Transparente
gegen Kohleschmutz und die Atomkraft begleiteten am Donnerstag die Aktionäre
der EON Konzerns zu ihrer Hauptversammlung in Essen. Das der Konzern die Kritik
fürchtet, war schon allein an der Anwesenheit von privaten
Sicherheitsangestellten und Überwachungskameras im Eingangsbereich der
Messehalle festzustellen. Zum Schutz der privaten Interessen des Konzerns wurde
die Polizei zusätzlich im öffentlichen Bereich in der U-Bahn und auf dem
Messe-Vorplatz eingesetzt. Die Beamten erschienen in Kampfmontur und glänzten
mit der Missachtung der Grundrechte der demonstrierenden UmweltaktivistInnen.
Eine Robin Wood Kletteraktivistin, die ein Antiatomtransparent in einem Baum
befestigen wollte, wurde Vormittags in polizeilicher Gewahrsam genommen und
gegen 16 Uhr... aus dem Krankenhaus entlassen. Sie erlitt auf Grund der
willkürlichen und unsanften Polizeimaßnahme gegen sie einen
Kreislaufzusammenbruch. Sie ist inzwischen wieder wohl auf. Es bleibt aber:
Atomkraft und Menschenrechte sind inkompatibel. Die Macht der Großkonzernen
lässt sich nur durch Grundrechtsverletzungen durchsetzen.
Tag - robin wood
jeudi 3 mai 2012
Protest gegen die EON Hauptversammlung – wenn Großkonzerne Grundrechte mit Füßen treten.
Par eichhörnchen le jeudi 3 mai 2012, 23:33 - Aktionen - actions
samedi 21 avril 2012
"Hallo geht's - immer - noch?" S21 Baggerprozess geht in die Verlängerung
Par eichhörnchen le samedi 21 avril 2012, 00:32 - Artikeln - articles
Fortsetzung am 7. 5. - kurzer Schiebetermin ohne die Angeklagten - und
24. Mai ganztags ab 9:00 Uhr
Am Freitag ging der S21 Baggerprozess vor dem Stuttgarter Landgericht weiter
(3. Prozesstag). Verhandelt wird über die Besetzung eines Abrisbaggers gegen
das Wahnsinnprojekt S21 durch drei Robin Wood AktivistInnen im Sommer 2010. Den
zwei AktivistInnen, die sich seit dem 18. April vor dem Landgericht
verantworten müssen, wird Hausfriedensbruch vorgeworfen. Ja, auch wenn die
Angeklagten sich - in luftiger Höhe - unter freiem Himmel versammelten.
Auch wenn es im S21-Krieg im konkreten Fall weder ein Haus noch Frieden
gab. Die Firma Wolf und Müller hat gegen die AktivistInnen Strafantrag
gestellt.
" Hallo geht's noch?" stand damals auf dem Transparent der
KletterdemonstrantInnen auf dem Bagger.
"Hallo geht's immer noch?" fragt man sich vor dem Landgericht
Stuttgart.
Nach dem Kampf
um Plüschtiere am Donnerstag - eine lange Schlange durfte am Freitag
ins Gerichtssaal, die war lang aber nicht hoch - ging es am Freitag im Saal 2
mit der Vernehmung von zwei Zeugen der Firma Wolf und Müller und zahlreichen
Beweisanträgen
der Angeklagten zur Rechtswidrigkeit von Stuttgart 21 weiter.
jeudi 19 avril 2012
Baggerprozess Tag2 -Plüschtiere ab 50 Cm Größe gefährlich
Par eichhörnchen le jeudi 19 avril 2012, 21:07 - Artikeln - articles
Higlight des Tages: Der Streit um Plüschtiere in den Zuschauereihen.Es ist jetzt richterlich verkündet. Plüschtiere bis zu einer Höhe von 50 Zentimeter dürfen in den Gerichtssaal rein. Größere werden als gefährlich angesehen (mögliche Wurfgeschosse). Das sei im Sinne der Sicherheit alles Beteiligten. Erdmännchen, das Maskottchen der S21 GegnerInnen darf nun in den Gerichtssaal rein. (Antrag auf Zulassung von Plueschtieren als PDF )
Nach dem Kuhandel, nun das Erdmännchen, das ist hier ein Zooprozess, meint mein Mitangeklagter Arne.
In der Sache sind wir ansonsten nicht viel wieter gekommen: Besitzverhältnisse und Frage um das Hausrecht weiter unklar. Die Angeklagten nehmen zu den Beweismitteln der letzten Zwei Tage Stellung. (Stellungnahme Versammlungsgesetz als PDF)
Eichhörnchen ist ganz schöne müde (blöder Rheumaschub!) und freut sich, dass die Blogger von BAA (bei Abriss Aufstand) einen kurzen Bericht zum heutigen Verhandlungstag geschrieben haben. Dieser wird hier übernommen.
mercredi 18 avril 2012
S21 Baggerprozess - von Terrorismus und Kuhhandel
Par eichhörnchen le mercredi 18 avril 2012, 22:14 - Artikeln - articles
Am heutigen Mittwoch
begann vor dem Stuttgarter Landgericht eine Berufungsverhandlung gegen zwei
Robin Wood AktivistInnen vor dem Stuttgarter Landgericht. Den zwei
KletteraktivistInnen wird vorgeworfen, am 30. August 2010 aus Protest gegen das
Bauprojekt Stuttgart 21 einen Abrißbagger besetzt zu haben. Hausfriedensbruch
und Nötigung lautete die Anklagte zu Beginn der Verhandlung. Nach sechs Stunden
intensivem juristischem Schlagabtausch wurde die Verhandlung auf den morgigen
Donnerstag 14 Uhr vertagt, das allerdings nur, weil die Staatsanwaltschaft -
wohl aus politischer Motivation - sich einer Einstellung des Verfahrens
entgegen setzt.
samedi 14 avril 2012
S21 - Zweite Runde im Stuttgarter Baggerprozess
Par eichhörnchen le samedi 14 avril 2012, 17:25 - Pressemitteilungen - communiqués
Die Pressemitteilung von Robin Wood zu unserem anstehenden Berufungsprozess vor dem Landgericht Stuttgart.
Prozessbeginn ist am
kommenden Mittwoch, den 18. April, um 9 Uhr am Landgericht Stuttgart,
Olgastraße 2, Saal 17. Weitere Prozesstermine: Donnerstag (19.4.) und Freitag
(20.4.)Der Prozess gegen zwei ROBIN-WOOD-Aktivist(inn)en, die am 30. August 2010 einen Abrissbagger am Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs besetzt hatten, geht in die zweite Runde. Für das Berufungsverfahren vor dem Stuttgarter Landgericht sind gleich drei Prozesstage angesetzt. Start ist am kommenden Mittwoch, den 18. April. Zuvor findet am Montag, den 16. April in der Kellerschenke in Stuttgart (DGB-Haus, Theodor-Heuss-Str. 2a) eine Veranstaltung mit ROBIN-WOOD-Aktivistin Cécile Lecomte statt: „Wir sind in Bewegung - Gerichtsverhandlung als politische Aktion“.
vendredi 17 février 2012
Castor Brücken-Prozess: Rechtsbeschwerde, Schlusswort und Plädoyer
Par eichhörnchen le vendredi 17 février 2012, 14:12 - Artikeln - articles
Meine
Handlungen richte ich nicht nach diesem Staat, der nicht mal in der Lage ist,
seine eigene Gesetze einzuhalten. Meine Handlungen richte ich nach meinem
Gewissen! Atomkraft ist eine menschenverachtende Technologie. Kreativität und
Ausdauer sind meine Waffen dagegen.Strafe ist zwecklos, sie wird mich nicht
"umstimmen".Weil ich genau weiß wofür ich kämpfe und nicht vertragen kann, dass
unsere Lebensgrundlage zerstört wird. Frau Richterin Ahle, ich klage Sie an:
Indem Sie den kreativen Widerstand gegen die Atomindustrie kriminalisieren,
sind Sie Teil des Systems, das diese menschenverachtende Technologie möglich
macht. Eine solche Verantwortung würde ich nicht auf dem Gewissen haben wollen.
Ich gehe dafür lieber ins Gefängnis - wenn es sein muss.So das Schlusswort vom Eichhörnchen am 14.2.2012 im Castor Brücken-Prozess vor dem Amtsgericht Potsdam. Ich dokumentiere hier das Plädoyer vom Eichhörnchen sowie Überlegungen zur Rechtsbeschwerde gegen das Urteil (wir würden uns über Spenden für die Rechtsbeschwerde freuen)
mardi 14 février 2012
Brücken-Prozess - Anti-Atom-Aktivist_innen zu Bußgeldern verurteilt
Par eichhörnchen le mardi 14 février 2012, 22:00 - Pressemitteilungen - communiqués
Heute, am 14.2.2012, ging vor dem Amtsgericht Potsdam der
Prozess gegen vier Robin Wood Aktivist_innen zu Ende, die im November 2008
kletternd
auf einer Brücke über dem Elbe-Seitenkanal demonstrierten. Richterin Ahle
verurteilte sie am heutigen zweiten Verhandlungstag zu Strafen zwischen 100 und
150 Euro. Gegen den Hauptvorwurf haben sich die Aktivist_innen erfolgreich zur
Wehr gesetzt ; jetzt prüfen sie Rechtsmittel gegen das Urteil.
Anmerkung: die heute gestellten
Anträge , die mir digital vorliegen habe ich diesem Artikel angehängt
(Siehe "Annexes" ganz unten), die Anträge vom vorigen
Verhandlungstag sind bereits online in einem Bericht
eingebaut.
samedi 11 février 2012
Castor - Brücken-Prozess in Potsdam: ein Zwischenbericht
Par eichhörnchen le samedi 11 février 2012, 11:43 - Artikeln - articles
Am 14. Februar
geht der Castor-Prozess gegen 4 KletteraktivistInnen vor dem Amtsgericht
Potsdam weiter. UnterstützerInnen und ZuschauerInnen die sich für Akte III des
Justiz-Theaterstücks interessieren, treffen sich bereits ab 8:30 Uhr vorm
Gericht (Hegelallee 8, Potsdam). Das sind Angaben von UnterstützerInnen,
mehr dazu auf dem Flyer (Flyer Seite
1 ,
2)
Hintergrund des Prozesses ist eine Kletteraktion von Robin Wood auf der Elbe-Seiten-Kanalbrücke bei Lüneburg, gegen den Castortransport 2008 nach Gorleben. Justiztheater Akte I wurde bereits am 1. August 2011 aufgeführt, Akte II am 26. Januar 2012.
Die Verhandlung wurde am 26. Januar nach einem Befangenheitsantrag der Verteidigung gegen Richterin Ahle vertagt. Vorausgegangen waren die politischen Einlassungen der Betroffenen sowie ein Streit über die (nicht)Ladung von Zeugen - was zu mehr Verhandlungstagen führt - und die unsachliche Verhandlungsführung der vorsitzenden Richterin.
Ein zahlreich erschienenes Publikum besuchte am 26.1. die Verhandlung. Darüber freuen sich die Betroffenen sehr. Einige ZuschauerInnen fragten nach den Einlassungen der Betroffenen und Anträgen in schriftlicher Form. Diese Dokumente stelle ich hier zur Verfügung. Hinzu kommen ein paar Hintergrundinformationen und neuen Anträgen, die zwischen den Verhandlungstagen schriftlich eingereicht wurden. Und natürlich ist am Dienstag jede-r willkommen!
vendredi 27 janvier 2012
Castor-Prozess vertagt - Bewegende politische Einlassungen und harter juristischer Schlagabtausch
Par eichhörnchen le vendredi 27 janvier 2012, 02:55 - Pressemitteilungen - communiqués
Mit einer Kletteraktion, politischen
Sprechchören und Sambarythmen wurde heute vor dem Amtsgericht Potsdam ein
Prozess gegen vier CastorgegnerInnen fortgeführt. Gegenstand der Verhandlung
ist eine Kletteraktion mit Bannern bei Lüneburg gegen den Castortransport nach
Gorleben im Jahr 2008. Die vier Robin-Wood-AktivistInnen haben Einspruch gegen
Bußgelder in Höhe von jeweils 500 Euro eingelegt. Die Verteidigung prägte den
heutigen Prozesstag mit bewegenden Erklärungen der Betroffenen zum politischen
Hintergrund des Verfahrens und zahlreichen Rügen gegen die unsachliche
Verhandlungsführung von Richterin Ahle. Nach 5 Stunden harten juristischen
Schlagabtauschs und einem Befangenheitsantrag, wurde der Prozess auf
den 14. Februar, 9:00 Uhr, vertagt.
mercredi 18 janvier 2012
CastorgegnerInnen in Potsdam vor Gericht (Ankündigung von Robin Wood)
Par eichhörnchen le mercredi 18 janvier 2012, 19:21 - Pressemitteilungen - communiqués
Eine Pressemitteilung von Robin Wood zu unserem Castorprozess am 26 Januar 2012 vorm Amtsgericht Postsdam
Nota: Bericht zum ersten
Verhandlungstag am 1. August 2011 ;
Hintergründe zum Prozess
Prozess-Termin: Donnerstag, 26. Januar 2012 um 9:30 Uhr, Amtsgericht Potsdam, Saal 215
Am kommenden Donnerstag werden in Potsdam vier ROBIN WOOD-AktivistInnen wegen einer Kletteraktion gegen den CASTOR-Transport nach Gorleben im Jahr 2008 vor Gericht stehen. Ihnen wird eine Ordnungswidrigkeit vorgeworfen. Gegen die Bußgeldbescheide in Höhe von jeweils 500 Euro haben die Betroffenen Einspruch eingelegt. Der Prozess soll am Donnerstag wieder aufgenommen werden, nachdem er am 1. August 2011 nach zwei Stunden unterbrochen werden musste - das zahlreich erschienene Publikum und die gut vorbereiteten AktivistInnen hatten Richterin Ahle überrascht, die offenbar auf einen langen, politischen Prozess nicht eingestellt war.
samedi 31 décembre 2011
Potsdam: Prozesse gegen CastorgegnerInnen
Par eichhörnchen le samedi 31 décembre 2011, 13:13 - agenda
Derzeit bekannte Termine vor dem Amtsgericht Potsdam,
Jägerallee 10-12
* 04.01.2012, 13:20 Uhr und 13:40 Uhr im Saal 21 Prozess gegen zwei Beteiligte an der Castorblockade in Altmorschen 2010, Unterstützung willkommen. Erklärung der Gruppe Brückentechnologie
* 06.01.2012: Prozess gegen eine Person wegen Kletteraktion von Robin Wood beim Castortransport 2008 (symbolische Besetzung von Brücken an der Bahnstrecke Lüneburg-Dannenberg)
* 26.01.2012, 9.30 Uhr, Saal 215: Prozess gegen vier Personen wegen Kletteraktion von Robin Wood beim Castortransport 2008 (symbolische Besetzung von Brücken an der Bahnstrecke Lüneburg-Dannenberg) - Unterstützung willkommen.(Bericht 1. Prozesstag August 2011) (Uhrzeit und Raum haben sich kurzfristig geändert, ist nun 9:30 Uhr)
jeudi 22 décembre 2011
Justizskandal am Hamburger Amtsgericht
Par eichhörnchen le jeudi 22 décembre 2011, 13:13 - Artikeln - articles
Ein Prozessbericht von Christian Iwert
Am Dienstag, den 20.10.2011 musste sich der Lüneburger Umweltaktivist
Christian Iwert vor dem Amtsgericht Hamburg verantworten, da er ein
Sicherstellungsverzeichnis der Polizei mit „ACAB“ unterschrieben haben soll.
Hierdurch fühlt sich eine Polizeibeamtin in ihrer Ehre verletzt, da sie es als
Kürzung für „All Cops Are Bastards“ interpretiert. Staatsanwalt
Fink erhob deshalb Anklage und verlangt vom Aktivisten 30 Tagessätze à
10 €.
Hintergrund des Vorfalls ist die abgebrochene
Robin Wood-Kletteraktion im Rahmen der Vattenfall Cyclassics am 21.08.2011,
bei der Christian und seine Kletterpartnerin Cécile von einem Zug der Hamburger
Bereitschaftspolizei in Gewahrsam genommen wurden (dagegen laufen noch Klagen
der AktivistInnen gegen die Polizei, die Justiz hat es nicht eilig, wenn sie
gegen OrdnungshütterInnen ermitteln muss). Während dieser Ingewahrsamnahme
wurden beide misshandelt, erniedrigt und beleidigt. Zudem wurde ihnen
notärztliche Versorgung ihrer Blessuren und stark blutenden Wunden
verwehrt.
lundi 5 décembre 2011
Castortransporte nach Lubmin: AktivistInnen klagen gegen die Polizei
Par eichhörnchen le lundi 5 décembre 2011, 22:46 - Artikeln - articles
Die Betroffenen begehren die Feststellung der Rechtswidrigkeit von Freiheitsentziehungen und weiteren polizeilichen Überwachungsmaßnahmen anlässlich von Castortransporten nach Lubmin in Dezember 2010 und Februar 2011. Sie wurden heute "angehört". Eine Entscheidung in der Sache sollte nach Aussage von Amtsgerichtsdirektor Henning "bis zum Jahresende" fallen. Obwohl sie zum Termin geladen wurde, erschien die Beklagte (die Bundespolizei) nicht. Die KlägerInnen schließen daraus, dass die Polizei ihren Vortrag nicht widersprechen kann und unangenehme Fragen zu illegallen polizeilichen Maßnahmen in einer öffentlichen Verhandlung aus dem Weg gehen will.
Am 16. Januar werden 2 weitere Betroffenen vorm Amtsgericht Wolgast angehört. Andere Verfahren zum Castortransport nach Lubmin von Dezember 2010 sind vor dem landgericht anhängig.
vendredi 4 novembre 2011
Dem Atomstaat aufs Dach gestiegen - aktionsreicher Castor-Streckenaktionstag in Lüneburg
Par eichhörnchen le vendredi 4 novembre 2011, 18:14 - Aktionen - actions

Am 29. Oktober 2011 machten AtomkraftgegnerInnen mit Kundgebungen und Aktionen in zahlreichen Städten gegen den bevorstehenden Castortransport von La Hague nach Gorleben mobil. Dieser soll am 24. November starten. An einer Kundgebung in Lüneburg beteiligten sich am Samstag rund 200 Menschen.
Acht von ihnen mit der eigenen Veranstaltung in luftiger Höhe.
samedi 22 octobre 2011
Kletter-Protest bei Inbetriebnahme der vierten Landebahn am Frankfurter Flughafen
Par eichhörnchen le samedi 22 octobre 2011, 12:28 - Aktionen - actions
Am gestrigen Tag haben wir,
AktivistInnen vom Robin Wood, kletternd gegen die Inbetriebnahme der neuen
Landebahn am Frankfurter Flughafen protestiert. Währenddessen demonstrieren
einige Hundert Menschen lautstark am Zaun der neuen Landebahn. Ein 40
Quadratmeter großes Transparent mit der Aufschrift „Wer wird denn gleich in die
Luft gehen? Flugbewegungen deckeln!“ breiteten wir im Terminal 2 aus. Die
Aktion war klettertechnisch anspruchsvoll und ist uns gelungen, wir haben für
den Tag unser Ziel erreicht.
Auch wenn wir die Inbetriebnahme der neuen Landebahn trotz Jahren Protest nicht verhindern konnten... Das ist bitter, aber wir haben es mit einem gewaltigen Lobby zu tun!
jeudi 25 août 2011
Cyclassics 2011: Kritik an Vattenfall-Greenwashing verboten - Polizei foltert AktivistInnen
Par eichhörnchen le jeudi 25 août 2011, 01:07 - Aktionen - actions
"Vattenfall-Cyclassics", so heißt Hamburgs größtes
jährliches Radrennen. An diesem Radrennen beteiligen sich über 20 000 Menschen.
Das ist beeindruckend und in sich eine gute Sache. Denn nur die wenigen
Radrennen haben etwas besseres zu bieten, als reiner Wettbewerb, als ein Haufen
gedopten rasenden Gestalten auf Rädern...
Problematisch ist aber der Sponsor Vattenfall, der mit Ereignisse wie die Cyclassics oder auch die "Lesetage" sein Greenwashing betreibt und damit von seiner unverantwortlichen Politik ablenken will. Die Pannen AKWs von Vattenfall haben in der Vergangenheit für Schlagzeilen gesorgt. Durch die Medien ging auch der Bau des Kohlekraftwerks Moorburg in Hamburg. Nur die wenigen wissen dagegen, dass das schwedische Unternehmen bei Cottbus Landstriche für den Braunkohle-Tagebau abbaggern lässt.
Durch öffentliche Aktionen an unerwünschter Stelle rufen UmweltaktivistInnen diese Wirklichkeit wach, wenn der Konzern sein Image grün wäscht.
Kritik ist aber im Vattenfallland unerwünscht... Dies bekamen Robin-Wood KletteraktivistInnen, die ein Transparent in Bäumen befestigen wollten, bei der Cyclassics 2011 in Hamburg zu spüren. Zuerst hantierten Verantwortlichen des Radrennens mit einem an einer Stange befestigten Messer um die KletterInnen herum, was aus Sicherheitsgründen - es wurde Material beschädigt, sowohl die Sicherheit der AktivistInnen als auch des Radrennens waren nicht mehr zu gewährleisten - zum Abbruch der Aktion führte. Die durch den Veranstalter herbeigerufene Polizei nahm dann zwei AktivistInnen - darunter das Eichhörnchen - willkürlich fest. In Gewahrsam wurden die AktivistInnen von PolizistInnen grundlos verletzt und misshandelt."Willkür und Folter im Namen von Vattenfall", so die AktivistInnen. Inzwischen haben sie Klage bei Gericht eingereicht.
verlinktes Bild: Cyclassics 2010, Robin-Wood
Aktion auf der Köhlbrandbrücke (DPA)
mardi 16 août 2011
Actualité militante: sortie du nucléaire ? Ben non, c'est pas gagné.
Par eichhörnchen le mardi 16 août 2011, 00:07 - Artikeln - articles
Voici un peu d'actualité politique et militante: Actions de blocage contre l'usine d'enrichissement de l'uranium, blocages de trains de déchets nucléaires et procès.
mardi 2 août 2011
Atomkraftgegner vor Gericht: Wendlandgefühl im Gerichtsaal
Par eichhörnchen le mardi 2 août 2011, 00:31 - Pressemitteilungen - communiqués
*Tatkräftiger kletternder Prozessauftakt in Potsam - warme kreative Unterstützung seitens von solidarischen Menschen
* Etappensieg: 500 Euro Bußgeld sind vom Tisch . Kletterprotest gegen den Export von Uranmüll von Gronau (NRW) nach Russland bleibt strafrei - darüber freut sich die Bundespolizei nicht... Eichhörnchen aber schon :-) - Hintergründe zum Prozess
* Verhandlung über die Robin Wood Kletteraktion auf der Elbe-Seitenkanal-Brücke beim Castor 2008 auf unbestimmt vertagt - Hintergründe zur Aktion
* LaeinverteidigerInnen genehmigt - ein Schritt zur politischen Selbstermächtigung in Gerichtssälen.
* Beim nächsten Prozesstag kommt es zur inhaltlichen Auseinandersetzung und wir kämpfen um Freispruch, erklären dem Gericht warum wir zu unserem Engagement stehen!
Fazit... wenn Gerichte sich mit AtomkraftgegnerInnen anlegen... kann es schön lange dauern. Wir sind Sand im Getriebe der Urteilsfabrik ! Wir wissen wofür wir stehen!
UPDATE Dez. 2011: Neubeginn der Verhandlung am 26.1.2012 um 9:00 Uhr, Saal 21 , AG Potsdam
samedi 23 juillet 2011
Prozess um Kletteraktionen gegen Atommülltransporte
Par eichhörnchen le samedi 23 juillet 2011, 16:55 - agenda
Am 1. August 2011 wird vier AtomkraftgegnerInnen von Robin Wood den Prozess vor dem Amtsgericht Potsdam gemacht (9:00 Uhr, Saal 21). Gegenstand der Verhandlung sind zwei Kletteraktionen gegen Atomtransporte, die gleichzeitig verhandelt werden. Den Betroffenen wird Ordnungswidrigkeiten vorgeworfen, sie haben Einspruch gegen Bußgelder in Höhe von 500 Euro (pro Aktion und DemonstrantIn).
Am 31. Juli um 19:00 Uhr wird es im Konte[x]t - Hermann-Elflein -Str. 32 ; Potsdam eine Info- und Filmveranstaltung zum Prozess geben.
Die Aktionen fanden weit entfernt von Potsdam statt, aber bei Ordnungswidrigkeitverfahren richtet sich der Gerichtsstand nach dem Sitz der beteiligten Bußgeldbehörde, und das ist bei Aktionen im Schienenbereich die Bundespolizei.
mardi 31 mai 2011
Lubmin - Castorgegner vor Gericht in Greifswald - Erfolg für die Verteidigung
Par eichhörnchen le mardi 31 mai 2011, 23:52 - Artikeln - articles
Dieses Verfahren zeigt die Bedeutung von Laienverteidigung in politischen Prozessen. Wenn zwei AktivistInnen auf der Anklagebank sitzen und die Rollen in Angeklagte(r) und Verteidiger(in) aufgeteilt sind, wird vieles möglich, was sonst nur eingeschänkt umsetzbar ist. Es geht um Strategien der Verteidigung, Selbstermächtigung (Akteur statt Objekt sein) und Politisierung von Prozessen.
Ein Eichhörnchen-Erfahrungsbericht...
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