eichhörnchen l'écureuille

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lundi 2 janvier 2017

Aktionsfahrt gegen Urantransporte am 18. - 19.2.2017

Am 18. und 19. Februar 2017 erkunden wir die Atomtransporte-Strecke von Kiel nach Frankreich

Fahrt mit uns mit!

Der sogenannte Atomausstieg ist beschlossen – Atompolitik kein Thema mehr? Dennoch fahren täglich Atomtransporte quer durch die Welt um die Atomindustrie mit neuem Brennstoff zu versorgen. Uran wird abgebaut, umgewandelt, angereichert, in Brennelemente gepresst, zu Atomkraftwerken transportiert. Diese Transporte sind Lebensader und zugleich Achillesferse der Atomindustrie – ohne Atomtransporte könnten Atomkraftwerke nicht laufen. Weil wir einen weltweiten, sofortigen Atomausstieg wollen, rufen wir zu Streckenaktionstagen am 18. und 19. Februar 2017 auf. Wir werden einer Atomtransport-Strecke mit Regionalzügen folgen und die Reisenden auf Versorgungstransporte und Anlagen der Atomindustrie, die trotz „Atomausstieg“ unbefristet weiter laufen, aufmerksam machen. Wir werden in Kiel starten und bis nach Trier weiter fahren. Die Reise führt über Hamburg, Bremen, Osnabrück, Münster, Hagen, Köln, Bonn, Koblenz und Trier. Es ist möglich unterwegs zuzusteigen.

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mardi 1 novembre 2016

Lingen: 700 Menschen demonstrieren für die Schließung der Uranfabrik und einen Exportstopp

Es kommt nicht alle Tage, dass in Lingen 700 Menschen zusammen kommen, um gegen die Atomkraft zu demonstrieren. Als wir 2012 zum ersten mal mit einer Sitz- und Luft-Blockade gegen die Brennelementefabrik in Lingen protestierten, war diese Anlage in der Antiatombewegung so gut wie kein Thema - und in der breiten Öffentlichkeit weitestgehend unbekannt. Die regelmäßigen Demonstrationen und Blockadeaktionen in der Innenstadt und an der Brennelemenefabrik haben Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt. Die Demonstration vom vergangenen Samstag schaffte es in die Tagesschau und Die Politiker*innen fühlen sich verpflichtet, Stellung zu nehmen  - auch wenn es bei Erklärungen bleibt und man sich  - wie auch beim Thema Urananreicherung in Gronau - zum Thema Schließung der Anlage die Verantwortung zwischen Land und Bund hin und her schiebt.  

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vendredi 28 octobre 2016

Lingen und Jülich: atomare Dauerstörfälle

Am morgigen Samstag findet im niedersächsischen Lingen eine Antiatom-Demonstration statt. im Fokus steht die dortige Brennelementefabrik von AREVA. Sie steht am Anfang der Atomspirale und ermöglicht die Versorgung von Atomreaktoren mit Brennstoff in aller Welt - darunter die Pannenreaktoren in Frankreich (fehlerhafte Bauteile) und Belgien (riss anfällig). Zynischerweise wurde am gestrigen Tag eine durch Städteregion Aachen in Auftrag gegebene Studie zu den Risiken des AKW Thiange (Belgien) veröffentlicht. Tausende Haarrisse im Reaktorbehälter, Sabotage, brennende Schalttafeln machen dieses AKW zu einer tickenden Zeitbombe.  Politiker*innen aller Couleur regen sich über diesen Zustand auf - weigern sich jedoch den Saft für diese Pannenreaktoren durch die Schließung der Lingener Brennelementefabrik abzudrehen! Darum die morgige Demonstration in Lingen.

Und weil die Probleme nicht nur am Anfang der Atomspirale von sich reden lassen, gibt es am 2. November die nächste Kundgebung: eine Mahnwache findet anlässlich der Tagung des Aufsichtsratdes Jülicher Fiorschungszentrums (FZJ) von 14 bis 16 Uhr in Jülich statt. Dort geht es um den hoch gefährlichen Müll aus dem stillgelegten Forschungsreaktor. Der Reaktor ist lange stillgelegt, das Atommüllproblem bleibt aber. Die Kundgebung richtet sich gegen den geplanten Export dieses Atommülls in die USA  sowie gegen eine weitere Option, nämlich eine sinnlose Verschiebung des Atommülls nach Ahaus.

Ich übernehme hier zur Beleuchtung dieser Problematik einen in der Zeitschrift Anti-Atom-Aktuell (AAA) veröffentlichter Hintergrundartikel des Bündnisses gegen Castor-Exporte. Die aktuelle AAA hat im übrigen weitere gute Artikel mit einem Schwerpunkt zu den anstehenden Castortransporten 2017 und in den folgenden Jahren. Es geht nämlich wieder los - leider.

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mercredi 26 octobre 2016

Lingen: Überraschendes Urteil im Prozess gegen Atomkraftgegnerin

Prozessbeobachtung gestern in Lingen... ein ausführlicherer Artikel folgt in der Zeitschrift GWR in den kommenden Wochen. Hier schon mal die PM der Soligruppe.

Am Dienstag, 25.10.2016, fand der Prozess gegen eine Atomkraftgegnerin vor dem Amtsgericht Lingen statt. Verhandelt wurde wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, die Angeklagte soll sich im Rahmen einer Sitzblockade an der Brennelementefabrik mit ihren Nachbarinnen untergehakt haben. Der Prozess dauert schon über drei Jahre und endete vorläufig mit einem Bußgeld für eine Ordnungswidrigkeit.

Im Sommer 2013 blockierten ca. 50 Atomkraftgegner*innen die Zufahrt zur Brennelemetefabrik der Firma ANF/ Areva. Infolge einer Räumung durch die Polizei sahen sich die Teilnehmenden mit zahlreichen Gerichtsverfahren konfrontiert. Verurteilt werden konnte niemand; alle Verfahren sind eingestellt.

Nur in diesem Fall versuchte die Staatsanwaltschaft auch gestern weiter, ihre Vorwürfe durchzusetzen, trotz der Tatsache, dass es sich vorliegend – wie die Vertreterin der Staatsanwaltschaft in der Verhandlung selbst zugeben musste – um einen Bagatellfall handelte. Die Atomkraftgegnerin stand vor Gericht, weil ein erstes freisprechendes Urteil auf die Revision der Staatsanwaltschaft hin durch das Oberlandesgericht aufgehoben worden war. Einer Verfahrenseinstellung stimmte diese nicht zu, obwohl auch die Verfahren der Sitznachbar*innen mit Freispruch oder Einstellung auf Staatskosten endeten. Auch gestern ließ sich keine strafbare Widerstandshandlung der Angeklagten nachweisen, sodass die Angeklagte von diesem Vorwurf freigesprochen wurde.

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mercredi 12 octobre 2016

Demo in Lingen: Atomkraftwerken jetzt den Saft abdrehen!

Brennstoffversorgung aus Lingen und Gronau stoppen!

Beginn: 29. Oktober 2016, 13 Uhr, Bahnhof Lingen
Abschlusskundgebung vor dem Alten Rathaus


Gemeinsam mit vielen Menschen aus dem Emsland und ganz Niedersachsen, aus NRW und aus anderen Regionen wollen wir am 29. Oktober 2016 für unsere Forderungen auf die Straße gehen:

  •     Uranlieferungen aus Lingen und Gronau an marode AKW in Belgien und Frankreich stoppen!
  •     Brennelementeherstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau beenden!
  •     Das AKW Emsland, Grohnde, Tihange, Doel, Fessenheim, Cattenom und alle anderen AKW abschalten! Sofort!
  •     Energiewende jetzt! Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom!


Über 5 Jahre nach Fukushima und 30 Jahre nach Tschernobyl sind wir mehr denn je von alternden Atomkraftwerken und von einer weiterhin aktiven Nuklearindustrie bedroht.

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Lingen: Stoppons l'approvisionnement en combustible nucléaire

Manifestation le 29 octobre 2016 à Lingen en Basse-Saxe  contre l'usine de combustible nucléaire d'AREVA

Coupons le courant aux centrales nucléaires
Stoppons l'approvisionnement en combustible nucléaire depuis les installations de Gronau et Lingen


Début : 13h à la gare de Lingen (Basse-Saxe)
Fin : devant l'ancienne mairie


Ensemble, avec plein de personnes de la région de Lingen, de la Basse-Saxe, de la Rhénanie-du-Nord-Westphalie et d'autres régions, nous voulons descendre dans la rue le 29 octobre 2016 pour faire entendre nos revendications :

     

  • Stopper les livraisons d'uranium aux centrales nucléaires  belges et françaises en piteux état en provenance de Gronau et Lingen !
  • Arrêter la production de combustible à Lingen et l'enrichissement de l'uranium à Gronau !
  • Fermer les centrales nucléaires de Emsland, Tihange, Doel, Fessenheim, Cattenom, Grohnde et toutes les autres ! Tout de suite !
  • Virage énergétique tout de suite ! Du soleil et du vent au lieu du fracking, du charbon et du nucléaire !

Plus de 5 ans après Fukushima et 30 ans après Tchernobyl l’industrie nucléaire et son parc d'installations vieillissantes nous menace plus que jamais.

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mercredi 28 septembre 2016

Nein zum Atomtraktor EPR in Flamanville - Demo am Wochenende

Nein zum EPR Flamanville! (Druckwasserreaktor der 3. Generation) Nein zur Flickschusterei an den Reaktoren!

Quelle: http://www.can-ouest.org/

2016 haben fast ¾ aller französischen AKWs das Ende ihrer vorgesehenen Laufzeit erreicht.
Das Risiko einer Katastrophe ist hoch akut.

Wie in Tschernobyl und Fukushima werden tausende km² unbewohnbar, hunderttausende von Menschen umgesiedelt, hunderte Milliarden von Euros verbrannt …

Um jeden Protest im Keim zu ersticken, werden Aktivisten kriminalisiert und die Demokratie mit Füßen getreten.

Stecken wir die 60 Milliarden Euro, die für die Flickschusterei der alten Reaktoren vorgesehen sind, besser in die alternativen Energien (Sonnen-/Photovoltaik, Biomasse, Wind- und Wasserkraft, Gezeitenkraftwerke).

Egal ob neu oder alt, ein Atomreaktor ist gefährlich.

Die Baugenehmigung für den EPR (Europ. Druckwasserreaktor) Flamanville gilt nur noch bis zum 11. April 2017: danach wird diese Baustelle illegal.

Mit seinen zahlreichen Fabrikationsfehlern, von denen der schlimmste der des Reaktor-druckbehälters ist, stellt er eine reelle Bedrohung dar.

Die ursprünglich vorgesehenen Kosten haben sich bereits verdreifacht und liegen mittlerweile bei über 10 Milliarden Euro.

Das Anti-Atom-Kollektiv West ruft alle auf, am WE des 1.-2. Oktober zur Demo nach Flamanville zu kommen.

Mitfahrgelegenheit aus Deutschland: Siehe beim Aktionsbündnis Fessenheim stilllegen jetzt

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Non à l'EPR! Manif antinucléaire ce week end

Non à l’ EPR, Non au rafistolage des réacteurs!

C'est la devise de la mmanifestion antinculéaire due week end à venir. Je relaye l'appel à manifester.

Manif " À l’initiative du CRILAN et du Collectif  »Stop EPR ni à Penly ni ailleurs », les associations locales et organisations anti-nucléaires de Normandie, de Bretagne et des Pays de Loire se sont regroupées au sein du  »Collectif Anti-Nucléaire Ouest » (CAN-Ouest) depuis le 17 janvier 2015, soit actuellement plus d’une vingtaine d’associations et organisations représentées.

Ce collectif appelle à un grand rassemblement les 1er et 2 octobre 2016 à Flamanville afin de faire renoncer à la mise en service de l’EPR et au rafistolage (appelé officiellement « grand carénage ») des réacteurs arrivant à 30 ans d’âge que ce soit à Flamanville, Paluel, Penly et ailleurs.

En 2016, près de 3/4 des réacteurs nucléaires français auront dépassé leur limite d’âge. Le risque de catastrophe est donc imminent. Comme à Tchernobyl et à Fukushima, ce seront des milliers de km2 inhabitables, des centaines de milliers de personnes déplacées, des centaines de milliards d’euros volatilisés…

Pour empêcher toute contestation, l’Etat criminalise les militants et bafoue la démocratie.

Utilisons les 60 milliards d’euros prévus pour le rafistolage des vieux réacteurs dans les économies d’énergie et les alternatives énergétiques (solaire, biomasse, éolien, hydrolien…).

Neuf ou vieux, un réacteur nucléaire est dangereux.

L’arrêté de création du réacteur EPR (European Pressurized Reactor) de Flamanville est caduc à compter du 11 avril 2017 : au-delà de cette date, le chantier devient illicite. Il constitue une réelle menace avec ses nombreuses malfaçons dont la plus grave est celle de la cuve.

Son prix initial a triplé pour dépasser les 10 milliards d’euros.

Tous à Flamanville les 1er et 2 octobre 2016
à l’appel du Collectif Anti-Nucléaire Ouest

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lundi 12 septembre 2016

Lesung gegen Atomtransporte in Buchholz

Ort: Stadtbücherei, Kirchenstraße 6, 21244 Buchholz
Zeit: Mittwoch, 21. September 2016, 19:30
Eintritt: frei

In der Nacht vom 6. auf dem 7. April 2016 demonstrierte ein Dutzend Aktivist*innen von ROBIN WOOD und anderen Antiatomgruppen an einer Bahnbrücke in Buchholz i.d.N. gegen die Durchfahrt eines Urantrantransportes (Uranerzkonzentrat) vom Hamburger Hafen zur Uranfabrik in Narbonne (Süd-Frankreich). Zwei Kletter*innen seilten sich mit einem Banner „Don’t nuke the climate“ von der Brücke ab. Die Aktion dauerte ca. 4 Stunden an und fand im Rahmen von „Aktionstagen gegen Atomtransporte“ statt. Mit ihrer Protestaktion wollten die Aktivist*innen auf die zahlreichen Atomtransporte durch die Gegend aufmerksam machen. „Wir setzen am Anfang der Atomspirale an. Wir wollen Atommüll verhindern bevor er entsteht. Von Atomausstieg kann nicht die Rede sein, wenn weiterhin durchnittlich alle 2 Tage ein Atomtransport durch Hamburg fährt!“ erklärte eine Beteiligte ihre Beweggründe.

Die Aktivist*innen wollen nun in Kontakt mit der Bevölkerung treten um diese weiter über Atomtransporte zu informieren. Sie werden auf einem Infostand auf der „Biooase“ auf dem Buchholzer Stattfest am 17. und 18. September 2016 die Menschen informieren. Am 21. September findet dann in der Stadtbücherei eine Lesung zum Thema Atomtransporte statt. An der Aktion in Buchholz beteiligte Menschen werden ihre Beweggründe darlegen. Anschließend ließt Kletteraktivistin Cécile Lecomte aus ihrem Buch „Kommen Sie da runter – Kurzgeschichten und Texte aus dem politischen Alltag einer Kletterkünstlerin“.

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lundi 29 août 2016

AREVA und die Meinungsfreiheit

Ich bin auf dem Blog von Mediapart auf einen Artikel über eine für den 30. August anstehende Gerichtsverhandlung gegen einen Blogger aufmerksam geworden und möchte hier zusammenfassend darüber berichten. Es geht um eine Verleumdungsklage vom Atomkonzern AREVA gegen den Blogger. Dieser hat einen atomkritischen Artikel gespiegelt. Darin wurden die Machenschaften des AREVA-Konzerns und des Stadtrates von Avignon kritisiert. AREVA ist ein weltweit agierender französischer Atomkonzern. Das Unternehmen ist z.B. Betreiberin der Brennelementefabrik im Niedersächsischen Lingen.

Die AREVA Stiftung subventioniert Erziehungsprojekte, der Konzern darf sich somit mit dem Segen des Stadtrates von Avignon in Schulen als Weltretter präsentieren und sein Image grün waschen. Das Verhalten der Grünen, die im Stadtrat nicht einmal gegen die Entscheidung gestimmt haben, wird im Artikel angeprangert. Die Kritik an AREVA ist darin eher beiläufig. Dem Konzern schmeckt die Kritik  nicht - er verklagt mit seinen Millionen einen kleinen Hobby-Blogger.
In der Welt von AREVA darf man trotz der zahlreichen Toten der Atomindustrie und der verheerenden unmenschlichen Zuständen in den Uranminen von "atomarem Verbrechen" nicht sprechen. Der Konzern darf weiter nicht als "Riese des atomaren Tods" bezeichnet werden. Auch darf nicht gesagt werden, dass die Atomindustrie "Kinder kontaminiert und tötet". Wir können auf die Entscheidung des Gerichtes gespannt sein.

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La liberté d'expression selon AREVA

Je souhaite aujourd'hui attirer l'attention sur un article publié sur la page web de Mediapart. Elle concerne la plainte pour diffamation menée par le géant du nucléaire AREVA contre un blogueur qui a relayé un article anti-nucléaire peu flattant pour l'entreprise et le conseil municipale d’Avignon qui n'a rien contre le fait que l'entreprise s’immisce dans  Éducation Nationale. J’apprends ainsi que dans le monde selon AREVA on n'aurait pas le droit de dire que l'entreprise est un « géant de la mort nucléaire » et que malgré les nombreux morts que cause le nucléaire, le désastre humain causé par le mines d'uranium d'AREVA et d'autres entreprises du nucléaire, etc... on n'a pas le droit de qualifier ceux-ci de « crimes ». C'est du moins ce qui est reproché au blogueur, cette critique se trouvait dans l'article qu'il a relayé.

A vous de lire l'article. Et à suivre donc. Le procès a lieu ce mardi 30 août devant le tribunal de Paris. L'affaire me fait penser à une chanson humoristique du groupe de musique toulousain Les Malpolis: "La nouvelle déclaration universelle des Droits de l'Homme Sandwich" ou il est dit que nous sommes tous égaux en coupures publicitaires, null ne peut être inquiété ou arrêté arbitrairement puisque tout le monde pense la même chose, etc... Allons nous vers une déclaration de l'Homme "multinationalisé!? Où tout un chacun est libre de s'exprimer parce que tout le monde a été formatisé par ces chères multinationales à l'école dès son plus jeune âge et par conséquent dis la même chose?

 L'article de Médiapart sur le procès contre le blogueur se trouve ici.

jeudi 4 août 2016

4.8.16 - Uranzug mit 18 Containern verlässt HH

Beobachter*innen zur Folge hat ein mit 18 Containern Uranerzkonzentrat beladener Zug am 4. August 2016 gegen 18:45 Uhr den Güterbahnhof Hamburg Süd verlassen. Das Uran stammt aus Namibia und war am 3. August mit dem Schiff der Reederei MACS "Green Mountain" nach Hamburg gekommen. Das Uran wurde am Süd-West-Terminal von der Firma C. Steinweg umgeschlagen. Die Weiterfahrt zur AREVA Uranfabrik in Narbonne Malvési führt über Maschen, Osnabrück, Münster, Hagen, Köln, Bonn und dann weiter nach Frankreich.

Bildergalerie

Video

Kampagne gegen Atomtransporte durch Hamburg

Dossier über die Uranfabrik in Narbonne Malvési

vendredi 24 juin 2016

HH - 2 Uranzüge innerhalb einer Woche

Am 20. und 23. Juni 2016 wurden in Hamburg 2 Atomtransporte gesichtet.

Der erste Uranzug hatte 22 Uranerzkonzentrat Container (Yellow Cake) geladen und verließ den Güterbahnhof auss dem Süd-West-Terminal von C. Steinweg kommend am 20.  Juni um 19:35 Uhr. Er wurde anschließend am 21. Juni um 00:25 Uhr in Buchholz bei seiner Durchfahrt beobachtet.

Der zweite Uranzug hatte 6 Uranerzkonzentrat Container (Yellow Cake) geladen und verließ - ebenfalls vom Süd-West-Terminal kommend - den Süd-West-Terminal von C. Steinweg am 23.  Juni um 19: Uhr. Er wurde daraufhin am 24. Juni um 00:20 Uhr in Buchholz bei seiner Durchfahrt beobachtet. Beobachter*innen meldeten anschließend seine Durchfahrt am 25.6. in Köln Gremberg um 5:30 Uhr und  in Nittel - zwischen Trier und Perl - um 9:56 Uhr. fotografiert .

Die Weiterfahrt erfolgt(e) über Maschen, Münster, Haagen, Köln, Bonn, Trier, Dijon, Valences, Montpellier nach zur AREVA-Uranfabrik in Narbonne Malvési (Süd-Frankeich).

Das Uran stammt aus Namibia und wurde mit einem Schiff der Hamburger Reederei MACS nach Hamburg befördert und auf dem Süd-West-Terminal der Firma C. Steinweg umgeschlagen.

Yellow Cake oder Uranerzkonzentrat ist der Rohstoff zur Fertigung von Brennelementen für AKWs weltweit - oder für den Bau von Atombomben. 

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mardi 10 mai 2016

Der Atomlobby auf's Dach gestiegen

Die BesucherInnen der Jahrestagung des Deutschen Atomforums wurden heute früh in Hamburg mit Protestbotschaften empfangen. Robin Wood AktivistInnen seilten sich mit Protestbannern vom Dach des Tagungszentrum ab. Die erfolgreiche Aktion verlief entspannt und wurde nach ca. 3 Stunden beendet.

Atomtod made in Germany

ROBIN WOOD-AktivistInnen demonstrieren heute gegen die Jahrestagung Kerntechnik des Deutschen Atomforums, die am Morgen im Hamburger Congress Center (CCH) beginnt. Zwei KletterInnen seilten sich vom Dach ab, entrollten an der Fassade Banner mit einem Atom-Totenkopf und dem Slogan "Urantransporte stoppen! Sofort!" und protestieren so gegen das Treiben der Atomlobby. Sie fordern die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen, den Stopp sämtlicher Atomtransporte, die vollständige Kostenübernahme der Energiekonzerne für die Abwicklung der Atomindustrie und die Aufklärung von Verstrickungen zwischen Politik und Atom-Lobby.

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dimanche 1 mai 2016

Lasst das Uran im Boden! Neuer Urantransport unterwegs

Heute  vor 3 Jahren kam es im Hamburger Hafen zu einer beinahe Katastrophe. Der Atomfrachter "Atlantic Cartier"  stand in Flammen. Heute ist Tag X in Kiel - weil der atomare Wahnsinn immer noch kein Ende genommen hat. Der Frachter ‘Kapitan Yakovlev’ der Reederei Northern Shipping Company (NSC) ist auf dem Weg von Russland nach Hamburg. Das Schiff wird am 02.05.16 gegen 11:00 Uhr (MESZ) am “CTB”(Containerterminal Burchardkai der HHLA Hamburger Hafen und Logistik AG ) erwartet. Atomkraftgegner*innen rufen zu einer Mahnwache an dem Nord-Ostsee-Kanal am Tiessenkai ab 16 Uhr auf. Dort wird das Atomschiff in wenigen Stunden erwartet – achtet auf Informationen im Transport-Ticker. Die ‘Kapitan Yakovlev’ hat mit großer Wahrscheinlichkeit Uran an Bord, aus Transporten der Vergangenheit ist bekannt, dass sie öfter Uranpellets für die Brennelementefabrik in Lingen oder Brennelemente für AKW (u.a. in Deutschland und in der Schweiz) transportiert. Das Uran wird umgeschlagen und anschließend per LKW weiter transportiert.

Am Süd-West-Terminal der Atomumschlagfirma C.Steinweg im Hamburger Hafen hat darüber hinaus das Schiff "Red Cedar" von der Reederei MACS angelegt. Die Schiffe der MACS befördern regelmäßig Uranerzkonzentrat von Namibia nach Hamburg - wie zuletzt Anfang April.
Passend zu den heutigen Atomtransporten veröffentliche ich (unten) einen in der Maiausgabe der Zeitschrift GWR veröffentlichten Artikel zur jüngsten Uranzugblockade in Buchholz i.d.N. Das Uran war wenige Stunden zuvor bei C.Steinweg umgeschlagen und auf einem Zug verladen worden.

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dimanche 17 avril 2016

Deux militantes manifestent suspendues à des cordes contre un train nucléaire

J'ai enfin trouvé le temps d'écrire un article en français sur notre blocage de train d'uranium de la semaine passée...

Plusieurs militantEs antinucléaires ont bloqué un train transportant du Yellow Cake (concentré d'uranium) dans la nuit du 7 au 8 avril 2016 à Buchholz en Basse-Saxe (nord de l'Allemagne). L'uranium en provenance de la Namibie – affrété par MACS, une compagnie maritime Hambourgeoise au passé colonial - avait été chargé sur un train au Terminal sud ouest de la firme C. Steinweg dans le port de Hambourg et était destiné à l'usine AREVA de Narbonne Malvési. Deux grimpeuses sont descendues en rappel depuis un pont au-dessus de la voie ferrée empruntée par le train nucléaire et ont déroulé une banderole « Don't nuke the climate ». Le train n'a pu continuer sa route que quatre heures plus tard. Une vingtaine der personnes à participé à l'action. Les voyageurs er voyageuses coincéEs à la gare se sont montréEs pour les unEs énervéEs, d'autres surpris et très reconnaissants en vers les militantEs qui par leur action mettaient ces transports nucléaires peu connus du grand public en lumière. Les autorités ne donnent pas d'informations, si bien que peu de gens sont au courant de ce qui passe devant chez eux. Les transports de Yellow Cake permettent à l industrie nucléaire mondiale de fonctionner, c'est la matière première destinée après maintes étapes de conversion à la fabrication de combustibles nucléaires. Hambourg est une plaque tournante pour ces transports.

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mercredi 23 mars 2016

Vertuschte Atomunfälle - Steuergelder für das Restrisiko

Eichhörnchen-Artikel, erschienen in der Zeitschrift Graswurzelrevolution (GWR) Nummer 408 von April 2016

Im März 2016 wurde bekannt, dass es im französischen Fessenheim bereits vor zwei Jahren einen vertuschten, schwerwiegenden Atomunfall gab. Trotzdem regt sich auch 30 Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl und fünf Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe in Fukushima derzeit kaum Widerstand gegen die internationale Atomstaatspolitik. Eine Analyse von GWR-Mitherausgeberin Cécile Lecomte. (GWR-Red.)

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lundi 7 mars 2016

Überraschende Wende im Prozess um den Umschlag von Urancontainern im Hamburger Hafen

Das Amtsgericht Hamburg Harburg verhandelt derzeit gegen AktivistInnen auf Grund einer Strafanzeige der Uran-Umschlagfirma C. Steinweg nach einer Inspektionsaktion auf dem Süd-West-Terminal im Hamburger Hafen im Sommer 2014. Dort lagerten zur Tatzeit über 50 Container Uranerzkonzentrat. Ca. 30 Menschen beteiligten sich an der Aktion. Der Prozess gegen einen Aktivisten, der im Dezember 2015 begann, wurde am 4. März, dem 6. Verhandlungstag, überraschend durch die vorsitzende Richterin Weber ausgesetzt. Grund hierfür ist ein Befangenheitsantrag des Angeklagten. Die unangemessene und seiner Ansicht nach fehlerhafte Verhandlungsführung der Richterin begründe den Verdacht der Voreingenommenheit, so der Angeklagte. Der Prozess wird aus diesem Grund vor einem anderen Richter wiederholt. Wann der neue Prozess beginnen soll, teilte das Gericht nicht mit. Derweil erhielt ein weiterer Aktivist eine Ladung zur Hauptverhandlung in der gleichen Sache vor einer anderen Kammer für den 1. April 2016.

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samedi 5 mars 2016

Urantransporte - Wir sehen uns im Hafen oder an der Strecke

Eichhörnchen-Artikel, Erstveröffentlichung in der Zeitschrift GWR 407 von März 2016

Es war der 11. März 2011 als nach einem schweren Erdbeben und einem Tsunami zwei Atomkraftwerke im japanischen Fukushima explodierten. Mehr als 150.000 Menschen mussten umgesiedelt werden, die meisten von ihnen ohne die Chance, jemals wieder zurückzukehren. Die Zahl der Schilddrüsenerkrankungen bei Kindern geht in die Tausende, viele andere Strahlenerkrankungen werden folgen. Weltweit gingen Hunderttausende gegen die Atomkraft auf die Straße. In Deutschland nötigte der Druck von der Straße die PolitikerInnen zum Versprechen eines Atomausstiegs. Doch: was bleibt fünf Jahre danach davon übrig? Kann wirklich von Atomausstieg die Rede sein?

AktivistInnen, die sich schon lange mit dem Thema beschäftigen, beantworten diese Frage mit einem klaren Nein. Atommeiler produzieren weiterhin Atommüll, obwohl die Entsorgungsfrage ungelöst bleibt. Die Versorgungsanlagen der Atomindustrie wie die Urananreicherungsanlage Gronau und die Brennelementefabrik Lingen dürfen zeitlich unbefristet weiter laufen. Damit werden Pannenreaktoren in aller Welt beliefert, darunter die belgischen rissanfälligen AKW (vgl. GWR 406). Glauben die PolitikerInnen etwa, dass die Radioaktivität an der Grenze halt macht? Atomanlagen gehören weltweit und überall abgeschaltet!

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dimanche 14 février 2016

Fukushima – Erinnern heißt den Weiterbetrieb von Atomanlagen verhindern!

Anlässlich der Jahrestage der Atomkatastrophen von Fukushima (5. Jahrestag) und Tschernobyl (30. Jahrestag) wird es eine Reihe von Antiatom-Veranstaltungen, Demonstrationen und Protestaktionen geben.
Hier, ein kleiner Überblick für Norddeutschland (nicht ausführlich...):

Aktionstage gegen Urantransporte – Tag X ab dem 11. März 2016

Wir wollen am Beginn der atomaren Brennstoffkette ansetzen  und die Versorgungstransporte der Atomindustrie stoppen. Wir rufen wie schon im September 2015 zu Aktionstagen gegen Urantransporte auf. Wir werden den ersten Urantransport nach dem Fukushima Jahrestag, dem 11.3.2016 , von Hamburg nach Narbonne / Malvési mit Protestaktionen entlang der Transportstrecken begleiten. Seid dabei!

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