eichhörnchen l'écureuille

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lundi 16 septembre 2019

Knoten im Getriebe: Kletterblockade der IAA

Große Demo mit 25000 Menschen gegen die internationale Automobil Ausstellung am Samstag und Blockade von großen und Kleingruppen von "Sand im Getriebe" gestern. Ich war mit "Knoten im Getriebe" kletternd unterwegs. War schön so an der Gesamt-Protest-Choreographie mitzuwirken. Ich habe nette Menschen kennengelernt und ich genieße die Verbindung von Protest und Leidenschaft (Klettern :-). Wir haben eine Zufahrtsstraße von 10 bis ca. 16 Uhr besetzt.

Die PM der Aktionsgruppe Knoten im Getriebe

Gegen 10 Uhr besetzen am 15.09.2019  Klimaaktivisten der Gruppe "Knoten im Getriebe" eine Stahlkonstruktion an der nordwestlichen Zufahrtsstraße zum Messegelände der IAA In Frankfurt am Mains. Durch diese Kletteraktion wird zusammen mit den Blockaden des Aktionsbündnisses "Sand im Getriebe" der Zugang zur Messe erschwert.
Die Gruppe prangert damit das Greenwashing von PolitikerInnen und Automobilindustrie an und fordert eine radikale Mobilitätswende.

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jeudi 29 août 2019

Brennende Brennelemente - Protest und Repression in Lingen

Aus: GWR 441, September 2019

Zumindest auf eins kann mensch sich im Atomstaat verlassen: Je stärker der Protest, desto höher die Repression. Diesmal kommt unser Beispiel aus dem Atomstandort Lingen im Emsland. Dort kam es  im Winter zu einer neuen Protestwelle, ausgelöst durch einen Brand in der Brennelementefabrik der Firma Framatome/ANF (früher Areva) Anfang Dezember 2018 (die GWR berichtete). Nach zahlreichen Mahnwachen und Protestkundgebungen lokaler Initiativen gab es am 19. Januar eine große Demonstration in der Innenstadt, gefolgt von einer Blockade der Zufahrt der Brennelemente Fabrik. Der Staat reagiert mit Kriminalisierung des Protests.

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vendredi 23 août 2019

Petit guide militant pour la construction d'un Tripode (trépied)

Anleitung auf Deutsch hier

J'ai enfin trouvé le temps de traduire mon tutoriel tripodes et espère que cela peut servir...

Les tripodes (trépieds) peuvent être utilisés pour différents types d'actions et sont faciles à mettre en place. Que ce soit pour attirer l'attention ou pour des actions de blocage.

Il est conseillé de s’exercer à son édification dans un cadre tranquille, avant de passer à l’action et de poser un tripode par exemple sur une route au nez et à la barbe de la police pour bloquer un accès. Au moins une personne ayant des connaissances en escalade devrait être présente pour vérifier les nœuds. Vous trouverez ci-dessous un guide qui explique comment construire et ériger un tripode. Les explications conviennent pour un tripode de 5 à 6 mètres de haut.

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mercredi 7 août 2019

Auf gehts nach Hévilliers zum Festival gegen das Atomklo Bure

Ich breche zum Festival Les Bure'lesques in Hévilliers in Lothringen bei Bure, wo Frankreich ein Atomklo bauen will, auf! Findet vom 9. bis zum 11. August statt.

Hier gibt es eine Broschüre als PDFmit Infos zum Atomklo Bure. Ich habe diese Broschüre nach dem letzten festival vor 2 Jahren geschrieben, anhand der Informationen die ich vor Ort in Workshops, Vorträgen Podiumdiskussionen und bei infotischen sammeln konnte. Ich habe vor nach dem diesjährigen Festival Artikel in der Zeitschrift GWR und Anti-Atom-Aktuelle zu veröffentlichen.

Der Rollstuhl ist abfahrtbereit :-) #aktivmithandicap

vendredi 19 juillet 2019

Neue Waldbesetzung gegend das Atomklo in Bure

Aktivist*innen, die gegen das in Bure (Lothringen) geplante amtomare Lage für Atommüll kämpfen, haben den Wald " Bois Lejuc" am 18. Juli 2019 wieder besetzt. Das ist nicht die erste Besetzung dort, der Wald ist ein strategischer Ort für die Infrastruktur des geplanten Atommüll Lagers in tiefen Tonschichten.

Heute 19. Juli ist die Polizei dabei die neue Besetzung wieder zu räumen. Aber der Widerstand geht trotz Räumungen, Polizeigewalt, Strafverfahren,  weiter!

2 Widerstandstermine:

Hintergründe zum geplanten Atomklo Bure auf Deutsch

Erklärung

Ich übernehme die gestrige Erklärung der Waldbesetzer*innen (Quelle)

Seit dem 18. Juli um 14 Uhr ist der Lejuc-Wald neben dem Dorf Bure (Frankreich) wiederbesetzt. Sowohl in den Bäumen, als auch auf dem Boden sind Menschen. Mit dieser Besetzung zeigen sie ein weiteres Mal ihre Feindschaft gegenüber dem CIGEO-Projekt, welches ein unterirdisches Atommüll-Endlager plant, und der Atomindustrie, ihrer industriellen, militärischen, kolonialen Welt. Die Polizei-Kräfte, die den Wald als strategische Position bisher kontrolliert haben wurden zum Rückzug gezwungen. Die Polizist_innen beschützen nur ANDRAs Interessen. Von nun an rufen wir alle Menschen dazu auf in den Lejuc-Wald, nach Bure und Mandres-en-Barrois ( zwei Dörfer die nur 2 Kilometer vom Wald entfernt sind) zu kommen!

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mardi 25 juin 2019

Erfolgreicher Protest gegen die Kohleindustrie und ein Statement aus Sicht der Rechtshilfe

Ich brauche nach den erfolgreichen Protesten gegen die Kohleindustrie im Rheinland etwas Erholung. Tausende haben demonstriert und sind gegen die Kohleinfrakstruktur in Aktion getreten. Vieles kann man bei Ende Gelände nachlesen.

Ich habe die Ereignisse aus der Perspektive der Legal Team, der Rechtshilfestruktur verfolgt.

Eines ist klar: Kohleindustrie und Grundrechte vertragen sich nicht! Für Klimagerechtigkeit kämpfen heißt auch für Grundrechte und Freiheiten kämpfen!

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mercredi 19 juin 2019

Aktionstage gegen das Atomklo Bure 28.-29.09.19

UPDATE: die Aktionstage sind auf dem Herbst verschoben worden

Neuer Termin (Sicher): 28. - 29. September 2019

Kommt nach Nancy oder wenn ihr nicht nach Frankreich fahren könnt, führt dezentrale Aktionen durch und berichtet darüber! Das ist auch eine willkommene Form der Beteiligung.  Ideen für Aktionsorte

Hier unten, die Deutsche Version des Aufrufs (Quelle: https://de.indymedia.org/node/30814)

Ein weiterer Termin zum Vormerken: politisches kulturelles Festival Les Bure'Lesques ; 9. - 11. August 2019

Hintergrund-Infos zum Atomklo Bure: Dossier, Broschüre (Pixibüchlein zum Verteilen), Infoseite Französisch

Es gibt zum Austausch von Infos und Berichten über das geplante Atomklo in Bure eine Mailingliste

Vent de Bure / Wind von Bure* (Aufruf)

Bure, ist ein kleines Stückchen des Départements Meuse für eines der größten europäischen Industrieprojekte: Es sollen im Rahmen einer 130 Jahre andauernden Baustelle 300 Km Tunnel entstehen, in denen 85000m³ der schlimmsten radioaktiven Abfälle, garantiert ohne Risiken und Nebenwirkungen, in 500 Meter Tiefe für 100.000 Jahre gelagert werden!

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mercredi 12 juin 2019

Video - Aktionen gegen die Versorgungstransporte der Atomindustrie

weitere Infos: www.urantransport.de - sowie Bildergalerie zur Abseilaktionen an der Moselltalbrücke

Antiatom-Aktivist*innen haben zwischen September und Dezember 2018 mit verschiedenen Aktionen auf Urantransporte rund um Koblenz aufmerksam gemacht. Video

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samedi 8 juin 2019

Goleben: schöne Antiatom Widerstandsparty

Am gestrigen Tag trafen sich mehrere Tausend Menschen für das Widerstandsfest an den Atomanlagen in Gorleben. Es war ein schöner Tag, ein Wiedersehen mit vielen Menschen aus der Antiatombewegung. Mit Robin Wood haben wir wie in den Jahren zuvor Schupperklettern für kleinen und großen Menschen angeboten. ContrAtom hat Beton-Blöcke gegen Spenden unter die Menschen verteilt, um auf den Widerstand gegen die trotz angeblichem Automausstieg weiter laufenden UAA Gronau aufmerksam zu machen. Aktionen und Widerstand sind weiterhin bitter nötig. Die Party war vielfältig, mit Ausstellungen, Theater, Musik, etc. Meine Kritik daran ist allerdings, dass es über die Jahren kommerzieller geworden ist.

Das war angesichts der aktuellen politischen Debatten die Gelegenheit nochmals zu bekräftigen: Atomkraft kann keine Antwort zur Klimakrise sein: GAU-Gefahr, ungelöstes Atommüllproblem, radiokative Verseuchung selbst im Normalbetrieb, und Lüge der CO2-freien Energie... (siehe auch eine Zusammenfassung von Ausgestrahlt oder auch ein Statement von IPPNW)

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burn barriers, not coal - Ende Gelände Antikohle Protest auch im Rollstuhl!

Ich schreibe hier häufig über Behinderung und Teilhabe am politischen Protest - auch durch direkte Aktionen. Ich veröffentliche zum Beispiel Anleitungen zum Baumklettern, mit Techniken die wenig Kraft erfordern. (ein erstes Video ist online).

Vom 19. bis zum 24. Juni 2019 ruft Ende Gelände zu Aktionen gegen die Braunkohle-Infrastruktur auf. Die Aktionen vom Bündnis sind für Menschen mit körperlichen Einschränkungen oft nicht zugänglich, In diesem Jahr wollen Menschen ein besondere Auge drauf richten und Teilhabe für Menschen, die mit Rollstuhl, Gehwagen , etc. unterwegs sind, möglich machen! Meldet euch bei Ende Gelände!
hier der Tweet von EG

vendredi 24 mai 2019

Grundrechte Verteidigen - ein Demobericht und ein Redebeitrag auf der Tagung der GFF

Ich war am gestrigen Tag in Berlin für eine Tagung der Gesellschaft für Freiheitsrechte zu 70 Jahre Grundgesetz eingeladen. Ich habe in einem kurzem Redebeitrag einen kritischen Blick darauf geworfen. Den Beitrag gebe ich hier wieder. Ich habe dazu viel positivem Feedback erhalten, das hat mich gefreut.  Ich habe an der gesamten Tagung teilgenommen, ich fand insbesondere die Diskussion zum Thema Antidiskriminierungsrecht spannend.

Es war gar nicht einfach zu dieser Tagung zu fahren, weil das Mobilitätsdienst mir zunächst Ein- und Ausstiegshilfen mit meinem Rollstuhl für die Fahrt verweigerte, weil der Umstieg in Büchen wenige Minuten vor und nach den Arbeitszeiten der Bediensteten erfolgen sollte. Der Druck über Twitter hat geholfen... Aber traurig dass es so weit kommen muss, um sein Recht auf Mobilität durchzusetzen!

Heute bestätigte sich in Hamburg bei der Fridays for Future Demonstration mein Vorbringen auf der Tagung: Der Staat bricht ständig die eigenen Gesetze, die Polizei ist eine Gefahr für Grundrechte.

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mardi 14 mai 2019

„Überall Polizei – Nirgendwo Gerechtigkeit“ - Kletteraktion gegen das neue Polizeigesetz NPOG

Unter dem Motto „jetzt oder nie Polizeigesetz stoppen“ gingen am vergangenen Samstag Menschen in Hannover auf die Straße. Lüneburger Kletteraktivist*innen entrollen bei der Auftaktkundgebung ein 50qm großes Banner mit der Aufschrift „Überall Polizei, nirgendwo Gerechtigkeit #noNPOG“
Anlässlich der Verabschiedung des Gesetzes im Parlament diese Woche, bekräftigt die Aktionsgruppe ihre Kritik am Gesetz in einer Aktionserklärung.

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vendredi 10 mai 2019

Klimakiller HeidelbergCement aufs Dach gestiegen

Protestaktion gestern bei der Hauptversammlung von HeidelberCement in Wiesloch Walldorf. Was nass aber immerhin ziemlich entspannt (im Gegenteil zu Protestaktionen zb. bei der Hauptversammlung von Klimakiller RWE).

Bilder: Eichhörnchen

Pressemitteilung von Robin Wood

CO2-Alptraum – made by HeidelbergCement


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mardi 30 avril 2019

Ne parlez pas de Répression - Nehmen Sie das Wort Repression nicht in den Mund

Aujourd'hui, j'attire l'attention sur un clip vidéo de La Parisiennen libérée sur les mots de Macron lors du grand (pseudo) débat. Ce me fait penser à la phrase d'Olaf Scholz,  actuel ministre des finances et en 2017, lors du G20,maire de Hambourg, "il n'y a pas eu de violences policières, c'est une dénonciation que je réfute". Comme c'est étranges... sur place on a constaté le contraire.

Heute ein Video-Clip von La Parisienne Libérée zu einem Satz von Präsident Macron bei der großen nationalen (pseudo) Debatte im Zuge der sozialen Proteste in Frankreich. Marcons zum Thema Repression " Nehmen Sie das Wort Repression und Polizeigewalt nicht in den Mund, das ist in einem Rechtsstaat nicht tolerierbar" oder "ich mag das Wort Repression nicht, weil dies der Wirklichkeit nicht entspricht". Die Menschen, die auf die Straße gehen und ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit wahrnehmen, haben da eine andere Erfahrung gemacht... Willkürliche Festnahmen, Unmenschliche Haftbedingungen, schwere Körperverletzung durch Polizeiwaffen... die Liste ist sehr lang.
Das erinnert mich an Olaf Scholz, derzeit Finanzminister und während G20 im Jahr 2017 Hamburger OB "Polizeigewalt hat es nicht gegeben, das ist eine Denunziation, die ich entschieden zurückweise."

mercredi 24 avril 2019

11.Mai: Demo gegen das Polizeigesetz Niedersachsen in Hannover

Ich übernehme den Aufruf. Ich finde die Demo wichtig, nicht so schön finde ich, dass der Aufruf bislang nur bei der Datenkrake-Facebook zu finden ist...

Widerstand zeigt Wirkung – Wir stoppen das niedersächsische Polizeigesetz!

11.Mai - 13 Uhr Steintorplatz Hannover - Demo gegen das Polizeigesetz Niedersachsen in Hannover


Nachdem es 2018 noch so ausgesehen hat, als wollten SPD und CDU trotz des Protestes tausender Menschen und massiver Kritik ihren Gesetzentwurf zum Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (NPOG) durch den Landtag peitschen, wird die Abstimmung nach der erneuten Großdemonstration im Dezember nun von Landtagssitzungsperiode zu Landtagssitzungsperiode verschoben.

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mardi 23 avril 2019

Skillshare im Hambi: Vortrag und Aktionsklettern für Menschen mit Behinderung

Eichhörnchen auf Bäume, nicht in den Knast! Stand auf dem Banner, als ich  am 14.4. aus dem Gefängnis-Krankenhaus Hohenasperg entlassen wurde. Eine Woche später tobte das Eichhörnchen in den Bäumen im Hambacher Wald. Das war schön.

Die Einladung in den Hambacher Wald zu kommen, kam mir sehr gelegen. Es war schön meine Erfahrung mit anderen Teilen zu können. Sowohl was die Repression als auch das Klettern angeht.

Ich war dort im Rahmen des Skillshares. Menschen teilen ihr Können mit anderen. Es gibt eine sehr breite Themenvielfalt. Ich habe einen Vortrag zum Thema Polizeigesetze und in einem Aktionsklettern-Workshop gezeigt, wie Menschen mit Behinderung Teilhabe am Kletterprotest haben können.

Die Kletterbilder sind von @Barabara_Schnell

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dimanche 31 mars 2019

Politisch Motivierte Polizei-Kriminalität

Weil ich mich politisch engagiere und zumeist kletternd für eine bessere Welt engagiere, speichert die Polizei Daten über mich ohne Ende. Ob „LIMO“ ; „CASTOR“ oder "relevante Person" Datei, ich werde in Schubladen einer angeblich politisch motivierten Kriminalität gesteckt. Dabei wird nicht auf Richtigkeit geprüft... Wenn die Polizeidateien stimmen, bin ich an manchen Tagen zeitgleich an zwei verschiedenen Orten... Und der Verfassungsschutz, das LKA und das BKA finden Baumklettern auch voll "Relevant". Schlimmer als mordende Neonazis!

Ich kann auch eine Datei anlegen! Politisch Motivierte PolizeiKriminalität (PMPK). Unbequemer Protest wird nämlich gern von der Staatsmacht unterbunden, eingesperrt und misshandelt... Von der Staatsgewalt kann außerdem nicht verlangt werden, dass sie das Gesetzt kennt und sich dran hält.

Ich habe eine Auflistung von gerichtlich festgestellten rechtswidrigen Polizeimaßnahmen, Freiheitsentziehungen unwürdigen grundrechtswidrigen Behandlungen bei Festnahmen und Überwachungsmaßnamen gegen mich seit dem Jahr 2003 ersten.

Was wenig Menschen wissen: Amtspflichtsverletzungen (z.B. rechtswidrige Handlung von Polizeibeamten) ziehen einen Anspruch auf Schmerzensgeld nach sich. Darum klage ich bei festgestellten rechtswidrigen polizeilichen Maßnahmen immer wieder  Schmerzensgeld ein.  Das kann die Willkür nicht wieder gut machen, der Staat finanziert aber somit unfreiwillig die nächsten Protestaktionen :-)

Dieser Blog-Eintrag wurde  am 22.04.2013 erstellt. Ich habe zum 31.3.2019 die Liste mit den jüngsten Entscheidungen / Informationen vervollständigt.

Es geht um

1) Abgeschlossene Klageverfahren (derzeit 28, sofern ich nichts vergesse) und

2) noch laufende Klageverfahren

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lundi 4 mars 2019

Framatome Lingen: Brand, Vertuschung und Protest (GWR)

Im Folgenden spiegele ich einen Eichhörnchen-Artikel aus der Zeitschrift GWR Nummer 437, März 2019 zum Brand in der Lingener Uranfabrik und Aktionen.
Weil der Atomausstieg längst nicht vollzogen ist, ist es wichtig am Ball zu bleiben. Mit Aktionen gegen Atomtransporte (Versorgungstransporte, anstehende Castortransporte), gegen die Uranfabriken und auf Demos rund um den Fukushima-Jahrestag, denn selbst wenn weniger die Rede davon ist: Die Katastrophe geht in Fukushima weiter, der Atommüllberg wächst in Deutschland und anderswo weiter, die Meiler werden immer älter und störanfälliger. Und nein Atomkraft ist kein Klimaretter!
Die Brennelemente-Fabrik im niedersächsischen Lingen beliefert Atomkraftwerke weltweit mit Brennstoff, darunter das neue AKW vom Typ EPR in Finnland Olkiluoto 3. Sie hat trotz verkündetem Atomausstieg eine unbefristete Betriebsgenehmigung. Ein Brand im nuklearen Bereich der Anlage am 6. Dezember 2018 und die Vertuschungen vom Betreiber Framatome sorgten für Wirbel und Protestaktionen. Die Protestierenden forderten Aufklärung und die endgültige Stilllegung der Anlage. Die Landesregierung genehmigte aber nach knapp zwei Monaten die Wiederinbetriebnahme der Anlage. Viele Fragen zum Unfallhergang bleiben offen, wie beispielsweise das Verschwinden von 1000 Liter mit Uran kontaminiertem Wasser. Wie ein Schwerverbrecher wird aber nicht der Betreiber der Anlage behandelt, viel mehr werden die Atomkraftgegner*innen mit absurden Anzeigen der Polizei im Zuge von Demonstrationen konfrontiert. Doch der Widerstand lässt sich nicht einschüchtern.

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dimanche 10 février 2019

Kein Atomklo in Bure - Vortrag in Kiel 13.2.

Am 13.2. bin ich in Kiel für einen Vortrag über das Atomklo-Vorhaben der französischen Atomlobby und -Regierung.

Die Ankündigung:

Kein Atomklo in Bure - der Kampf um das französische Gorleben

Veranstaltungsort

Alte Muthesius Kunsthochschule Kiel
Lorentzendamm 6-8
24103 Kiel

Zeit

13.02.2019, 19:00 - 21:00 Uhr

Im lothringischen Bure kämpfen AtomkraftgegnerInnen gegen die Errichtung eines großflächigen nuklearen Entsorgungszentrums und die Einlagerung von hoch radioaktivem Müll in tiefen geologischen Tonschichten.

Das Projekt heißt Cigéo. Es sorgte für Schlagzeilen, als 500 MilitärpolizistInnen im Februar 2018 eine seit 1,5 Jahre andauernde Waldbesetzung räumten, um die ohne Baugenehmigung gestarteten Bauarbeiten fortzusetzen. Immer wieder gibt es Auseinandersetzungen, Hausdurchsuchungen und die Grundrechte von Anti-Atom-Aktiven werden massiv eingeschränkt.

Die «Eulen» wie die ProjektgegnerInnen genannt werden, geben sich nicht geschlagen und planen den weiteren – internationalen – Widerstand. Die in Lüneburg lebende französische Aktivistin Cécile Lecomte berichtet über die Hintergründe, Gefahren von Cigéo und den vielfältigen Widerstand dagegen. Sie stellt vor wie das «französische Gorleben» unterstützt werden kann.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der BI Kiel gegen Atomanlagen

mercredi 6 février 2019

Klimaschutz ist kein Verbrechen - Soli-Brief an willkürlich in U-Haft gesteckten Klimaaktivist*innen

Umweltaktivist*innen haben am Montag mehrere Kohle-Bagger an verschiedenen Orten bei Leipzig und in der Lausitz besetzt und somit zum Ausdruck gebracht, dass der "Konsens" der Kohlekommission keins ist, weil ein Kohleausstieg 2038 angesichts der Klimakrise, die bereits zu Gange ist, viel zu spät kommt (siehe auch Video von graswurzel TV zur Aktion in der Lausitz). Die Aktionen haben die Öffentlichkeit erreicht. Und weil die Aktionen der Klimaaktivist*innen die Profite der Kohleindustrie gefährdet, kommt Papa-Staat zur Hilfe und sperrt Aktivist*innen im Namen von Kohlekonzerne wie hier LEAG. 18 Aktivist*innen, die sich an Anti-Kohle-Aktionen in der Lausitz und denen im Zuge dessen Hausfriedensbruch (in einer nicht umfriedeten Grube!) vorgeworfen wird, befinden sich seit dem 5.2.2019 in Untersuchungshaft. Das ist unverhältnismäßig und willkürlich. Selbst wenn der haftgrund fluchtgefahr wegen der Weigerung Personalien anzugeben. Es gibt in solchen Fällen mildere Mittel als die U-Haft die als Ersatzbestrafung eingesetzt wird.

Ich möchte meine Solidarität aus der Ferne kund tun. ich habe einen Brief an alle JVA in Brandenburg (an alle,  weil bislang nicht in Erfahrung zu bringen war, wo wie viele Aktivist*innen sich befinden), sowie an das Zuständige Amtsgericht Cottbus, das über die U-Haft entschieden hat und an die Staatsanwaltschaft, die den Antrag auf U-Haft gestellt hat, geschrieben. Mit jeweils einem Brief für jeweils einen / eine Aktivist*in.

Vielleicht hast du auch Lust deine Solidarität zu zeigen?  Ich kopiere deshalb meinen Brief als Beispiel hier hin. Fax Nummern und Adressen sind gesondert unten aufgelistet. Über andere Ideen sich aus der Ferne solidarisch zu zeigen, freue ich mich. Natürlich gehören weitere Anti-Kohle-Aktionen dazu! Das ist sicher im Sinne der Eingesperrten!

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