mercredi 19 juin 2013
Par eichhörnchen le mercredi 19 juin 2013, 21:54 - Artikeln - articles
Energiewende selber machen!
EinwohnerInnen klagten über Atembeschwerden, dessen Ursache ihnen unbekannt
waren und wendeten sich an die Freuerwehr und die Polizei. Der Aufenthalt im
Freien führte bei den EinwohnerInnen von Hamburg Moorburg zu
Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und tränenden Augen. Die verständigte
Polizei gab an, Kontakt mit dem Konzern Vattenfall zu haben, der Konzern sage,
die austretenden Abgase seien ungefährlich und nicht gesundheitsschädlich. Die
körperlichen Reaktionen der Betroffenen sprechen eine andere Sprache.
Ohne zuvor die Öffentlichkeit darüber zu informieren, hat Vattenfall einen
Probelauf mit seinem neuen Kohlekraftwerk Moorburg vorgenommen.
Der Widerstand gegen die Kohlepläne des Konzerns hat schon einiges
erreicht, der Kraftwerk wird nicht mit voller Leistung laufen können. Darüber berichtete ich
in früheren Beiträgen. Die Zukunkt der EinwohnerInnen in Moorgburg sieht
trotzdem schwarz aus, wie allein der Probelauf dies gezeigt hat.
Der Widerstand gegen den Klimakiller Vattenfall (80% des Stroms des Konzerns
kommt aus der Braunkohle!) darf nicht nachlassen! Ein kommender Anlaß wäre die
"Vattenfall Cyclassics" am 25. August 13 ; die grosse jährliche Greenwashing
Veranstaltung von Vattenfall in Hamburg. Zum Kletter-Protest letztes Jahr
habe ich gerade ein Video zusammen geschnitten. Und am 21.
September ist Volksentscheid, für Energienetze in Bürgerhand. Nur vielfältiger
Widerstand kann Vattenfall Probleme bereiten!
Lire la suite...
aucun rétrolien
dimanche 16 juin 2013
Par eichhörnchen le dimanche 16 juin 2013, 17:06 - Artikeln - articles
Die Auseinandersetzung
über ein Endlagersuchgesetz in Deutschland kommt mir im Vergleich zum Geschehen
in Frankreich zaghaft vor. Ganz nach der französischen Tradition des
Zentralismus hat die Regierung in Paris den Standort Bure in Lothringen, 150
Kilometer Luftlinie von der deutschen Grenze, zum Endlager für hoch
radioaktivem Müll erklärt. GIGEO, wird das zukünftige Endlager in Bure genannt.
Es steht für Centre Industriel de stockage GÉOlogique = Industriezentrum für
geologische Lagerung. Weil die von oben beschlossene und durchgesetzte
Atompolitik gerne Akzeptanz gewinnt, indem sie BürgerInnen das Gefühl
vermittelt, sie werden informiert und ihre Belangen berücksichtigt, gehört zum
Genehmigungsverfahren eine öffentliche Anhörung, débat public genannt.
Zahlreiche AtomkraftgegnerInnen hatten zu Beginn der Veranstaltungsreihe im Mai
zu einem Boykott dieser Scheindemokratie aufgerufen. Mit Erfolg. Die erste
Veranstaltung am 23. Mai musste abgebrochen werden, aus Angst vor erneuten
Protesten haben die Veranstalter zwei weitere öffentliche Anhörungen dann auch
vertagt. Doch die Auseinandersetzung ist nicht zu Ende. Die öffentliche
Anhörung soll nun unter Polizeischutz weiter gehen.
Lire la suite...
aucun rétrolien
mardi 4 juin 2013
Par eichhörnchen le mardi 4 juin 2013, 20:37 - Aktionen - actions
Kaum
aus Frankfurt
zurück, schon die nächste Aktion - dieses mal gegen den Klimakiller
Vattenfall. Ganz frech haben wir vor dem Eingang des Restaurants, wo das
Vattenfall-Treffen statt fand, Stellung genommen. Ich bin ganz schön platt
müde... Da es sich um eine Busines MEDIA night handlet, hatte Vattenfall die
Presse eingeladen. Diese musste das Treffen nach 2 Stunden verlassen und konnte
unseren Protes wahrnehmen und in Ruhe fotografieren... Danke Vattenfall.
Hier die Meldung von Robin Wood mit Bildern
Die „Vattenfall Business Media Night“ lief heute Abend in Hamburg anders ab,
als sich Vattenfall das wohl gewünscht hat: AktivistInnen gegen die Atom- und
Kohlepolitik des Konzerns, darunter zwei ROBIN WOOD-KletterInnen auf einem
Tripod, empfingen die zahlreichen Gäste aus Medien, Wirtschaft und Politik vor
einem Nobel-Restaurant am Hamburger Hafen mit Trillerpfeifen und
Tranparenten.
Lire la suite...
lundi 3 juin 2013
Par eichhörnchen le lundi 3 juin 2013, 13:26 - Aktionen - actions
Als ich am 1. Juni 2013 zur Blockupy-Demo nach
Frankfurt fuhr, habe ich mit einer alles in allem entspannten Demo gerechnet.
Die zunächst verbotene Demonstrationsroute zur europäsischen Zentralbank war
zunächst von der Stadt verboten worden und dann doch durch zwei vor Gericht
erstrittenen Beschlüsse genehmigt worden. Mit dem Beschluss vom
Verwaltungsgerichtshof auf unserer Seite fühlten wir uns sicher.
Selbst die meisten unangemeldeten Aktionen von
Blockupy in der Innenstadt waren am Tag zuvor gut und ohne größere
Auseinandersetzung mit der Polizei gelaufen. Darin hatte ich mich nicht
beteiligt, ich wollte da vorsichtig bleiben. Bei spontanen Aktionen in der
Innenstadt, kommt es oft vor, dass man los rennen muss, um sein Ziel zu
erreichen. Das kann ich wegen meiner Rheumakranken Füßen und Knien überhaupt
nicht. Ich will da nicht plötzlich alleine vor einer Polizeikette stehen, weil
ich anderen Menschen nicht hinterher laufen kann.
Bei der Demo am Samstag musste ich nicht rennen.
Im Gegenteil! 10 Stunden für einen Kilometer... Aber die Demonstration verlief
alles andere als entspannt. Die Demonstration wurde – ohne Grund - schon nach
wenigen Metern von der Polizei angehalten – ohne Erklärung durch die Polizei,
die lediglich mit Knüppel und Pfefferspray „kommunizierte“. Dutzende Menschen
wurden – zum Teil schwer – verletzt. Einige Menschen mussten unter künstlicher
Beatmung weggebracht werden.
Dabei war die Demonstration eigentlich bunt und
entspannt gestartet.
Ich möchte hier über meine Erlebnisse, Gedanken
und Gefühle berichten. Ich war eine von über 10 000 DemonstrantInnen im
Schein-Demokratie Staat.
Update 13. Juni:
ich habe inzwischen Strafanzeige gegen die Polizei erstattet
Lire la suite...
mardi 28 mai 2013
Par eichhörnchen le mardi 28 mai 2013, 00:09 - Artikeln - articles
Drei Fernsehbeiträge kommentiere ich heute.
-
Nikita hat
Krebs - Atommüll am Baikalsee auf
ARD
-
Die Ökorieger
(Prosieben)
-
Porträt auf
Deutsche Welle
Lire la suite...
dimanche 26 mai 2013
Par eichhörnchen le dimanche 26 mai 2013, 21:40 - agenda
AntiAtomAktionsCamp: 19. bis 27.
Juli 2013 in Metelen (Münsterland)
Für alle Menschen, die nicht
tatenlos zusehen wollen, wie ein mit Uran und
Munitionen beladenes Atomschiff brennt oder Atommüll quer durchs Land
gekarrt wird, hier eine Einladung für den Sommer: das AntiAtomAktionsCamp im
Münsterland vom 19. bis 27. Juli mit einer Mischung an Aktionen, Workshops und
Vorträge. Das soll in Groß eine Wiederholung des kleinen erfolgreichen Sommercamps
2012 werden.
Ich übernehme ich den Camp-Artikel vom "Fuchs" , erschienen in der
Zeitschrift Graswurzelrevolution von
Mai 2013.
----------
Immer noch sind die radioaktiven Brennstoff produzierenden Anlagen, die
Urananreicherungsanlage in Gronau sowie die Brennelementfabrik in Lingen,
Stiefkinder des „Atomausstiegs“. Beim verkündeten „Atomausstieg“ wurde ihre
Existenz gar nicht berücksichtigt. Eine Stilllegung dieser Atomanlagen ist
bisher nicht geplant.
Dahingehend besteht Aufklärungs-
und Handlungsbedarf innerhalb der Bevölkerung: Die Wenigsten wissen etwas von
diesen Anlagen. Ebenso wenig von den vielen Atomtransporten, die täglich quer
durchs Land fahren. In der Endlagerfrage suchen die PolitikdarstellerInnen nach
dem nicht Findbaren. Was ist zu tun?
Lire la suite...
jeudi 23 mai 2013
Par eichhörnchen le jeudi 23 mai 2013, 20:14 - Aktionen - actions

Sowohl die Geheimhaltung des gestern durcheführten
Plutionium-Transportes (MOX) zum AKW Brokdorf als auch die lange geheim
gehaltene beinahe Atomschiffskatastrophe im Hamburger Hafen wollten wir nicht
ohne Protest zur Kenntnis nehmen.
Zum Ausdruck unseres - spontanen - Protestes gegen die kriminelle Atomlobby
und AtompolitikerInnen (des Hamburger Senats, etc.) wählten wir einen 30 Meter
hohen Kran in der Hamburger Hafencity am Kaiserkai. Zeitgleich zur
Kletteraktion wurden Informationsflyer an die PassantInnen verteilt. Viele
wussten über den Atom-Schiffsbrand bescheid.
Beim Flyerverteilen stellen wir aber immer wieder fest, dass die Gehinwäsche
der Politik wirkt: "Wir haben doch den Atomausstieg!" sagten einige
PassantInnen. Ach ja... von wegen Atomausstieg... durch Hamburg gibt es im
Durchnitt 1,5 Atomtransporte pro Tag... Die Urananreicherungsanlage
Gronau (NRW) und die Brennelemente Fabrik Lingen (NI) dürfen unbefristet
weiter laufen, etc.
Lire la suite...
mercredi 15 mai 2013
Par eichhörnchen le mercredi 15 mai 2013, 20:57 - Aktionen - actions
Am Freitag wurde in Hamburg gegen die schmutzigen Geschäfte des Energiekonzerns
Vattenfall auf Wasser Demonstriert. Die Elbe wurde für die Demonstration für
zwei Stunden gesperrt. und dies mitten im Hafengebutstag mit mehreren
Hunderttausend Menschen. Kein Kohlekraftwerk in Moorbug, Keine Kohle aus
Kolumbien, etc. stand auf die an den Schiffen angebrachten Transparenten.
Selbst 2 Kanufahrer waren mitten drin dabei.
Eine öffentlichkeitswirksame Demonstration, die die Supe von Vattenfall weiter
versalzen soll. Schon jetzt steht fest, dass das Kohlekraftwerk, das 2014 in
Betrieb gehen soll, für den Konzern nie rentabel werden wird. Dank des
Widerstandes. Am Besten soll es nie in Betrieb gehen!
Infos und Eindrücke mit Bildern...
Lire la suite...
mardi 14 mai 2013
Par eichhörnchen le mardi 14 mai 2013, 16:06 - Aktionen - actions
Dank der Aufnahmen von einem Bekannten habe ich ein Kurz-Video
über die CASTOR-Aktionen in
Potsdam im Februar 2013 anlässlich der Gerichtsverhandlung gegen
AktivistInnen der Gruppe "Brückentechnologie" zusammengebastelt. Ist etwas
amateurhaft, sorry...
Zu sehen ist die Kletteraktion am Brandenburger Tor (Potsdam) und der
peinliche nächtliche Feuerwehreinsatz auf Anordnung des Gerichtes zum Entfernen
von unerwünschten Transparenten an Straßenbäumen... Im Bezug auf das Verhalten
des Landgerichtspräsidenten, der selbst das Demonstrieren außerhalb des
Grundstückes, das zum Gericht gehört, untersagen will und das Tragen von
politischen Stickers auf Kleindungsstücke im Gebäude unterbindet, habe ich
Klage vorm Verwaltungsgericht eingereicht... die Stellungnahmen des Präsidenten
sind lustig...
Lire la suite...
mercredi 1 mai 2013
Par eichhörnchen le mercredi 1 mai 2013, 19:40 - agenda
Wenn der Staatsanwaltschaft klarem Menschenverstand fehlt...
Prozesstermin: 21. Mai 2013 ; Amtsgericht
Hameln ; 11:00 Uhr im Saal 123 bei Richter Schöpe
Das
mit rißanfälligem Stahl gebaute Atomkraftwerk Grohnde ist ein Beweis dafür,
dass von Atomausstieg nicht die Rede sein kann. Die Liste der Gefahren, die vom
Atomkraftwerk Grohnde ausgehen ist lang. Der AKW-Betreiber EON setzt giftige,
gefährliche plutoniumhaltige MOX-Brennstäbe ein; ernsthafte effektive
Kastrophenschutzpläne sind Fehlanzeige – um nur zwei Beispiele zu nennen.
Doch statt die kriminellen Machenschaften des
Energiekonzerns EON anzuprangern, verfolgt die Hannoveraner Staatsanwaltschaft
lieber AtomkraftgegnerInnen. Ein „gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“
soll eine Demonstration vor dem Atomkraftwerk gewesen sein. Die Interessen des
Energiekonzerns EON werden höher bewertet als die Grundrechte von
DemonstrantInnen.
Lire la suite...
mardi 30 avril 2013
Par eichhörnchen le mardi 30 avril 2013, 15:21 - Aktionen - actions

Am gestrigen Tag beteiligte ich mich
an einer Blockade des Atomkraftwerkes Neckarwestheim. Rund 40 Menschen
demonstrierten 10 Stunden lang auf eine Zufahrtsstraße zum Atomkraftwerk. Die
Einfahrt wurde mittels 6-Meter hohen Triopods (Dreibeine) mit 4
KletteraktivistInnen versperrt, durch Warnzeichen, zahlreichen Transparenten
und „Atom-Fässer“ wurde der Bereich abgesichert. Die Blockade begann gegen 5:30
Uhr morgen. Die DemonstrantInnen forderten die sofortige Stilllegung des
Atomkraftwerkes – und weiterer Atomanlagen weltweit.
9 Atomkraftwerke sind heute noch in Betrieb, die
Urananreicherungsanlage in Gronau und die
Brennelementefabrik Lingen dürfen unbefristet weiter laufen. Ein Atomarer
Unfall ist jederzeit möglich, Atommüll wird weiter produziert, obwohl die
Entsorgungsfrage nicht geklärt ist / werden kann. Selbst im „Normalbetrieb“
wird Radioaktivität freigesetzt und das Krebsrisiko in der Nähe von Atomanlagen
ist deutlich erhöht. Dies zeigt, das von „Atomausstieg“ wie die Politik ihn
verspricht, keine Rede sein kann, der Druck von der Straße darf nicht
nachlassen.
Lire la suite...
samedi 13 avril 2013
Par eichhörnchen le samedi 13 avril 2013, 18:13 - Artikeln - articles
Antiatom-Infotour in Heide
Robin Wood AktivistInnen setzten ihre Anti-Atom-Infotour in Schleswig
Holstein heute fort. Mit einer Kletteraktion am Markt in Heide machten sie
auf die Anti-Atom-Demonstration am 21.
April zum Tschernobyl Jahrestag in Brokdorf aufmerksam. Die Stadt Heide
müsste im Falle eines atomaren Unfalls in Brockdorf evakuiert und zur Sperrzone
erklärt werden - vielen MarktbesucherInnen war es nicht bewusst. Es wurden
außerdem Flugblätter einer örtlichen Antiatom-Initiative zu einer Veranstaltung
am 20. April 2013 um 18 Uhr in Meldof (in „Traumausstatter“, Süderstr. 9)
über die „schleichende Katastrophe am Beispiel Asse“ verteilt. Die
AktivistInnen von Robin Wood wollten in ihrer eigener Art und Weise die
örtliche Antiatom-Initiative unterstützen und Kontakte knüpfen, es ist ihnen
gelungen!
Statt sich Gedanken über die Gefährdung durch das AKW Brockdorf, zu machen,
bevorzugte es der örtliche Chef der Versammlungsbehörde (Ordnungsamt) den
DemonstrantInnen das Verteilen von Flugblättern und das Erklimmen von Bäumen
zum Zweck der Meinungsäußerung zu untersagen.
Lire la suite...
vendredi 12 avril 2013
Par eichhörnchen le vendredi 12 avril 2013, 20:43 - Aktionen - actions
Eine Anti_Atom-infotour mit Informationen zu den anstehenden Demonstrationen
am Tschernobyl-Jahrestag stand heute auf meine Tagesordnung. In Neumünster und
Rendsburg habe ich die neu gegründete Ortsgruppe von Robin Wood
(Rendsburg-Kiel) unterstützt. Bäume und Fahnenmasten boten sich für
unseren Protest an.
Hier ein paar Bilder und Hintergrund-Informationen von Robin Wood.
Lire la suite...
mercredi 3 avril 2013
Par eichhörnchen le mercredi 3 avril 2013, 12:50 - Artikeln - articles
Atomkraft tötet - auch im Normalbetrieb wird Radioaktivität freigesetzt, die
zum Beispiel zu einem erhöhtem Krebsrisiko bei der Bevölkerung - insbesondere
bei Kindern - in der Nähe von Atomanlagen führt. Kohlekraftwerk tötet auch.
Aus einer von Greenpeace heute vorgestellten Studie ergibt sich, dass der
Feinstaub, der von Kohlekraftwerken ausgestoßen wird, insbesondere zu
Atemwegserkrankungen und Herzkreislauferkrankungen führt. Krebs ist wie bei der
Atomkraft eine Folge dieser tödlichen Industrie.
Die Antwort muss "Kohleausstieg" und "keine Neubauten" heißen! Aus diesem
Grund: Kommt am 10. Mai 2013 nach Hamburg zur Elbblockade gegen Vattenfalls neues
Kohlekraftwerk Hamburg Moorburg. Und im
Sommer gibt es wieder Klimacamps gegen die Atom- und
Kohlemeiler von Vattenfall, RWE, EnBW und EON!
Lire la suite...
mardi 19 mars 2013
Par eichhörnchen le mardi 19 mars 2013, 22:12 - Pressemitteilungen - communiqués
Gute Nachricht des Tages aus der Anti-Kohle-Bewegung
Buir/Hambacher Forst, 19.03. Im Herbst des vergangenen Jahres wurde der Wald
nach über sechsmonatiger Besetzung in der bisher längsten Räumung im
eutschsprachigen Raum innerhalb von vier Tagen geräumt. Am gestrigen Nachmittag
gegen 10 Uhr verkündeten unabhängige Aktivist_innen: Der Hambacher Forst wurde
wiederbesetzt!
Update: RWE will wohl den Widerstand im Keim ersticken... DIe Besetzung wurde
am 21.3. mit Polizeigewalt wieder geräumt...
Aktuelles
auf dem Blog der Besetzung
Lire la suite...
mercredi 13 mars 2013
Par eichhörnchen le mercredi 13 mars 2013, 00:28 - Pressemitteilungen - communiqués
Am 14. März hätte die Klage von
Umweltaktivistin Cécile Lecomte gegen die Berliner Polizei verhandelt werden
sollen. Der Termin wurde jedoch in letzter Minute von Gericht abgesagt, weil
die Beklagte, das Berliner Polizeipräsidium, eine Erklärung angekündigt hat,
womit es die Rechtswidrigkeit der polizeilichen Maßnahmen gegen die als
Eichhörnchen bekannte Kletteraktivistin anerkennt. Das Klageverfahren wäre
somit beendet.
Update: 24.4.2013:
Schreiben der Polizei, die die Maßnahme für rechtswidrig erkennt.
Das Verfahren steht im Zusammenhang mit
Demonstrationen im Rahmen des Protestes gegen eine Tagung des Atomforums am 17.
Mai 2011 im Kongresszentrum in der Nähe vom Alexander Platz.
Lire la suite...
mardi 12 mars 2013
Par eichhörnchen le mardi 12 mars 2013, 22:10 - Artikeln - articles
In der
Zeitschrift GWR von März 2013 habe ich einen Artikel über den Kampf von Miranda
Gibsons, einer australischen Umweltaktivistin für Urwälder veröffentlicht.
Die australische Regierung hat am 31. Januar 2013 bekannt gegeben, dass die
Urwälder von Tasmanien nun für eine Aufnahme als Weltnaturerbe vorgeschlagen
wurden - über die Aufnahme wird im Juni 2013 entschieden. Die Ankündigung der
Regierung führte aber nicht zu einem Rodungsstopp. Miranda wollte in ihrem Baum
bleiben, bis dieses Ziel erreicht ist und mit ihrer Besetzung weiter Druck auf
die Politik und die Rodungsfirmen ausüben.
Am 7. März 2013 musste sie aber ihren Baum nach 15 Monaten Besetzung verlassen.
Lire la suite...
vendredi 8 mars 2013
Par eichhörnchen le vendredi 8 mars 2013, 16:51 - agenda
Am kommenden Donnerstag den 14. März 2013 um 10 Uhr
wird vor dem Verwaltungsgericht Berlin ( Kirchstraße 7) die Klage einer
Atomkraftgegnerin gegen die Berliner Polizei verhandelt. Die Klage steht im
Zusammenhang mit Demonstrationen im Rahmen des Protestes gegen ein Treffen der
Atomlobby, das Atomforum, im Mai 2011 im Kongresszentrum in der Nähe vom
Alexander Platz.
Die Atomkatastrophe von Fukushima war im Mai 2011 in aller Munde. Doch
der Protest gegen die Atomkraft in Sichtweite einer Tagung der Atomlobby war in
einer Zeit wo das Wort "Atomausstieg" selbst für konservative Politiker kein
Tabu mehr war, unerwünscht. Gegen DemonstrantInnen, die in Berlin sich dem
Kongress des Atomforums mit Protestbotschaften in Form von Transparenten und
Kreidesprüchen näherten, ging die Polizei mit Gewalt und
"Zwangsmaßnahmen" vor.
UPDATE 12.3. 19 Uhr: Die Verhandlugn findet NICHT statt.
Der Termin wurde vom Gericht abgesagt, weil die Polizei eine Erklärung
angekündigt hat, die das Verfahren" erledigt". Spricht, ich habe gewonnen! Die
Festnahme auf dem hier verlinkten Bild
war rechtswidrig!
Näheres in einem weiteren Blog-Beitrag sobald das Schreiben der Polizei
mir und meinem Anwalt RA Döhmer vorliegt.
Lire la suite...
jeudi 7 mars 2013
Par eichhörnchen le jeudi 7 mars 2013, 16:14 - Artikeln - articles
Nachdem ein
Schiff mit Atommüll im vergangenen Jahr Pfingsten anhielt, weil zwei
Aktivist_innen sich in Münster von einer Brücke abgeseilt hatten,
verschickte die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Bußgeldbescheide wegen einer
„grob ungehörigen Handlung“ und „verbotenem Benutzen bundeseigener
Schifffahrts- und Betriebsanlagen“ in Höhe von je 165 Euro. Die Betroffenen
legten Einspruch ein. Darüber wurde heute vor dem Dortmunder
Schifffahrtsgericht verhandelt. Die Verhandlung wurde nach einer knappen
dreiviertel Stunde auf den 28. März 2013 um 14 Uhr vertagt.
Vor Prozessbeginn kletterten zwei Aktivist_innen auf die Fahnenmasten vorm
Dortmunder Gericht und hängten ein Transparent auf, mit der Überschrift "Mit
dem Strom gegen Atom". Weitere Menschen verteilten Flyer und klärten die
PassantInnen über den anstehenden Prozess und die kommenden Demonstrationen zum
Fukushima Jahrestag auf.
Lire la suite...
mardi 5 mars 2013
Par eichhörnchen le mardi 5 mars 2013, 22:20 - Artikeln - articles
Erschienen in der
Zeitschrift Graswurzelrevolution (GWR) NR.
377 von März 2013
Observer Tree:
Miranda Gibsons Baumbesetzung für den Erhalt von Urwäldern in Australien

Miranda Gibson, eine junge australische
Umweltaktivistin, hält seit über einem Jahr aus Protest gegen Rodungen durch
internationale Holzkonzerne einen riesigen Baum in Tasmania besetzt.
Sie will bleiben,
bis sichergestellt ist, dass Tasmaniens Wälder dauerhaft geschützt sind. Ihr
Zuhause ist eine Holzplattform in 60 Meter Höhe. Von dort berichtet sie über
ihren Kampf und ihren Alttag im Baumwipfel. Mit der Welt ist sie über einen mit
einer Solaranlage betriebenen Computer verbunden.
Mirandas Spitzname ist „Possum“das australische
Beutel-Eichhörnchen. „Possum“ hat sozusagen naturgemäß Kontakt mit der
GWR-Autorin „Eichhörnchen“ aufgenommen. Daraus ist eine Freundschaft über die
Baumwipfel hinaus entstanden.
Lire la suite...