mardi 11 juin 2013
Par eichhörnchen le mardi 11 juin 2013, 22:59 - Artikeln - articles
Am gestrigen Tag wurde gegen Christof vor dem Amtsgericht Potsdam bei
Richterin Ahle verhandelt, der Prozess wird am 17. Juni 2013 vor dem AG
Potsdam Saal 21 um 13 Uhr fortgesetzt. Gegenstand der Verhandlung ist
eine spektakuläre Kletteraktion der Gruppe "Bückentechnologie" gegen den CASTOR-Transport
nach Gorleben 2010 bei Kassel in Altmorschen.
5 AktivistInnen bekamen Bußgeldbescheide in Höhe von 500 Euro wegen Verstoß
gegen die Eisenbahnbau und -Betriebsordnung (EBO) - Übliche Höhe ist 25 Euro...
Aber nicht wenn man politisch klettert! Im Februar 2013 wurden die Verfahren
gegen 3 AktivistInnen der Gruppe in einer Hauptverhandlung bei Richterin von
Büllow nach 2 Stunden Verhandlungszeit eingestellt. (Bericht
zum Prozess, Bericht zur Aktion vor
dem Prozess, Video ,
Bericht
zur Castor-Aktion mit Video)
Die 2 anderen AktivistInnen sind bei einer anderen Richterin: Richterin
Ahle, heißt sie (Hängt vom ersten Buchstaben im Nachnamen ab). Und das ist für
mich nicht neu, dass Gerechtigkeit und Gleichheit bei der Justiz eh ein
Fremdwort sind... Richterin Ahle zeigt Verbissenheit und einen ausgeprägten
Veurteilungswillen mit fragwürdigen Methoden bei der Verhandlungsführung...
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aucun rétrolien
mardi 14 mai 2013
Par eichhörnchen le mardi 14 mai 2013, 16:06 - Aktionen - actions
Dank der Aufnahmen von einem Bekannten habe ich ein Kurz-Video
über die CASTOR-Aktionen in
Potsdam im Februar 2013 anlässlich der Gerichtsverhandlung gegen
AktivistInnen der Gruppe "Brückentechnologie" zusammengebastelt. Ist etwas
amateurhaft, sorry...
Zu sehen ist die Kletteraktion am Brandenburger Tor (Potsdam) und der
peinliche nächtliche Feuerwehreinsatz auf Anordnung des Gerichtes zum Entfernen
von unerwünschten Transparenten an Straßenbäumen... Im Bezug auf das Verhalten
des Landgerichtspräsidenten, der selbst das Demonstrieren außerhalb des
Grundstückes, das zum Gericht gehört, untersagen will und das Tragen von
politischen Stickers auf Kleindungsstücke im Gebäude unterbindet, habe ich
Klage vorm Verwaltungsgericht eingereicht... die Stellungnahmen des Präsidenten
sind lustig...
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jeudi 18 avril 2013
Par eichhörnchen le jeudi 18 avril 2013, 20:09 - Artikeln - articles
Das gestrige Urteil vom Schifffahrtsgericht
Dortmund im Kanalschiff-Prozess wurde durch die Verteidigung im Wesentlichen
protokolliert. Verhandelt wurde über Bußgeldbescheide der Wasser und
Schifffahrtsdirektion West (WSD), die den zwei Betroffenen KletteraktivistInnen
Bußgeldbescheide in Höhe von jeweils 165 Euro wegen grob ungehöriger Handlung
und Fehlbenutzung einer bundeseigenen Schiffsartanlage zukommen ließ. Nach 3
Verhandlungstagen und insgesamt 14 Stunden Verhandlung wurde das Urteil
gesprochen: 20 Euro für das „Eichhörnchen“ und 10 Euro für den „Fuchs“.
Alles Berichte hier unter dem "TAG" EDO
Ich gebe hier der Wortlaut vom der mündlichen
Urteilsbegründung von Richter Tebbe wieder – es folgt dann ein Kommentar
meinerseits und eine Erläuterung weshalb wir gegen das Urteil nun Rechtsmittel
eingelegt haben.
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mercredi 17 avril 2013
Par eichhörnchen le mercredi 17 avril 2013, 23:01 - Artikeln - articles

Im Prozess gegen die zwei, die sich
letztes Jahr Pfingsten vor dem Atommüllschiff "Edo" über dem Münsteraner Kanal
abgeseilt hatten, wurde heute, nach drei Verhandlungstagen und 14 Stunden
Prozess das Urteil gesprochen: Bußgelder in Höhe von 10 und 20 Euro wegen
„Verbotenem Benutzen bundeseigener Schifffahrtsanlagen“. Von der "grob
ungehöriger Handlung" ist nichts übrig geblieben. Gegen die ursprünglich
verhängten Bußgelder in Höhe von 165 Euro hatten die beiden Aktivist_innen
Widerspruch eingelegt.
Die heute gestellten Anträge stelle ich zur Verfügung - zur subversiven
Anwendung, Plagiat erlaubt (siehe unten). 57 Seiten Beweisanträge haben wir
heute vorgetragten.
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samedi 6 avril 2013
Par eichhörnchen le samedi 6 avril 2013, 13:45 - Artikeln - articles
Der Prozess gegen "Eichhörnchen" und "Fuchs" um die Blockade eines
Atommüllschiffes in Münster im Mai 2012 geht am 17. April um 11 Uhr im Saal
1.177 des Amts- und Schiffahrtsgericht Dortmund weiter . Der 17.April ist der
3. Verhandlungstag. Es kann sein, das es dann auch zu einem Urteil kommt. Die
Vorwürfe gegen die KletteraktivistInnen sind weiterhin absurd: "grob
undgehörige Handlung " und "Fehlbenutzen einer Bundeseigenenanlage"
Wie beim
letzten Beitrag über den Prozess angekündigt, stelle ich heute die
wesentlichen Anträge, Stellungnahmen und Rügen aus der Hauptverhandlung als
PDF-Dokumente zur Verfügung. Die Dokumente wurden im Prozess verlesen und sind
somit öffentlich.
Über den Befangenheitsantrag der Verteidigung, der am 28.3. zu einer
Vertagung der Verhandlung führte, ist noch keine Entscheidung ergangen (Update:
Entscheidung ist inzwischen da). Erfahrungsgemäß werden solche Anträge als
"unbegründet" abgelehnt. Denn darüber entscheidet eine Kollegin des
Richters.
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jeudi 28 mars 2013
Par eichhörnchen le jeudi 28 mars 2013, 22:33 - Artikeln - articles

Prozess erneut vertagt...
Der Atommüll-Schiff-Stopp-Prozess wurde am heutigen Tag nach über 3 Stunden
Verhandlung und letztlich einem Befangenheitsantrag gegen Richter Tebbe
vertagt. Die Verhandlung war mit zwei Betroffenen und ihre 2
LaienverteidigerInnen sehr lebhaft. Hintergrund
des Prozesses ist eine Kletteraktion gegen das Atommüllschiff EDO vor einem
Jahr.
Auf viel Interesse... selbst bei RichterInnen und Polizei stieß der Prozess.
Mehre Zivivilbeamten waren im Saal anwesend. Außerdem begleiteten 4
RichterInnen den Prozess im Zuschauerraum, auf Nachfrage erzählten sie, sie
finden ihn "interessant". Warum ein Ordnungswidrigkeitprozess bei RichterInnen
so "interessant" ist, dass sie am grünen Donnerstag freiwillig vier Stunden im
Verhandlungssaal sitzen? Weil es politisch ist? Weil wir uns mit einer
ungewöhnlichen selbst Strategie verteidigen? Die Versammlungsbehörde war
ihrerseits mit 3 Beamten vertreten.
Die Zeugenbefragung ergab, dass "Polizeifestigkeit" und andere Begriffe aus
dem Polizei- und Versammlungsrecht bei der Wasserschutzpolizei unbekannt
sind...
Hier der Kurzbericht zum heutigen Verhandlungstag von Robin Wood mit
Bildern.
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samedi 23 mars 2013
Par eichhörnchen le samedi 23 mars 2013, 23:46 - agenda

Termin: Verhandlung vor
dem Amts- und Schifffahrtsgericht am 28. März 2013 um 14 Uhr in
Dortmund
Am kommenden Donnerstag, 28. März, wird um 14 Uhr
vor dem Amts- und Schifffahrtsgericht Dortmund der Prozess gegen zwei
Umweltaktivist_innen fortgesetzt, die sich am
Pfingstmontag 2012 vor einem Schiff mit Atommüll in Münster von einer Brücke
über den Dortmund-Ems-Kanal abgeseilt hatten. Nachdem die Wasser- und
Schifffahrtsdirektion Bußgeldbescheide in Höhe von jeweils 165 Euro verschickt
hatte und die Betroffenen dagegen Einspruch erhoben,
kam es am 7. März 2013 zu einem ersten Verhandlungstermin. Die Verhandlung
wurde dabei vom Amts- und Schifffahrtsgericht auf den 28. März vertagt.
Vorgeworfen werden den Aktivist_innen Ordnungswidrigkeiten: das „verbotene
Benutzen bundeseigener Schifffahrts- und Betriebsanlagen“ sowie eine „grob
ungehörige Handlung“.
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vendredi 15 mars 2013
Par eichhörnchen le vendredi 15 mars 2013, 13:42 - Artikeln - articles

Über die schneebedingten Stromausfälle im Atomland
Normandie und den Einsatz des Militärs um die Plutoniumfabrik La Hague aus den
Schneemassen zu befreien habe ich
vor wenigen Tage berichtet.
Jetzt wird es noch absurder: Der Schnee sorgt für eine effektive
Castorblockade. Den Informationen von Sortir du
nucléaire (Netzwerk Atomausstieg Frankreich )zur Folge ist am
Donnerstag in Italien ein Castortransport zur Wiederaufbereitungsanlage
gestartet. Der Castor wurde heute in Chambéry (Savoyen, dort habe ich
studiert!) um 9:15 Uhr gesichtet. Er ist nun auf dem Weg zum Güterbahnhof
Ambérieu-en-Bugey. Weil die Bahnstrecke Caen-Cherbourg wegen der starken
Schneefälle der letzten Tage immer noch gesperrt ist, wird der Castor beim AKW
Le Bugey zwischen stationiert.
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lundi 11 mars 2013
Par eichhörnchen le lundi 11 mars 2013, 22:42 - Artikeln - articles
Die Nieder-Normandie im Nordwesten Frankreichs ist an sich Atomland. Fest
steht aber, dass der Strom in der am stärksten nuklearisierten Gegend
Frankreichs ausgefallen ist... Weil es ausnahmsweise mal ein bisschen
schneit... Einer Agenturmeldung zur Folge ist am 11. März 2013 der Strom in
42.000 Haushalte ausgefallen, eine andere
Quelle nennt 44.000 Haushalte ohne Strom um 19 Uhr in der Normandie.
Laut Jean Claude Bossard -
dem ehemaligen Oberbürgermeister des Dorfes Le Chefresne, das gegen eine
Hochspanungsleitung kämpft - produziert die Region Normandie über 300% des
eigenen Strombedarfs. Zwei Atomreaktoren sind in Flamanville in Betrieb, eins
befindet sich im Bau (EPR-Reaktor). Gegen Schnee hilft die Atomkraft aber nicht
- im Gegenteil, diese zentrale Form der Energieerzeugung führt immer wieder zu
flächendeckenden Black-out. Und das nächste Problem ist in Sicht: die
zahlreichen Atomanlagen verbrauchen viel Strom...
UPDATE 14.3.2013:
Die Armee wird seit gestern eingesetzt, um die Plutoniumfabrik La
Hague und 600 AREVA MitarbeiterInnen von den Schneemassen zu befreien. Die
Plutoniumfabrik La Hague, die sich auf einem Halbinsel befindet, ist drei Tage
lang ohne Landverbindung zur Außenwelt geblieben, die Produktion musste
bereits am Montag herunter gefahren werden (Quelle
auf Deutsch). Das sagt viel über die Krisenbewelätigungs-kapazitäten des
Areva Konzerns, erklärt ein AREVA-Mitarbeiter in diesem
Video. Ein
weiteres Video gibt es hier. Viele Orte sind weiterhin ohne Strom.
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jeudi 7 mars 2013
Par eichhörnchen le jeudi 7 mars 2013, 16:14 - Artikeln - articles
Nachdem ein
Schiff mit Atommüll im vergangenen Jahr Pfingsten anhielt, weil zwei
Aktivist_innen sich in Münster von einer Brücke abgeseilt hatten,
verschickte die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Bußgeldbescheide wegen einer
„grob ungehörigen Handlung“ und „verbotenem Benutzen bundeseigener
Schifffahrts- und Betriebsanlagen“ in Höhe von je 165 Euro. Die Betroffenen
legten Einspruch ein. Darüber wurde heute vor dem Dortmunder
Schifffahrtsgericht verhandelt. Die Verhandlung wurde nach einer knappen
dreiviertel Stunde auf den 28. März 2013 um 14 Uhr vertagt.
Vor Prozessbeginn kletterten zwei Aktivist_innen auf die Fahnenmasten vorm
Dortmunder Gericht und hängten ein Transparent auf, mit der Überschrift "Mit
dem Strom gegen Atom". Weitere Menschen verteilten Flyer und klärten die
PassantInnen über den anstehenden Prozess und die kommenden Demonstrationen zum
Fukushima Jahrestag auf.
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dimanche 3 mars 2013
Par eichhörnchen le dimanche 3 mars 2013, 22:43 - agenda
Termin: Verhandlung vor dem Amts- und
Schifffahrtsgericht am 7. März 2013 in Dortmund
Nachdem ein Schiff mit Atommüll im
vergangenen Jahr Pfingsten anhielt, weil zwei Aktivist_innen sich in Münster
von einer Brücke abgeseilt hatten, verschickte die Wasser- und
Schifffahrtsdirektion Bußgeldbescheide wegen einer „grob ungehörigen Handlung“
und „verbotenem Benutzen bundeseigener Schifffahrts- und Betriebsanlagen“ in
Höhe von je 165 Euro. Die Betroffenen legten Einspruch ein. Darüber wird am 7.
März vor dem Amts- und Schifffahrtsgericht in Dortmund verhandelt.
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lundi 10 décembre 2012
Par eichhörnchen le lundi 10 décembre 2012, 22:46 - Pressemitteilungen - communiqués
Der am 10.12.2012
begonnene Prozess gegen die Kletteraktivistin Cécile Lecomte vor dem
Amtsgericht Potsdam wird am 19.12.2012 fortgesetzt, nachdem es am ersten
Verhandlungstag trotz siebenstündiger Verhandlung nicht zu einem Urteil
kam.
Richterin Ahle hatte sich einen straffen Zeitplan
gesetzt: An nur einem Verhandlungstag wollte sie drei verschiedene Aktionen
verhandeln, jeweils Zeugen anhören, Videos schauen, der Betroffenen Möglichkeit
zur Stellungnahme geben und am Ende noch ein Urteil sprechen. Bis in den frühen
Nachmittag hinein schien sie daran auch noch zu glauben und setze die
Betroffene immer wieder unter Druck, keine Pausen zu machen, sich kürzer zu
fassen, doch besser keine Anträge zu stellen. Sie behauptete sogar, es sei im
Sinne der Betroffenen, wenn alles schnell ginge. Dem widersprach die Aktivistin
vehement und forderte immer wieder eine Sachaufklärung anstelle einer schnellen
Erledigung, doch daran war nicht zu denken.
Nb: Ein Teil der gestellten Anträge sind als
PDF im Anhang
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6 annexes
mardi 20 novembre 2012
Par eichhörnchen le mardi 20 novembre 2012, 01:56 - Aktionen - actions
Am gestrigen Sonntag haben insgesamt ca. 500
DemonstrantInnen in Nordenham und Grohnde gegen den jüngsten Plutoniumtransport
(MOX) demonstriert. Ihnen gegenüber standen ca. 1400 hoch gerüsteten
PolizistInnen – zum Schutz der Interessen des Privatkonzerns EON. Bunt und
vielfältig gestaltete sich der Protest. Chaotisch und zum Teil gewalttätig
gefährlich gestaltete sich der Polizeieinsatz. In Nordenham brach eine
BFE-Einheit der Polizei ein 5-Meter hohes Tripod zum Sturz. Der Aktivist an der
Spitzen vom Tripod wurde zum Glück durch DemonstrantInnen aufgefangen und kam
mit einem Schrecken davon. In Grohnde wurde ein an einem zum Stehen gekommenen
MOX-LKW festgeketteten Aktivist über Meter auf der Fahrbahn geschleift. Gut
unterrichtete Kreise erklärten mir, die Intensität des Polizeieinsatzes würde
sich nach der Nähe des Atomtranportes richten, so interne Anweisungen durch die
Polizeiführung. Was dies in der Praxis heißt, durfte ich am Sonntag erfahren.
Das war für mich das erste mal. Doch, die „Intensität“ des Einsatzes
überraschte uns. Als Baumklettern den Atomstaat soooooooooo wahnnnnsinnig
gefährden würde! Messerzucken konnte mein Besucher im Baum schnell... Seine
Kollegen in zivil erwiesen sich als Experte in „durch die Gegend fahren“. Sie
nennen dies „Ingewahrsamnahme“ ich nenne das „Freiheitsberaubung“. Hier ein
Bericht aus der Eichhörnchen-Perspektive.
Bilder Konrad Lippert, wenn nichts anderes
drunter steht.
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lundi 12 novembre 2012
Par eichhörnchen le lundi 12 novembre 2012, 00:06 - Artikeln - articles
… gegen eine überflüssige Behörde.
Leistungsstreichung wegen Beteiligung an
einer Baumbesetzung war illegal.
Mit den „Hartz IV Reformen“ versprach die Politik
Unterstützung für Arbeitslose bei gleichzeitiger Einsparung von öffentlichen
Gelder. Mit dem Gesetz wurde festgelegt, wie „Arbeit“ und „Arbeitssuche“ zu
sehen hat. Wer in das extrem bürokratische Schema nicht hineinpasst und meint,
sein Leben selbstbestimmt zu gestalten, dem wird das Geld, das eigentlich schon
ein Existenzminimum entspricht, zum Teil oder komplett weg gestrichen. Die
Folge ist unzählige Klagen von Arbeitslosen vor den Sozialgerichten – die
überwiegend von den betroffenen Leistungsberechtigten, gewonnen werden.
Wie meine jüngste Klage. Überflüssiger und
absurder hätte das Verfahren nicht sein können. Gegenstand der Klage war eine
angeblich nicht gemeldete Ortsabwesenheit im Jahr 2010, die Behörde hatte mir –
trotz Schwerbehinderung und dauer Behandlungsbedarf – die ganzen Leistungen
samt Krankenversicherung gestrichen.
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jeudi 8 novembre 2012
Par eichhörnchen le jeudi 8 novembre 2012, 18:57 - Artikeln - articles
Weil ich Informationen über eine rechtswidrige
Überwachungsmaßnahme der Lüneburger Polizei gegen mich veröffentlicht habe,
droht diese mich zu verklagen...
In diesem Jahr fährt kein Castortransport nach
Gorleben – dafür aber ein Plutoniumtransport. Doch dieser Transport fährt nicht
über Lüneburg, sondern von Sellafield über Nordenham zum AKW Grohnde. Die
Polizeidirektion Lüneburg, die üblicherweise den Polizeieinsatz zur
Durchsetzung von Castortransporten gegen den Willen der Bevölkerung
koordiniert, vermisst offensichtlich diesen Einsatz. Das stelle ich an dem was
die Polizeidirektion mir schreibt fest (PDF-Dokument). Die Beamten beschäftigen sich mit meiner Homepage –
wie spannend. Dass ich auf meiner Homepage rechtswidrige Polizeieinsätze
dokumentiere, gefällt ihr nicht. Sie fordert mich auf, die Dokumente zu
löschen. Sonst geht sie gegen mich gerichtlich vor. Das werden wir ja sehen.
Die Dokumente werden nicht entfernt, denn was soll an der Veröffentlichung von
Informationen über eine rechtswidrige Überwachung durch Mobiles Einsatzkommando
strafbar sein?
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mercredi 24 octobre 2012
Par eichhörnchen le mercredi 24 octobre 2012, 01:01 - Artikeln - articles
Am Montag machte sich gegen Mittag wieder ein mit 450 Tonnen Uranmüll beladener Atomzug auf dem Weg nach
Frankreich. Alle vier Wochen ist derzeit ein solcher Atomzug durch das
Ruhrgebiet unterwegs. Am Dienstag vormittag passierte er dann Köln, nach dem er
im Güterbahnhof Hamm eine längere Pause eingelegt hatte.
Dies haben aufmerksame BeobachterInnen bekannt
gegeben – und das reichte in Hamm für die Erteilung eines Platzverweises durch
die Polizei, die scheinbar was dagegen hatten, dass die Bevölkerung darüber
informiert wird, was für gefährliche Stoffe an ihrer Haustür vorbei fährt.
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jeudi 20 septembre 2012
Par eichhörnchen le jeudi 20 septembre 2012, 20:45 - Artikeln - articles

Am 27. April 2012 demonstrierten zahlreiche
AntimilitaristInnen gegen das Abhalten eines „
Rückehrer-Appells“ von
Bundeswehrsoldaten, die bis vor Kürzen in Afghanistan stationiert waren, auf
dem Lüneburger Marktplatz. Der Oberbürgermeister Ulrich Mädge empfing die
Soldaten persönlich. Die Veranstaltung wurde mit lautem rufen und trillern
begleitet. Die Polizei machte Jagd auf DemonstrantInnen, die zu laut wurden.
Weil ich auf dem Vordach eines Geschäftes außerhalb der Reichweite und in
direkter Sichtweite des Militär-Spekatkels kletterte, konnte mich die Polizei
am Protestieren nicht hindern. Es folgte ein Bußgeld der Stadt Lüneburg in Höhe
von 200 Euro.
Das Gericht
bestätigte zunächst die Beschlagnahme von Tröte, Trillerpfeife und Ratsche.
Über meine Beschwerde gegen diesen absurden Beschluss wird das Landgericht nun
doch nicht entscheiden. Wer wen Belästigt, also ob meine Trillerpfeife die
Bundeswehr oder die Bundeswehr mich und die Allgemeinheit, darüber will das
Gericht nicht entscheiden. Amtsrichter Reinecke stellte das Verfahren
ein.
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une annexe
vendredi 31 août 2012
Par eichhörnchen le vendredi 31 août 2012, 19:12 - Artikeln - articles

Die Justiz ist ganz schön skurril...
Am 27. April 2012 demonstrierten zahlreiche
AntimilitaristInnen gegen das Abhalten eines „Rückehrer-Appells“ von
Bundeswehrsoldaten, die bis vor Kürzen in Afghanistan stationiert waren, auf
dem Lüneburger Marktplatz. Der Oberbürgermeister Ulrich Mädge empfing die
Soldaten persönlich. Die Veranstaltung wurde mit lautem rufen und trillern
begleitet. Die Polizei machte Jagd auf DemonstrantInnen, die zu laut wurden.
Weil ich auf dem Vordach eines Geschäftes außerhalb der Reichweite und in
direkter Sichtweite des Militär-Spekatkels kletterte, konnte mich die Polizei
am Protestieren nicht hindern. Als ich herunter kam, wurde ich kurzzeitig in
Gewahrsam genommen. Eine Trillerpfeife, eine Drehrassel sowie eine Plastiktröte
wurden mir dabei beschlagnahmt. Das Amtsgericht in Person von Richter Dr.
Reineke bestätigte die Beschlagnahme. Ja, eine Tröte ist „für das Verfahren von
Bedeutung“. So wichtig, dass darüber gar ein Beschluss (PDF)
gefasst wurde. Ich vermisse aber eine Begründung. Kommt vielleicht im
Prozess?
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jeudi 23 août 2012
Par eichhörnchen le jeudi 23 août 2012, 12:48 - Pressemitteilungen - communiqués
Widerstand lohnt sich! Meine Mitteilung vom
heutigen Tag zur Beendigung des Verfahrens...
Weil sie im Sommer 2008 im Zuge einer Demonstration am Zwischenlager für
hoch radioaktivem Müll in Gorleben durch einen Zaun geschlüpft sein soll, stand
seit dem 25. Juli die Umweltaktivistin Cécile Lecomte in Lüneburg vor dem
Landgericht. Vorausgegangen war eine erstinstanzliche Verhandlung vor dem
Amtsgericht Dannenberg mit insgesamt 16 Verhandlungstagen.Gegen
das Urteil à 20 Tagessätze wegen Hausfriedensbruch des Amtsgerichts
Dannenberg hatten sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Angeklagte
Berufung eingelegt.
Am dritten Verhandlungstag in der Berufung nun die Überraschung: Eine
Einstellung des Verfahren auf Staatskosten wegen Geringfügigkeit; mit
Zustimmung der Staatsanwaltschaft.
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mardi 7 août 2012
Par eichhörnchen le mardi 7 août 2012, 17:23 - Pressemitteilungen - communiqués
Berufungsprozess gegen Atomkraftgegnerin in Lüneburg
erneut vertagt
Weil sie
im Sommer 2008 im Zuge einer Demonstration am Zwischenlager für hoch
radioaktivem Müll in Gorleben durch einen Zaun geschlüpft sein soll, steht seit
dem 25. Juli die Umweltaktivistin Cécile Lecomte in Lüneburg vor dem
Landgericht.
Für den heutigen Verhandlungstag hatte die Vorsitzende Richterin am Landgericht
Philipp eine Polizeizeugin geladen. Zu ihrer Vernehmung kam es aber nicht. Die
Verhandlung musste nach einer knappen halben Stunde auf den 23. August vertagt
werden. Grund für diese erneute Unterbrechung ist die weiterhin unklare
Verteidigungssituation der Angeklagten.
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3 annexes