Müll nicht nach Gorleben kommt und Altmaier dagt
ja... Also weiherhin keine Miteinbeziehung der Bevölkerung und von
umweltverbände in den Entscheidungen und  Geschenke für die
tomlobby? &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es bleibt fest zu stellen, dass es bei der Endlagerpolitik – wie auch
generell in der Atompolitik – mehr um Schein und Trug als um eine bestmögliche
Lösung geht. Wieder soll eine Politik unter Ausschluss der Öffentlichkeit von
Oben durchgesetzt werden. Wieder gehen die Entscheidungen an die eigentlichen
Problemen vorbei. Eine echte „Lösung“ wird es für den Müll nicht geben. Bei der
Atommüllpolitik kann es nur um Schadenbegrenzung,um das kleinere Übel, gehen.
Das einzige Sichere ist es, den Müll erst gar nicht zu produzieren! Daher die
Forderung: Schluss mit der Atommüllproduktion ; Keine Atommüllexporte oder
–importe und anschließend eine umfassende Atommülldebatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich lasse mich nicht verarschen. Bereit über eine Schadensbegrenzug um den
bereits entstandenen Atommüll zu reden, bin ich erst nachdem die allerletzte
Atomanlage hierzulande (und am Besten Weltweit...)  stillgelegt ist! Von
Atomausstieg kann keine Rede sein, solange Atommeiler weiter laufen, solange
Anlage wie die Urananreicherungsanlage in Gronau, oder die Brennelementefabrik
Lingen unbefristet weiter laufen dürfen - dort wird auch jede Menge Atommüll
produziert und jede Menge Brennstäbe, also zukünftiges Atommüll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;ins&gt;&lt;strong&gt;Update 19. Juni 2013:&lt;/strong&gt;&lt;/ins&gt; Das Oberverwaltungsgericht
Schleswig hat nach 10 Jahren Prozedure die Genehmigung des
Atommüll-Zwischenslagers Brunsbüttelt für rechtswidrig erklärt! Genau das
Lager, was die Politik für die letzten Castoren aus La Hague oder Sellafield
gerne gehabt hätte... Daran sieht man ja wie unserer Politiker ernst zu nehmen
sind...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hierzu zum Beispiel die Meldung von &lt;a href=&quot;http://www.robinwood.de/Newsdetails.13+M53d20727f62.0.html&quot;&gt;Robin
Wood:&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h1&gt;OVG Schleswig: Atommüll-Lagerung am AKW Brunsbüttel rechtswidrig&lt;/h1&gt;
&lt;h2&gt;Urteil hat Konsequenzen auch für andere Atomstandorte / ROBIN WOOD fordert
sofortige Abschaltung aller Atommeiler&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Oberverwaltungsgericht Schleswig hat die Genehmigung für das
Atommüll-Lager am AKW Brunsbüttel heute für rechtswidrig erklärt. Zur
Begründung hieß es, die Risiken für den Fall eines gezielten Terrorangriffs mit
einem A380-Flugzeug und eines Angriffs mit speziellen Waffen seien nicht im
erforderlichen Umfang berücksichtigt worden.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Urteil dürfte Konsequenzen für alle Atommülllager in der Bundesrepublik
haben. Der größte Teil dieser Lager ist etwa zur gleichen Zeit wie das in
Brunsbüttel genehmigt worden. Für keines dieser Atommülllager sind die
Auswirkungen solcher Angriffe untersucht worden. Demnach sind auch sie nach
Atomrecht nicht sicher.&lt;/p&gt;
„Das Schleswiger Urteil zeigt in aller Schärfe das Atommülldesaster: Keine
Zwischenlagerhalle ist nach diesem Urteil jetzt noch als sicher zu bezeichnen.
Die gesamte Atommüll-Lagerung in den Zwischenlagern ist ab sofort illegal.
Deshalb müssen alle Atomkraftwerke jetzt sofort abgeschaltet werden“, sagt Dirk
Seifert, Energiereferent von ROBIN WOOD. „Mit dem Urteil fallen auch die Pläne
für ein Endlagersuchgesetz wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Vielleicht
führt nun dieses Urteil endlich dazu, dass dem Wahnsinn der Atomenergie ein
Ende gesetzt wird und ein wirklich offener gesellschaftlicher Dialog darüber
beginnt, wie die Gefahren der Atommülllagerung minimiert werden können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baugleich mit dem Atommülllager in Brunsbüttel sind die Lager der AKWs
Brokdorf, Krümmel, Grohnde, Unterweser und Lingen. Für das Lager am AKW
Unterweser ist am OVG Lüneburg ebenfalls noch eine Klage wegen der
Sicherheitsmängel anhängig. An diesen Standorten sind die Lagerhallen nach dem
sogenannten STEAG-Konzept gebaut worden. Die Atommüllhallen an den anderen
Atommeilern Biblis, Grafenrheinfeld, Gundremmingen, Isar und Philippsburg sind
nach dem ohnehin schlechteren Konzept WTI gebaut und haben u.a. erheblich
dünnere Betonwände. Lediglich am AKW Neckarwestheim gibt es ein anderes
Zwischenlagerkonzept mit einer unterirdischen Tunnel-Lagerung.&lt;br /&gt;</description>
    
    
    
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      </item>
    
  <item>
    <title>Castorprozess in Potsdam: &quot;Das ist Rechtsbeugung, Frau Ahle!&quot;</title>
    <link>http://blog.eichhoernchen.fr/post/Castorprozess-in-Potsdam-Das-ist-Rechtsbeugung-Frau-Ahle</link>
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    <pubDate>Tue, 11 Jun 2013 22:59:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>eichhörnchen</dc:creator>
        <category>Artikeln - articles</category>
        <category>Absurdes</category><category>Atomkraft</category><category>Brueckentechnologie</category><category>castor</category><category>kletterkunst</category><category>Laienverteidigung</category><category>Potsdam</category><category>Prozessbeobachtung</category><category>Repression</category>    
    <description>&lt;p&gt;Am gestrigen Tag wurde gegen Christof vor dem Amtsgericht Potsdam bei
Richterin Ahle verhandelt, &lt;strong&gt;der Prozess wird am 17. Juni 2013 vor dem AG
Potsdam Saal 21 um 13 Uhr fortgesetzt.&lt;/strong&gt; Gegenstand der Verhandlung ist
eine spektakuläre Kletteraktion der Gruppe &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/tag/Brueckentechnologie&quot;&gt;Bückentechnologie&lt;/a&gt;&amp;quot; gegen den CASTOR-Transport
nach Gorleben 2010 bei Kassel in Altmorschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;5 AktivistInnen bekamen Bußgeldbescheide in Höhe von 500 Euro wegen Verstoß
gegen die Eisenbahnbau und -Betriebsordnung (EBO) - Übliche Höhe ist 25 Euro...
Aber nicht wenn man politisch klettert! Im Februar 2013 wurden die Verfahren
gegen 3 AktivistInnen der Gruppe in einer Hauptverhandlung bei Richterin von
Büllow nach 2 Stunden Verhandlungszeit eingestellt.  (&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Brueckentechnologie-Erfolg-fuer-CASTOR-GegnerInnen-vor-Gericht&quot;&gt;Bericht
zum Prozess&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/CASTOR-GegnerInnen-entern-das-Brandenburger-Tor&quot;&gt;Bericht zur Aktion vor
dem Prozess&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Aktionsvideo-CastorgegnerInnen-entern-Brandenburger-Tor&quot;&gt;Video&lt;/a&gt; ,
&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Tatort-Fuldatalbruecke-Video-Castor-Kletteraktion-2010&quot;&gt;Bericht
zur Castor-Aktion&lt;/a&gt; mit Video)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die 2 anderen AktivistInnen sind bei einer anderen Richterin: Richterin
Ahle, heißt sie (Hängt vom ersten Buchstaben im Nachnamen ab). Und das ist für
mich nicht neu, dass Gerechtigkeit und Gleichheit bei der Justiz eh ein
Fremdwort sind... Richterin Ahle zeigt Verbissenheit und einen ausgeprägten
Veurteilungswillen mit fragwürdigen Methoden bei der Verhandlungsführung...&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;An dem unten stehenden Bericht von Christof zur Verhandlungstag am Montag in
Potsdam ist es sehr schön zu sehen. Ich habe auch das &amp;quot;Glück&amp;quot;, bei dieser
verbissenen höchst unfreundlichen Frau Ahle zu sein... Mein Termin in dieser
Sache steht noch nicht fest. Aber ich hatte schon &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Prozesse-gegen-AtomkraftgegnerInnen-in-Potsdam-Widerspruchliche-Rechtsprechung&quot;&gt;
andere Prozesse bei dieser Richterin&lt;/a&gt;, alle Urteile habe ich angefochten und
die Beschwerden liegen zum Teil seit über einem Jahr beim Oberlandesgericht
Potsdam auf dem Tisch...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Verhandlungsführung von Richterin Ahle besitzt mehr die Züge eines
Willkürstaates als von einem Rechsstaat. Meinem Empfinden nach ist es schlicht
Rechtsbeugung. Ein anderes Qualifikativ für ihr Verhalten fällt mir nicht
ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Beispiel die systematische Ablehnung von Befangenheitsanträgen &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Rechtssprechung-mit-Ankreuzformular-in-Potsdam&quot;&gt;
per Ankreuzformular&lt;/a&gt;. Richterin Ahle entscheidet selbst, dass sie nicht
befangen ist - stat wie vom Gesetz vorgeschriebn  eine-n andere-n
Richter-in darüber entscheiden zu lassen -  und  kreuz immer &amp;quot;dient
der Verfahrensverzögerung&amp;quot;  und &amp;quot;Verunglimpfung&amp;quot; der Richterin an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Formulare füllt sie aus, bevor der Antrag von der Verteidigung fertig
gelesen ist. Der Inhalt der Anträge interessiert sie nicht, die &amp;quot;Ablehnung&amp;quot;
oder &amp;quot;Zurückweisung&amp;quot; der Anträge steht fest, bevor diese erst vorgetragen
werden - dafür hat Richterin Ahle ein Stappel Formulare auf dem Tisch liegen.
Bei der Ablehnung von Beweisanträgen hat sie auch ein Ankreuzformular wo sie
nur &amp;quot;Zur Erforschrung der Wahrheit nicht erforderlich&amp;quot; oder &amp;quot;weil der
Sachverhalt bereits greklärt ist&amp;quot; ankreuzen muss. Ablehnungen in weniger als 30
Sekunden (ein Zuschauer stoppte die Zeit mit seiner Uhr) - die Anträge der
Verteidigung waren bis zu 6 Seiten lang.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, ich nenne das Rechtsbeugung (eine Bewusst falsche Anwendung des Rechts,
um einen unbequemen Angeklagten/Betroffenen schneller zu verurteilen)  -
das ist keine Verunglimpfung, sondern eine Tatsachenbehauptung. Dies schließe
ich aus meinen Beobachtungen.&lt;/p&gt;
Ich denke sofort an  das &amp;quot;Absurd&amp;quot; vom französischen Philosoph Albert
Camus...&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;min-height: 91px;&quot; id=&quot;gesetzestext&quot; class=&quot;clearfix&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Es folgt nun Christofs Bericht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Weitere Verhandlungstage wegen Castor-kletteraktion bei Altmorschen - Für
eine Stunde Verhandlung 1000km durch die Republik&lt;/h2&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen einer Castor Kletter-Aktion im Jahr 2010 musste sich Christof N. heute
erneut vor dem Amtsgericht Potsdam verantworten. Unbefugter Aufenthalt im
Gleisbereich – normalerweise eine 25€-Ordnungswidrigkeit – wird ihm
vorgeworfen. Bereits das zweite Mal stand Christof heute deswegen vor Gericht –
wieder 7 Stunden, in denen allerdings inhaltlich nicht viel passierte.&lt;br /&gt;
Der Zeuge hatte wegen des unvorhersehbaren Hochwassers 5 Stunden Verspätung.
Infolgedessen versuchte Richterin Ahle nun, den Betroffenen unter Druck zu
setzen, seine Strategie zu ändern und bereits vor der Zeugenvernehmung
Beweisanträge zu stellen. Sie kündigte an, dass sie für Folgetermine keine Zeit
habe – höchstens mal eine Stunde. Der Aussetzungsantrag des Betroffenen bis zu
einer Zeit, zu der die Richterin auch Zeit habe, war schnell verworfen, da die
Sache ja an einem Tag erledigt sei. Spätestens nach dem letzten
Verhandlungstag, der 6,5 Stunden dauerte und nicht annähernd zu einem Ende kam,
sollte Richterin Ahle aber bewusst sein, dass dies absolut unrealistisch ist.
Daher stellte der Betroffene einen Befangenheitsantrag, den er hauptsächlich
damit begründete, dass er samt Anreise und Vorübernachtung jetzt für eine
Stunde Verhandlung je 2 Tage opfern muss und dies unverhältnismäßig sei. Frau
Ahle zückte wieder ihr Ankreuzformular, um den Befangenheitsantrag in wenigen
Sekunden selbst zu verwerfen und in die Beweisaufnahme einzusteigen.&lt;br /&gt;
Der Zeuge, der sich beim letzten Verhandlungstag ja schon ständig selbst
widersprach, glänzte wieder mit Aussagen, die von „Auf jeden Fall“ zu „ich
möchte sagen“ zu „müsste“ wechselten. Richterin Ahle unterstützte ihn, indem
sie ihm seine Aussagen in den Mund legte. Doch auch die Aussagen, bei denen er
sich auch auf Nachfrage sicher war, entsprachen nur zum Teil der Wahrheit. Dies
wollte der Betroffene in einem Antrag klären, in dem er zur Verifizierung einer
der Aussagen einen Gegenbeweis beantragte. Der Antrag wurde abgelehnt, da die
Beweisaufnahme – insbesondere die Zeugenvernehmung – die Sache bereits geklärt
habe.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Zu Ende ging der Verhandlungstag mit der Vertagung und Neuterminierung auf
den &lt;strong&gt;17. 06., 13-15 Uhr und den 28. 06., 09-10 Uhr&lt;/strong&gt;. Für
eine/zwei Stunden soll der Betroffene also noch mehrfach 500 km nach Potsdam
reisen. Hoch lebe die Verhältnismäßigkeit!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Infos zur Aktion:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://nirgendwo.info/info/fuldatal-bruckenaktion&quot;&gt;http://nirgendwo.info/info/fuldatal-bruckenaktion&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;

Bericht zum &lt;a title=&quot;Castor-Sammel-Prozess nach 6,5 Stunden vertagt Vorwürfe zum Teil fallen gelassen&quot; href=&quot;http://nirgendwo.info/blog/2013/03/18/castor-sammel-prozess-nach-65-stunden-vertagt-vorwurfe-zum-teil-fallen-gelassen/&quot;&gt;
letzten Prozesstag&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
          <comments>http://blog.eichhoernchen.fr/post/Castorprozess-in-Potsdam-Das-ist-Rechtsbeugung-Frau-Ahle#comment-form</comments>
      <wfw:comment>http://blog.eichhoernchen.fr/post/Castorprozess-in-Potsdam-Das-ist-Rechtsbeugung-Frau-Ahle#comment-form</wfw:comment>
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      </item>
    
  <item>
    <title>S21-Soliaufruf: Tagessatzverkauf nach Baggerbesetzung am Nordflügel</title>
    <link>http://blog.eichhoernchen.fr/post/S21-Soliaufruf-Tagessatzverkauf-nach-Baggerbesetzung-am-Nordfluegel</link>
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    <pubDate>Thu, 06 Jun 2013 17:45:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>eichhörnchen</dc:creator>
        <category>Soli...</category>
        <category>Repression</category><category>robin wood</category><category>S21</category><category>Spenden</category>    
    <description>&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;&lt;em&gt;Du kannst Deine
Solidarität zeigen, indem Du einen von 30 Tagessätzen übernimmst!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;13.6. kurzes
Update: &lt;/strong&gt; Danke für eure Unterstützung! Der Gesamtbetrag ist nun
eingegangen und es ist sogar ein bißchen was für die Rechtshilfefonds
übrig!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;post-content&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/bilder-prozesse/stuttgart/S1080016.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;urteilsverkuendung, juin 2012&quot; style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/bilder-prozesse/stuttgart/.S1080016_s.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Stuttgart 21 wurde im Sommer 2010 zum Symbol für Massenprotest gegen die
Heuchelei und Arroganz der Politik von oben. Bis heute gehen wöchentlich
tausende Menschen gegen den Umbau des Kopfbahnhofes in einen unterirdischen
Tiefbahnhof auf die Straße. Bis zum Sommer 2010 und einem Besuch bei Bekannten
in Stuttgart schenkte ich dem Thema wenig Aufmerksamkeit, ich wohnte
schließlich über 600 Kilometer weit weg. Jetzt stellte ich fest, dass es auch
mich betraf. Durch seinen Gigantismus und die Politik, für die es steht,
verdient das Thema mehr als die lokale Aufmerksamkeit. Für ein einzelnes
unsinniges Megaprojekt werden Milliarden Euro ausgegeben, während die Bahn
immer mehr Nebenstrecken und kleine Bahnhöfe schließt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil der Widerstand von seiner Vielfalt lebt, &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/tag/S21&quot;&gt;beteiligte
ich mich im Sommer 2010 an einer Kletteraktion in Stuttgart&lt;/a&gt;. Ich klettere
seit meinem siebten Lebensjahr und meine Fähigkeiten setzte ich gerne für eine
bessere Welt ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich war in Stuttgart zu Besuch und der Nordflügelabriss des Stuttgarter
Bahnhofes war im Gange. Ich wollte nicht weiter zusehen und beteiligte mich
spontan an der Besetzung eines Abrissbaggers. Drei KletterInnen gelang es, die
den Bagger für fünf Stunden besetzt zu halten, bis uns ein schwarz vermummtes
Sondereinsatzkommando in gefährlicher Art und Weise – durch das Abschneiden
unserer Sicherungsseile mit einer Hebebühne - herunter holte.&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Die Besetzung hatte zur Folge, dass die Abrissarbeiten am Nordflügel für
einigen Stunden zum Stillstand kamen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für diese symbolische aber entschlossene Protestaktion wurde ich im Sommer
2012 vom Landgericht Stuttgart zu 30 Tagessätzen in Höhe von 16 Euro
verurteilt. Der Platz, auf dem der Bagger stand ist der öffentliche
&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Kurt-Georg-Kiesinger-Platz .&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;An
dieser Stelle ein Hinweis:&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;Kurt Georg Kiesinger war ein ehemaliger Mitarbeiter
des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) und Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer
2633930). Nach dem Krieg machte er bei der CDU Karriere in der Politik und
wurde 1966 Bundeskanzler...&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-weight: normal&quot;&gt;Es gab weder ein Haus, noch herrschte Frieden.
Doch, das Urteil lautete trotzdem „Hausfriedensbruch.“&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;Vor Gericht konnte ich zusammen mit meinem
Mitangeklagten durch zahlreiche Beweisanträge dem Projekt Stuttgart 21 den
Prozess machen. Es wurde außerdem &lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;über Plüschtiere und die Gültigkeit des Strafantrages
der Firma&lt;/span&gt; &lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot;&gt;Wolff und Müller&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;gestritten. Plüschtiere
wurden bis zu einer Höhe von 50 Zentimeter im Gerichtssaal zugelassen. Zum
Strafantrag räumte der Richter zwar ein, dass nicht bewiesen werden konnte,
dass das Hausrecht der Deutschen Bahn an die Firma&lt;/span&gt; &lt;span lang=&quot;de-DE&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot;&gt;Wolff und
Mülle&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot; lang=&quot;de-DE&quot;&gt;r übertragen wurde. Relevant sei aber der Wille der Bahn. Die
Bahn sei damit einverstanden gewesen, dass die AktivistInnen angeklagt werden.
Die rechtliche Form muss nicht ganz stimmen – wie bei der gesamten S21-Planung.
Ein paar Milliarden kann man immer hin und her schieben. Also bitte kein
Theater um eine falsche Unterschrift.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;Wenn ich die Geldstrafe
nicht zahle, gehe ich für 30 Tage ins Gefängnis. Wer geht für die Milliarden an
Mehrkosten von Stuttgart 21 in den Knast? Sind PolitikerInnen und
BahnmanagerInnen diesbezüglich gleicher als die ProjektgegnerInnen? Diese Frage
stellte ich der Staatsanwaltschaft, einer Antwort blieb sie mir schuldig.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;Um Wahrheit und Gerechtigkeit geht es vor
Gericht nicht. Die Justiz ist dazu da, die herrschenden Verhältnisse aufrecht
zu erhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;Gegen das Urteil des
Landgerichts habe ich Verfassungsbeschwerde eingereicht und diese fragwürdige
rechtliche Würdigung, wonach die Grundrechte dort nicht gelten, wo die Bahn
baut, angegriffen. Wann das Bundesverfassungsgericht darüber entscheidet steht
nicht fest.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;Die Staatsanwaltschaft hat
es aber mit der Eintreibung der Kosten eilig. Ich habe ihr bereits geschrieben,
dass sie die Rechnung mit den Verfahrenskosten direkt an die Verantwortlichen
von Stuttgart 21 schicken kann. Denn Verursacher dieser Kosten sind die
Verantwortlichen von Bahn und Politik. Ich werde da sicher keinen Cent
zahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;Weil ich aber die Wahl
zwischen „Zahlen“ und „Absitzen“ haben will und meine Zeit im Grunde genommen
lieber für weiteren politischen Aktionen nutze, habe ich mich für den „Verkauf“
von meinen Tagessätzen entschieden – die Verfahrenskosten zahle ich nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;Es geht um 27 Tagessätze.
Ein oder zwei Tagessätze möchte ich nämlich absitzen und für den letzten
Tagessatz reicht es, wenn ein Cent überwiesen wird. Ersatzstrafhaft gibt es
nämlich nur für einen nicht gezahlten &lt;strong&gt;vollen&lt;/strong&gt; Tagessatz!&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;&lt;strong&gt;Du kannst deine
Solidarität zeigen, indem Du einen Tagessatz übernimmst! Repression trifft
einzelne, gemeint sind wir alle.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ein Tagessatz
beträgt 16 Euro. Die Überweisungen sollen auf folgendem Solikonto mit dem
Betreff „S21-Tagessatz“&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot;&gt;(wichtig
für die Zuordnung)&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; &lt;strong&gt;erfolgen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-align: center&quot;&gt;&lt;em&gt;Inhaber: Olivier
Samain&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-align: center&quot;&gt;&lt;em&gt;Konto-Nr 250065000&lt;br /&gt;
BLZ 76026000 (Norisbank)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-align: center&quot;&gt;&lt;em&gt;Betreff:
S21-Tagessatz&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-align: center&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Ausland:&lt;br /&gt;
IBAN DE56760260000250065000&lt;br /&gt;
BIC/SWIFT-Code NORSDE71XXX&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;Das Geld wird vom
Solikonto aus an die Gerichtskasse überwiesen, um sicher zu stellen dass kein
Cent zu wenig oder zu viel dort eingeht.&lt;/p&gt;
&lt;h3 style=&quot;margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ich bitte um
Benachrichtigung per Mail an &lt;ins&gt;info(at)eichhoernchen.fr&lt;/ins&gt; &lt;span style=&quot;font-weight: normal&quot;&gt;mit dem Betreff „S21-Tagessatz“&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;Im Gegenzug bekommst Du
vorab die Kurzgeschichte über S21 aus meinem&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/pages/Eichhoernchen-Buch&quot;&gt;Buch &lt;em&gt;„Kommen Sie da 'runter“&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;, das im
Herbst beim Graswurzelverlag erscheinen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;Sobald die Tagessätze alle
verkauft sind, schreibe ich hier auf dem Blog ein Update.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm; widows: 0; orphans: 0&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wenn mehr Geld als
für mein Verfahren nötig eingeht, wird es jeweils zur Hälfte an das Soli-Fond
kritisches Stuttgart und an das Robin Wood nah stehende Rechtshilfefond zur
Unterstützung von weiteren Betroffenen von Repression weiter
gespendet.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer kein Geld hat, das Gericht aber trotzdem ärgern will, darf der
Staatsanwaltschaft gerne anbieten, &lt;strong&gt;einen Tagessatz an meiner Stelle
abzusitzen!&lt;/strong&gt; Mal sehen ob es eine Antwort gibt!&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wir sehen uns in Stuttgart im Sommer bei
&lt;a href=&quot;http://drittes-europ%C3%A4isches-forum.de/&quot;&gt;dritten europäsischen
Forum gegen unnütze und aufgezwungene Großprojekte&lt;/a&gt;!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Eichhörnchen Cécile&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hintergründe:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/tag/S21&quot;&gt;Eichhörnchen-Blog&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/%20http://bei-abriss-aufstand.de/&quot;&gt;Blog von S21-GegnerInnen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.parkschuetzer.de&quot;&gt;Parkschützer&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.robinwood.de/Brennpunkt-Stuttgart-21.282.0.html&quot;&gt;Robin
Wood&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://blognau.wordpress.com/category/s21/hafttagebuch-von-karl/&quot;&gt;Blog eines
Aktivisten, der ein Teil seiner S21-Strafe im Gefängnis abgesessen hat&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
          <comments>http://blog.eichhoernchen.fr/post/S21-Soliaufruf-Tagessatzverkauf-nach-Baggerbesetzung-am-Nordfluegel#comment-form</comments>
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      </item>
    
  <item>
    <title>CASTOR-Stopp in Frankreich: Bewährungsstrafen für AktivistInnen ...</title>
    <link>http://blog.eichhoernchen.fr/post/CASTOR-Stopp-Frankreich-Bewaehrungsstrafen-AktivistInnen</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:8d4f4054fd4ced388250792288495376</guid>
    <pubDate>Wed, 05 Jun 2013 20:23:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>eichhörnchen</dc:creator>
        <category>Artikeln - articles</category>
        <category>AREVA</category><category>Atomkraft</category><category>Atommuell</category><category>castor</category><category>Endlager</category><category>Frankreich</category><category>Prozessbeobachtung</category><category>Repression</category>    
    <description>&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;...die Polizeigewalt bleibt dagegen ohne Folgen&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Sie Stoppten den Castortransport nach Deutschland 2010 in Caen mit einer
Ankettaktion. Sie wurden bei ihrer &amp;quot;Befreiung&amp;quot; aus den Gleisen von der Polizei
schwer verletzt: Verbrennung des dritten grades, notwendige
Haut-Tranplantation, Sehnen durch die Flex der Polizei duchgeschnitten und oder
durchgeschmolzen, etc. Erst gegen 13.000 Euro Kaution kamen sie vor ihrem
Prozess in erster Instanz  am 8. Dezember 2010 frei. Sie wurden im Namen
von der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF und des Atomkonzerns AREVA zu
hohem Schadenersatz und einen Monat Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Für den
Procureur (Staatsanwalt) eine zu geringe Strafe. Er legte Berufung ein, die
AktivistInnen ebenfalls. Die Berufungsverhandlung fand im März 2013 statt. Das
Urteil wurde am heutigen Mittwoch den 5. Juni 2013 gesprochen. Das Gericht
erhöte die Strafen! 3 Monate Gefängnis und beinahe 30 000 Euro Schadenersatz
für die SNCF.&lt;/p&gt;    &lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-v0HtqeyBCbo/TV4vXKefYTI/AAAAAAAAAN4/H2EJlGLjkz8/s1600/photolettre.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0 solid ; width: 150px; height: 120px;&quot; alt=&quot;Valognes&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-v0HtqeyBCbo/TV4vXKefYTI/AAAAAAAAAN4/H2EJlGLjkz8/s1600/photolettre.jpg&quot; align=&quot;right&quot; hspace=&quot;4&quot; vspace=&quot;2&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die Polizisten, die die AktivistInnen
bei der Räumung schwer verletzten wurden nicht beheligt. Das gegen sie
eingeleitete Strafverfahren wurde eingestellt. Wenn die AktivistInnen nicht
lebensgefährlich verletzt werden wollen, sollen sie keine Aktion durchführen,
so das Tenor der Einstellungsverfügung. Die AktivistInnen legten gegen diese
Einstellungsverfügung &lt;a href=&quot;https://ganva.noblogs.org/post/2011/02/18/nouveau-depot-de-plainte-et-lettre-ouverte-relatifs-aux-blessures-des-militants-par-les-forces-de-lordre/&quot;&gt;
Beschwerde&lt;/a&gt; ein . Bearbeitet wurde die Beschwerde bislang nicht. (Bild
Rechts: eine Verletzung - nach erster Behandlung - 3 Operationen wurden
notwendig )&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/bilder-prozesse/Franzoesische-Polizisten-bei-Arbeit-web.jpeg&quot;&gt;
&lt;img title=&quot;Zeichnung ueber die Ankettakion, fév. 2013&quot; style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/bilder-prozesse/.Franzoesische-Polizisten-bei-Arbeit-web_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gegen die AktivistInnen blieb der Verfolgungsdrang bestehen...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das heutige Urteil lässt sich wie folgt zusammenfassen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
- Verurteilung wegen Eingriffes in den Schienenverkehr (entrave à la
circulation des trains)&lt;br /&gt;
- 3 Monate Gefängnis auf Bewährung mit Eintrag im Führungszeugnis (bei zwei
Personen wird davon Abstand gehalten)&lt;br /&gt;
- 29 000 Euro Schadenersatz an die Eisenbahngesellschaft SNCF (die 13 000 Euro
Kaution, die die Angeklagten nach der Aktion zahlten , um auf freien Fuß zu
kommen, werden da gegengerechnet)&lt;br /&gt;
- 250 Euro pro Person an die SNCF für die Verfahrenskosten  (mit Rabat von
20% wenn dr Betrag innerhalb eines Monates eingezahlt wird.)&lt;br /&gt;
- Freispruch bezüglich des Vorwurfs der Weigerung sich ED-behandeln zu lassen.
In Frankreich darf die Polizei einen Beschuldigten nicht mit Gewalt dazu
zwingen, seine Fingerabrücke oder auch seine DNA abzugeben. Die Weigerung diese
abzugeben ist aber eine Straftat.&lt;br /&gt;
- AREVA hat verloren, die Angeklagten wurden - entgegen des erstinstanzliches
Urteils - nicht wegen &amp;quot;Imageschaden &amp;quot; zum Nachteil des Unternehmens
verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/_ra8F5b782qI/TPB88kPCnnI/AAAAAAAAAMY/hyc92ai8g10/s1600/IMG_1988.JPG&quot;&gt;
&lt;img style=&quot;border: 0 solid ; width: 450px; height: 338px;&quot; alt=&quot;Valognes&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/_ra8F5b782qI/TPB88kPCnnI/AAAAAAAAAMY/hyc92ai8g10/s1600/IMG_1988.JPG&quot; align=&quot;middle&quot; vspace=&quot;2&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Caen, November 2010 - Castorblockade&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
In erster Instanz lautete das Urteil wie folgt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verurteilung wegen Eingriffes in den Schienenverkehr und für das Imageschaden
zum Nachteil des AREVA-Konzerns&lt;br /&gt;
- 1 Monat Gefängnis auf Bewährung + 1000 Euro Geldstrafe -&lt;br /&gt;
-  500 Euro Geldstrafe für einen Aktivisten, der sich weigerte seine
Fingerabdrücke abzugeben.&lt;br /&gt;
- 20 500 Schadenersatz für die Eisenbahngesellschaft SNCF&lt;br /&gt;
- 1 symbolischer Euro an AREVA fürs Imageschaden&lt;br /&gt;
- 1000 Euro Verfahrenskosten für SNCF und AREVA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wenn das heutige Urteil kein Urteil im
Namen des Atomstaates ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand lässt sich nicht einschüchtern!&lt;br /&gt;
Valognes Stopp Castor 2011 war die richtige Antwort auf die Repression beim
Castor 2010!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://www.laterredabord.fr/img37/877.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0 solid ; width: 450px; height: 270px;&quot; alt=&quot;Valognes&quot; src=&quot;http://www.laterredabord.fr/img37/877.jpg&quot; align=&quot;middle&quot; vspace=&quot;2&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Valognes, November 2011 - Castor Schottern im
Trännengasnebel&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;
&lt;h3&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Castor-in-Frankreich-gestoppt-Berufungsprozess-gegen-AktivistInnen&quot;&gt;Hintergründe
zum Prozess&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;https://ganva.noblogs.org/&quot;&gt;Aktionsgruppe
GANVA&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;h3&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Antiatombewegung-Normandie-Vorgeschichte-HSL-Teil-2&quot;&gt;Valognes
Stopp Castor 2011&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;h3&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.freie-radios.net/53936&quot;&gt;Antiatom-Widerstand in der
Normandie&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;h3&gt;&lt;a href=&quot;http://www.freie-radios.net/53936&quot;&gt;Radiobeitrag über den
Antiatom-Widerstand in der Normandie&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;</description>
    
    
    
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      </item>
    
  <item>
    <title>Protest gegen Vattenfall Business Media Night in HH</title>
    <link>http://blog.eichhoernchen.fr/post/Protest-gegen-Vattenfall-Business-Media-Night-in-HH</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:60c7727c582001c8c9e97c7855c0556f</guid>
    <pubDate>Tue, 04 Jun 2013 20:37:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>eichhörnchen</dc:creator>
        <category>Aktionen - actions</category>
        <category>Atomkraft</category><category>kletterkunst</category><category>Kohlekraft</category><category>Protest</category><category>robin wood</category><category>Vattenfall</category>    
    <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/Vattenfall-Media-Night/IMG_0702.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Tripodaktion, juin 2013&quot; style=&quot;float: right; margin: 0 0 1em 1em;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/Vattenfall-Media-Night/.IMG_0702_s.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Kaum
&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Blockupy-im-Polizei-Willkuer-Gewalt-Staat&quot;&gt;aus Frankfurt
zurück&lt;/a&gt;, schon die nächste Aktion - dieses mal gegen den Klimakiller
Vattenfall. Ganz frech haben wir vor dem Eingang des Restaurants, wo das
Vattenfall-Treffen statt fand, Stellung genommen. Ich bin ganz schön platt
müde... Da es sich um eine Busines MEDIA night handlet, hatte Vattenfall die
Presse eingeladen. Diese musste das Treffen nach 2 Stunden verlassen und konnte
unseren Protes wahrnehmen und in Ruhe fotografieren... Danke Vattenfall.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Hier die Meldung von Robin Wood mit Bildern&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die „Vattenfall Business Media Night“ lief heute Abend in Hamburg anders ab,
als sich Vattenfall das wohl gewünscht hat: AktivistInnen gegen die Atom- und
Kohlepolitik des Konzerns, darunter zwei ROBIN WOOD-KletterInnen auf einem
Tripod, empfingen die zahlreichen Gäste aus Medien, Wirtschaft und Politik vor
einem Nobel-Restaurant am Hamburger Hafen mit Trillerpfeifen und
Tranparenten.&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Die AktivistInnen kritisieren die Lobby- und Greenwash-Aktivitäten des
Klimakiller- und Atomkonzerns und fordern eine Energieversorgung ohne Kohle und
Atom sowie die vollständige Rekommunalisierung der Netze in der Hansestadt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Vattenfall steht in Hamburg mächtig unter Druck: Das
1600-Megawatt-Kohlekraftwerk in Moorburg, das 2014 in Betrieb gehen soll, stößt
auf breiten Widerstand. Die Kritik am Atomkurs des Konzerns ist seit der
Katastrophe von Fukushima so stark wie nie zuvor. Und wird der Volksentscheid
im September gewonnen, müsste der Konzern die Energienetze komplett abgeben“,
sagt ROBIN WOOD-Aktivistin Cécile Lecomte. „Mit kostspieligen Events wie heute
Abend will Vattenfall die Entscheider auf seine Seite ziehen. Dieses Lobbying
und Greenwashing wollen wir öffentlich machen und durchkreuzen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/Vattenfall-Media-Night/IMG_0694.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Tripodaktion, juin 2013&quot; style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/Vattenfall-Media-Night/.IMG_0694_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.robinwood.de/wordpress/dateien/RobinWoodProtest-VattenfallMediaNight03062013-02.jpeg&quot;&gt;
&lt;img style=&quot;border: 0 solid ; width: 450px; height: 338px;&quot; alt=&quot;Tripodaktion&quot; src=&quot;http://www.robinwood.de/wordpress/dateien/RobinWoodProtest-VattenfallMediaNight03062013-02.jpeg&quot; align=&quot;middle&quot; vspace=&quot;2&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.robinwood.de/wordpress/dateien/RobinWoodProtest-VattenfallMediaNight03062013.jpeg&quot;&gt;
&lt;img style=&quot;border: 0 solid ; width: 350px; height: 450px;&quot; alt=&quot;Tripodaktion&quot; src=&quot;http://www.robinwood.de/wordpress/dateien/RobinWoodProtest-VattenfallMediaNight03062013.jpeg&quot; align=&quot;middle&quot; vspace=&quot;2&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Vattenfall ist der Energiewende im Weg. 80 Prozent des von Vattenfall
erzeugten Stroms stammt aus Braunkohle. Das riesige, neue Steinkohlekraftwerk
in Hamburg-Moorburg schreibt für Jahrzehnte eine extrem klimaschädliche
Energieversorgung fort, für die in den Herkunftsländern der Kohle Raubbau an
der Natur und Menschenrechtsverletzungen begangen werden. Aus Protest dagegen
gab es erst kürzlich während des Hafengeburtstages eine &lt;a href=&quot;http://www.gegenstrom13.de/&quot; class=&quot;external-link-new-window&quot;&gt;Blockade des
Bündnisses gegenstrom13&lt;/a&gt; mit Schiffen auf der Elbe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/Vattenfall-Media-Night/IMG_0679.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;transpi, juin 2013&quot; style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/Vattenfall-Media-Night/.IMG_0679_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Selbst nach der Fukushima-Katastrophe hält Vattenfall unbelehrbar weiter an
seinem Atomkurs fest. In Schweden, wo der Energieriese an sieben Atommeilern
beteiligt ist, setzt er auf Laufzeitverlängerung. In Deutschland ist er am AKW
Brokdorf sowie an den inzwischen stillgelegten Schrottreaktoren Krümmel und
Brunsbüttel beteiligt und geht mit Klagen gegen den Atomausstieg vor.
Vattenfall spekuliert darauf, vor dem Bundesverfassungsgericht und vor dem
Schiedsgericht ICSID, Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe für die
Reststrommengen durchsetzen zu können, die das AKW Krümmel nicht mehr
produzieren konnte. Zahlen müsste dann der Steuerzahler. Das ist auch der Grund
dafür, warum Vattenfall noch immer keinen Antrag auf Rückbau des AKW Krümmel
gestellt hat, während dies für andere Meiler längst passiert ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/Vattenfall-Media-Night/IMG_0674.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Tripodaktion, juin 2013&quot; style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/Vattenfall-Media-Night/.IMG_0674_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betrieb der Atomanlagen ist immer auch mit Atomtransporten verbunden. Wie
gefährlich die werden können, hat kürzlich die &lt;a href=&quot;http://www.robinwood.de/Newsdetails.13+M5e148017d27.0.html&quot; class=&quot;external-link-new-window&quot;&gt;Beinahe-Katastrophe durch den Brand an Bord des
Atomfrachters „Atlantic Cartier“ im Hamburger Hafen&lt;/a&gt; gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/Vattenfall-Media-Night/IMG_0713.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Tripodaktion, juin 2013&quot; style=&quot;float: left; margin: 0 1em 1em 0;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/Vattenfall-Media-Night/.IMG_0713_s.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;„Mit
einem Konzern, der für ewig hochradioaktiv strahlenden Müll, gefährliche
Atomtransporte, Klimaschäden, großflächige Naturzerstörung und Vertreibung
verantwortlich ist, lässt sich nicht gut Häppchen essen“, sagt Aktivist Martin
Placht. „Wir wollen, dass Vattenfall jeden Rückhalt in Hamburg verliert und den
Weg endlich frei gibt für eine klimaverträgliche und demokratisch kontrollierte
Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien.“&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
      </item>
    
  <item>
    <title>Blockupy im Polizei-Willkür-Gewalt-Staat</title>
    <link>http://blog.eichhoernchen.fr/post/Blockupy-im-Polizei-Willkuer-Gewalt-Staat</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:43f01b2d0f391d504365e97238ed4b8d</guid>
    <pubDate>Mon, 03 Jun 2013 13:26:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>eichhörnchen</dc:creator>
        <category>Aktionen - actions</category>
        <category>Globalisierung</category><category>Protest</category><category>Repression</category>    
    <description>&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Als ich am 1. Juni 2013 zur Blockupy-Demo nach
Frankfurt fuhr, habe ich mit einer alles in allem entspannten Demo gerechnet.
Die zunächst verbotene Demonstrationsroute zur europäsischen Zentralbank war
zunächst von der Stadt verboten worden und dann doch durch zwei vor Gericht
erstrittenen Beschlüsse genehmigt worden. Mit dem Beschluss vom
Verwaltungsgerichtshof auf unserer Seite fühlten wir uns sicher.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Selbst die meisten unangemeldeten Aktionen von
Blockupy in der Innenstadt waren am Tag zuvor gut und ohne größere
Auseinandersetzung mit der Polizei gelaufen. Darin hatte ich mich nicht
beteiligt, ich wollte da vorsichtig bleiben. Bei spontanen Aktionen in der
Innenstadt, kommt es oft vor, dass man los rennen muss, um sein Ziel zu
erreichen. Das kann ich wegen meiner Rheumakranken Füßen und Knien überhaupt
nicht. Ich will da nicht plötzlich alleine vor einer Polizeikette stehen, weil
ich anderen Menschen nicht hinterher laufen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Bei der Demo am Samstag musste ich nicht rennen.
Im Gegenteil! 10 Stunden für einen Kilometer... Aber die Demonstration verlief
alles andere als entspannt. Die Demonstration wurde – ohne Grund - schon nach
wenigen Metern von der Polizei angehalten – ohne Erklärung durch die Polizei,
die lediglich mit Knüppel und Pfefferspray „kommunizierte“. Dutzende Menschen
wurden – zum Teil schwer – verletzt. Einige Menschen mussten unter künstlicher
Beatmung weggebracht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Dabei war die Demonstration eigentlich bunt und
entspannt gestartet.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Ich möchte hier über meine Erlebnisse, Gedanken
und Gefühle berichten. Ich war eine von über 10 000 DemonstrantInnen im
Schein-Demokratie Staat.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Update 13. Juni: &lt;a href=&quot;http://www.eichhoernchen.ouvaton.org/deutsch/repression/2013/Blockupy/Strafanzeige-gegen-Polizei-Blockupy13-online.pdf&quot;&gt;
ich habe inzwischen Strafanzeige gegen die Polizei erstattet&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;    Als ich den Baseler Platz gegen 11 Uhr erreiche, sind mir bereits ein Dutzend
Menschen aus Stuttgart, denen ich nahe stehe, weil ich mich 2010 dort an den
&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/tag/S21&quot;&gt;Protesten gegen Stuttgart 21&lt;/a&gt; beteiligt habe, begegnet.
Der Sonderzug aus Stuttgart mit 500 DemonstrantInnen ist kurz vor Darmstadt auf
der Strecke stecken geblieben, erfahre ich. Es soll ein bisschen auf sie
gewartet werden. Auf diversen LKW-Bühnen werden Redebeiträge gehalten. Die
Beteiligung ist vielfältig. Alle Altersklassen sind vertreten, ein breites
Spektrum an politischen Standpunkten ebenfalls. Ich treffe auf FreundInnen, die
ich aus dem &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Die-Justiz-und-der-Klimawandel&quot;&gt;Widerstand gegen den
Frankfurter Flughafenausbau&lt;/a&gt; und diversen Klima-kämpfe kenne. 2009
beteiligte ich mich im Kelsterbacher Wald an der Baumbesetzung gegen die neue
Landebahn. Den gemeinsamen monatelangen Kampf gegen die Rodung von 250 Hektar
250 Wald haben wir nicht vergessen. In Erinnerung behalte ich nicht nur die
Knüppel der Polizei, die Cowboy-artige Räumung durch ein Sondereinsatzkomando
(SEK) und mehrtägigen Gewahrsamnahmen in kahlen Beton-Zellen der Polizeiwache
ohne Fenster. Ich habe in Kelsterbach viel Solidarität und menschliche Wärme
erlebt, eine Zeitlang meine - machbaren – Utopien im Kleinen experimentieren
können.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/blocupy/DSCI1734.JPG&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Auftakt, juin 2013&quot; style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/blocupy/.DSCI1734_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Diese ganzen Erinnerungen kommen hoch und gleich
kommt eine Freundin aus Kassel auf mich zu. Wir kennen uns aus gemeinsamen
Aktionen gegen die Atomkraft.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Auf der Demonstration ist die Stimmung sehr
entspannt. Die Beteiligung ist vielfältig. Das will ich mir von oben angucken
und gleich Klettere ich einer Laterne hoch und mache Bilder. „Dem Kapitalismus
auf der Nase herum tanzen“ steht auf mein Transparent. Das Transparent habe ich
schon &lt;a href=&quot;http://www.eichhoernchen.ouvaton.org/deutsch/aktionen/skyper.jpg&quot;&gt;2009 auf der
Fassade vom Skyperhochhaus&lt;/a&gt; mitgehabt, als die Feuerwehr mich auf Anordnung
der Polizei vom 12 Stockwerk herunter holte...&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Von Oben sieht die Demonstration recht Bunt aus.
Den Sshwarzen Block, wovon die Polizei später in ihren
Des-informationsmitteilungen sprach, ist auf meine von oben aufgenommen Bilder
nicht zu sehen. Einen Schwarzen Block habe ich nicht gesehen. Einen
antikapitalistischen Block, ja. Der Block sah aber eigentlich eher Bunt
aus...Dem Schwarzen Block rechnet die Polizei irgendwie alle Menschen zu, die
gegen Staat und Kapital sind zu. Schubladendenken ist halt für Kriminalisierung
und Desinformationspolitik ganz praktisch.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/blocupy/DSCI1735.JPG&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Auftakt, juin 2013&quot; style=&quot;margin: 0 auto; display: block;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/blocupy/.DSCI1735_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Als ich herunter klettere, werde ich von
Journalisten belagert. Was für mich irgendwie zum Alltag gehört – mal ein
bisschen herum klettern – hat sie beeindruckt. Später kommen auch – meist
jüngere DemonstrantInnen – zu mir, um mir mitzuteilen, wie toll sie das fanden.
Klettern ist in der Tat eine subversive effektive Ausdrucksform! Das erkläre
ich den Journalisten. Warum bin ich hoch geklettert? Tja, das stand auf dem
Transparent! &lt;em&gt;„Dem Kapitalismus auf der Nase herumtanzen!“&lt;/em&gt; Ich bin für
&lt;a href=&quot;http://www.eichhoernchen.ouvaton.org/deutsch/glob-konsum-kritik.html&quot;&gt;Schrumpftum
statt Wachstum&lt;/a&gt;! Die Erdressourcen können wir nicht ohne Ende ausnutzen. Sie
sind nicht unendlich, wir zerstören unsere eigene Lebensgrundlage. Die Folge
ist Krieg um knappen Ressourcen, Krankheiten, etc. Wir müssen schrumpfen!&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Als der Demonstationszug ins Rollen kommt, laufe
ich mit einem Bekannten aus Darmstadt irgendwo in der Mitte mit. In einem
„Block“ möchte ich mich nicht einordnen. Ich mag es gerne, frei zu sein.
Clowns, Stellzenläufer und andere artistischen kreativen Menschen sind dabei.
Beamten bewachen in Robocops-Kleidung ein Hotel am Straßenrand. Auf dem Dach
sind Beamten, die die Demonstration filmen, postiert. Will die Polizei
provozieren? Sucht sie verglich nach einem Grund, die DemonstrantInnen zu
kriminalisieren? De-Eskalierend wirkt es nicht. Doch es lässt sich niemanden
provozieren.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Als der Demonstrationszug zum Stehen kommt, laufe
ich weiter nach vorne. Ich denke zunächst, dass eine Zwischenkundegebung
stattfindet und freue mich noch auf die nette Demo. Ich treffe auf FreundInnen
aus Münster, die mir erläutern, die Polizei habe plötzlich und ohne Vorwarnung
einen Teil der Demonstration angegriffen. Einigen DemonstrantInnen hätten sich
mit Sonnenbrillen und Regenschirme vermummt - so die Begründung der Polizei.
Ach ja... ist nun eine Sonnenbrille verboten? Und es ist gleich Vermummung,
wenn man sich gegen das rechtwidrige Filmen einer Demonstrationen von oben
schützt? Oder von der Sonne? Ich stelle fest, dass viele Menschen, die in
meiner Nähe sethen, ebenfalls eine Sonnenbrille oder ein Regenschirm tragen.
Später nehme ich mein Transparent als Sonnenschutz und beneide die Menschen mit
Regenschirm!&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/polopoly_fs/1.2204348%21/image/1665686164.jpg_gen/derivatives/article_aufmacher_gross/1665686164.jpg&quot;&gt;
&lt;img style=&quot;border: 0 solid ; width: 500px; height: 281px;&quot; alt=&quot;vermummung&quot; src=&quot;http://www.faz.net/polopoly_fs/1.2204348%21/image/1665686164.jpg_gen/derivatives/article_aufmacher_gross/1665686164.jpg&quot; align=&quot;middle&quot; vspace=&quot;3&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Vermummung?&lt;/em&gt; Schwarzblock?&lt;/div&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Ich klettere kurz auf einen Baum und stelle fest,
dass - geschätzt - mindestens 500 Menschen sich zwischen Ketten von martialisch
ausgerüsteten PolizistInnen befinden. Das ist der „Frankfurter Kessel“. Dass
dieser Kessel bis in die Nacht bestehen bleiben wird, ahne ich zu diesem
Zeitpunkt nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Ich reihe mich mit den FreundInnen aus Münster in
die Demo ein.„Wir wollen weiter“ „Eins zwei drei, lasst die Leute frei“. Es
kommen immer mehr Polizisten dazu. Die DmontrantInnen vor mir werden mit
Pfefferspray angegriffen. Die Polizei will einen größeren Abstand zwischen
eingekesselten und nicht eingekesselten Demonstrantinnen schaffen. Ich bin ca.
10 Meter von der Polizeikette entfernt und kann das Pfefferspray riechen. Mein
Transparent funktioniere ich als Tuch gegen Pfefferspray um. Irgendwann stehen
wir direkt von der vorderen Polizeikette. Zu diesem Zeitpunkt sind die Menschen
schon seit 2 Stunden im Kessel. Die DemonstrantInnen vor uns wurden alle nach
und nach in unregelmäßigen Abständen mit größeren Pfefferspray-Ladungen
verletzt und müssen von SanitäterInnen versorgt werden. Vor der Polizeikette
fühle ich mich unwohl, aber es muss ja Leute geben, die die Stellung halten!
Wir werden nicht ohne die eingekesselten DemonstrantInnen weg gehen! Als die
PolizistInnen uns mit Pfefferspray angreifen, halte ich es nicht aus und drehe
mich um. Ich krieche nach hinten. Ich habe zum Glück nur wenig abbekommen – ich
habe auch nicht tapfer gehalten, das kann man nicht sagen.&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/polopoly_fs/1.2204356%21/image/3856410682.jpg_gen/derivatives/article_aufmacher_gross/3856410682.jpg&quot;&gt;
&lt;img style=&quot;border: 0 solid ; width: 450px; height: 335px;&quot; alt=&quot;Pfeffer&quot; src=&quot;http://www.faz.net/polopoly_fs/1.2204356%21/image/3856410682.jpg_gen/derivatives/article_aufmacher_gross/3856410682.jpg&quot; align=&quot;middle&quot; vspace=&quot;3&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Prefferspray&lt;/em&gt; (Bild: FAZ)&lt;/div&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Aber bei einer solchen Situation kommen die
Bilder vom Protest gegen den G8 Gipfel in Heiligendamm 2007 hoch. Ich saß
damals auf einer Wiese an einer Polizeikette, die Polizei wollte uns weg
treiben. Die Kette bestand aus zwei Reihen Polizeibeamten. Ein Beamter der
zweiten Reihe schob seine Hand durch die Beine der ersten Reihe durch. Der Kopf
der Pfefferspray-Flasche berührte mein Auge, der Beamten drückte auf die
Falsche. Der Angriff war so stark, dass die Demo-Sanitäter mir nicht helfen
konnten, ich verlor das Bewusstsein. Ich kam ins Krankenhaus mit
Kreislaufzusammenbruch und einen verletzten Auge, ich lag 2 Tage im
Krankenhaus, bis ich – gegen den Rat der Ärzten – mich selbst entließ. Ich
hielt es in einem Krankenhaus mit Ärzten im Militäranzug nicht länger aus!&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Wenige Sekunden nach mir kommen meine FreundInnen
aus Münster nach. Zwei wurden vom Pfefferspray ziemlich stark getroffen. Wir
erholen uns und freuen uns auf die Warme Suppe der Volksküche. Ich bin aber
weiterhin voller Hass auf die Polizei. Die Menschen im Kessel haben nichts zum
essen und trinken, willkürlich werden über 10 000 Menschen daran gehindert, zu
demonstrieren. Peu à peu verlassen DemonstrantInnen die Demo. Bis in die
Abendstunden werden aber mehrere Tausende ihre Solidarität zeigen und bis zum
Abschluss der „polizeiliche Maßnahmen“ vor Ort bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Ich freue mich darüber, dass es trotz Willkür,
Polizei-Gewalt und Ohnmachtgefühlen zu keiner größeren Eskalation kommt. Für
die Konfetti und paar Farbbeuteln, die nach der Attacke der Polizei geworfen
wurden, habe ich Verständnis. Die paar Bengalos, die gezündet werden,
entspannen die Atmosphäre.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Was mit den Menschen im Kessel passieren soll,
ist völlig unklar. Für Applaus sorgt die Solidarität der Menschen aus dem
Schauspielhaus – der Kessel befindet sich an einer engen Stelle zwischen
Schauspielhochhaus und ein anderes Hochhaus. Mit Eimern versorgen sie die
eingekesselten mit Wasser und ein bisschen was zu Essen- später hängt ein
großes Solitranspi mit der Aufschrift „Solidarität“ an dem Gebäude. Der Kessel
ist für die Betroffenen einer Freiheitsentziehung (die ich im konkreten Fall
Freiheitsberaubung nennen würde) durch die Polizei gleich zustellen. Die
Gefangenen erhalten aber nicht einmal das Nötigste wie Essen und Trinken! Immer
wieder schimpfe ich herum und brülle meine Wut raus.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Ein Bekannter der für eine Zeitung berichtet und
einen Presseausweis besitzt, konnte sich Zugang zum Kessel verschaffen. Als er
zurück kommt, zeigt er mir seine Bilder aus dem Kessel. Es ist eng, mufig und
angespannt. Den DemonstrantInnen stehen gepanzerten Polizeibeamten gegenüber,
die die ganze Zeit die Hand auf der Pfefferspray-Flasche festhalten. Und ab und
zu davon reichlich Gebrauch machen. Eine Freundin aus Kassel erzählt mir
später, sie habe mindestens vier DemonstrantInnen im Kessel beobachtet, die
abtransportiert wurden und dabei künstlich beatmet werden mussten.
Kreislaufzusammenbruch wegen Pfefferspray , Schlagstock und zu wenig Wasser?
Das kann ich mit gut vorstellen.&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/polopoly_fs/1.2204556%21/image/1327718451.jpg_gen/derivatives/article_aufmacher_gross/1327718451.jpg&quot;&gt;
&lt;img style=&quot;border: 0 solid ; width: 450px; height: 335px;&quot; alt=&quot;Weg aus dem Kessel&quot; src=&quot;http://www.faz.net/polopoly_fs/1.2204556%21/image/1327718451.jpg_gen/derivatives/article_aufmacher_gross/1327718451.jpg&quot; align=&quot;middle&quot; vspace=&quot;3&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Opfer von Polizeigewalt&lt;/em&gt; (Bild FAZ)&lt;/div&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Der Bekannte mit Presseausweis stand direkt dort,
wo die Polizei in die Demonstration eingriff, um den Kessel zu bilden. Es wurde
zu diesem Zeitpunkt ohne Vorwarnung Pfefferspray und Schlagstöcke gegen
DemonstrantInnen eingesetzt. Gewalt hat er absolut nicht beobachtet. Später
dann die Begründung: Vermummung. Das ist absurd. Die Polizei darf eine
Demonstration mit über nicht 10 000 Menschen nicht deshalb sprengen! Auch
daran, dass 400 Menschen sich vermummt haben sollen, glaube ich keine Sekunde.
Gut, die Polizei nannte eine Sonnenbrille und Transparente aus „Vermummung“...
rechtlich nicht haltbar, aber die Polizei wollte uns kriminalisieren und
verhindern, dass die Demo ihr Ziel erreicht – dafür kann man sich der Gewalt
und rechtswidriger Methoden bedienen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Es ist uns inzwischen klar, dass unsere Demo ihr
Ziel nie erreichen wird. Die Vorschläge der Polizei zur Weiterführung der
Demonstration sind ein Hohn. Die Demo soll dorthin laufen, wo die Statt uns
immer haben wollte. Die vor Gericht erkämpft Route wird einfach untersagt.
Außerdem soll die Demo ohne die Eingekesselten weiter gehen. Wir lehnen dies
kategorisch ab und lassen uns nicht spalten.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Am späten Nachmittag müssen wir zusehen, wie die
Polizei den Kessel mit Pfefferspray und Knüppel stürmt. Wer nicht &amp;quot;freiwillig&amp;quot;
kommt, wird mit Gewalt traktiert.Mit &amp;quot;freiwillig&amp;quot; im Mund der Polizei bedeutet
&amp;quot;unter Androhung von Gewalt selber aufstehen und mitkommen&amp;quot; . Das hat mit
Freiwiligkeit eigentlich nichts zu tun. Es dauert Stunden, bis die
DemonstrantInnen aus dem Kessel einzeln abgeführt werden, sie müssen an einem
Polizei-Spalier vorbei. Gewalt und Demütigung - Für mich den schlimmsten
Augenblick, auch wenn ich dieses Mal nicht direkt betroffen bin. Ich koche vor
Wut und fühle mich ohnmächtig.&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://cdn2.spiegel.de/images/image-502801-galleryV9-ioqv.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0 solid ; width: 450px; height: 335px;&quot; alt=&quot;Weg aus dem Kessel&quot; src=&quot;http://cdn2.spiegel.de/images/image-502801-galleryV9-ioqv.jpg&quot; align=&quot;middle&quot; vspace=&quot;3&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Weg aus dem Kessel...Wer ist hier &amp;quot;Schwarz&amp;quot;?... Die Polizei!&lt;/em&gt; (Bild:
Spiegel)&lt;/div&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;In diesem Augenblick kommt eine FreundInnen aus
Bayern auf mich zu, die ich seit 2 Jahren nicht mehr gesehen habe. Sie ist auf
der Suche nach ihrer Schwerster, hofft, dass ihr nicht schlimmes passiert ist.
Sie selbst wurde Anfang Nachmittags festgenommen – sie war nicht im Kessel,
aber am Rande gab es ja zahlreiche Pfefferspray- und Knüppeleinsätze - und auch
Festnahmen.&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/polopoly_fs/1.2205007%21/image/1393370806.jpg_gen/derivatives/width610x580/1393370806.jpg&quot;&gt;
&lt;img style=&quot;border: 0 solid ; width: 450px; height: 335px;&quot; alt=&quot;Weg aus dem Kessel&quot; src=&quot;http://www.faz.net/polopoly_fs/1.2205007%21/image/1393370806.jpg_gen/derivatives/width610x580/1393370806.jpg&quot; align=&quot;middle&quot; vspace=&quot;3&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Opfer von Polizeigewalt&lt;/em&gt; (Bild FAZ)&lt;/div&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Das makaber Polizeispektakel geht bis in die
späteren Abendstunden hinein. Gegen 22:30 Uhr ist es vorbei. Der Kessel ist
aufgelöst, die Demospitze, die sich vor dem Kessel befand, trifft auf den Rest
der Demonstration. Es gibt eine kurze Abschlusskundegebung und der
Ermittlungsausschuss (Rechtshilfe) berichtet über die zahlreichen Festnahmen
und Verletzungen bei DemonstrantInnen. „ This is what's democracy looks like“
skandieren die DemonstrantInnen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Auch der Rückweg zum Bahnhof ist angespannt. Die
Polizei provoziert immer wieder und zieht Menschen aus der Menge heraus. Wir
bilden Ketten um dies zu erschweren. Gegen Mitternacht treffen wir am
Hauptbahnhof ein, der Demonstrationszug löst sich langsam auf. Ich muss mich
beeilen um den letzten Zug zu meiner Unterkunft zu erreichen. Allein um in den
Bahnhof zu kommen, muss ich durch einen Spalier behelmten Polizisten durch. Zum
Glück bin ich nicht alleine, FreundInnen begleiten mich bis zum Zug. In der
Bahnhofshalle haben Polizisten einen Kreis um 3 Personen gebildet. Ich höre
kurz zu. Selbst um Mitternacht werden die Menschen noch drangsaliert. Ein
älterer Herr soll einem Polizisten aus Wut gegen den Polizeieinsatz des Tages
den Mittelfinger gezeigt haben. Dem Polizist reicht den Ausweis des Herren
nicht. Er will , dass der Herr ihm folgt. Dieser weigert sich. Zu Recht,
schreie ich dazwischen, um eine Beleidigung anzuzeigen brauche der Polizist nur
die Personalien, eine Festnahme sei schlicht rechtswidrig. Ich gebe meinem
Ärger gegen den Polizeiwillkür des ganzen Tages Luft und halte die
Auseinandersetzung fotografisch fest. Mehr kann ich nicht machen, ich muss zu
meinem Zug.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Im Zug fragt mich ein 14 jähriger Junge, ob ich
ihm mein Handy ausleihen kann, damit er seine Mutter anruft und ihr Bescheid
sagt, dass er erst um 6 Uhr Morgens zu hause sein wird... Selbstverständlich
kann ich. Wir unterhalten uns, ich gebe ihm Tipps wo er in Mannheim auf seinen
nächsten Zug warten kann. Ich bin beeindruckt. Mit 14 hätte ich mir nicht
getraut, alleine auf eine Demo weit weg von zu Hause hin zu fahren. Und das war
nicht irgendeine Demo... Ich freue mich, dass die jüngeren auch dabei sind!&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Als ich gegen 1 Uhr Nachts ins Bett falle, bin
ich erschöpft. Tief schlaffe ich aber nicht, die Aufregung ist noch
spürbar.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Ich kann erst wirklich herunter kommen, nachdem
ich diesen Bericht fertig geschrieben habe. Das ist für mich der Abschluss –
vorläufig, denn ich beabsichtige gegen die Polizei Strafanzeige zu erstatten –
als Zeugin von Nötigungshandlungen, Freiheitsberaubungen und
Körperverletzungen. Nicht weil ich damit rechne, dass die Verantwortlichen zur
Rechenschaft gezogen werden. Sondern weil ich dazu beitragen will, dass die
Verantwortlichen sich mit ihren Handlungen auseinandersetzen müssen und der
Willkür nicht so schnell vergessen wird. Ich sehe schon was die Polizei per
Pressemitteilung für Lügen verbreitet. Auf der Seite vom &lt;a href=&quot;http://www.br.de/nachrichten/blockupy-frankfurt-proteste-100.html&quot;&gt;Bayrischen
Rundfunk&lt;/a&gt; habe ich das gesehen... Doch die Journalisten, die wirklich dabei
waren, berichten anders! Selbst in der konservativen FAZ sind kritische
Berichte zu lesen. Die Polizei sieht da nicht gut aus! Hier zum Beispiel der
Bericht &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/blockupy-tage-in-frankfurt-im-kessel-12204955.html&quot;&gt;
Im Kessel&lt;/a&gt; der FAZ.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Und.... na klar, wir kommen wieder!!!&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://notroika.org/node/450&quot;&gt;Link zum
Bericht des Ermittlungsausschusses Frankfurt: Warum das denn?&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
      </item>
    
  <item>
    <title>Videos: deutscher Atommüll in Sibirien, Ökokrieger und ein Porträt</title>
    <link>http://blog.eichhoernchen.fr/post/Video-deutscher-Atomm%C3%BCll-in-Sibiriern-Oekokrieger-und-ein-Portraet</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:6c6b4b45d23e5b7d9392a45a08f0d32c</guid>
    <pubDate>Tue, 28 May 2013 00:09:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>eichhörnchen</dc:creator>
        <category>Artikeln - articles</category>
        <category>Atomkraft</category><category>Atommuell</category><category>castor</category><category>Endlager</category><category>Film</category><category>kletterkunst</category><category>Potsdam</category><category>Protest</category><category>Tierschutz</category><category>UAA</category><category>Wald</category>    
    <description>&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Drei Fernsehbeiträge kommentiere ich heute.&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal&quot;&gt;Nikita hat
Krebs&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; &lt;span style=&quot;font-style: normal&quot;&gt;- Atommüll am Baikalsee auf
ARD&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal&quot;&gt;Die Ökorieger
(Prosieben)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal&quot;&gt;Porträt auf
Deutsche Welle&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;    &lt;ol&gt;
&lt;li&gt;
&lt;h3 style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal&quot;&gt;Nikita hat
Krebs&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; &lt;span style=&quot;font-style: normal&quot;&gt;- Atommüll am
Baikalsee&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/2833732_gott-und-die-welt/14921712_nikita-hat-krebs-atommuell-am-baikalsee&quot;&gt;
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/2833732_gott-und-die-welt/14921712_nikita-hat-krebs-atommuell-am-baikalsee&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Trägt Gronauer Uranmüll im sibirischen Angarsk
zur Erhöhung der Krebsrate bei? Dieser Frage ging die ARD-Dokureihe &amp;quot;Gott und
die Welt&amp;quot; heute nach. Im Mittelpunkt der krebskranke Junge Nikita, der in
Hannover behandelt wird, sowie seine Mutter, die u. a. von der Uranfabrik in
Angarsk, vom dortigen Bürgermeister sowie von der Urenco in Gronau Antworten
haben möchte, warum ihr Sohn erkrankt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urenco schickte allein aus Gronau zwischen 1995 und 2009 rund 27 000 Tonnen
Uranmüll zur Endlagerung nach Russland. Der Uranmüll lagert an vier Standorten
unter freiem Himmel, darunter ein Großteil in Angarsk. Aus Almelo kamen von
Urenco nochmal ähnlich große Mengen nach Russland. In Angarsk sind große
Sicherheitsprobleme bekannt, von jährlich rund 100 rissigen
Uranhexafluoridfässern ist die Rede. Und: Die Krebsrate in Angarsk liegt selbst
nach offiziellen Angaben deutlich über dem russischen Durchschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Urenco will von alldem nicht wissen. Für die Atommülllagerung seien allein
die russischen Atomfirmen und Behörden verantwortlich. Das ist empörend, wenn
man bedenkt, dass der Atommüllexport Urenco (und der Bundesrepublik)
langfristig hunderte Millionen Euro an Entsorgungskosten erspart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso beeindruckender der Kampf der Menschen in Angarsk. Das Porträt von Nikita
und seiner Mutter war sehr bewegend.  Immerhin hat der gemeinsame Kampf
von russischen, niederländischen und deutschen Umweltgruppen dazu geführt, dass
der Atommüllexport von Gronau und Almelo nach Russland 2009 eingestellt wurde.
Nun geht es darum, dass Urenco und die Bundesregierung Verantwortung für den
Gronauer Uranmüll und die Folgen der Atommülllagerung in Russland übernehmen -
Leugnen und Wegducken darf nicht belohnt werden!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer glaubt, Angarsk sei irgendwie weit weg: Auch in Gronau lagern
mittlerweile Tausende Tonnen Uranhexafluorid unter freiem Himmel und ab
nächstem Jahr sollen 60 000 Tonnen Uranoxid in Gronau in einer unverbunkerten
Lagerhalle zeitlich unbegrenzt lagern dürfen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Grund genug, die UAA - und weitere Atomanlagen
weltweit -  endlich unbefristet und endgültig stilllzulegen!! Und zwar
sofort!&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Der Anti-Atom-Widerstand konnte mit öffentlichem
Druck und direkten Aktionen gegen die Geschäften der URENCO den Export von
Uranhexafluorid von der UAA Gronau nach Russland ein Ende setzen (2009). Das
ist ein erster Schritt. Wir müssen am Ball – und am Zug - bleiben. Es finden
weiterhin Atomtransporte statt.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Zum Beispiel &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Hat-du-heute-schon-einen-Atomtransport-blockiert&quot;&gt;beim Anti-Atom-Camp
diesen Sommer im Münsterland&lt;/a&gt; (unweit von der Urananreicherungsanlage der
URENCO) Atomausstieg muss man selber machen!&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Der Widerstand konnte dem Export von UF6 nach
Russland ein Ende setzen - ein paar Links zu Aktionen, die das Fass zum
überlaufen brachten und die URENCO in Erklärungs- und Handlungsnot
brachten:&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;* 2 Luft-Blockaden von Urantransporten(UF6 wie in
der ARD-Reportage)  nach Russland 2008 in Metelen und Burgsteiunfurt&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;amp;v=F4uNzxl5O-M&quot;&gt;Video
vom WDR&lt;/a&gt; (Januar 2008)&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Bericht &lt;a href=&quot;http://www.anti-atom-aktuell.de/fotos/2008-01-16_uranzugstop/index.html&quot;&gt;Januar
2008&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.anti-atom-aktuell.de/fotos/2008-06-04_uranzugstop/pressemitteilung.html&quot;&gt;
Juni 2008&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Fotos &lt;a href=&quot;http://www.anti-atom-aktuell.de/fotos/2008-01-16_uranzugstop/index_11.html&quot;&gt;Januar
2008&lt;/a&gt;, J&lt;a href=&quot;http://www.anti-atom-aktuell.de/fotos/2008-06-04_uranzugstop/index.html&quot;&gt;uni
2008&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
* Blockaden von Zügen nach Frankreich
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;April 2009 - &lt;a href=&quot;http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv/_texte/20090427-muenster.html&quot;&gt;Bericht&lt;/a&gt;
und &lt;a href=&quot;http://www.anti-atom-aktuell.de/fotos/2009-04-27_uranzugstopp-haeger/index.html&quot;&gt;
Bilder&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Der-Uran-Zug-steht&quot;&gt;Mai
2012&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Seilziehen-fuer-sofortigen-Atomausstieg&quot;&gt;Juli 2012&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ol start=&quot;2&quot;&gt;
&lt;li&gt;
&lt;h3 style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Die Ökokrieger, Reportage über Aktivismus&lt;/h3&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.prosieben.de/tv/greenseven/videos/ganze-folge/2325581-green-seven-report-2013-oeko-krieger-1.3567825/&quot;&gt;
http://www.prosieben.de/tv/greenseven/videos/ganze-folge/2325581-green-seven-report-2013-oeko-krieger-1.3567825/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Der Film von Prosieben „Öko Krieger“ porträtiert
4 AktivistInnen – darunter das Eichhörnchen - , die in unterschiedlicher Art
und Weise ihr Leben dem Umweltschutz widmen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Die Dreharbeiten mit dem Fernsehteam waren sehr
anstrengend und ließen mir das Schlimmste fürchten. Die Journalisten kamen mir
wie Elefanten im Porzellanladen vor. Ich kannte den Sender Prosieben nicht –
ich besitze ja kein Fernseher...&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Das Ergebnis ist immerhin brauchbar. Die
Inszenierung (Musik, Spannungsaufbau, Sensationelle) entspricht nicht unbedingt
meinem Geschmack und lenkt ein bisschen von den Inhalten ab. Prosieben ist aber
die Arte TV...das ist nicht das selbe Zielpublikum, die selbe editoriale Linie,
etc.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Ich vermisse wie in anderen Beiträgen die
Erwähnung der weniger spektakulären aber genauso wichtigen Informationsarbeit
im Hintergrund, die zum politischem Engagement gehört: Vorträge,
journalistische Tätigkeit, etc.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Der Film erfüllt aber alles in allem seinen Zweck
und gibt ein paar Einblicke in die Motivation und das Leben von AktivistInnen.
Wer mehr wissen will kann weiter recherchieren. Vielleicht bekommen dann auch
Menschen Lust, sich zu engagieren... der oben erwähnte Film von ARD gibt
weitere notwendige Hintergrundinformationen...&lt;/p&gt;
Nett ist, dass im Selben Film das Eichhörnchen und &amp;quot;Possum&amp;quot; zur Sprache kommen.
Vor 3 Monaten schrieb ich einen &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Ein-australisches-Eichhoernchen-60m-%C3%BCber-dem-Waldboden&quot;&gt;Artikel
über Miranda Gibson auf Deutsch&lt;/a&gt;... Ihr Spitznahmen ist das australische
Beutel-Eichhörnchen, &amp;quot;Possum&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Gute fundierte Einblicke im Aktivismus (auf
Deutschland begrenzt) gibt der Dokumentarfilm „Die Protestmacher“. &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Der-Mensch-in-der-Revolte-Zum-Dokumentar-Die-Protesmacher&quot;&gt;Hierzu
schrieb ich bereits eine Kritik im Blog&lt;/a&gt;. Ich bin da auch eine der
Protagonisten...&lt;/p&gt;
&lt;ol start=&quot;3&quot;&gt;
&lt;li&gt;
&lt;h3 style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Eichhörnchen-Porträt auf Deutsche Welle&lt;/h3&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Der Beitrag ist schon einige Wochen alt. Aber
wenn ich schon bei Fernsehtipps bin... Dann auch die Info in eigener Sache.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Si_rqSDII0E&quot;&gt;http://www.youtube.com/watch?v=Si_rqSDII0E&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Die Deutsche Welle hat ein Porträt gedreht. Schon
wieder ein Porträt... ich habe es langsam satt, denn es bedeutet immer die
Fokussierung auf eine Person. Ich habe mich auf das Porträt eingelassen, weil
die Deutsche Welle ein anderes Publikum und Sendegebiet hat, als die anderen
Sender.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Ich bin mir darüber bewusst, dass Porträts eine
Möglichkeit sind, eine Botschaft zu vermitteln und vielleicht Menschen dazu zu
animieren, selbst aktiv zu werden. Die emotionale Meta-Botschaft trägt dazu
bei, dass der Beitrag beachtet wird. Das Porträt ist in diesem Hinblick auch
gelungen, denke ich.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Kritisch sehe ich aber diese Fokussierung
trotzdem. Es funktioniert in der Regel nicht, den Journalisten zu vermitteln,
dass ich nur ein Glied in der Kette des Widerstandes bin, dass alle Glieder
genauso wichtig sind, dass es nicht „die Aktivistin“ gibt und „ihre
Unterstützer“, sondern dass alle Beteiligten gleichermaßen zum Erfolg einer
Aktion beitragen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Die Journalisten kommen oft mir ihren
Vorstellungen und sind schwer davon abzubringen. Im konkreten Beitrag mache ich
es insbesondere an einem Kommentar fest, den ich fehl am Platz finde: „weitere
Helfer sind angereist, um Cécile bei ihrer Aktion zu unterstützen“ Die „Helfer“
waren keine „Helfer“ sondern andere gleichberechtigte AktivistInnen, ohne sie
hätte die Aktion nicht statt finden können. Es war außerdem nicht „meine“
Aktion! Sondern eine gemeinsame Aktion!&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Schwierig zu vermitteln ist weiter, dass ein
aktivistisches Leben nicht ausschließlich aus Aktionen besteht. Ich halte
Vorträge, schreibe Artikel, etc. All das kommt in diesem Porträt nicht zur
Sprache, ich erkenne mich deshalb nicht wieder. Der Journalist begleitete mich
zwar bei einem Vortrag in Freiburg, die Bilder wurden aber zu dunkel und
konnten nicht verwendet werden... Doch, das hätte im Kommentar Erwähnung finden
können, wie ich finde. Denn Aktionen sind schön und gut... aber wichtig ist zu
wissen wofür man steht, weshalb man kämpft! &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/pages/Eichhoernchen-Buch&quot;&gt;Das ist auch der Zweck von meinem Buch, das im
Herbst erscheinen wird.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
      </item>
    
  <item>
    <title>„Hast du heute schon einen Atomtransport blockiert?“</title>
    <link>http://blog.eichhoernchen.fr/post/Hat-du-heute-schon-einen-Atomtransport-blockiert</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:b646264cc7524e3ba51831721b13a9df</guid>
    <pubDate>Sun, 26 May 2013 21:40:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>eichhörnchen</dc:creator>
        <category>agenda</category>
        <category>Atomkraft</category><category>Atommuell</category><category>castor</category><category>EnBW</category><category>EON</category><category>Fukushima</category><category>kletterkunst</category><category>MOX</category><category>Protest</category><category>UAA</category><category>Vattenfall</category>    
    <description>&lt;a href=&quot;http://antiatomcamp.nirgendwo.info/files/DSC6181.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0 solid ; width: 250px; height: 232px;&quot; src=&quot;http://antiatomcamp.nirgendwo.info/files/DSC6181-300x278.jpg&quot; class=&quot;attachment-medium&quot; alt=&quot;Sommer 2012 Gronau&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;5&quot; vspace=&quot;3&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;h2 class=&quot;western&quot; style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;AntiAtomAktionsCamp: 19. bis 27.
Juli 2013 in Metelen (Münsterland)&lt;/h2&gt;
&lt;p class=&quot;western&quot; style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Für alle Menschen, die nicht
tatenlos zusehen wollen, wie ein mit &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Hallo-geht-s-noch-Kletteraktion-gegen-Atomtransporte&quot;&gt;Uran und
Munitionen beladenes Atomschiff brenn&lt;/a&gt;t oder Atommüll quer durchs Land
gekarrt wird, hier eine Einladung für den Sommer: das AntiAtomAktionsCamp im
Münsterland vom 19. bis 27. Juli mit einer Mischung an Aktionen, Workshops und
Vorträge. Das soll in Groß eine Wiederholung des kleinen erfolgreichen &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Kreative-Aktionstage-gegen-die-UAA-Gronau-Wuzeln-Festketten-Klettern&quot;&gt;Sommercamps
2012&lt;/a&gt; werden.&lt;/p&gt;
Ich übernehme ich den Camp-Artikel vom &amp;quot;Fuchs&amp;quot; , erschienen in der &lt;a href=&quot;http://www.graswurzel.net/379/index.html&quot;&gt;Zeitschrift Graswurzelrevolution von
Mai 2013.&lt;/a&gt;
&lt;p class=&quot;western&quot; style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;----------&lt;/p&gt;
Immer noch sind die radioaktiven Brennstoff produzierenden Anlagen, die
Urananreicherungsanlage in Gronau sowie die Brennelementfabrik in Lingen,
Stiefkinder des „Atomausstiegs“. Beim verkündeten „Atomausstieg“ wurde ihre
Existenz gar nicht berücksichtigt. Eine Stilllegung dieser Atomanlagen ist
bisher nicht geplant.
&lt;p class=&quot;western&quot; style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Dahingehend besteht Aufklärungs-
und Handlungsbedarf innerhalb der Bevölkerung: Die Wenigsten wissen etwas von
diesen Anlagen. Ebenso wenig von den vielen Atomtransporten, die täglich quer
durchs Land fahren. In der Endlagerfrage suchen die PolitikdarstellerInnen nach
dem nicht Findbaren. Was ist zu tun?&lt;/p&gt;    &lt;p class=&quot;western&quot; style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Die Achillesferse der
Atomindustrie sind ihre Transporte, sei es der Zulieferverkehr oder der Müll,
der aus den Anlagen kommt bzw. in andere Anlagen verschoben wird. In den
letzten Jahren hat sich die Anti-Atom-Bewegung diesen Schwachpunkt bewusst
zunutze gemacht. Diese Taktik hat sich rückblickend als besonders erfolgreich
erwiesen. Es ist nicht unsere Aufgabe, uns konstruktiv an der Endlagerdebatte
zu beteiligen. Solange Atommüll produziert wird, werden wir selbstverständlich
jeden Atomtransport blockieren, den wir kriegen können!&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;western&quot; style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Die Anti-Atom-Bewegung lebt von
der Vielfältigkeit der Menschen, die sich nicht von Parteien und Konzernen
vertrösten und für dumm verkaufen lassen. Deshalb laden wir alle Interessierten
ein, sich am Ausstieg zu beteiligen. Atomausstieg wird selber gemacht!&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;western&quot; style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-align: justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/Gronau/Juli12/AAA-West/aaa-West-cecile-celine2.jpeg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;AAA West 6, août 2012&quot; style=&quot;float: left; margin: 0 1em 1em 0;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/public/Bilder-Aktionen/Gronau/Juli12/AAA-West/.aaa-West-cecile-celine2_s.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Im
J&lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Kreative-Aktionstage-gegen-die-UAA-Gronau-Wuzeln-Festketten-Klettern&quot;&gt;uni
2012 stellten mehrere AktivistInnen in Metelen ein Camp auf die Beine&lt;/a&gt;, um
sich gegen den atomaren Irrsinn zu stellen. Trotz bemühter Überwachungsversuche
seitens der Polizei wurde ein Eisenbahntransport mit &lt;a href=&quot;http://blog.eichhoernchen.fr/post/Seilziehen-fuer-sofortigen-Atomausstieg&quot;&gt;Uranhexaflourid von Gronau nach
Frankreich zuerst durch eine Ankettaktion gestoppt und anschließend durch eine
Kletteraktion zur Umkehr gezwungen&lt;/a&gt;. Die Strecke war über Stunden gesperrt,
sodass der Urantransport eine Ausweichrute nehmen musste.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;western&quot; style=&quot;margin-bottom: 0cm; text-align: justify&quot;&gt;Am Folgetag
geriet die Urananreicherungsanlage selbst ins Visier der AktivistInnen und
wurde 24 Stunden lang belagert. Es wurden beide Haupttore der Anlage für die
Durchfahrt von Lastkraftwagen gesperrt, die beladen waren mit für die
Urananreicherung benötigten Chemikalien.&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://antiatomcamp.nirgendwo.info/files/K5P32000.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0 solid ; width: 500px; height: 331px;&quot; alt=&quot;sommer 2012&quot; src=&quot;http://antiatomcamp.nirgendwo.info/files/K5P32000.jpg&quot; align=&quot;middle&quot; vspace=&quot;3&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p class=&quot;western&quot; style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://antiatomcamp.nirgendwo.info/&quot;&gt;Jetzt geht es in die zweite Runde.
Diesmal zur Freude der ÜberwacherInnen öffentlich angekündigt, wird es vom
19.07. bis 27.07.2013 wieder ein Anti-Atom-Camp in Metelen geben&lt;/a&gt;, welches
sich theoretisch wie auch praktisch mit der Atomproblematik beschäftigt. Es
wird ein reichhaltiges Angebot an Workshops geben, über die Urananreicherung in
Gronau, Atomtransporte, Atomwaffen, die havarierte Atommüllkippe in der Asse
und Blockadetrainings – um nur einige zu nennen. Eine wichtige Frage, der wir
uns auf dem Camp stellen werden ist: Was tun gegen Repression und
Kriminalisierung von UmweltaktivistInnen? Hierzu wird es einen Vortrag zu dem
Machenschaften von Polizei und Justiz geben. An zwei Tagen sind Aktionen
geplant, dabei kann jedeR sich frei fühlen, seine Ideen mit der Gruppe zu
diskutieren und umzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://antiatomcamp.nirgendwo.info/files/DSC6099.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0 solid ; width: 500px; height: 331px;&quot; alt=&quot;sommer 2012&quot; src=&quot;http://antiatomcamp.nirgendwo.info/files/DSC6099.jpg&quot; align=&quot;middle&quot; vspace=&quot;3&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
Durch Musik und Kultur kommt auch der Spaß nicht zu kurz und zum Campende wird
gefeiert.
&lt;p class=&quot;western&quot; style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Mit viel Lust und Elan gehen wir
an die Arbeit, es gibt viel zu tun.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;western&quot; style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Da kann man sich nur noch gutes
Wetter wünschen.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;western&quot; style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;em&gt;Text: Martin
Fuchs&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;western&quot; style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.anti-atom-aktuell.de/fotos/index-frame.html&quot;&gt;Bilder:
AAA-West&lt;/a&gt; und Pay Numrich&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;
&lt;h2 class=&quot;western&quot; style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wir sehen uns im
Sommer?!&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p class=&quot;western&quot; style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Weitere Informationen unter:
&lt;a href=&quot;http://antiatomcamp.nirgendwo.info/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;&lt;ins&gt;http://antiatomcamp.nirgendwo.info/&lt;/ins&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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