eichhörnchen l'écureuille

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dimanche 14 septembre 2014

Trainieren für den Super-GAU? - Protest gegen E.ON-Lauf in LG


Aktion EONDie Meldungen der letzten Tage zum AKW Stade waren Grund genug, heute gegen E.ON zu protestieren. Der Konzern ist nicht in der Lage, ein AKW zurück zu bauen, ohne dass Radioaktivität freigesetzt wird. Über den jüngsten Radioaktivitätsaustritt ungeklärter Herkunft wurde die Öffentlichkeit erst spät informiert (z.B. NDR-Bericht). Neben der Meldung zum Austritt von Radioaktivität wurde bekannt gegeben, der der Rückbau vom E.ON-AKW Stade  mindestens 4 Jahre länger dauern wird als geplannt (TAZ-Artikel dazu).

AktvisitInnen nahmen dies zum Anlass für eine Protestaktion beim Lüneburger E.ON Tiergarten Volkslauf. E.ON fungiert als Hauptsponsor der sportlichen Veranstaltung um sein Image aufzupolieren und sich "bürgernah" und "umweltfreundlich" zu zeigen.  Das wollten AktivistInnen von ROBIN WOOD nicht so stehen lassen! Mehrere AktivistInnen kletterten auf Bäume direkt an der Strecke des Volkslaufs und zeigten Transparente mit den Slogans „Trainieren für den Super-Gau - Lauf um dein Leben”, "e.off" und “Scheiß Sponsor!“ Andere AktivistInnen verteilten Flugblätter. Es gab seitens der Läufer_innen sehr viel Beifall für die Aktion. Es war also eine nette gelungene entspannte Aktion.

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vendredi 12 septembre 2014

Gericht bescheinigt der Polizei zweifelhafte Aussagen und Unkenntnis vom Grundrecht auf Versammlung

Über die Verhandlung meiner Klage vor dem Lüneburger Verwaltungsgericht habe ich im Juli berichtet. Es ging um die Sprengung einer Versammlung durch die Polizei. Ca. 10 Menschen wollten gelbe Xe als Zeichen des Widerstandes in Bäumen an der Castor-Bahnstrecke einen Monat vor dem CASTOR-Transport aufhängen, die Polizei verhinderte dies indem sie die Kletterausrüstungen sämtlicher AktivistInnen sicherhstellte. Ich war zu diesem Zeitpunkt bereits im Baum, ich wollte aber nicht alleine demonstrieren! Aus diesem Grund reichte ich vor dem Verwaltungsgericht eine Klage ein.

Das schriftliche Urteil liegt mir inzwischen vor. Mit der mündlichen Urteilsverkündung konnte ich nicht viel anfangen. Jetzt, dass die Urteilsgründe mir schriftlichen Urteilsgründe vorliegen steht fest: das Urteil ist für die Beklagte Polizei eine Schlappe! Ich habe selten so klare Worte von einem Gericht gelesen: Unglaubwürdige Polizeizeugen, die den Stellenwert von Art. 8 verkennen.

Die Polizei darf eine Versammlung nicht zu einer nicht-Versammlung, erklären und diese stören, nur weil sie keine sieht oder sehen will. Für die verantwortlichen Beamten hat das Urteil keine Folgen - Dummheit schützt Polizisten vor Strafe. (ich plagiere die TAZ).

Ich zitiere aus dem Urteil und kommentiere. Das Urteil im Volltext gibt es darüber hinaus als PDF (25 Seiten!)

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jeudi 4 septembre 2014

Aufruf Festival « Nuke Off » in Nancy

Quelle: http://nukeoff.noblogs.org/post/2014/05/20/aufruf-festival-nuke-off/#more-52

Vom 5. bis zum 6. September in Nancy

Seit mehr als 20 Jahren wird der Kampf in der Meuse und in Lothringen gegen das Atommüllendlager in Bure geführt. Zahlreiche Aktionen wie Informationsveranstaltungen, Demos, Filmvorführungen usw. wurden organisiert, um die Bevölkerung über die Gefahren der Atomenergie und über die erneuerbaren Energien zu informieren. Seit einigen Jahren wurde in der Meuse das « Kleine Festival gegen das Atommüllendlager » organisiert, um ein auch etwas freudigeres Ereignis zu produzieren.

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mardi 2 septembre 2014

Lothringen: ein Atomland entsteht

Eichhörnchen-Artikel über die Atomkraft in Frankreich/Lothringen: Atomtransporte, Atommüllendlager, etc.
Zuerst  erschienen in der Zeitschriftt GWR 391, September 2014
  (Nachdruck geht mit Autoren- und Quellenangabe klar:-)

Im Grenzgebiet zwischen Belgien, Luxemburg und Deutschland sorgt das französische Atomkraftwerk Cattenom mit zahlreichen Störfällen immer wieder für Diskussion. Über die anderen Atomanlagen der Region ist in der breiten Öffentlichkeit dagegen wenig bekannt. Lothringen spielt eine zunehmend wichtige Rolle für die Atomlobby. Es ist die einzige französische Region, die an drei andere Staaten grenzt (Belgien, Luxemburg und Deutschland), Départements wie die Meuse haben eine niedrige Bevölkerungsdichte, ein Teil der Region leidet immer noch unter der Schließung der ehemaligen Kohlebergwerke, die Arbeitslosenquote ist hoch. Es sind für die Atomlobby günstige Voraussetzungen, um Akzeptanz für neue Anlagen zu schaffen und es dem Widerstand schwer zu machen. Ein Endlager wird u.a. mit Hilfe von Infrastrukturfördergeldern an die Kommunen von der Politik und der Atomlobby durchgesetzt. Die Region entwickelt sich außerdem zunehmend zu einer Drehscheibe für internationale Atomtransporte.

Der (internationale) Widerstand dagegen organisiert sich und wird sichtbarer.

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vendredi 29 août 2014

Antiatomcamp 2014: ein kurzer Rückblick

Polizei_Flyer Das diesjährige Antiatomcamp in Kiel hatte für Themenschwerpunkt die Atomtransporte über den Nord-Ostsee-Kanal (NOK). Und es war in der Tat einiges los, zum Thema Atomtransporte!

Weil das Camp direkt am NOK statt fand, zeigte sich die Polizei nervös. Sie patroullierte auf dem Kanal mit zahlreichen Booten, der THW war in Bereitschaft, ein Hubschrauber überwachte das Camp, diverse Polizeibehörden stritten über Zuständigkeit: wer ist für das Camp „zuständig“?

Die Wasserschutzpolizei, die Landespolizei, die Bundespolizei, der Staatsschutz aus Kiel oder aus Rendsburg? Sie ließen sich alle irgendwann mal blicken. Die "Kommunikator" verteilten bunte Flugblätter „Hinweise für die Teilnehmer am Anti-Atom-Camp“ (PDF), die für großes Lächeln sorgten.

Das Camp mit seinen zahlreichen inhaltlichen Workshops fand zwar in Sichtweite des Kanals -dem Objekt des Protestes gegen Atomtransporte - statt, für ihre Aktionstage suchten sich die AktivistInnen jedoch andere Spielwiesen!

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jeudi 28 août 2014

Politische Justiz in Berlin - Soliaufruf gegen Kriminalisierung von Umweltprotest

Anfang der Woche erschien in der TAZ ein Artikel mit der Unterschrift „Dummheit schützt doch vor Strafe“. Hintergrund war meine rechtswidrige Festnahme durch PolizeibeamtInnen anlässlich einer Protestaktion gegen die Tagung des Atomforums auf dem Alexander Platz in Berlin. Vor dem Verwaltungsgericht musste die Polizei eingestehen, dass Festnahme und Platzverweis rechtswidrig gewesen sind. Die Polizei war eingegriffen, um zu verhindern, dass ich zusammen mit weiteren AktivistInnen einen Antiatom-Banner an einem Laternenmast aufhänge. Es gab keinen Grund, mich daran zu Hindern, einen Laternenmast zu erklimmen. Es sei fraglich, inwiefern das Anbringen eines Transparentes eine Gefahr für das „Atomforum“ begründen könne, hatte das Gericht zuvor festgestellt (Siehe Bericht).

Als über den Fall in der Zeitung berichtet wurde, erstattete ein Zeitungsleser Anzeige wegen Freiheitsberaubung gegen die Polizei. Davon erfuhr ich über Presseberichte. Der jüngste TAZ-Artikel befasst sich mit der Einstellung des Verfahrens gegen die Polizeibeamten durch die Staatsanwaltschaft – über diese Einstellung berichtete ich bereits in einem Blog-Beitrag „Freiheitsberaubung? Ja aber...“

Dass die Entscheidung der Staatsanwaltschaft eine politische war, ist darüber hinaus daran zu sehen, wie die Behörde mich nun verfolgt.

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mardi 26 août 2014

HH Cyclassics: Anti-Vattenfall-Protest an der Strecke

banner tschuss vattenfall

Alle Jahre wieder: Die Vatenfall-Cyclassics als Greenwashing-Veranstaltung für den Konzern.


Alle Jahre wieder: Der kreative (Kletter)Protest gegen den Klimakiller Vattenfall an der Strecke.


Alle Jahre wieder: die Polizei hält es nicht so genau mit den Grundrechten der Protestierenden. Sie benötige anwältliche Nachhilfe.

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lundi 18 août 2014

Uranzug in HH-Süd fünf Stunden blockiert

Aktion heute am frühen Morgen in Hamburg. Die Blockade hat fünf Stunden gedauert, die Aktion war nach Meinung der Beteiligten sehr gelungen, hat viel Öffentlichkeit nfür das Thema geschafft.  Hier schon mal die PM der Aktionsgruppe und ein paar Presseberichte (verlinkt). Eichhörnchen geht nun Schlaf nachholen, Bilder und die Übersetzung ins Französische folgen. Einen längeren Artikel mit zahlreichen Infos über die Comuhrex Uranfabrik in Malvési (dort wo der Zug hin fährt) plane ich für Oktober.

Update vin Montag früh: der Zug hat am frühen Nachmittag seine Route nach Frankreich fortgesetzt, im Rangierbahnhof Maschen  wurde er auf zwei Züge mit gemischten Wagen (nicht nur Uran) aufgeteilt. Der erste Zug  mit den Behältern aus Namibia sartete Montag um 23.47 von Maschen Richtung Köln (die Bundespolizei zeigte sich mit einem Hubschrauber). Er wurde dann um 2.30 Uhr nachts in Osnabrück gesichtet. Weitere Reise: Hamm, Köln, Trier, Woippy, Dijon, Rhone Tal, Montpellier. Beide Züge haben Malvési bei Narbonne als Ziel.

Ich habe inzwischen meine Bilder der heutigen Aktion hoch geladen: zur Bildergalerie

Quelle Pay Numrich
Blockade Montag früh in Hamburg - Quelle Pay Numrich

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samedi 16 août 2014

Inspektion bei C. Steinweg in Hamburg - wenn der Hafen zum atomaren Zwischenlager wird

Inspektion bei C. Steinweg - Bild: Eichhörnchen AtomkraftgegnerInnen haben am gestrigen Freitag auf dem Gelände vom Süd-West Terminal C. Steinweg in Hamburg eine Inspektion durchgeführt, nachdem sie die Löschung mehrer mit Uranerzkonzentrat beladenen Container beobachtet hatten und beweisen konnten, dass der Hamburger Senat in einer kleinen Anfrage zum Umschlag von uranerzkonzentrat auf dem Terminal gelogen hat. Ca. 50 Container befinden sich aktuell auf dem Gelände und sollen dem NDR zu Folge am kommenden Montag per Bahn nach Frankreich (Malvési bei Narbonne) abtransportiert werden (wie zuletzt vor einem Monat). Die Container wurden mit dem Schiff Sheksna (mind. 19 Stück am Mittwoch) und Green Mountain (mind 28 Stück am Freitag, Hamburger Firma MACS) angeliefert. Das Uran kommt aus Namibia (MACS Container)  und Usbekistan (rostigen Container). Ich habe die  Aktion am Freitag dokumentiert (Quelle bei Weiterverwendung: Eichhörnchen, hier gibt es eine erweiterte Bildergalerie)

Update Sonntag:
Die Infos von NDR sind unrichtig, der Zug ist heute mit mindestens 36 Container los gefahren - er flüchtet vor AtomkraftgegnerInnen? Der Zug wurde aber am Montag wieder eingefangen :-)


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Hamburger Senat lügt bezüglich Atomtransporten im Hafen

Mitteilung vom 14. August 2014 (Quelle: http://antiatomcamp.nirgendwo.info/)

Im Südwest-Terminal des Hamburger Hafens wird regelmäßig radioaktive Fracht umgeschlagen. Auf Grund eines aktuellen Atomtransportes wurden Atomkraftgegner*innen erneut aufmerksam auf die Firma C.Steinweg. Sie entdeckten unter anderem Container mit Uranerzkonzentrat, die nach Angaben des Hamburger Senats bereits abtransportiert wurden.

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jeudi 7 août 2014

Anti-Atom-Camp in Kiel startet

Logo Der  Aufbau hat schon begonnen und das Camp-Programm beginnt am Samstag.

Alle antiatom-bewegte Menschen sind herzlich eingeladen eine Woche  am Nord-Ostsee-Kanal, der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt, gegen den Betrieb von Atomanlagen und die damit zwingend verbundenen Atomtransporte zu camp(f)en.

Neben zwei Aktionstagen wird es auch ein vielseitiges Workshop- und Kulturprogramm geben. Hier ist unser bisheriges Programm zu finden: https://antiatomcamp.nirgendwo.info/programm/

Und passend zum Campthema: Ein Schiff mit radioaktiver Fracht (die Sheksna, möglicherweise mit Uranerzkonzentrat beladen) fährt vermutlich schon in der Nacht von Donnerstag auf Freitag durch den Nord-Ostsee-Kanal um den Hamburger Hafen am freitag zu erreichen. Die radioaktive Fracht fährt anschließend nach Narbonne in Südfrankreich. Der letzte  stahlendeTransport mit diesem Schiff ist wenige Wochen her.

Update von Do. Nacht: Das Schiff fährt ausnahmerweise nicht über den NOK, es nimmt die lange Route um Skagen'nach Hamburg. Ob es mit unserem Protest zusammen hängt?

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mercredi 6 août 2014

Blockade und Lesung gegen Atomwaffen

Ein ungewöhnlicher Ort für meine Lesung gestern abend... Die gestern früh gestartete Blockade vom Fliegerhost in Büchel ging bis in die Nacht hinein. Meine Lesung fand nicht wie ursprünglich vorgesehen auf dem Camp statt, sondern auf der Blockade des Haupttors mit der Stirnlampe. Die Verbindung von einer Aktionmit einer Lesung fand ich gut!

Die Bundeswehr duldete zunächst die Aktionen, die Soldaten wurden mit Bussen bis vor den Blockaden gefahren, sie betraten das militärische Gelände zu Fuß. Nach 24 Stunden Blockade hatte es die Bundeswehr aber dann doch satt, sie rief die Polizei zur Hilfe gegen den bunten Protest der KreigsgegnerInnen. Ein Tor wurde am heutigen Tag in der früh geräumt. Die Besetzung von zwei weiteren Toren beendeten die AktivistInnen dann selbst im Laufe des Tages. In Büchel lagern Atomwaffen der NATO. Ich übernehme die gestrige Pressemitteilung der Aktionsgruppe und ein paar Bilder. (Bilder: GAAA und für die von oben aufgenommenen Bilder: Eichhörnchen)

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jeudi 31 juillet 2014

Die Konstruktion einer Nicht-Versammlung

Die Gerichts-Verhandlung um meine Klage gegen die Polizei vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg hatte gestern etwas Kafkaeskes. Das Urteil klingt genauso. Ich habe im großen und ganzen gewonnen, verschiedene Handlungen der Polizei wurden für rechtswidrig erklärt, aber ohne schriftliche Urteilsgründe kann ich nicht viel mehr dazu sagen. Es wird sich noch zeigen. Ich veröffentliche hier meine Pressemitteilung vom heutigen Tag (unten) sowie ein paar Gedanken zur gestrigen Verhandlung - daher die Überschrift." Die Konstruktion einer Nicht-Versammlung" - das ist eine treffende Beschreibung für die Verteidigungslinie der Polizei.

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dimanche 27 juillet 2014

LG: Klage von Kletteraktivistin wird vorm Verwaltungsgericht verhandelt

Terminankündigung


Die mündliche Verhandlung findet am Mittwoch den 30. Juli um 09:30 Uhr im Sitzungssaal 1 des Verwaltungsgerichts Lüneburg.

Die Klage vom Eichhörnchen richtet sich gegen polizeiliche Maßnahmen anlässlich einer Demonstration in Bäumen ( Tiergarten) gegen einen anstehenden Castortransport im Jahre 2011.

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mercredi 16 juillet 2014

Video vom Urantransport von letzen Montag durch Hamburg

Ich habe ein Video vom Uranzug , der am Montag im Hamburger Hafen vom Süd-West-Terminal mit Ziel Malvési bei Narbonne gestartet ist, gemacht. (Siehe Bericht)

Inzwischen wurde bekannt gegeben, dass die 4 Container, dessen Verladung auf dem Zug durch den Zoll untersagt wurde, keine Zulassen hatten, diese war abgelaufen. Die Container haben mit ihrer radioaktiver Fracht ohne Zulassung den weiten Weg aus Kasachstan bis zum Hamburger Hafenterminal Süd-West geschafft...

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mardi 15 juillet 2014

Urantransport aus Kasachstan über Hamburg auf dem Weg nach Frankreich

Ein Zug, bestehend aus 17 mit Natururan beladenen Containern, hat den Süd-West Terminal „C Steinweg“ des Hamburger Hafens am Montag 14.7.2014 verlassen. Die Radioaktive Fracht war zwei Tage zuvor per Zug und dann per Schiff (Schiff „Sheksna“) aus Kasachstan über den Nord-Ostsee-Kanal nach Hamburg gekommen. Der Zug ist nun nach Narbonne in Südfrankreich unterwegs (über Bremen, Münster, Köln, Trier, Woippy, Dijon, Montpellier).

AtomkraftgegnerInnen beobachteten und dokumentierten die Beladung des Zuges und dessen Abfahrt am frühen Abend. Der Zug verließ das Hafengelände mit Verspätung und unvollständig. Vier radioaktiv gekennzeichneten Container blieben auf dem Hafengelände zurück, nachdem der Zoll sich, Beobachtungen zur Folge, länger auf dem Gelände aufgehalten hatte. (Bilder Tim Christensen)

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mercredi 25 juin 2014

Sommer und Politik – ein paar Termine

Im Sommer ist mit politischen Camps und Events viel los. Ich habe für Juli und August eine kleine Auswahl zusammen gestellt.

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Bure 365 - Aufruf zur Aktion gegen die Atommüllendlagerung

PlakatIch übernehme den Aufruf der dezentralen Kampagne Bure 365 (inspiriert von Gorleben 365). Ich habe die Übersetzung von der Homepage der Kampagne leicht bearbeitet. Bure liegt unweit von der deutschen Grenze in Lothringen, dort will die Französische Regierung ein Endlager für Atommüll bauen. Über Bure habe ich bereits in einigen Blogbeiträgen berichtet, Ein Text zu Bure gibt es außerdem in meinem Buch.

+++ Bure 365 - Aufruf zur Aktion ++

Als Ergebnis mehrerer Treffen vonAKW-GegnerInnenausOstfrankreich (AG antinuc Grand t’Est) schlagen wir die Durchführung einer Aktionskampagne von einem Jahr mit dem Namen « Bure 365 » vor. Hauptziel ist es, denWiderstand gegen die Endlagerung von radioaktiven Atommüll (Projekt CIGEO)und gegen die Atomkraft und all das was dazu gehört, bekannt zu machen und auf nationaler und internationaler Ebene auszudehnen.


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Kletteraktion gegen Atomtransporte über den NOK in Kiel

AktionAm gestrigen Dienstag, den 24. Juni 2014 gegen 19 Uhr kletterten drei Atomkraftgegner*innen auf die Gablenzbrücke in Kiel und befestigten ein großes Transparent mit der Aufschrift „Stoppt Atomtransporte durch den Nord-Ostsee-Kanal“. Außerdem wurden Flyer mit Informationen zu den Gefahren der Atomtransporte verteilt.

Update: Am heutigen Tag fuhr ein Atomschiff, die "Sheksna", an Kiel vorbei, das Schiff dürfte Hamburg morgen früh erreichenl . An Board befindet möglicherweise Uranerzkonzentrat, das für Frankriech bestimmt ist.

Etwa wöchentlich fahren Schiffe mir radioaktiver Ladung durch den Nord-Ostsee-Kanal, ohne dass die ansässige Bevölkerung informiert wird. Sie dienen zur Versorgung der unbefristet laufenden Atomfabriken in Gronau und Lingen, die Atomkraftwerke in aller Welt mit Brennstoff versorgen. Vom angeblichen Atomausstieg ist auch in Kiel nichts zu merken. Die Gefahren bei Unfällen mit solchen Transporten sind groß, ein Unfall mit frei werdendem Uranhexafluorid beispielsweise könnte für viele tödlich enden. Bei viel Verkehr im Kanal und auf der Förde passieren häufig Unfälle – bislang glücklicherweise ohne radioaktive Fracht.

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lundi 23 juin 2014

Beton so löchrig wie Schweizer Käse im EPR-Reaktor

Aus der französischen satirischen Zeitung „ Le Canard enchaîné“ vom 4. Juni 2014

Beton ist eigentlich sein erster Beruf. Das Unternehmen Bouygues hat aber beim Abgießen von Beton für das EPR-Reaktorgebäude ganz schön viel Mist gebaut. EPR steht für ein Atomreaktor neuer Generation, das sich in Flamanville (Manche Département) im Bau befindet. Im Dezember uferte die Ausschalung des Betons aus. Die Techniker entdeckten statt einer dichten Mauer, einen mit zahlreichen Löchern übersäten Beton. Einige Löcher erreichten die Rekordtiefe von 42 cm.

Bei den Arbeiten ging es um die Errichtung des oberen teils des Reaktorgebäudes, der bei einem Leck den Austritt von Radioaktivität in die Atmosphäre verhindern soll. Infolgedessen musste der König der Maurerkelle Bouygues prompt die Arbeit wieder aufnehmen, ein teil des Betons abbrechen und den Schaden mit speziellem Zement zu reparieren. Ergebnis: 4 zusätzliche Monate Zeitverzögerung für eine Baustelle, die bereits um 2 Jahre im Verzug ist. Bouygues und die Direktion der EDF schwören jedoch dem „ Canard“ gegenüber dieser x-ter Zwischenfall werde keine Auswirkung auf den Zeitplan haben.

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