eichhörnchen l'écureuille

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mardi 22 décembre 2015

Flüchtlingsdemo in Bad Bevensen

Es immer wichtig ein Zeichen zu setzen, vor allem wenn Idioten Unterkünfte in Brand stecken. Die Demonstration von vergangenem Samstag in Bad Bevensen wurde nach einem solchen Anschlag kurzfristig geplant. 500 Menschen kamen zu der Demonstration.

Als ich mit FreundInnen nach einem geeigneten Ort für unsere Banner in der Nähe der Abschlusskundgebung, traf ich auf 2 Menschen, die die Nachricht des Brandanschlages möglicherweise mit innerliche Freude zu Kenntnis nahmen. Diese Menschen fanden die Anwesenheit von ortsfremde Menschen in ihrer Siedlung schlimm, wir hätten da nichts zu suchen und es sei alles Privatgrundstück. Ein Grund mehr, Präsenz zu zeigen, dachte ich! Die Flüchtlinge haben unsere Unterstützung nötig!

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dimanche 15 novembre 2015

Geflüchteten Demo und Gedanken zu den aktuellen Entwicklungen

Flüchtlingspolitik, Militarismus oder auch Religion sind keine Themen mit denen ich mich als Aktivistin schmerpunktmäßig beschäftige. Das Geschehen geht aber nicht an mir vorbei und will heute ausnahmerweise war zu diesem Thema schreiben – die aktuellen Ereignisse veranlassen mich dazu.. Dies tue ich ohne Expertin sein zu wollen, ohne Anspruch auf Ausführlichkeit.

Unter dem Motto „refugee welcome heißt gleiche Rechte für alle“ demonstrierten ca. 10 000 Menschen am Samstag durch die Hamburger Innenstadt. Ich habe mich – wie oft – in eigener Art und Weise beteiligt. Wir haben ein Banner „Bleiberecht für alle“ über der Demonstrationsstrecke gespannt. Die DemonstrantInnen haben sich gefreut. Nach den Anschlägen von Paris war es mir wichtig ein Zeichen zu setzen.

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jeudi 15 janvier 2015

Pegidioten – die Vereinnahmung der Idioten

Ich habe mich am 5. Januar 2015 in Hamburg  an einer Anti-Pegida-Demo gegen die „Idiotisierung des Abendlandes“ beteiligt. Das Motto der Demo gefiel mir sehr. Eine Woche später bestätigt sich, dass der Begriff „Idiotisierung“ ein Volltreffer war! Die Pegidioten, wie die Pegida-AnhängerInnen inzwischen im Netz öfter genannt werden, hielten bei ihrer letzten Demonstration am Montag Fahnen mit den Namen der ermordeten Journalisten von Charlie Hebdo hoch. Rechtspopulisten wie Pegida und AfD sind die Spezialisten der Vereinnahmung. Wenn ein Thema die Menschen bewegt, müssen sie dabei sein.
Dieser Logik folgend haben sie versucht, die Ereignisse um das Attentat gegen die Journalisten von Charlie Hebdo für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Die Pegidioten kennen Charlie Hebdo nicht. Hätten sie die Zeitschrift vor dem Attentat gekannt, hätten sie diese zur „Lügenpresse“ erklärt und gar ein Verbot der Publikation gefordert, weil sie ihre Werte verletzt! Ich bezweifele stark, dass die Pegida-DemonstrantInnen und AfD-AnhängerInnen überhaupt wissen, wovon sie reden, wer die JournalistInnen waren, deren Namen sie auf ihre Fahnen geschrieben haben. In meinen Augen geht es hier um Vereinnahmung des Geschehens durch (Peg)idioten!

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mardi 6 janvier 2015

Gegen die Idiotisierung des Abendlandes

Rechtspopulismus ist in vielen europäischen Ländern en vogue. Der Erfolg des Front Nationale in Frankreich macht mir Sorgen. In Deutschland sind es die AfD und seit wenigen Wochen "PEGIDA", die für Stimmung gegen AusländerInnen und anders Lebende sorgen. Die PolitikerInnen der etablierten Parteien spielen die Empörten. Dabei ernten sie eigentlich nur das, was sie gesät haben. Das ist das Ergebnis deren eigenen Politik und Stimmungsmache.

Die Hoffnung auf eine bunte weltoffene Welt habe ich jedoch nicht verloren – genauso wie tausende andere Menschen, die sich am Montag an Demonstrationen gegen PEGIDA beteiligt haben. Ich war in Hamburg dabei. Das Motto der Demo hat mir sehr gefallen: “Tolerante EuropäerInnen gegen die Idiotisierung des Abendlandes”.

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vendredi 1 août 2014

Absurde Zurückschiebehaft: Die Geschichte des Flüchtlings Aghali

Nach meiner Lesung in Berlin vergangenen Montag, gab es den Wunsch, dass ich meinen Text über den Flüchtling Aghali zur Verfügung stelle. Dies habe ich getan und übernehme gleichmal den Blog-Eintrag eines Zuschauers der Lesung von vergangenem Montag, das Video ist von ihm,

Bild: Aghali mit Dolmetscherin Cécile, 2012 bei einer Urankonferenz in Münster - Quelle aaa-West

Aus http://extdsb.wordpress.com- Blog eines Datenschutzsachverständigen

Aghali oder die absurde Geschichte einer Verhaftung aus einem Zug nach Paris und der 24 Stunden später stattfindenden Rückschiebung nach Frankreich.

Akteure: BundespolizistInnen und einE AmtrichterIn.

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lundi 11 novembre 2013

Vertikale Mobilität und Kommunikationsguerrilla - Kletterworkshop

Am kommenden Wochenende findet in Drenkow (MV) ein Kletterworkshop statt. Zusammen mit drei weiteren TrainerInnen lassen wir Aktivistinnen schnuppern: hoch klettern, über einen Walkway laufen, Abseilen. 

Am zweiten Tag wird  eine Technik gezeigt, die die TeilnehmerInnen dann auch bei Demonstrationen oder "reclaim the city" Aktionen anwenden können, um Transparente an Masten anzubringen. Es handelt sich dabei um einen winzigen Teilaspekt des Aktionskletterns. Das richtige Aktionsklettern wird nicht bei einem solchen kurzen Workshop beigebracht, sondern bei 5-tägigen Trainings.

Ich übernehme die Workshopsankündigung der VeranstalterInnen

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samedi 2 novembre 2013

Bleiberecht für alle! - Demo in HH

bleiberecht fuer alle Ich war heute bei der Lampedusa Demo in Hamburg. Ich war in der Mönckebergstraße in einem Baum, wir haben ein Transparent mit der Aufschrift "Bleiberecht für alle" über der Demonstrationsroute gespannt.

Das hat vielen Menschen gefallen; uns hat's auch spaß gemacht. Die Demo war sehr schön, mit guter Stimmung und vielen Menschen.

Meine Schätzung: es waren über 10 000 Menschen, vielleicht sogar über 15 000 dabei - eine Schätzung ist schwer zu machen. Obwohl ich im Baum war und einen guten Überblick hatte, konnte ich Anfang- und Demoende nicht auf ein mal sehen. Die Straße war voll mit DemonstrantInnen. Gut eine Stunde hat's gedauert, bis die Demonstration an uns vorbeigezogen war.

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lundi 21 octobre 2013

Lampedusa in Hamburg - Demo

Es gibt am 2. November 2013 eine Großdemo von Flüchtlingen und in Solidarität mit  ihnen. Ich verbreite hier (unten) den Aufruf.

Ich bin mit mir unzufrieden, weil ich es bislang nicht geschafft habe, mich an Solidaritätsaktionen und Demonstrationen zu beteiligen, obwohl das Thema mir sehr wichtig ist... ich bin derzeit gesundheitlich sehr angeschlagen, ich kann nicht überall dorthin, wo ich es mir wünsche. Demonstrationen sind für mich anstrengend, weil ich nicht so richtig mitlaufen kann. Die Gelenkschmerzen machen mir zu schaffen, ich habe beim laufen nach 10 Minuten unerträglichen Schmerzen... das ist bitter.

Am 2.11. will ich zur Demo hin, das ist wichtig! ich weiß noch nicht wie ich dann teilnehme.... ob mit meinen Krücken oder irgendwo mit Transparent in luftiger Höhe . Klettern kann ich immer. Nach oben sind es ja auch keine Kilometer, ein paar Meter, das geht immer.

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