Die Auseinandersetzung
über ein Endlagersuchgesetz in Deutschland kommt mir im Vergleich zum Geschehen
in Frankreich zaghaft vor. Ganz nach der französischen Tradition des
Zentralismus hat die Regierung in Paris den Standort Bure in Lothringen, 150
Kilometer Luftlinie von der deutschen Grenze, zum Endlager für hoch
radioaktivem Müll erklärt. GIGEO, wird das zukünftige Endlager in Bure genannt.
Es steht für Centre Industriel de stockage GÉOlogique = Industriezentrum für
geologische Lagerung. Weil die von oben beschlossene und durchgesetzte
Atompolitik gerne Akzeptanz gewinnt, indem sie BürgerInnen das Gefühl
vermittelt, sie werden informiert und ihre Belangen berücksichtigt, gehört zum
Genehmigungsverfahren eine öffentliche Anhörung, débat public genannt.
Zahlreiche AtomkraftgegnerInnen hatten zu Beginn der Veranstaltungsreihe im Mai
zu einem Boykott dieser Scheindemokratie aufgerufen. Mit Erfolg. Die erste
Veranstaltung am 23. Mai musste abgebrochen werden, aus Angst vor erneuten
Protesten haben die Veranstalter zwei weitere öffentliche Anhörungen dann auch
vertagt. Doch die Auseinandersetzung ist nicht zu Ende. Die öffentliche
Anhörung soll nun unter Polizeischutz weiter gehen.
Tag - Atomkraft
dimanche 16 juin 2013
Wohin mit dem Atommüll? Hitzige Auseinandersetzung in Frankreich
Par eichhörnchen le dimanche 16 juin 2013, 17:06 - Artikeln - articles
vendredi 14 juin 2013
Endlagersuchgesetz und die hohlen Versprechen der Politik
Par eichhörnchen le vendredi 14 juin 2013, 13:56 - Artikeln - articles
Vor wenigen Wochen verkündeten Politiker aus diversen politischen Lagern, man habe in Sache Atommüllendlagerung einen Kompromis gefunden: Ein Endlagersuchgesetz wird verabschiedet, Gorleben ist zwar nicht aus dem Rennen, Niedersachsen hat jedoch durchsetzen können, dass die letzten Castorbehälter aus den Plutoniumfabriken La Hague und Sellafield nicht nach Gorleben fahren werden. Man gab sich mit dem „Kompromiss“ zufrieden und in der Medienberichtserstattung klang es danach, als sei das Problem „Atommüll“ nun gelöst. Lediglich die Umweltverbände, zeigten sich nicht zufrieden. Das ist ja auch für Politiker lästig, die Meinung dieser ewigen Kritikern zu berücksichtigen...
mardi 11 juin 2013
Castorprozess in Potsdam: "Das ist Rechtsbeugung, Frau Ahle!"
Par eichhörnchen le mardi 11 juin 2013, 22:59 - Artikeln - articles
Am gestrigen Tag wurde gegen Christof vor dem Amtsgericht Potsdam bei Richterin Ahle verhandelt, der Prozess wird am 17. Juni 2013 vor dem AG Potsdam Saal 21 um 13 Uhr fortgesetzt. Gegenstand der Verhandlung ist eine spektakuläre Kletteraktion der Gruppe "Bückentechnologie" gegen den CASTOR-Transport nach Gorleben 2010 bei Kassel in Altmorschen.
5 AktivistInnen bekamen Bußgeldbescheide in Höhe von 500 Euro wegen Verstoß gegen die Eisenbahnbau und -Betriebsordnung (EBO) - Übliche Höhe ist 25 Euro... Aber nicht wenn man politisch klettert! Im Februar 2013 wurden die Verfahren gegen 3 AktivistInnen der Gruppe in einer Hauptverhandlung bei Richterin von Büllow nach 2 Stunden Verhandlungszeit eingestellt. (Bericht zum Prozess, Bericht zur Aktion vor dem Prozess, Video , Bericht zur Castor-Aktion mit Video)
Die 2 anderen AktivistInnen sind bei einer anderen Richterin: Richterin Ahle, heißt sie (Hängt vom ersten Buchstaben im Nachnamen ab). Und das ist für mich nicht neu, dass Gerechtigkeit und Gleichheit bei der Justiz eh ein Fremdwort sind... Richterin Ahle zeigt Verbissenheit und einen ausgeprägten Veurteilungswillen mit fragwürdigen Methoden bei der Verhandlungsführung...
mercredi 5 juin 2013
CASTOR-Stopp in Frankreich: Bewährungsstrafen für AktivistInnen ...
Par eichhörnchen le mercredi 5 juin 2013, 20:23 - Artikeln - articles
...die Polizeigewalt bleibt dagegen ohne Folgen
Sie Stoppten den Castortransport nach Deutschland 2010 in Caen mit einer Ankettaktion. Sie wurden bei ihrer "Befreiung" aus den Gleisen von der Polizei schwer verletzt: Verbrennung des dritten grades, notwendige Haut-Tranplantation, Sehnen durch die Flex der Polizei duchgeschnitten und oder durchgeschmolzen, etc. Erst gegen 13.000 Euro Kaution kamen sie vor ihrem Prozess in erster Instanz am 8. Dezember 2010 frei. Sie wurden im Namen von der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF und des Atomkonzerns AREVA zu hohem Schadenersatz und einen Monat Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Für den Procureur (Staatsanwalt) eine zu geringe Strafe. Er legte Berufung ein, die AktivistInnen ebenfalls. Die Berufungsverhandlung fand im März 2013 statt. Das Urteil wurde am heutigen Mittwoch den 5. Juni 2013 gesprochen. Das Gericht erhöte die Strafen! 3 Monate Gefängnis und beinahe 30 000 Euro Schadenersatz für die SNCF.
mardi 4 juin 2013
Protest gegen Vattenfall Business Media Night in HH
Par eichhörnchen le mardi 4 juin 2013, 20:37 - Aktionen - actions
Kaum
aus Frankfurt
zurück, schon die nächste Aktion - dieses mal gegen den Klimakiller
Vattenfall. Ganz frech haben wir vor dem Eingang des Restaurants, wo das
Vattenfall-Treffen statt fand, Stellung genommen. Ich bin ganz schön platt
müde... Da es sich um eine Busines MEDIA night handlet, hatte Vattenfall die
Presse eingeladen. Diese musste das Treffen nach 2 Stunden verlassen und konnte
unseren Protes wahrnehmen und in Ruhe fotografieren... Danke Vattenfall.
Hier die Meldung von Robin Wood mit Bildern
Die „Vattenfall Business Media Night“ lief heute Abend in Hamburg anders ab, als sich Vattenfall das wohl gewünscht hat: AktivistInnen gegen die Atom- und Kohlepolitik des Konzerns, darunter zwei ROBIN WOOD-KletterInnen auf einem Tripod, empfingen die zahlreichen Gäste aus Medien, Wirtschaft und Politik vor einem Nobel-Restaurant am Hamburger Hafen mit Trillerpfeifen und Tranparenten.
mardi 28 mai 2013
Videos: deutscher Atommüll in Sibirien, Ökokrieger und ein Porträt
Par eichhörnchen le mardi 28 mai 2013, 00:09 - Artikeln - articles
Drei Fernsehbeiträge kommentiere ich heute.
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Nikita hat Krebs - Atommüll am Baikalsee auf ARD
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Die Ökorieger (Prosieben)
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Porträt auf Deutsche Welle
dimanche 26 mai 2013
„Hast du heute schon einen Atomtransport blockiert?“
Par eichhörnchen le dimanche 26 mai 2013, 21:40 - agenda
AntiAtomAktionsCamp: 19. bis 27. Juli 2013 in Metelen (Münsterland)
Für alle Menschen, die nicht tatenlos zusehen wollen, wie ein mit Uran und Munitionen beladenes Atomschiff brennt oder Atommüll quer durchs Land gekarrt wird, hier eine Einladung für den Sommer: das AntiAtomAktionsCamp im Münsterland vom 19. bis 27. Juli mit einer Mischung an Aktionen, Workshops und Vorträge. Das soll in Groß eine Wiederholung des kleinen erfolgreichen Sommercamps 2012 werden.
Ich übernehme ich den Camp-Artikel vom "Fuchs" , erschienen in der Zeitschrift Graswurzelrevolution von Mai 2013.----------
Immer noch sind die radioaktiven Brennstoff produzierenden Anlagen, die Urananreicherungsanlage in Gronau sowie die Brennelementfabrik in Lingen, Stiefkinder des „Atomausstiegs“. Beim verkündeten „Atomausstieg“ wurde ihre Existenz gar nicht berücksichtigt. Eine Stilllegung dieser Atomanlagen ist bisher nicht geplant.Dahingehend besteht Aufklärungs- und Handlungsbedarf innerhalb der Bevölkerung: Die Wenigsten wissen etwas von diesen Anlagen. Ebenso wenig von den vielen Atomtransporten, die täglich quer durchs Land fahren. In der Endlagerfrage suchen die PolitikdarstellerInnen nach dem nicht Findbaren. Was ist zu tun?
jeudi 23 mai 2013
Hallo geht's noch? Kletteraktion gegen Atomtransporte
Par eichhörnchen le jeudi 23 mai 2013, 20:14 - Aktionen - actions
Sowohl die Geheimhaltung des gestern durcheführten
Plutionium-Transportes (MOX) zum AKW Brokdorf als auch die lange geheim
gehaltene beinahe Atomschiffskatastrophe im Hamburger Hafen wollten wir nicht
ohne Protest zur Kenntnis nehmen.
Zum Ausdruck unseres - spontanen - Protestes gegen die kriminelle Atomlobby und AtompolitikerInnen (des Hamburger Senats, etc.) wählten wir einen 30 Meter hohen Kran in der Hamburger Hafencity am Kaiserkai. Zeitgleich zur Kletteraktion wurden Informationsflyer an die PassantInnen verteilt. Viele wussten über den Atom-Schiffsbrand bescheid.
Beim Flyerverteilen stellen wir aber immer wieder fest, dass die Gehinwäsche der Politik wirkt: "Wir haben doch den Atomausstieg!" sagten einige PassantInnen. Ach ja... von wegen Atomausstieg... durch Hamburg gibt es im Durchnitt 1,5 Atomtransporte pro Tag... Die Urananreicherungsanlage Gronau (NRW) und die Brennelemente Fabrik Lingen (NI) dürfen unbefristet weiter laufen, etc.
mercredi 22 mai 2013
Hameln: Verfahren gegen Atomkraftgegnerin eingestellt
Par eichhörnchen le mercredi 22 mai 2013, 13:27 - Pressemitteilungen - communiqués
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Bunte Transparente und ein voller Verhandlungssaal zur Unterstützung der angeklagten Kletteraktivistin (Danke!)
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Scharfe Kritik an das Ermittlungsverhalten der Anklagebehörde und der Polizei prägte die vierstündige mündliche Verhandlung.
„Kriminell
ist die Atomindustrie“, stand am 21.5.2013 anlässlich einer Gerichtsverhandlung
gegen eine Kletteraktivistin auf ein Transparent vor dem Amtsgericht Hameln.
Gut 20 Menschen waren zur Unterstützung der Angeklagten gekommen.
Hintergrund des Prozesses war ein Protestwochenende mit vielfältigen Demonstrationen gegen das Atomkraftwerk Grohnde im Oktober 2011. In diesem Zusammenhang führte eine kleine Gruppe eine spontane Kletter- und Sitzblockade über und auf eine Zufahrtsstraße durch. Als die Polizei Versammlung gewaltsam und ohne Vorwarnung angriff, um Polizei-Fahrzeuge und MitarbeiterInnen des AKWs einen Weg zu bahnen, seilte sich die Angeklagten den heranfahrende Fahrzeugen in den Weg. Dies gefiel der Polizei nicht. Ein Polizist griff nach der herunter hängenden Kurzsicherung die Aktivistin und gefährdete diese (Gefahr eines Hängetraumas).
Das Geschehen führte aber zu keinen Ermittlungen gegen die Polizeibeamten. Vor Gericht kamen nur die Anzeigen der Beamten gegen die Kletterin. Der Angeklagten wurde einen „gefährlichen Eingriff in den Schienenverkehr“ und „Beleidigung“ vorgeworfen. Mit einer Einstellung des Verfahrens auf Staatskosten endete am Dienstag nach einer vier vierstündiger Verhandlung das Verfahren. Eine scharfe Kritik an das Vorgehen der Polizei sowie an das Verhalten der Ermittlungsbehörde prägte das Verfahren.
samedi 18 mai 2013
Schiffsbrand in HH: Uran und Munitionen waren wohl an Bord!
Par eichhörnchen le samedi 18 mai 2013, 01:04 - Artikeln - articles
Das wurde zunächst der öffentlichkeit verschwiegen... erst nachdem AtomkraftgegnerInnen die Frage in den Raum stellten, wurde nachgeforscht: Ja, an Bord des Frachters, der Anfang Mai im Hamburger Hafen in Brand geraten war, hat sich radioaktives Material befunden: 20 Tonnen spaltbarem Material direkt neben dem Brandherd. Also Uranhexafluriod (ja, der Stoff von den Transporten gegen die wir oft protestieren), Munitionen, etc.
Ich bin fassunglos. Doch weil ich grad unterwegs bin und kaum ins Netz komme - klettern will ja trainiert werden -, gebe ich für heute die Meldung vom NDR wieder (siehe unten) und von Antiatominitiativen.
Und als ob es nicht reichen würde: für die kommenden Tage ist ein gefährlicher MOX-Transport aus Frankreich/Belgien zum AKW Brockdorf geplannt! Die Meldung hierzu gebe ich auch in diesem Beitrag wieder.
mardi 14 mai 2013
Aktionsvideo: CASTORgegnerInnen entern Brandenburger Tor
Par eichhörnchen le mardi 14 mai 2013, 16:06 - Aktionen - actions
Dank der Aufnahmen von einem Bekannten habe ich ein Kurz-Video über die CASTOR-Aktionen in Potsdam im Februar 2013 anlässlich der Gerichtsverhandlung gegen AktivistInnen der Gruppe "Brückentechnologie" zusammengebastelt. Ist etwas amateurhaft, sorry...
Zu sehen ist die Kletteraktion am Brandenburger Tor (Potsdam) und der peinliche nächtliche Feuerwehreinsatz auf Anordnung des Gerichtes zum Entfernen von unerwünschten Transparenten an Straßenbäumen... Im Bezug auf das Verhalten des Landgerichtspräsidenten, der selbst das Demonstrieren außerhalb des Grundstückes, das zum Gericht gehört, untersagen will und das Tragen von politischen Stickers auf Kleindungsstücke im Gebäude unterbindet, habe ich Klage vorm Verwaltungsgericht eingereicht... die Stellungnahmen des Präsidenten sind lustig...
mardi 7 mai 2013
War Uranhexafluorid unter den Gefahrstoffen auf der brennenden „Atlantic Cartier“?
Par eichhörnchen le mardi 7 mai 2013, 13:25 - Pressemitteilungen - communiqués
Ich übernehme eine Mitteilung des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen sowie von Systemoppositionelle Atomkraft Nein Danke Gruppe (SAND), Hamburg und demBundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
Reederei und Schiff sind für atomare Frachten bekannt
(Hamburg, Gronau, Münster, 07.05.2013). Nach dem verheerenden Schiffsbrand auf
der „Atlantic Cartier“ im Hamburger Hafen am 1. Mai erwarten die Münsterländer
Anti-Atomkraft-Initiativen, die Hamburger Systemoppositionelle Atomkraft Nein
Danke Gruppe (SAND) und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
Auskunft von der Reederei und den Behörden, ob auch diesmal radioaktive Fracht
an Bord war. In den Medien war von „mit Gefahrstoffen beladenen Containern“ die
Rede.
lundi 6 mai 2013
Floßtour: Auf zur Elbblockade gegen Kohleschmutz nach HH!
Par eichhörnchen le lundi 6 mai 2013, 23:16 - Aktionen - actions
Mit einem selbst gebauten Holzfloß ROBINA WALD fahren seit dem 29. April 2013 Robin Wood AktivistInnen von Dömitz (Wendland) nach Hamburg auf der Elbe. Ziel ist es, Menschen für eine Energieversorgung in Bürgerhände ohne Kohle und Atom zu gewinnen. Unterwegs mobilisieren die AktivistInnen insbesondere für die Elbblockade der Kampagne gegenstrom13, die am 10. Mai im Hamburger Hafen stattfinden wird. Sie richtet sich gegen das Klimakiller-Kohlekraftwerk von Vattenfall in Hamburg-Moorburg sowie Import-Kohle aus Kolumbien.
Ich bin zwischen AKW-Blockade und Prozessvorbereitung ein paar Tage mitgefahren. Am 10. Mai fahre ich zur Elbblockade wieder nach Hamburg.
mercredi 1 mai 2013
AG Hameln: Atomkraftgegnerin vor Gericht am 21.5.13
Par eichhörnchen le mercredi 1 mai 2013, 19:40 - agenda
Wenn der Staatsanwaltschaft klarem Menschenverstand fehlt...
Prozesstermin: 21. Mai 2013 ; Amtsgericht
Hameln ; 11:00 Uhr im Saal 123 bei Richter Schöpe
Das
mit rißanfälligem Stahl gebaute Atomkraftwerk Grohnde ist ein Beweis dafür,
dass von Atomausstieg nicht die Rede sein kann. Die Liste der Gefahren, die vom
Atomkraftwerk Grohnde ausgehen ist lang. Der AKW-Betreiber EON setzt giftige,
gefährliche plutoniumhaltige MOX-Brennstäbe ein; ernsthafte effektive
Kastrophenschutzpläne sind Fehlanzeige – um nur zwei Beispiele zu nennen.
Doch statt die kriminellen Machenschaften des Energiekonzerns EON anzuprangern, verfolgt die Hannoveraner Staatsanwaltschaft lieber AtomkraftgegnerInnen. Ein „gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“ soll eine Demonstration vor dem Atomkraftwerk gewesen sein. Die Interessen des Energiekonzerns EON werden höher bewertet als die Grundrechte von DemonstrantInnen.
mardi 30 avril 2013
Atomausstieg selber machen: AkW Neckarwestheim blockiert
Par eichhörnchen le mardi 30 avril 2013, 15:21 - Aktionen - actions
Am gestrigen Tag beteiligte ich mich
an einer Blockade des Atomkraftwerkes Neckarwestheim. Rund 40 Menschen
demonstrierten 10 Stunden lang auf eine Zufahrtsstraße zum Atomkraftwerk. Die
Einfahrt wurde mittels 6-Meter hohen Triopods (Dreibeine) mit 4
KletteraktivistInnen versperrt, durch Warnzeichen, zahlreichen Transparenten
und „Atom-Fässer“ wurde der Bereich abgesichert. Die Blockade begann gegen 5:30
Uhr morgen. Die DemonstrantInnen forderten die sofortige Stilllegung des
Atomkraftwerkes – und weiterer Atomanlagen weltweit.
9 Atomkraftwerke sind heute noch in Betrieb, die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Brennelementefabrik Lingen dürfen unbefristet weiter laufen. Ein Atomarer Unfall ist jederzeit möglich, Atommüll wird weiter produziert, obwohl die Entsorgungsfrage nicht geklärt ist / werden kann. Selbst im „Normalbetrieb“ wird Radioaktivität freigesetzt und das Krebsrisiko in der Nähe von Atomanlagen ist deutlich erhöht. Dies zeigt, das von „Atomausstieg“ wie die Politik ihn verspricht, keine Rede sein kann, der Druck von der Straße darf nicht nachlassen.
lundi 22 avril 2013
Ingewahrsamnahme beim MOX-Transport war rechtswidrig
Par eichhörnchen le lundi 22 avril 2013, 10:31 - Aktionen - actions
Am
18.November 2012 waren vier Umweltaktivist_innen auf Anordnung von
Kriminaldirektor Leopold in Gewahrsam genommen worden, weil sie gegen den Transport von
MOX-Brennelementen ins AKW Grohnde demonstriert hatten. Sie wollten in den
Bäumen nahe des Friedhofes Emmerthal ein Transparent aufspannen, wurden dabei
aber von Spezialkräften der Polizei aus den Bäumen geholt, ohne dass diese die
Versammlung aufgelöst hatte.
Das Amtsgericht Hameln entschied nun, dass die darauf folgende Ingewahrsamnahme
rechtswidrig war.
UPDATE 7.5.13 : Ich habe inzwisschen Strafanzeige wegen Freiheitsberaubung gegen KD Leopold gestellt(PDF).
jeudi 18 avril 2013
Kanalschiff-Urteil: der Stachel im Arsch der Atomwirtschaft und das Feindbild Justiz
Par eichhörnchen le jeudi 18 avril 2013, 20:09 - Artikeln - articles
Das gestrige Urteil vom Schifffahrtsgericht Dortmund im Kanalschiff-Prozess wurde durch die Verteidigung im Wesentlichen protokolliert. Verhandelt wurde über Bußgeldbescheide der Wasser und Schifffahrtsdirektion West (WSD), die den zwei Betroffenen KletteraktivistInnen Bußgeldbescheide in Höhe von jeweils 165 Euro wegen grob ungehöriger Handlung und Fehlbenutzung einer bundeseigenen Schiffsartanlage zukommen ließ. Nach 3 Verhandlungstagen und insgesamt 14 Stunden Verhandlung wurde das Urteil gesprochen: 20 Euro für das „Eichhörnchen“ und 10 Euro für den „Fuchs“. Alles Berichte hier unter dem "TAG" EDO
Ich gebe hier der Wortlaut vom der mündlichen Urteilsbegründung von Richter Tebbe wieder – es folgt dann ein Kommentar meinerseits und eine Erläuterung weshalb wir gegen das Urteil nun Rechtsmittel eingelegt haben.
mardi 16 avril 2013
Eichhörnchen-Vorträge im April 2013
Par eichhörnchen le mardi 16 avril 2013, 17:11 - agenda
Zwei Vorträge stehen kommende Woche in Freiburg an; hier eine Ankündigung:
Am Do 25. und Fr. 26 April um 19:30 Uhr und 20:00 Uhr wird die französische Umweltaktivistin Cécile Lecomte ("Eichhörnchen"), berichten, wie gerade die Situation im Atomland Frankreich ist und die Verflechtungen mit Deutschland aufzeigen. In Frankreich sitzt der weltgrößte Atomkonzern, Areva, aber es gibt auch massiven Widerstand gegen den Bau von neuen Atomanlagen. Unweit von der Deutschen Grenze soll außerdem der Atommüll "endgelagert" werden. An Aktions-Bildern, Radiobeiträgen und Texten werden Widerstandsperspektiven aufgezeigt.
samedi 13 avril 2013
Das Ordnungsamt und die Versammlungsfreiheit...
Par eichhörnchen le samedi 13 avril 2013, 18:13 - Artikeln - articles
Antiatom-Infotour in Heide
Robin Wood AktivistInnen setzten ihre Anti-Atom-Infotour in Schleswig
Holstein heute fort. Mit einer Kletteraktion am Markt in Heide machten sie
auf die Anti-Atom-Demonstration am 21.
April zum Tschernobyl Jahrestag in Brokdorf aufmerksam. Die Stadt Heide
müsste im Falle eines atomaren Unfalls in Brockdorf evakuiert und zur Sperrzone
erklärt werden - vielen MarktbesucherInnen war es nicht bewusst. Es wurden
außerdem Flugblätter einer örtlichen Antiatom-Initiative zu einer Veranstaltung
am 20. April 2013 um 18 Uhr in Meldof (in „Traumausstatter“, Süderstr. 9)
über die „schleichende Katastrophe am Beispiel Asse“ verteilt. Die
AktivistInnen von Robin Wood wollten in ihrer eigener Art und Weise die
örtliche Antiatom-Initiative unterstützen und Kontakte knüpfen, es ist ihnen
gelungen!
Statt sich Gedanken über die Gefährdung durch das AKW Brockdorf, zu machen,
bevorzugte es der örtliche Chef der Versammlungsbehörde (Ordnungsamt) den
DemonstrantInnen das Verteilen von Flugblättern und das Erklimmen von Bäumen
zum Zweck der Meinungsäußerung zu untersagen.
vendredi 12 avril 2013
Anti-Atom-Info-Tour im Norden
Par eichhörnchen le vendredi 12 avril 2013, 20:43 - Aktionen - actions
Eine Anti_Atom-infotour mit Informationen zu den anstehenden Demonstrationen am Tschernobyl-Jahrestag stand heute auf meine Tagesordnung. In Neumünster und Rendsburg habe ich die neu gegründete Ortsgruppe von Robin Wood (Rendsburg-Kiel) unterstützt. Bäume und Fahnenmasten boten sich für unseren Protest an.
Hier ein paar Bilder und Hintergrund-Informationen von Robin Wood.
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