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Tag - Recht auf Stadt

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vendredi 1 septembre 2017

Ein Lebenszeichen vom Hausprojekt "Unfug"

Unser Wohn- und Freiraumprojekt "Unfug" in Lüneburg kommt voran. Wir haben uns für ein Haus entschieden und leiten die Maßnahmen zur Kaufabwicklung ein: Weiter Direktkredite sammeln, Kommunikation mit Maklerin, Unterlagen für Darlehen bei Stiftung und Bank, etc. Dazu später etwas mehr, wenn es noch konkreter wird.

Fürs Erste veröffentliche ich einen aktuellen Text mit Nachrichten von Unfug.

Es war etwas ruhiger um Unfug, aber das hatte einen Grund…

…denn wir waren auf dem Klimacamp und haben den Unfug in das Rheinland getragen. Durch die Verstromung von Braunkohle im Rheinland entstehen die meisten CO2-Emmissionen in Europa. Da können wir nicht einfach so zusehen, sondern wollen etwas dagegen unternehmen! Konkret haben wir eine Kletteraktion in Essen am RWE-Tower gemacht und RWE gezeigt, was wir von Ausbeutung von Mensch und Natur halten. Nichts!

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dimanche 2 juillet 2017

G20 Auftakt-Demo in LG: Polizei greift Kletteraktivist*innen an

* Massives Polizeiaufgebot zur Kriminalisierung von Protest
* Kletteraktivist*innen durch Polizei am Demonstrieren gehindert und verletzt
* Klage angekündigt (1)


Knapp eine Woche vor dem G20-Gipfel fand in Lüneburg am 1. Juli 2017 eine Auftaktdemonstration mit ca. 200 Teilnehmer*innen statt. Die Demonstrierenden kritisierten die Politik der G20 und die Aushöhlung  von Grundrechten. Die Polizei stellte dies gleich mit ihrem massiven Auftreten und dem Angriff auf zwei Kletteraktivist*innen, die zum Anlass der Demonstration ein Banner aufhängen wollten, unter Beweis.

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mardi 28 février 2017

LG - Politisches Wohnprojekt sucht Unterstützung

Ich freue mich über Unterstützung für das Wohnprojekt von Unfug e.V.

Wir haben im Januar 2017 den Verein Unfug – Unabhängig, frei und gemeinsam wohnen e.V. gegründet. Meine Motivation, bei diesem Wohnprojekt mitzumachen, ist sowohl politisch als auch ganz persönlich. Ich will in ein politisches Wohnprojekt ziehen, wo ich im Einklang mit meinen Ideen leben kann. In ein Projekt wo die Menschen Lust auf politische Experimente haben und selbst in unterschiedlicher Art und Weise politisch engagiert sind. Hinzu kommt, dass das Bauwagenleben mir zunehmend schwer fällt, meine chronische rheumatoide Arthritis lässt sich leider nicht aufhalten, ich benötige eine möglichst barrierefreie Wohnung, um mal zwischen den Aktionen abschalten zu können und nicht ständig mit den Schmerzen zu kämpfen.

Unfug – Die Idee


Unfug ist ein politisches Wohnprojekt in Lüneburg. Wir wollen hier ein Haus mit Grundstück erwerben. Neben unseren privaten Zimmern soll es Platz für Bauwägen und Freiräume geben. So sind ein Seminar- und Veranstaltungsraum, eine kleine öffentliche Bibliothek und ein Umsonstladen angedacht.
Indem wir Mitglied im Mietshäuser Syndikat werden, entziehen wir diesen Wohn- und Lebensraum dem Immobilienmarkt.
Zur Finanzierung benötigen wir 600.000 €, die wir sowohl über Direkt- als auch über Bankkredite einwerben. Wir haben ein Haus gefunden. Ob wir es kaufen können hängt nun davon ab, wie schnell wir Spenden und Direktkredite einwerben.

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mercredi 1 avril 2015

Wie reagiert die Börse, wenn der Mensch ausstirbt?

Ein Eichhörnchen Artikel zu Blockupy 2015, erschienen in der Zeitschrift GWR 398 von April 2015.

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mercredi 18 mars 2015

Spektakuläre Kletteraktion an der Frankfurter Skyline (Blockupy)

Aktion Fleißige Eichhörnchen in Frankfurt auf einem Bankenturm anläßlich der Blockupyprotesten vom 18.3.2015.

Wir haben den "Skyper" erklommen und 2 große Banner aufgehangen.

Hierzu unsere kurze Pressemitteilung. Sowie eine Bildergalerie zur Aktion.

Ein Bericht über die Aktion und die Motivation der 5-köpfigen Aktionsgruppe erscheint in der Zeitschrift GWR 398 von April 2015.

Eichhörnchen braucht Erholung nach der insgesamt 6-stündigen Hängeparty (100 Meter Kletterei).

+++ PM +++

Am Morgen des 18. März 2015 erkletterten KletteraktivistInnen den Skyper, den Wolkenkratzer, in dem die Deutsche Bundesbank behehmatet ist. Sie entrollten Transparente mit der Aufschrift „Wie reagiert die Börse, wenn der Mensch ausstirbt?“ und „Kapitalismus tötet!“.

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mardi 27 janvier 2015

Das Erscheinungsbild, das die Sicherheit und Ordnung gefährdet

Die Urteile, die das Frankfurter Verwaltungsgericht in den letzten Monaten zu den Klagen von Blocupy-DemonstrantInnen gefällt hat, haben für Unmut gesorgt. Es sind viel mehr politische als juristische Urteile, die das Gericht spricht.

Ich durfte nun auch den Vorsitzenden der 5. Kammer und Präsident des Verwaltungsgerichts Dr. Rainhald Gerster kennen lernen. Meine Klage richtetet sich gegen den Polizeieinsatz vom 1. Juni 2013 gegen die Blockupy-Demonstration. Die Polizei kesselte ohne Vorwarnung über tausend DemonstrantInnen, so das die Demonstration ihr Ziel nicht erreichen konnte. 10 000 Menschen beteiligten sich an der Demonstration. Ich veröffentlichte damals ein Erlebnisbericht.

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mardi 6 janvier 2015

Gegen die Idiotisierung des Abendlandes

Rechtspopulismus ist in vielen europäischen Ländern en vogue. Der Erfolg des Front Nationale in Frankreich macht mir Sorgen. In Deutschland sind es die AfD und seit wenigen Wochen "PEGIDA", die für Stimmung gegen AusländerInnen und anders Lebende sorgen. Die PolitikerInnen der etablierten Parteien spielen die Empörten. Dabei ernten sie eigentlich nur das, was sie gesät haben. Das ist das Ergebnis deren eigenen Politik und Stimmungsmache.

Die Hoffnung auf eine bunte weltoffene Welt habe ich jedoch nicht verloren – genauso wie tausende andere Menschen, die sich am Montag an Demonstrationen gegen PEGIDA beteiligt haben. Ich war in Hamburg dabei. Das Motto der Demo hat mir sehr gefallen: “Tolerante EuropäerInnen gegen die Idiotisierung des Abendlandes”.

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lundi 13 octobre 2014

Soli! galaxisweiter Aktionstag der Freiburger WäglerInnen

Ich übernehme den Aufruf der WäglerInnen aus Freiburg. Die von den Grünen regierte Stadt Freiburg gibt sich gerne Öko und alternativ. Das ist aber nur Fassade, es geht um "bobos écolos" wie ich es auf Französisch ausdrücken würde. Also Grün muss spießig und Schickimicki sein, da passen Wagenplätze nicht ins Bild.  Die Stadt toleriert ein bisschen was davon aber nicht zu viel. Und da es schon ein bisschen was davon gibt , will sie keine weitere Wagenplätze dulden, sie ist nicht einmal für Gespräche offen! Statt dessen wird das Zuhause beschlagnahmt, die Verschrottung ist sogar angekündigt! Der angekündigter Aktionstag ist dezentral, jede(r) kann sich was einfallen lassen und beteiligen!

Für diese autoritäre Stadtpolitik habe ich kein Verständnis! Ich übernehme als hier den Aufruf der AktivistInnen aus Freiburg. (Blog der Gruppe)

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samedi 23 novembre 2013

Alarm am Baumhaus gegen die A100 in Berlin

ich übernehme den Hilferuf der AktivistInnen vor Ort.

Von Sylvester

Am 22.11.13 kamen um 9 Uhr Baumfällarbeiter mit Polizeischutz, um vor unserem Baumhaus auf der geplanten Strecke der Stadtautobahn A100 in Berlin-Neukölln zu fällen. ROBIN WOOD-AktivistInnen konnten sich auf einen Walkway zwischen Baumhausund Straßenbäume begeben, so dass einige Bäume nicht fällbar sind. Die Baumfäller werden aber versuchen, so viele Bäume wie möglich umzusägen.

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lundi 11 novembre 2013

Vertikale Mobilität und Kommunikationsguerrilla - Kletterworkshop

Am kommenden Wochenende findet in Drenkow (MV) ein Kletterworkshop statt. Zusammen mit drei weiteren TrainerInnen lassen wir Aktivistinnen schnuppern: hoch klettern, über einen Walkway laufen, Abseilen. 

Am zweiten Tag wird  eine Technik gezeigt, die die TeilnehmerInnen dann auch bei Demonstrationen oder "reclaim the city" Aktionen anwenden können, um Transparente an Masten anzubringen. Es handelt sich dabei um einen winzigen Teilaspekt des Aktionskletterns. Das richtige Aktionsklettern wird nicht bei einem solchen kurzen Workshop beigebracht, sondern bei 5-tägigen Trainings.

Ich übernehme die Workshopsankündigung der VeranstalterInnen

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samedi 2 novembre 2013

Bleiberecht für alle! - Demo in HH

bleiberecht fuer alle Ich war heute bei der Lampedusa Demo in Hamburg. Ich war in der Mönckebergstraße in einem Baum, wir haben ein Transparent mit der Aufschrift "Bleiberecht für alle" über der Demonstrationsroute gespannt.

Das hat vielen Menschen gefallen; uns hat's auch spaß gemacht. Die Demo war sehr schön, mit guter Stimmung und vielen Menschen.

Meine Schätzung: es waren über 10 000 Menschen, vielleicht sogar über 15 000 dabei - eine Schätzung ist schwer zu machen. Obwohl ich im Baum war und einen guten Überblick hatte, konnte ich Anfang- und Demoende nicht auf ein mal sehen. Die Straße war voll mit DemonstrantInnen. Gut eine Stunde hat's gedauert, bis die Demonstration an uns vorbeigezogen war.

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lundi 21 octobre 2013

Lampedusa in Hamburg - Demo

Es gibt am 2. November 2013 eine Großdemo von Flüchtlingen und in Solidarität mit  ihnen. Ich verbreite hier (unten) den Aufruf.

Ich bin mit mir unzufrieden, weil ich es bislang nicht geschafft habe, mich an Solidaritätsaktionen und Demonstrationen zu beteiligen, obwohl das Thema mir sehr wichtig ist... ich bin derzeit gesundheitlich sehr angeschlagen, ich kann nicht überall dorthin, wo ich es mir wünsche. Demonstrationen sind für mich anstrengend, weil ich nicht so richtig mitlaufen kann. Die Gelenkschmerzen machen mir zu schaffen, ich habe beim laufen nach 10 Minuten unerträglichen Schmerzen... das ist bitter.

Am 2.11. will ich zur Demo hin, das ist wichtig! ich weiß noch nicht wie ich dann teilnehme.... ob mit meinen Krücken oder irgendwo mit Transparent in luftiger Höhe . Klettern kann ich immer. Nach oben sind es ja auch keine Kilometer, ein paar Meter, das geht immer.

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dimanche 18 août 2013

Erneut Schmerzensgeld für Kletteraktivistin

Skyper-Hochhaus

Am 02 Januar 2009 wurde die Kletteraktivistin Cécile Lecomte in Frankfurt von der Polizei verhaftet. Durch die 24-stündige Ingewahrsamnahme wollte die Polizei die unter dem Spitznamen Eichhörnchen bekannte Polit- Aktivistin am „Fassadenklettern“ auf der Frankfurter Börse hindern. In den Tagen zuvor hatte sie bereits das Skyper-Hochhaus und den Frankfurter Hauptbahnhof erklommen. Bereits im April 2010 urteilte das Frankfurter Oberlandesgericht, die Ingewahrsamnahme sei rechtswidrig gewesen. Cécile Lecomte gab sich mit der Entscheidung ohne Folgen für die Polizei nicht zufrieden und verklagte das Land Hessen zivilrechtlich auf 800 Euro Schmerzensgeld – und gewann.

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lundi 3 juin 2013

Blockupy im Polizei-Willkür-Gewalt-Staat

Als ich am 1. Juni 2013 zur Blockupy-Demo nach Frankfurt fuhr, habe ich mit einer alles in allem entspannten Demo gerechnet. Die zunächst verbotene Demonstrationsroute zur europäsischen Zentralbank war zunächst von der Stadt verboten worden und dann doch durch zwei vor Gericht erstrittenen Beschlüsse genehmigt worden. Mit dem Beschluss vom Verwaltungsgerichtshof auf unserer Seite fühlten wir uns sicher.

Selbst die meisten unangemeldeten Aktionen von Blockupy in der Innenstadt waren am Tag zuvor gut und ohne größere Auseinandersetzung mit der Polizei gelaufen. Darin hatte ich mich nicht beteiligt, ich wollte da vorsichtig bleiben. Bei spontanen Aktionen in der Innenstadt, kommt es oft vor, dass man los rennen muss, um sein Ziel zu erreichen. Das kann ich wegen meiner Rheumakranken Füßen und Knien überhaupt nicht. Ich will da nicht plötzlich alleine vor einer Polizeikette stehen, weil ich anderen Menschen nicht hinterher laufen kann.

Bei der Demo am Samstag musste ich nicht rennen. Im Gegenteil! 10 Stunden für einen Kilometer... Aber die Demonstration verlief alles andere als entspannt. Die Demonstration wurde – ohne Grund - schon nach wenigen Metern von der Polizei angehalten – ohne Erklärung durch die Polizei, die lediglich mit Knüppel und Pfefferspray „kommunizierte“. Dutzende Menschen wurden – zum Teil schwer – verletzt. Einige Menschen mussten unter künstlicher Beatmung weggebracht werden.

Dabei war die Demonstration eigentlich bunt und entspannt gestartet.

Ich möchte hier über meine Erlebnisse, Gedanken und Gefühle berichten. Ich war eine von über 10 000 DemonstrantInnen im Schein-Demokratie Staat.

Update 13. Juni: ich habe inzwischen Strafanzeige gegen die Polizei erstattet

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samedi 26 janvier 2013

Winterimpressionen und Nachrichten vom Wagenplatz Fango

EichhoenrchenVor fast drei Jahren gründeten Lüneburger WäglerInnen, die mit ihren Bauwägen Neubauten weichen mussten, den Verein Leben(s)Wagen e.V. Nach sechs Monaten Verhandlungen mit der Stadt, wurde sich auf ein Grundstück am Stadtrand neben einem Sportplatz geeinigt, der Pachtvertrag wurde unterzeichnet. In der Stadt sind wir innerhalb von 5 Minuten mit dem Fahrrad. Das Grundstück wurde erschlossen, dafür mussten wir 50000 Euro Darlehen aufnehmen, das Geld zahlen wir mit unseren Mieten zurück. Der Flächennutzungsplan wurde geändert, das ca. 1 Hektar große Grundstück ist nun dort als Bauland für experimentelle Lebensstile eingetragen. Wir haben einen Bauantrag gestellt und nun die Baugenehmigung erhalten. Ein Bauwagenplatz mit Baugenehmigung... ziemlich einzigartig in Deutschland! Doch einfach ist dieser Weg nicht und mit der Bürokratie sind wir nicht am Ende. Hier ein kleiner Bericht zum Stand der Dinge , sowie schöne Bilder vom Platz in diesem Winter.

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mercredi 14 novembre 2012

Frommestrasse: Lüneburg versinkt in Profitinteressen

Am Montag versank die Stadt Lüneburg ein Stück weiter Richtung Gentrification und Mietwahnsinn. Ein in der Frommestraße, mitten im Senkungsgebiet der Stadt, schief stehendes Haus wurde mit Hilfe von Eliteeinheiten der Polizei von ihren BewohnerInnen geräumt. Es bestand Gefahr für „Leib und Leben“ der BewohnerInnen, argumentiert die Stadt. Die BewohnerInnen ließen das Argument nicht gelten. Für sie steht nämlich klar: Die auf Grund der Schieflage günstige Mieten haben das Viertel in den letzten Jahrzehnten sozial und politisch aufgemischt. Das ist aber politisch nicht gewollt. Hausbesitzer Salier hat Miete kassiert - und nichts zur Sanierung des Hauses getan. Die Stadt kam ihm sodann zur Hilfe und verfügte die Räumung des Hauses auf Stadtkosten – zur Gefahrenabwehr. Und es wird schon über die Zukunft gepokert: Das Gebiet wird zum Sanierungsgebiet erklärt und Salier streicht öffentliche Mittel ein, wenn er neu baut und für großes Geld vermietet. Stadtpolitik im Namen von Profitinteressen, Gentrification wird dies genannt.

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