dimanche 20 mai 2012
Par eichhörnchen le dimanche 20 mai 2012, 22:45 - Aktionen - actions
Am
heutigen wurde gegen den Hauptsponsor vom Kasseler Marathon demonstriert.
Was vor zwei Wochen zu meiner willkürlichen Festnahme bei den Protesten
gegen die EON Hauptversammlung in Essen führte, durften wir heute unbehindert
vorführen: Transparent ein Bäumen aufhängen und Flyern verteilen. Ein
EON-Verantwortlicher ärgerte sich über die Aktion und sprach die Polizei an.
Diese sah keinen Grund zu intervenieren. Das war eine entspannte Aktion,
wie man Aktionen öfter erleben möchte!
Ich übernehme hier die Pressemitteilung des
antiatomplenums Kassel und des AntiAtomPlenums Göttingen.
Etwa 20 Aktivist*innen protestierten heute beim
Kassel-Marathon gegen die Vereinnahmung des Sportereignisses durch den Atom-
und Kohle-Konzern E.on. Zwei Aktivist*innen kletterten in die Bäume vor dem
Haupteingang des Auestadions und ließen von dort Transparente mit der
Aufschrift "Lauf um dein Leben - E.OFF!" und "Greenwashing stoppen - E.ON heißt
Kohle und Atom" herunter. Andere Menschen verteilten Flugblätter und verdeckten
Teile der E.ON-Propaganda vor dem Stadion und am Zieleinlauf im Auestadion mit
Anti-Atom-Transparenten. Außerdem liefen einige Aktivist*innen mit
E.OFF-Schildern die Schlussrunde im Stadion mit.
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mardi 15 mai 2012
Par eichhörnchen le mardi 15 mai 2012, 17:19 - Artikeln - articles
Gestern fand wieder ein Castorprozess vor dem Amtsgericht Postsdam statt...
Christof hat mich als seine Verteidigerin nach §138 II StPO beantragt.
Richterin Ahle lehnte den Antrag ab - mit einer absurden Begründung. Nämlich,
dass der Betroffene in der Lage sei, sich selbst zu verteidigen. Frau Ahle
verkennt den Unterschied zwischen Pflicht- und Wahlverteidigung. Ob Mensch in
der Lage ist, sich selbst zu verteidigen, spielt bei der Wahlverteidigung keine
Rolle. Selbst Anwälte dürfen sich einen verteidiger nehmen, wenn sie als
Angeklagte vor Gericht stehen!
Frau Ahle wollte mit ihrem Beschluss augenscheinlich einer anstrengenden
Verhandlung mit zwei AktivistInnen auf der Anklagebank aus dem Weg gehen.
Ergebnis: noch komplizierter! Kaputt war der Prozess, nach 40 Minuten...
Sowohl Christof als auch ich werden Beschwerde gegen den Beschluss einlegen.
Und ich bin darauf gespannt, wie
mein
nächster Prozess als Betroffene bei Frau Ahle verlaufen wird. Am 4. juni
gilt: Auf nach Potsdam und wieder mal die Rollen tauschen...
Ich übernehme zum gestrigen Prozesstag den Kurzbericht aus dem
Blog zu den Castorprozessen in
Potsdam...
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mercredi 9 mai 2012
Par eichhörnchen le mercredi 9 mai 2012, 20:40 - Pressemitteilungen - communiqués
Eine "Überaschungsgerichtsverhandlung" heute... Wenn das Gericht mir
Prozesskostenhilfe ablehnt und es nicht ein mal für nötig hält, mich über die
Verhandlung meiner Klage zu informieren und dies über den Anruf eines
Journalisten geschieht...
"absolut nervig und das ist absolut krank was sie macht" "Und das ist ein
Störfaktor. Das müssen wir irgendwann unterbinden ..." bezeichnete in einem Interview für
den NDR der Lüneburger Polizeipräsident und Castoreinsatzleiter Friedrich
Niehörster das Engagement der Kletteraktivistin Cécile Lecomte, auch
»Eichhörnchen« genannt, die sich seit Jahren kletternd gegen Atom-Transporte -
zuletzt am vergangenen Montag in Münster mit der 8-stündigen
Blockade eines Uranmülltransportes nach Frankreich - engagiert.
Die Äußerung des Polizeipräsidenten - der die Aktivistin persönlich
überhaupt nicht kennt und nie getroffen hat - sorgte für Empörung bei
zahlreichen Menschen. Cécile Lecomte
klagte daraufhin auf Unterlassung und Rückruf der verletzenden und unrichtigen
Äußerung vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg. Ihre Klage wurde heute vom
Gericht zurückgewiesen. Herr Niehörster habe sich zwar ungeschickt ausgedrückt,
die Aktivistin müsse aber als bekannte Person des Zeitgeschehens mehr an Kritik
hinnehmen als andere Menschen, so das Gericht.
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mardi 8 mai 2012
Par eichhörnchen le mardi 8 mai 2012, 09:00 - Aktionen - actions

Wieder mal etwas Luftakrobatik gegen
den Export von giftigem radioaktivem Urannmüll von der Urananreicherungsanlage
Gronau nach Frankreich am Montag: 6 Menschen in den Bäumen, zahlreiche
DemonstrantInnen auch am Boden und ca. 9 Stunden "Hängeparty". Wir wurden gegen
19-20 Uhr aus den Bäumen geräumt und der Zug fuhr gegen 21 Uhr an der
Blockadestelle durch.
Eichhörnchen ist schön müde, ein ausführlicherer Bericht folgt noch. Hier
schon mal die am gestrigen Tag verschickte Pressemitteilung unserer
Aktionsgruppe. Und kleiner Hinweis auf die Spendenkonto für die Aktion, die
Polizei hat den 6 KletteraktivistInnen das Klettermaterial als "Beweismittel"
beschlagnahmt. Sie freuen sich auf Solidarität zum weiter klettern für eine
bessere Welt.
Abgeseilte Aktivist_innen fordern Stilllegung der
Urananreicherungsanlage Gronau
Am heutigen Montag ist etwa um 12 Uhr erneut ein Zug mit abgereichertem
Uranmüll aus der Urananreicherungsanlage Gronau aufgebrochen. Zwischen den
Bahnhöfen Münster-Häger und Münster-Zentrum-Nord seilten sich mehrere
Aktivist_innen von Bäumen ab. Der Urantransport steht vor der Protestaktion.
Mit ihrer Aktion wollen die Anti-Atom-Aktivist_innen die geheimen Transporte
nach Pierrelatte in Frankreich öffentlich machen und den Export von Atommüll
stoppen.
Zu den
Bildern von aaa
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jeudi 3 mai 2012
Par eichhörnchen le jeudi 3 mai 2012, 23:33 - Aktionen - actions
Transparente
gegen Kohleschmutz und die Atomkraft begleiteten am Donnerstag die Aktionäre
der EON Konzerns zu ihrer Hauptversammlung in Essen. Das der Konzern die Kritik
fürchtet, war schon allein an der Anwesenheit von privaten
Sicherheitsangestellten und Überwachungskameras im Eingangsbereich der
Messehalle festzustellen. Zum Schutz der privaten Interessen des Konzerns wurde
die Polizei zusätzlich im öffentlichen Bereich in der U-Bahn und auf dem
Messe-Vorplatz eingesetzt. Die Beamten erschienen in Kampfmontur und glänzten
mit der Missachtung der Grundrechte der demonstrierenden UmweltaktivistInnen.
Eine Robin Wood Kletteraktivistin, die ein Antiatomtransparent in einem Baum
befestigen wollte, wurde Vormittags in polizeilicher Gewahrsam genommen und
gegen 16 Uhr... aus dem Krankenhaus entlassen. Sie erlitt auf Grund der
willkürlichen und unsanften Polizeimaßnahme gegen sie einen
Kreislaufzusammenbruch. Sie ist inzwischen wieder wohl auf. Es bleibt aber:
Atomkraft und Menschenrechte sind inkompatibel. Die Macht der Großkonzernen
lässt sich nur durch Grundrechtsverletzungen durchsetzen.
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vendredi 27 avril 2012
Par eichhörnchen le vendredi 27 avril 2012, 22:55 - Artikeln - articles
Eichhörnchen-Artikel, erschienen in der Monatszeitschrift GWR Nr. 369 Ausgabe Mai 2012.
Baumbesetzung,
Strommast-Abschraube-Aktionen und vieles mehr
"Wenn die aktiven Umweltaktivisten, die
heute gegen die Atomkraft kämpfen, später auf die Idee kommen, die
Hochspannungsleitungen zu bekämpfen, ist anzunehmen, dass die Situation ernst
wird. Atomkraftwerke können mit Hilfe von Stacheldraht und wenn notwendig der
Bereitschaftspolizei abgeschottet werden. Für die Strommasten gilt dies aber
nicht“, hieß es in einem als vertraulich eingestuften geheimen Dokument
vom französischen staatlichen Elektrizitätswerk EDF aus dem Jahr 1983.
Genau dies passiert heute. Die Baumbesetzung dauert an!
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mardi 24 avril 2012
Par eichhörnchen le mardi 24 avril 2012, 01:16 - agenda
Mit Cécile Lecomte und Nadine Dietrich
26 April 2012 - 19 Uhr - Gängeviertel (Fabrik), Valentinskamp 39 in
Hamburg
im Rahmen der Lesetage selber machen - Vattenfall Tschüß
sagen
http://www.lesetage-selber-machen.de/Programm2012
Sie hat den Protest gegen Vattenfalls Moorburgtrasse unterstützt und mit
etlichen anderen Monate lang bei hartem Frost Bäume im Gählerpark besetzt, bei
den Castortransporten kann sie schon mal für eine mehrstündige Verzögerung
sorgen: die Aktionskletterkünstlerin Cécile Lecomte unterstützt Umweltgruppen
bundesweit.
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dimanche 22 avril 2012
Par eichhörnchen le dimanche 22 avril 2012, 23:36 - agenda
Einladung zu einer Konferenz in französischer Sprache (ohne
Verdolmetschung): Deutschlands Atomausstieg und Energiewende aus französischer
Sicht. Was kann Frankreich von Deutschland lernen? Am 24.4. 19 Uhr im Saalbau
Gallus (Frankenallee 111 - 60326 Frankfurt am Main)
Ich bin als Referentin dort eingeladen. Ich übernehme hier den
Einladungstext des Veranstalters.
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mercredi 11 avril 2012
Par eichhörnchen le mercredi 11 avril 2012, 14:58 - Artikeln - articles
Am
gestrigen Tag verließ gegen 12 Uhr wieder ein Zug mit radioaktivem giftigem
Uranhexafluorid die Urananreicherungs- anlage Gronau. Begleitet wurde die
Abfahrt von einer spontanen Mahnwache. Um 13:12 Uhr passierte ein Urantransport
den Münsteraner Hauptbahnof, die Durchfahrt erfolgte auf Gleis 3 - direkt neben
den Bauarbeiten. Auf verschiedenen Bahnsteigen fanden sich AktivistInnen mit
Fahnen und Transparenten ein.
So lange die Urananreicherungsanlage in Betrieb bleibt, kann von
Atomausstieg keine Rede sein!
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mardi 10 avril 2012
Par eichhörnchen le mardi 10 avril 2012, 09:27 - Aktionen - actions
Im
Rahmen der Kampagne « gorleben365 » hat am 7. April 2012 eine Gruppe von 30
FranzösInnen vom Anti-Atom-Netzwerk « Sortir du nucléaire » und dem «
Widerstandshaus Bure » die sechs Tore des Gorlebener « Erkundungs bergwerk »
zweimal blockiert. Mit dieser Aktion wollten sie versuchen, den regulären
Verkehr des Endlagers zu stören, indem sie den Schichtwechsel
behinderten.
Das Eichhörnchen war auch dabei. Das wetter - Schneeregen - spielte nicht so
wirklich mit. Ansonsten war es eine ganz entspannten Blokade. Wenn der Castor
kommt verhält sich die Polizei deutlich aggressiver...
Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer standen für mich im Vordergrund. Jetzt
wissen viele Menschen wie eine Blockade mit "Tripods" funktioniert. Im Sommer
will ich mich auf dem Weg nach Le Chefresne machen, wo die Bäume gegen
den Bau einer Hochspannungsleitung für einen neuen Atomreaktor immer noch
besetzt sind!
Der Widerstand gegen Atomkraft kennt keine Grenzen !
Ich dokumentiere hier einen Ausszug aus der Pressemitteilung der Gruppe vom
9.4.2012. Im Anschluss, zwei Videos, die Blockadeaktionen mit einem Tripod
zeigen.
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samedi 31 mars 2012
Par eichhörnchen le samedi 31 mars 2012, 00:07 - Artikeln - articles

Kein Widerstand gegen die Atomkraft in
Frankreich? oder doch...
Im Atomland Frankreich hat es der Widerstand schwer. Die Atomkraft wurde in den
70er und 80er Jahren mit militärischen Mitteln gegen den Willen der Bevölkerung
durchgesetzt (
Artikel
hierzu). Es wurden Tatsachen geschaffen. Doch, das reicht der Atomlobby
nicht. In Flamanville (Basse Normandie) wird derzeit ein neuer Atom-Reaktor
Namens EPR gebaut.
Und auf der hießigen Seite der Grenze (Deutschland) denken viele Menschen,
die Franzosen würden die Atomkraft mehrheitlich befürworten, es gebe keine
Antiatombewegung. Dem ist aber nicht so, den Umfragen nach lehnt über 60% der
französischen Bevölkerung die Atomkraft ab. Schade dass nur wenig
Informationen über den Protest in Frankreich den Sprung über die Grenze
schaffen! Diesem Bild setze ich mit diesem Artikel ein bisschen was
entgegen!
Strommast besetzt - AKW-Baustelle besetzt - Castor gestoppt - Strom an der
Castorschiene geklaut - 60 000 gehen auf der Straße für die Abschaltung der
Amtomkraftwerken - Strommast demontiert - BürgermeisterInnen erlassen
Stadtverfügungen gegen Hochleitungsspannungsneubauten - Bäume gegen
Hochspannungsleitung besetzt! - 4 Jahre Verspätung für EPR-Reaktor
So lauten in den letzten Monaten viele Schlagzeilen! Aktuell kursiert ein
dringender Aufruf zur Unterstützung einer Baumbesetzung gegen eine
Hochspannungsleitung in le Chefresnes.
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samedi 10 mars 2012
Par eichhörnchen le samedi 10 mars 2012, 12:19 - Artikeln - articles

Fukushima ist diese Woche in aller Munde.
"Jahrestageffekt" nenne ich das. Ein mal im Jahr wird - ob durch
Demonstrationen oder Berichtserstattung - die Erinnerung an die Wirklichkeit
vom Restrisiko wahr gerufen. Das Restrisiko ist mehr als eine statistische
Wahrscheinlichkeit.
Ich reihe mich ein und nutze auch die
Gelegenheit, mein eigenes Fazit zur Atompolitik hierzulande wieder zu geben:
Kürzung der Solarförderung, gefährliche MOX Lieferung nach Grohnde,
Weiterbetrieb der Urananreicherungsanlage in Gronau für AKWs in aller Welt
sowie politisches Festhalten an Gorleben als Entsorgungsnachweis für den
Atommüll. Nein AtomkraftgegnerInnen sind lange nicht "arbeitslos". Das
Atomausstiegsgerede ist schlicht Augenwischerei, eine Beruhigungspille von
"Backpulver-Merkel" gegen den anhaltenden Protest - mit Blick auf die nächsten
Wahlen.
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mercredi 7 mars 2012
Par eichhörnchen le mercredi 7 mars 2012, 12:20 - Artikeln - articles
Wenn die Betroffene von der gerichtlichen
Feststellung der Rechtswidrigkeit der eigenen Ingewahrsamnahme über die
Zeitung erfährt...
" Die Ingewahrsamnahme von Demonstranten bei
den Castor-Transporten nach Lubmin im Dezember 2010 und Februar 2011 durch die
Polizei war teilweise rechtswidrig. Das Amtsgericht Wolgast habe vier
Beschwerden von Atomkraftgegnern teilweise stattgegeben, sagte Richter Andreas
Hennig am Dienstag in Wolgast. [...]" so stand es heute in diversen
Zeitungen und irgendwie habe ich zu meiner in Dezember vor dem
Amtsgericht Wolgast verhandelte Klage ein Parallel gezogen. Ob der
ursprünglich für Ende Dezember angekündigte Beschluss nun endlich gekommen
ist?
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mardi 6 mars 2012
Par eichhörnchen le mardi 6 mars 2012, 19:53 - Artikeln - articles
Am 11. März jährt sich die Fukushima-Atomkatastrophe. Zahlreiche
Antiatomgruppen rufen dazu auf, dies zum Anlass zu nehmen, ein Zeichen gegen
die Atomkraft zu setzen. Und das Thema ist wieder interessant für die
Medien.
Ich freue mich, wenn am 11. März viele Menschen auf die Straße gehen.
Zum Beispiel in
Gronau, wo trotzt angeblichem Atomausstieg weiterhin Uran für
AKW-Brennstäbe in aller Welt angereichert wird. Das ist der Beweis dafür, dass
Merkel und Co. eine Beruhigungspille und kein Atomausstieg verabschiedet
haben!
Und weil die Fukushima-Katastrophe von offizieller Seite von Beginn an herunter
gespielt wurde, weil in der Regel über den Tsunami aber selten über das Erbeben
als Ursache der Katastrophe geredet wird, übernehme ich hier eine lesenswerte
Pressemitteilung von IPPNW zur Katastrophe. IPPNW steht für Deutsche Sektion
der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer
Verantwortung
Fukushima: Die Tsunami-Legende
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vendredi 17 février 2012
Par eichhörnchen le vendredi 17 février 2012, 14:12 - Artikeln - articles
Meine
Handlungen richte ich nicht nach diesem Staat, der nicht mal in der Lage ist,
seine eigene Gesetze einzuhalten. Meine Handlungen richte ich nach meinem
Gewissen! Atomkraft ist eine menschenverachtende Technologie. Kreativität und
Ausdauer sind meine Waffen dagegen.Strafe ist zwecklos, sie wird mich nicht
"umstimmen".Weil ich genau weiß wofür ich kämpfe und nicht vertragen kann, dass
unsere Lebensgrundlage zerstört wird. Frau Richterin Ahle, ich klage Sie an:
Indem Sie den kreativen Widerstand gegen die Atomindustrie kriminalisieren,
sind Sie Teil des Systems, das diese menschenverachtende Technologie möglich
macht. Eine solche Verantwortung würde ich nicht auf dem Gewissen haben wollen.
Ich gehe dafür lieber ins Gefängnis - wenn es sein muss.
So das Schlusswort vom Eichhörnchen am 14.2.2012 im Castor Brücken-Prozess vor
dem Amtsgericht Potsdam. Ich dokumentiere hier das Plädoyer vom Eichhörnchen
sowie Überlegungen zur Rechtsbeschwerde gegen das Urteil (wir würden uns über
Spenden für die Rechtsbeschwerde freuen)
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mardi 14 février 2012
Par eichhörnchen le mardi 14 février 2012, 22:00 - Pressemitteilungen - communiqués

Heute, am 14.2.2012, ging vor dem Amtsgericht Potsdam der
Prozess gegen vier Robin Wood Aktivist_innen zu Ende, die im November 2008
kletternd
auf einer Brücke über dem Elbe-Seitenkanal demonstrierten. Richterin Ahle
verurteilte sie am heutigen zweiten Verhandlungstag zu Strafen zwischen 100 und
150 Euro. Gegen den Hauptvorwurf haben sich die Aktivist_innen erfolgreich zur
Wehr gesetzt ; jetzt prüfen sie Rechtsmittel gegen das Urteil.
Anmerkung: die heute gestellten
Anträge , die mir digital vorliegen habe ich diesem Artikel angehängt
(Siehe "Annexes" ganz unten), die Anträge vom vorigen
Verhandlungstag sind bereits online in einem Bericht
eingebaut.
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aucun rétrolien 10 annexes
samedi 11 février 2012
Par eichhörnchen le samedi 11 février 2012, 11:43 - Artikeln - articles
Am 14. Februar
geht der Castor-Prozess gegen 4 KletteraktivistInnen vor dem Amtsgericht
Potsdam weiter. UnterstützerInnen und ZuschauerInnen die sich für Akte III des
Justiz-Theaterstücks interessieren, treffen sich bereits ab 8:30 Uhr vorm
Gericht (Hegelallee 8, Potsdam). Das sind Angaben von UnterstützerInnen,
mehr dazu auf dem Flyer (Flyer Seite
1 ,
2)
Hintergrund des Prozesses ist eine Kletteraktion
von Robin Wood auf der Elbe-Seiten-Kanalbrücke bei Lüneburg, gegen den
Castortransport 2008 nach Gorleben. Justiztheater
Akte I wurde bereits am 1. August 2011 aufgeführt,
Akte II am 26. Januar 2012.
Die Verhandlung wurde am 26. Januar nach einem
Befangenheitsantrag der Verteidigung gegen Richterin Ahle vertagt.
Vorausgegangen waren die politischen Einlassungen der Betroffenen sowie ein
Streit über die (nicht)Ladung von Zeugen - was zu mehr Verhandlungstagen führt
- und die unsachliche Verhandlungsführung der vorsitzenden Richterin.
Ein zahlreich erschienenes Publikum besuchte am
26.1. die Verhandlung. Darüber freuen sich die Betroffenen sehr. Einige
ZuschauerInnen fragten nach den Einlassungen der Betroffenen und Anträgen in
schriftlicher Form. Diese Dokumente stelle ich hier zur Verfügung. Hinzu kommen
ein paar Hintergrundinformationen und neuen Anträgen, die zwischen den
Verhandlungstagen schriftlich eingereicht wurden. Und natürlich ist am Dienstag
jede-r willkommen!
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mardi 7 février 2012
Par eichhörnchen le mardi 7 février 2012, 13:37 - Pressemitteilungen - communiqués
Abschlusserklärung
der Internationalen Urankonferenz Münster
Grußworte der internationalen
Gästen (Videos)
Grußwort von
Aghali MAHIYA , einem in Frankreich lebenden Flüchtlingen aus dem Niger -
Grußwort aus
Frankreich (Sortir du nucléaire) -
Grußwort aus
Russland - Grußworte gab es weiter aus der Turkei und aus Polen
Die Erklärung
Münster, 4. Februar 2012 - 200 AtomkraftgegnerInnen aus dem Niger,
Russland, Frankreich, Polen, der Türkei, den Niederlanden und Deutschland haben
sich am 4. Februar 2012 in Münster zu einer Internationalen Urankonferenz
getroffen. Im Mittelpunkt der Urankonferenz stand die Forderung, die
internationale Uranindustrie stillzulegen und den weltweiten Uranabbau, die
Urananreicherung sowie die Brennelementefertigung zu stoppen. Die Urankonferenz
wurde von einem internationalen Trägerkreis aus 35 Anti-Atomkraft-Initiativen
und Umweltverbänden getragen und ist eine der bundesweit größten Konferenzen
dieser Art seit Jahren.
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vendredi 3 février 2012
Par eichhörnchen le vendredi 3 février 2012, 21:08 - Aktionen - actions

Am heutigen Tag demonstrierten gut 20
AktivistInnen vor dem Münsteraner Hauptbahnhof. Große Laternen und zwei Gebäude
wurden erklommen und mit fünf großen Transparenten für gut zwei Stunden
umgestaltet und umfunktioniert.
Protestiert wurde gegen die Urangeschäften der Atomlobby weltweit und
insbesondere gegen Atomtransporten und die Gronauer Uranreicherungsanalge 2004
genehmigte die (UAA) die Rot-Grüne Bundesregierung (unterschrift von Jürgen
Tritin) die Erweiterung der Anlage. Diese dauerte bis August 2011 an. Heute
kann die Anlage bis 35 Reaktoren mit angereichtem Uran weltweit
beliefern.
Münster ist ein Drehkreuz für die interntionalen Geschäften der
Atomindustrie. Atomtransporte - beispielsweise nach Frankreich - fahren
regelmäßig durch den Münsteraner Hauptbahnhof durch. Die
Urananreicherungsanlage Gronau und Almelo (Nierderlanden) sowie die
Brennelementefertigungsanlage Lingen, befinden sich nur wenige Kilometer
entfernt von Münster.
Mit ihrer Aktion wollten die AktivistInnen auf die anstehende internationale Urankonferenz
aufmerksam machen, die am 4. Februar 2012 in Münster statt findet.
Die Aktion ist gelungen, die Minustemperaturen haben die AktivsivistInnen
nicht abgeschreckt. Die Polizei hielt sich nach anfänglichen "Protesten"
zurück. Sie stellte nach Abschluss der Aktion die Personnalien sämtlicher
TeilnehmerInnen fest.
Ich dokumetiere hier die Aktion mit Bildern (ich lade sie Stück für Stück
hoch) und der gemeinsamen Pressemitteilung von Sofa (Sofortiger Atomausstieg
Münster) und Robin Wood.
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mercredi 1 février 2012
Par eichhörnchen le mercredi 1 février 2012, 22:33 - agenda
Am Wochenende findet in Münster eine internationale Unrankonferenz statt.
Das ist selbst in Deutschland ja kein Atomausstieg, wenn weiterhin Uran
angereichert und zu Brennelementen gefertigt wird. Die Atomgeschäfte und ihre
zerstörischen Folgen machen an Grenzen keinen Halt. Unser Widerstand darf keine
Grenzen kennen! Auf zur internationalen Urankonferenz! Ich dokumentiere hier
den Aufruf. Weitere Infos sind auf der Homepage der Konferenz zu finden!
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