eichhörnchen l'écureuille

Aller au contenu | Aller au menu | Aller à la recherche

Tag - militarismus

Fil des billets - Fil des commentaires

mardi 26 novembre 2013

Gardarem lo Larzac - die Geschichte des Widerstands

Heute abend läuft auf Arte die Doku "Larzac - Aufstand der Bauern".

Mit dieser Geschichte bin ich groß geworden. Meine Mutter war im Verein "Le MAN" (Mouvement pour une alternantive non-violente , auf Deutsch Bewegung für eine gewaltfreie Alternative) aktiv.  Die Gründung von diesem Verein stand in direktem Zusammenhang mit dem erfolreichen Larzac-kampf der 70er Jahre gegen den Ausbau einer Militärbasis.

"Alors la paix viendra" (zu Deutsch "und der Frieden wird kommen") hieß das Buch in französischer und ocitanischer Sprache (eine Regional-Sprache), das ich zu Hause  entdeckte. Ich fing damit an Fragen zu stellen und mich für die Politik, insbesondere für den zivilen Ungehorsam zu interessieren...Schön dass die Doku nun auf Deutsch aisgestrahlt wird. Der Film hat etwas Wendland-Flair!

PS: Gardarem lo Larzac heißt "wir werden den Larzac behalten/bewahren" in ocitanischer Sprache . Auf Französisch sagt man " Nous garderons le Larzac".  Ein anderes Larzac-Motto gefällt mir: "Des moutons, pas des canons" - "Schafen statt Kanonen"

Lire la suite...

dimanche 23 juin 2013

Schlappe für Veolia/NOB gegen AntimilitaristInnen

In einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung zwischen der Nord-Ostsee-Bahn (Tochterfirma von Veolia) und vier antimilitaristischen Aktivist_innen hat das Amtsgericht Husum die Forderungen des Bahnunternehmens weitgehend zurückgewiesen.

Lire la suite...

dimanche 3 mars 2013

Veolia gegen AntimilitaristInnen: Urteil am 21. März

Im Prozess vor dem Husumer Amtsgericht „veolia gegen AntimilitaristInnen“(darunter das Eichhörnchen) kam es noch nicht zu einem Urteil. Die mündliche Verhandlung fand am 1. März statt und dauerte eine knappe halbe Stunde an - die Kontrollen um die Verhandlung zu besuchen dauerten länger an als die Verhandlugn selbst. AntimilitatistInnen sind ja gefährlich. Die Entscheidung des Gerichts wird am 21.3 verkündet.

Prozessbericht von Von krieg.nirgendwo.info

Lire la suite...

jeudi 28 février 2013

Krieg-Unternehmen Veolia verklagt AntimilitaristInnen

Im Februar 2008 blockierten Aktivist_innen mit einer Ankettaktion und Sitzblockade aus Protest gegen die Bundeswehr und die sog. Auslandseinsätze einen Zug, der Militärgerät für die Nato-Response-Force transportierte.

Die Nord-Ostsee Bahn, eine Tochtergesellschaft des Veolia-Konzerns, fordert 1072 € von den Antimilitarist_innen, die während der Blockade angeblich für den Schienenersatzverkehr angefallen sind, sowie für die Miete des Schienennetzes bei DB Netz und eine nicht weiter aufgeschlüsselte „Servicepauschale“, hinzu werden wahrscheinlich auch die Verfahrenskosten kommen. Die Aktivist_innen haben nicht vor, diese Forderung zu begleichen. Es gibt eine Vielzahl an Argumenten, die dagegen sprechen, einem Konzern, der weltweit öffentliche Dienstleistungen verschlechtert und Menschen ausbeutet, noch extra Geld zu zahlen.

Die Klage von Veolia gegen die 4 Antimilitarist_innen (darunter Eichhörnchen) wird am 1. März 2013 um 9 Uhr vor dem Amtsgericht Husum verhandelt.

Lire la suite...

jeudi 20 septembre 2012

Doch kein Tröten-Verfahren wegen ungehöriger Handlung gegen das Militär

troeteAm 27. April 2012 demonstrierten zahlreiche AntimilitaristInnen gegen das Abhalten eines „Rückehrer-Appells“ von Bundeswehrsoldaten, die bis vor Kürzen in Afghanistan stationiert waren, auf dem Lüneburger Marktplatz. Der Oberbürgermeister Ulrich Mädge empfing die Soldaten persönlich. Die Veranstaltung wurde mit lautem rufen und trillern begleitet. Die Polizei machte Jagd auf DemonstrantInnen, die zu laut wurden. Weil ich auf dem Vordach eines Geschäftes außerhalb der Reichweite und in direkter Sichtweite des Militär-Spekatkels kletterte, konnte mich die Polizei am Protestieren nicht hindern. Es folgte ein Bußgeld der Stadt Lüneburg in Höhe von 200 Euro. Das Gericht bestätigte zunächst die Beschlagnahme von Tröte, Trillerpfeife und Ratsche. Über meine Beschwerde gegen diesen absurden Beschluss wird das Landgericht nun doch nicht entscheiden. Wer wen Belästigt, also ob meine Trillerpfeife die Bundeswehr oder die Bundeswehr mich und die Allgemeinheit, darüber will das Gericht nicht entscheiden. Amtsrichter Reinecke stellte das Verfahren ein.

Lire la suite...

vendredi 31 août 2012

Die Tröte, das Militär und das Gericht: „für das Verfahren von Bedeutung“

troeteDie Justiz ist ganz schön skurril...

Am 27. April 2012 demonstrierten zahlreiche AntimilitaristInnen gegen das Abhalten eines „Rückehrer-Appells“ von Bundeswehrsoldaten, die bis vor Kürzen in Afghanistan stationiert waren, auf dem Lüneburger Marktplatz. Der Oberbürgermeister Ulrich Mädge empfing die Soldaten persönlich. Die Veranstaltung wurde mit lautem rufen und trillern begleitet. Die Polizei machte Jagd auf DemonstrantInnen, die zu laut wurden. Weil ich auf dem Vordach eines Geschäftes außerhalb der Reichweite und in direkter Sichtweite des Militär-Spekatkels kletterte, konnte mich die Polizei am Protestieren nicht hindern. Als ich herunter kam, wurde ich kurzzeitig in Gewahrsam genommen. Eine Trillerpfeife, eine Drehrassel sowie eine Plastiktröte wurden mir dabei beschlagnahmt. Das Amtsgericht in Person von Richter Dr. Reineke bestätigte die Beschlagnahme. Ja, eine Tröte ist „für das Verfahren von Bedeutung“. So wichtig, dass darüber gar ein Beschluss (PDF) gefasst wurde. Ich vermisse aber eine Begründung. Kommt vielleicht im Prozess?

Lire la suite...

lundi 19 mars 2012

Der Beihilfe zum Frieden angeklagt

BlockadeIm Februar 2008 blockierten Aktivist_innen einen Transportzug der Bundeswehr, um gegen den kriegerischen Normalzustand hierzulande zu demonstrieren. Hanna, die angekettete Aktivistin wurde zu 90 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt und trat am 15.3.12 ihre Haftstrafe in der JVA Frankfurt III an. Die Verfahren gegen Hannas damalige Mitstreiter_innen (darunter das Eichhörnchen) sind dagegen – 4 Jahre nach der Aktion – immer noch vor dem Husumer Amtsgericht anhängig.

Lire la suite...

samedi 10 mars 2012

Antimilitaristin sitzt Strafe ab

Weitere Infos auf dem Krieg.nirgendwo.info Blog.

Im Februar 2008 blockierten Aktivist_innen einen Transportzug der Bundeswehr, um gegen den kriegerischen Normalzustand in der BRD zu demonstrieren. Mit einer Ankettaktion gelang es den Antimilitarist_innen damals, den Zug für mehrere Stunden aufzuhalten. Die angekettete Aktivistin wurde in langwierigen Prozessen zu 90 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt, eine Verfassungsbeschwerde wegen der Verletzung ihres Grundrechts auf Versammlungsfreiheit wurde vom Verfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen. Da die Aktivistin sich dagegen entschieden hat, die Strafe zu bezahlen, steht ihr nun Haft bevor.

Lire la suite...

page 2 de 2 -