eichhörnchen l'écureuille

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jeudi 19 octobre 2017

Lieferungen aus Deutschland für neues finnisches AKW Olkiluoto

Wie wichtig Aktionen gegen die Versorgungstransporte der Atomindustrie wie die Beton-Blockaktion vor 2 Wochen in Gronau oder die Abseilaktion in Buchholz vor einem Jahr (weshalb eine Kletteraktivistin gerade verurteilt worden ist) sind, zeigen die aktuellen Entwicklungen. Das Bundesamt für Ensorgungssicherheit BfE hat 30 Straßentransporte, den Umschlag und die Seetransporte nach Finnland zum noch nicht in Betrieb genommenen AKW Olkiluoto genehmigt. Die Transportgenehmigung wurde am 07.08.17 erteilt worden und ist bis zum 31.08.18 gültig.

Gut unterrichtete Kreise zu Folge erfolgte am  7. Oktober 2017 ein Transport von Brennelementen aus der AREVA Uranfabrik im niedersächsischen Lingen über den Hamburger Hafen und den Nortd-Ostsee-Kanal in den Hafen von Rauma/Finnland. Die Brennelemente waren für das neue noch noch nicht in Betrieb genommene finnische AKW Olkiluoto bestimmt. Die radioaktive Fracht kam per LKW und wurde am Unikai auf das Schiff ‘Link Star’ der finnischen Reederei Godby Shipping AB mit Sitz in Mariehamn/Finnland umgeschlagen.

Der Wahnsinn geht weiter. Der nächste Transport von Brennelementen aus Lingen nach Finnland wird für den kommenden Samstag 21. Oktober 2017 erwartet.

Ende des Jahres könnte der neue EPR Atomreaktor in Finnland zur Probe in den heißen Betrieb gehen. Brennelemente aus Deutschland über Hamburg für ein neues AKW Skandal-Neubau in Europa... Atomausstieg? Nix da - leider! Müssen wir also selbst in die Hand nehmen!

Details zum Atomtransport vom 7. Oktober sind hier zu finden
 

dimanche 22 mai 2016

Finnland: Polizei Überfall auf das Stop Fennovoima-Antiatom-Camp

Am 28.04. um 15:00 Uhr näherte sich Polizei in Gestalt von Aufstandsbekämpfungseinheiten und einer Hundestaffel dem Camp. Bei den anschließenden Polizeiaktionen, wurde von der Polizei gezielt mit Gummigeschossen auf die Atomkraftgegner*innen geschossen.  Wir berichten über Hintergrund, Widerstand, Polizeiaktion und unterstützen solidarisch die finnischen und internationalen AtomkraftgegnerInnen in Pyhäjoki

Ich übernehme den zusammenfassenden Hintergrundartikel sowie die Solierklärung von Anti-atom Berlin.

Hintergrund

Im Jahr 2014 beschloss die finnische Regierung den Neubau eines 6. Atomkraftwerks in der Kommune Pyhäjoki auf der Halbinsel Hanhikivi am Ufer des bottnischen Meerbusens.
Errichtet und betrieben wird die Anlage von der Firma Fennovoima, die zwei Besitzer hat: Finnish Voimaosakeyhtiö SF (66%) und RAOS Voima, eine finnische Tochtergesellschaft von Rosatom (34%). Die finnische Fennovoima wird die Betreiberin und Lizenzhalterin sein und ist verantwortlich für das Kraftwerk. Rosatom wird den Reaktor bereitstellen. Es handelt sich um einen Druckwasserreaktor AES-2006 (WWER-1200) mit 1200 MW. Fennovoima wurde 2007 von finnischen stromintensiven Unternehmen und Kommunen gegründet . Die Besitzer werden Strom zum Selbstkostenpreis im Verhältnis zu ihren Besitzanteilen erhalten. Laut .ausgestrahlt handelt es sich hierbei um verdeckte Dividenden, für die keine Steuern gezahlt werden müssen. „Unternehmensgewinne, die in die Stromproduktion investiert werden, sind steuerfrei. „Mankala“ heißt dieses Modell und „Mankala spielt eine zentrale Rolle bei unseren Investitionsentscheidungen“, betont TVO-Vizedirektor Risto Siilos.“ - Übersichtsgrafik - Atomkraft in Finnland (.ausgestrahlt)

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dimanche 8 mai 2016

Widerstand gegen AKW-Bau in Finnland - und Repression

Ich übernehme Informationen aus Finnland - Die widerständigen Menschen dort brauchen Unterstützung! Danke an die Menschen, die die Informationen übersetzt haben!

Atomkraftwerk Pyhäjoki – Blockade der Bauarbeiten – Gewaltsame Campräumung

In Pyhäjoki in Finnland entstand letzte Woche in der Nähe der Baustelle für ein Atomkraftwerk ein Aktionscamp von Atomkraftgegnern. Das neue Atomkraftwerk wird von einer russisch-finnischen Unternehmensgruppe erstellt. Die Polizei hat am Donnerstag und Freitag die Teilnehmer des Camps sehr gewalttätig angegriffen und dabei die Gegner verwundet. Gemäß der letzten Nachricht sind weiterhin 9 Personen für ungewisse Zeit im Gefängnis. Ein Aufruf zur Unterstützung wurde veröffentlicht.

Die Texte (recits) der Anwesenden vor Ort sind zur Verfügung unter:
https://fennovoima.no.com/en/

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