eichhörnchen l'écureuille

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mercredi 15 juin 2016

Auf nach Bure gegen den atomaren Kahlschlag!

Aufruf zum Waldspaziergang gegen den atomaren Kahlschalg am 19. Juni 2016 in Mandres-en-Barrois bei Bure.

Vor einem Monat  wurde über das Vorhaben der französischen Regierung, die Entsorgung von hoch radioaktivem Müll in tiefen geologischen Schichten in Bure (Lothringen, ca. 120 Km von der deutschen Grenze entfernt) unter dem Deckmantel der „industriellen Forschung“ durchzusetzen. Das Gesetz hat den Senat passiert, die Abstimmung der Assemblée Nationale steht noch an. Damit wäre die erste industrielle Phase von CIGEO mit dem Bau von 40 Kilometern unterirdischen Stollen, wie das Entsorgungsprogramm heiß, im Kasten.
Baugenehmigung oder nicht: die ANDRA (Agentur für die Atommüllentsorgung), die für die Durchführung des Projektes vor Ort verantwortlich ist, schert sich wenig um die gesetzlichen Voraussetzungen. Die Bauarbeiten sind bereits zu Gange. Im Wald von Mandres-en-Barrois wird gerodet, Stacheldrahtzäune lang gezogen.
Dies geschieht nicht ohne Widerstand von EinwohnerInnen und AtomkraftgegnerInnen vor Ort. Dieser nimmt seit dem internationalen antikapitalistischen Antiatomcamp vom vergangenen Sommer fahrt auf. Der ehemalige Bahnhof von Luméville an der künftigen CASTOR-Strecke, hat sich neben dem Haus des Widerstandes in Bure (Bure Zone Libre) zu einem wichtigen Stützpunkt des Widerstandes etabliert. Der Widerstand organisiert sich.
Als Antwort auf den Start der Bauarbeiten wurde zum bäuerlichen Widerstand aufgerufen  (Collectif Terres de Bure) und Felder der ANDRA mit Bio-Saatgut bestellt. 500 m² Kartoffel und 1 Hektar Gerste und Hafer wurde gepflanzt. Am 5. Juni versammelten sich 1 000 Menschen zur Marsch der 200 000 Schritten. Vergangene Woche wurden die Rodungsarbeiten durch Waldspaziergänge gestört. Und es soll nun weiter gehen. Mit einem großen Widerstandstag im Wald von Mandres-en-Barrois am 19. Juni 2016. Die Widerständigen rufen darüber hinaus zu einem „#été d'urgence“ auf. Auf Deutsch „#Sommer des Ausnahmezustandes“, in Anspielung auf den im Zuge der Anschlägen von November in Paris ausgerufenen Ausnahmezustandes und die dazugehörige willkürliche Repression von politischem Protest im ganzen Land.
Die Menschen vor Ort freuen sich auf tatkräftige Unterstützung und (auch dezentrale) Soliaktionen. Vor Ort ist Platz für Viele(s)!

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dimanche 30 août 2015

Kein Sand für Fraports Betonflughafen!

Am diesem Wochenende fand im Treburer Wald bei Frankfurt ein kleines Sommercamp gegen den Flughafen.
Es fing mit einer Aktion bei der Firma Sehring Walldorf an, die große Mengen Sand für den Ausbau des Frankfurter Flughafens liefert. Die Zulieferer Firmen werden nach Meinung der AktivistInnen zu wenig in den Fokus von Protest genommen, obwohl sie durch ihre Zusammenarbeit mit Fraport und ihre eigenen wirtschaftlichen Aktivitäten erheblich zur Umweltzerstörung beitragen. Nicht nur für den Flughafenausbau werden immer wieder neue Waldflächen gerodet. Sondern auch für die Forderung des Sandes, der fürs Zubetonieren der zuvor für den Ausbau gerodeten Flächen nötig ist!

Die AktivistInnen ließen sich nicht vom strömenden regen von ihrem Protest abhalten, sie spannten ein großes Banner über die Einfahrt von Sehring. "Wir kennen kein Pardon bei Wald für Beton".

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jeudi 23 juillet 2015

Sommercamp für Flughafenrückbau statt – ausbau

Kein Terminal 3! Flughafenrückbau statt Flughafenausbau

Siehe http://waldbesetzung.blogsport.de


Sommercamp vom 27. bis 30. August 2015
Sonntag, 30. August 2015 Kuchenstand, Schnupperklettern und Infos rund um denFlughafen, Wald und Klimaschutz

Der  Frankfurter  Flughafen ist Ruhestörer und Klimakiller.     
Ein Ende des Ausbaus ist nicht  in  Sicht.  Nach  der  NordWest-Landebahn droht jetzt das dritte Terminal.
Die Baugenehmigung wurde im September 2014 erteilt. Schon vorher begann Fraport mit vorbereitendenBaumaßnahmen. Ende 2015soll  der  Bau  des  dritten  Terminals beginnen. Spätestens zur Inbetriebnahme sollein  zusätzlicher  Autobahnanschluss fertig  sein.  Dafür  soll  der  Treburer Oberwald gerodet werden.
Eine vielfältige Protestbewegung kann dem Flughafenausbau   Einhalt   gebieten. Hundertfünfzig Montagsdemos im Flughafenterminal  zeigen,  dass  Fraports Wachstumskurs auf Widerstand stößt.
Das zweite Sommercamp im Treburer Wald zeigt, dass wir den Wald der Fraport nicht überlassen werden!
Ob Jung oder Alt, aus dem Nachbarort oder von weiter her, ob für eine  Stunde  am Tag oder  nachts  im eigenen Zelt – stellen wir uns gemeinsam dem  ungebremsten  Flughafenausbau  in dem Weg!

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samedi 4 juillet 2015

Stromausfälle, Störfälle und Kahlschlag dank Atomkraft in Frankreich

75% der Stromproduktion in Frankreich stammt aus Atomkraftwerken. Das Atomprogramm wurde seinerzeit mit dem Märchen der energetischen Unabhängigkeit und der Energiesicherheit verabschiedet und durchgesetzt. Seine Versprechen hat die ach so tolle Atomenergie nicht gehalten. Aus der „Unabhängigkeit“ ist nichts geworden: Das Uran kommt heute zu 100% aus dem Ausland und Frankreich ist bei Stromkonsumspitzen im Winter (Elektroheizung...) und Sommer (klimanalagen) regelmäßig von Stromimporten abhängig. Wenn es ein bisschen zu kalt oder zu warm wird, gibt’s Blackouts dazu. Hinzu kommen die Gefahren der Atomkraft im Normalbetrieb, die wegen der Alterung der AKWs ständig wachsende GAU-Gefahr , der riesige Berg an Atommüll und weitere Zerstörungen der Umwelt. All diese Nebenwirkungen der Atomkraft haben in den letzten Tagen für kleinere und größere Schlagzeilen gesorgt. Nachrichten aus dem Westen Frankreichs, Le Blayais (AKW), Paluel (AKW) und Bure (geplantes „Endlager“).

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jeudi 7 mai 2015

Ende Gelände! Antikohle- und Klimaproteste

Ich übernehme den Aufruf "Ende Gelände" von Klima- und AntikohleaktivistInnen (https://ende-gelände.org/). Es wird mit dem Antiatom-Camp in Bure, dem Degrowth und Klimacamp und den Aktionen von "Ende Gelände" spannend diesen Sommer...

Ende Gelände! Kohlebagger stoppen – Klima schützen!

Ob beim G7-Treffen im Sommer in Bayern oder bei der UN-Klimaklimakonferenz im Dezember in Paris - in einer Endlosschleife werden Regierungsvertreter*innen dieses Jahr ihre Betroffenheit über das eskalierende Klimachaos ausdrücken. Doch es klafft eine riesige Lücke zwischen dem, was notwendig wäre, um die Klimakatastrophe noch abzuwenden, und dem, was passiert. Die kurzfristigen Profitinteressen der Energiekonzerne werden wieder einmal über das Gemeinwohl gestellt und ein Wirtschaftssystem zur Lösung der Probleme angerufen, welches uns erst in die Klimakatastrophe gebracht hat. Derweil zerrinnt die Zeit, die noch bleibt, um einen unumkehrbahren Klimawandel zu verhindern.

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lundi 27 octobre 2014

Wenn die Granaten der französischen Polizei töten

reporterre

In diesem Jahr jährt sich zum 10. mal der Todestag von Sébastien Briat, der 2004 bei einer Protestaktion in Frankreich gegen einen CASTORtransport nach Deutschland ums Leben kam. Die Missachtung von Sicherheitsregeln seitens der französischen Eisenbahn SNCF und die Intervention der Polizei trugen zu seinem Tod bei. Dazu äußerte ich mich bei einer Mahnwache in Gedenken an Sébastien 2005, einem Jahr nach seinem Tod. In einigen Städten wird es zum 10. Todestag von Sébastien Gedenkveranstaltungen geben.

Ausgerechnet wenige Tage vor diesem traurigen Jahrestag kommt ein weiter Umweltaktivist in Frankreich ums Leben. Rémi Fraisse war 21 Jahre alt und wurde am Sonntag um 2 Uhr Nachts bei einer Demonstration gegen den Bau eines Staudammes in Testet (Tarn-Département, Süd-West-Frankreich) durch eine Explosion getötet. Zahlreiche Zeugenaussagen deuten darauf hin, dass es sich bei der "Explosion" um die Explosion einer "grenade de désencerclement", einer Offensiv-Granate der Militär-Polizei (Gendarmerie, Gardes Mobiles Einheit) geht. (eine Quelle auf Französisch: http://www.reporterre.net/spip.php?article6496 , das Bild oben ist auch von Reporterre)

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lundi 28 avril 2014

Hambacher Forst: Bäume wieder besetzt !

Nach der Aktion ist vor der Aktion. Die Letzte Räumung einer Baumbesetzung im Hambacher Forst durch die Polizei ist ca. 1. Monat her.

Am 26. April wurde der Wald erneut besetzt. Es gibt mindestens 4 neue Baumbesetzungen gegen die RWE-Kohle-Dreck-Geschäfte!

Infos wie immer auf dem Blog der Waldbesetzung. Widerstand ist Seilarbeit!

vendredi 28 mars 2014

Hambach: Nach der Räumung ist vor der Wiederbesetzung

Die Polizei zeigte gestern mal wieder welche Interessen sie vertritt: die Profitinteressen des RWE-Konzerns der mit seinen Kohlegeschäften unsere Umwelt, unsere Lebensgrundlage Stück für Stück zerstört. 

Zahlreiche Polizeieinheiten wurden gestern für die Räumung der seit September 2013 bestehenden Baumbesetzung eingesetzt. Ich hatte mich im September an der Widerbesetzungsaktion beteiligt, wir blieben im dichten Wald mehrere Tage unentdeckt. Der Waldstück soll dem Tagebau 2018 zum Opfer fallen.

Die Polizei hat die Baumbesetzung seit September 2013 immer wieder besucht und Infrastruktur  am Boden systematisch zerstört - ohne rechtliche Grundlage für die begangenen Sachbeschädigungen. Dies gipfelte vor ca. 10 Tagen mit der Großrazzia auf der besetzen Wiese in der Nähe der Baumbesetzung: die Polizei nahm alle Computer, Handys, Adressbücher, Datenträge die sie finden konnte mit. Die Zermürbungsstaktik zielte auf einen Abbruch der Besetzung durch die AktivistInnen selbst. Die Wiederständigen gaben aber nicht auf. im Gegensteil, die Baumhäuser wurden immer größer und Winterfest eingerichtet.  Dies wurde RWE und Polizei dann zu viel.

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jeudi 20 mars 2014

Hambacher Forst: weiterer polizeilicher Angriff gegen den Widerstand

Aus: http://hambacherforst.blogsport.de/

Heute, am frü­hen Mor­gen des 20.​03.​2014, so gegen 7:00 Uhr, stürm­te eine Hun­dert­schaft der Po­li­zei auf die Wiesen­be­set­zung des Ham­ba­cher Fors­tes und be­schlag­nahm­te im Zuge eines „Durch­su­chungs­be­fehls“ alle vor Ort be­find­li­chen elek­tro­ni­schen Ge­rä­te (Han­dys, Com­pu­ter, Steck­do­sen­leis­ten, …). Gegen 12 Uhr war der Ein­satz be­endet.

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mercredi 19 mars 2014

Build-Resistance-Skillsharing-Camp

12.-25. April 2014

logo

Auf der Hambacher-Forst-Besetzung wird es diesen April ein zweiwöchiges Skillsharing-Camp geben. Dabei wollen wir ein großes Gewusel aus vielfältigen theoretischen und praktischen Workshops, Diskussionsrunden, Vorträgen und Aktionen entstehen lassen. Dabei sind alle herzlich eingeladen, eigene Ideen einzubringen, Workshops oder Ähnliches anzubieten oder ihren Unmut über Umweltzerstörung und Unterdrückung auf kreative Art und Weise auszuleben.

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mardi 31 décembre 2013

Nachrichten aus dem Hambacher Forst

Ich übernehme Tim's Tagebuch (aus http://hambacherforst.blogsport.de). Dieser berichtet eindrücklich aus der Perspektive eines Baumbesetzers über die aktuelle Situation im Hambacher Forst und den Protest gegen den Kohlekiller RWE. Ich habe im Sommer den Start der Baumbesetzung unterstützt und war seitdem 2 Male dort für ein paar Tage auf Besuch . Regelmäßig kann ich leider nicht dorthin fahren. Es fehlt vor Ort im Wald an Infrastruktur (diese wird systematisch von der Polizei und von RWE zerstört, wie Tim es in seinem Tagebuch schildert). Die Folge sind u.a. häufiges hin und her zwischen Baum- und Wiesenbesetzung. All das geht zu stark auf meine rheuma kranken Gelenke. Diese schmerzen derzeit unheimlich viel - leider.

Ich verfolge den Widerstand aber weiter aus der Ferne, informiere darüber – und führe meine weiteren politischen Projekte weiter. Ich arbeite derzeit intensiv an der Planung meiner diversen Leseveranstaltungen in ganz Deutschland. Mein Buch liegt bei der Druckerei, der Druck geht Ende dieser Woche los! Anfang Februar geht es mit den ersten Lesungen los.

++++++++ Tagebuch von Tim +++++++++

Liebe Le­ser_in­nen,
mein Name ist Tim. Ich bin einer der Baum­be­set­zer_in­nen des zur­zeit wie­der be­setz­ten Ham­ba­cher Fors­tes bei Köln ( D ).
Dabei geht es um den Wi­der­stand gegen den hier statt­fin­den­den Koh­le­ab­bau durch RWE.

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jeudi 10 octobre 2013

RWE und Polizei wieder mit wilder Zerstörungsaktion in Hambach

Ich war die letzten Tagen wieder im Hambacher Forst bei der Baumbesetzung gegen den Kohletagebau von RWE.

Weil meine Rheumakranken-Gelenke derzeit leider nicht lange still halten und starke Schmerzen mir das Leben dort schwer machen, kann ich nicht so viele Tage am Stück wie ich es mir wünschen würde vor Ort bleiben.

Außerdem ist Hambach weit weg von lüneburg und ich habe andere Baustellen... die ebenfalls Zeit in Anspruch nehemen. Es ist immer schwierig, eine Entscheidung zu treffen, wo man aktiv wird.  Es gibt viele Themen die mich bewegen...

Wenn man bis auf die Spitzen der großen Eichen klettert, sieht man den Rießenbagger von RWE - mit beinahe 100 Meter Höhe der größte der Welt - der aus dem "Loch" herausragt. Der Bagger, der alles Zerstört, befindet sich auf Höhe der "alten" Baubesetzung, der Besetzung die vor einem Jahr mit einem großen Polizeiaufgebot geräumt wurde. Das ist bitter. Die Zerstörung, für die RWE und Politik zuständig sind, sind kaum kaum mit Worten zu schildern. Hambach soll der größte Kohletagebau der Welt sein.

Kaum bin ich weg von Hambach, erreicht mich  eine Meldung, wonach Polizei und RWE im Wald gewüttet haben - und dies erst wenige Stunden nach meiner Abfahrt... es sieht nach Vorbereitungen für eine bevorstehende Räumung aus. Ich übernehme die Informationen der AktivistInnen vor Ort.

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jeudi 3 octobre 2013

Hambacher Forst immer noch besetzt!

Von den ursprünglich 5500 Hektar Hambacher Wald (bei Köln) ist heute lediglich ca. 1000 Hektar übrig. Ganze über hunderttausende von Jahren hinweg gewachsene Ökosysteme wurden und werden für einige Jahre Braunkohle Profit vernichtet.UmweltschützerInnen wehren sich dagegen und besetzten Anfang September 2013 Bäume. Das ist nicht die erste Baumbesetzung gegen den RWE-Konzern... und auch nicht die letzte. Ich habe die letzten Tage in den Baumwipfel verbracht.

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lundi 9 septembre 2013

Hambacher Forst wird geräumt?

Es war ja klar, dass die Polizei das Ende des Klimacamps abwartet, um mit einer Räumung zu beginnen... Dass die Polizei letztlich zum Schutz der Interessen von RWE anrückt... war ja klar. Aber der Widerstand wird immer weiter gehen.

Ich übernehme die Infos von http://hambacherforst.blogsport.de/

Während die Polizei in den letzten Tagen gegenüber der Öffentlichkeit behauptete, es gäbe keine neue Waldbesetzung im Hambacher Forst, bereitete sie sich auf eine Räumung vor. Diese beginnt jetzt im Moment. Bereitschaftspolizei und Klettereinheiten der Polizei sind vor Ort genauso wie Räumfahrzeuge von RWE. Klimaaktivist_innen sind auf den Plattformen, die in den vergangenen Tagen in die Bäume gezogen wurden. Die Räumung wird voraussichtlich länger dauern. Mit der Besetzung des Hambacher Forstes soll die Rodung desgleichen für den Braunkohlentagebau verhindert werden.

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dimanche 8 septembre 2013

Polizei sucht Baumbesetzung im RWE-Land

neue WaldbesetzungMarketing-Gag oder echte Baumbesetzung? Vor einer Woche wurden im Hambacher Forst Bäume  besetzt - damit soll die Erweiterung des RWE-Kohletagebaus behindert werden. Der Wald ist wunderschön. Es stimmt, dass man sich dort schnell verläuft. Aber das ist schon lustig, wenn die Polizei eine Baumbesetzung für nicht existierend erklärt, weil sie nicht in der Lage ist, diese zu finden... Die Flaschenzüge um Dinge hoch zu ziehen und die Ameisenstraßen an den Bäumen, ich bin mir da sicher, das ist kein (Alp)traum, sondern Wirklichkeit!

Die neue Besetzung freut sich auf jeden Fall über Unterstützung!

Ach und allgemein werde ich bestimmt noch ein paar male über die Besetzung und das Klimacamp-berichten im RWE-Land... Schuld dafür ist der Unsinn, den die Polizei treibt. Ob zum Thema Baumbesetzung, die sie nicht findet oder wenn es um meine "Zuverlässigkeit" als Versammlungsleiterin geht...

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mercredi 21 août 2013

RWE, Polizei und Gerichte verbieten Klimacamp - Widerstand!

In bin nicht in den Vorbereitungen des Klimacamps aktiv, werde aber kommende Woche sicher nach Manheim (bei Köln) fahren und mich aktiv am Geschehen beteiligen! Doch das was RWE, Polizei, Stadt und Gerichte dort von sich geben, lässt ein riesiges Chaos befürchten, Die Auflagen, die dem Klimacamp von der  Initiative "AusgeCO2lt" durch die Behörden gemacht werden, kommen einem Verbotdes Camps gleich. Dort wo letztes Jahr das Camp ohne Schwierigkeiten und besonderen Vorkommnisse statt finden konnte, darf dieses Jahr einfach kein Zelt stehen! 

"Doch der Kampf gegen den Klimawandel und für unsere Lebensgrundlagen läßt sich nicht verbieten. Die Organisator_innen der Camps werden sich von Verwaltungshürden und Polizeischikanen nicht einschüchtern lassen und werden alles dafür tun, dass die Camps stattfinden. Verbreitet diese Nachricht, haltet euch auf dem laufenden, solidarisiert euch und kommt vorbei." Steht auf der Camp-Seite.

Jep! ich gebe das weiter und komme sicher - umso entschlossener bin ich zu kommen...

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mardi 28 mai 2013

Videos: deutscher Atommüll in Sibirien, Ökokrieger und ein Porträt

Drei Fernsehbeiträge kommentiere ich heute.

  1. Nikita hat Krebs - Atommüll am Baikalsee auf ARD

  2. Die Ökorieger (Prosieben)

  3. Porträt auf Deutsche Welle

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mardi 19 mars 2013

Hambacher Forst wieder besetzt

Gute Nachricht des Tages aus der Anti-Kohle-Bewegung

Buir/Hambacher Forst, 19.03. Im Herbst des vergangenen Jahres wurde der Wald nach über sechsmonatiger Besetzung in der bisher längsten Räumung im eutschsprachigen Raum innerhalb von vier Tagen geräumt. Am gestrigen Nachmittag gegen 10 Uhr verkündeten unabhängige Aktivist_innen: Der Hambacher Forst wurde wiederbesetzt!

Update: RWE will wohl den Widerstand im Keim ersticken... DIe Besetzung wurde am 21.3. mit Polizeigewalt wieder geräumt... Aktuelles auf dem Blog der Besetzung

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mardi 12 mars 2013

Australien: Ende einer Baumbesetzung

Miranda In der Zeitschrift GWR von März 2013 habe ich einen Artikel über den Kampf von Miranda Gibsons, einer australischen Umweltaktivistin für Urwälder veröffentlicht. Die australische Regierung hat am 31. Januar 2013 bekannt gegeben, dass die Urwälder von Tasmanien nun für eine Aufnahme als Weltnaturerbe vorgeschlagen wurden - über die Aufnahme wird im Juni 2013 entschieden. Die Ankündigung der Regierung führte aber nicht zu einem Rodungsstopp. Miranda wollte in ihrem Baum bleiben, bis dieses Ziel erreicht ist und mit ihrer Besetzung weiter Druck auf die Politik und die Rodungsfirmen ausüben.
Am 7. März 2013 musste sie aber ihren Baum nach 15 Monaten Besetzung verlassen.

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mardi 5 mars 2013

Ein australisches „Eichhörnchen“ - 60m über dem Waldboden

Erschienen in der Zeitschrift Graswurzelrevolution (GWR) NR. 377 von März 2013

Observer Tree: Miranda Gibsons Baumbesetzung für den Erhalt von Urwäldern in Australien

MirandaMiranda Gibson, eine junge australische Umweltaktivistin, hält seit über einem Jahr aus Protest gegen Rodungen durch internationale Holzkonzerne einen riesigen Baum in Tasmania besetzt.

Sie will bleiben, bis sichergestellt ist, dass Tasmaniens Wälder dauerhaft geschützt sind. Ihr Zuhause ist eine Holzplattform in 60 Meter Höhe. Von dort berichtet sie über ihren Kampf und ihren Alttag im Baumwipfel. Mit der Welt ist sie über einen mit einer Solaranlage betriebenen Computer verbunden.

Mirandas Spitzname ist „Possum“das australische Beutel-Eichhörnchen. „Possum“ hat sozusagen naturgemäß Kontakt mit der GWR-Autorin „Eichhörnchen“ aufgenommen. Daraus ist eine Freundschaft über die Baumwipfel hinaus entstanden.

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