Aktion
Zwei Transparenten: Camp-Transparent "Atomausstieg ist Handarbeit"
und "Hallo, gehts Noch!? Atomtransporte Stoppen

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Jede Woche laufen Schiffe mit gefährlicher, radioaktiver Fracht den Hamburger Hafen an – ohne dass die Bevölkerung darüber informiert wird. Am 1. Mai dieses Jahres war die Stadt knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt, als auf dem Atomfrachter „Atlantic Cartier“ am O’Swaldkai ein Feuer ausbrach, während sich wenige Hundert Meter entfernt Zehntausende BesucherInnen des Kirchentags aufhielten. Der Frachter hatte einen hochbrisanten Mix an Gefahrgütern an Bord, darunter 33 Container mit Stoffen wie Uranhexafluorid, Brennelemente für Atomkraftwerke, Ethanol und Munition. Rund 290 Feuerwehrleute kämpften über viele Stunden damit, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

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„Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz und Innensenator Michael Neumann haben gezeigt, was sie machen, wenn es auf einem Atomfrachter brennt: Sie sind bemüht, die BürgerInnen in Unkenntnis zu lassen und vermeiden es bis heute, Konsequenzen aus der Beinahe-Katastrophe zu ziehen. Dabei ist es ihre Pflicht, die Hamburger Bevölkerung wirksam vor solchen Risiken zu schützen“, sagte Aktivistin Cécile Lecomte. „Dafür müssen Atomtransporte aus dem Hamburger Hafen verbannt werden.“

Ein Blick ins Bundesland Bremen zeigt, wie ein erster Schritt aussehen könnte: Dort sind die Häfen per Gesetz für den Umschlag von Kernbrennstoffen gesperrt.

Der Hamburger Senat aber will weiterhin den Hafen als Tor zur Welt für die Atomlobby sperrangelweit offen halten. Hier floriert der Handel mit Rohstoffen für die Atomindustrie. Ob Uranerz aus Russland, Namibia und Kanada oder Uranhexafluorid für die USA – Zwischenstation ist der Hamburger Hafen.

Den Nutzen dieses Handels hat die Atomindustrie, die weiterhin – trotz des beschlossenen Atomausstiegs – auch hierzulande Atomanlagen betreiben und Atomkraftwerke weltweit mit Brennstoff versorgen darf. Allein die Uranfabrik der Urenco in Gronau beliefert jedes zehnte Atomkraftwerk weltweit mit Brennstoff. Die Risiken dieses atomaren Betriebs trägt die Bevölkerung. Das ist inakzeptabel und vermeidbar.

ROBIN WOOD fordert daher die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen und einen Stopp von Atomtransporten – auch in Hamburg!

Bei der Aktion verteiltes Flugblatt

Weiteres sehr informatives flugblatt zum Atomschiffsbrand in HH von SAND



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Von unten

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Kampf mit dem Wind...

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Sieht aus der Ferne ganz klein aus...

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Der Aufstieg

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Übergang zur Tragseil

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Dieses Bild wurde von MitarbeiterInnen von einem Büro gegenüber aufgenommen

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Bodenteam

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Abstieg