eichhörnchen l'écureuille

Aller au contenu | Aller au menu | Aller à la recherche

jeudi 23 mai 2013

Hallo geht's noch? Kletteraktion gegen Atomtransporte

Kran AktionSowohl die Geheimhaltung des gestern durcheführten Plutionium-Transportes (MOX) zum AKW Brokdorf als auch die lange geheim gehaltene beinahe Atomschiffskatastrophe im Hamburger Hafen wollten wir nicht ohne Protest zur Kenntnis nehmen.

Zum Ausdruck unseres - spontanen - Protestes gegen die kriminelle Atomlobby und AtompolitikerInnen (des Hamburger Senats, etc.) wählten wir einen 30 Meter hohen Kran in der Hamburger Hafencity am Kaiserkai.   Zeitgleich zur Kletteraktion wurden Informationsflyer an die PassantInnen verteilt. Viele wussten über den Atom-Schiffsbrand bescheid.

Beim Flyerverteilen stellen wir aber immer wieder fest, dass die Gehinwäsche der Politik wirkt: "Wir haben doch den Atomausstieg!" sagten einige PassantInnen. Ach ja... von wegen Atomausstieg... durch Hamburg gibt es im Durchnitt 1,5 Atomtransporte pro Tag... Die Urananreicherungsanlage Gronau  (NRW) und die Brennelemente Fabrik Lingen (NI) dürfen unbefristet weiter laufen, etc.

Lire la suite...

mercredi 15 mai 2013

HH: Eindrücke von der Elbblockade gegen die Kohlekraft

Am Freitag wurde in Hamburg gegen die schmutzigen Geschäfte des Energiekonzerns Vattenfall auf Wasser Demonstriert. Die Elbe wurde für die Demonstration für zwei Stunden gesperrt. und dies mitten im Hafengebutstag mit mehreren Hunderttausend Menschen. Kein Kohlekraftwerk in Moorbug, Keine Kohle aus Kolumbien, etc. stand auf die an den Schiffen angebrachten Transparenten. Selbst 2 Kanufahrer waren mitten drin dabei.
Eine öffentlichkeitswirksame Demonstration, die die Supe von Vattenfall weiter versalzen soll. Schon jetzt steht fest, dass das Kohlekraftwerk, das 2014 in Betrieb gehen soll, für den Konzern nie rentabel werden wird. Dank des Widerstandes. Am Besten soll es nie in Betrieb gehen!

Infos und Eindrücke mit Bildern...

Lire la suite...

lundi 6 mai 2013

Floßtour: Auf zur Elbblockade gegen Kohleschmutz nach HH!

Mit einem selbst gebauten Holzfloß ROBINA WALD fahren seit dem 29. April 2013 Robin Wood AktivistInnen von Dömitz (Wendland) nach Hamburg auf der Elbe. Ziel ist es, Menschen für eine Energieversorgung in Bürgerhände ohne Kohle und Atom zu gewinnen. Unterwegs mobilisieren die AktivistInnen insbesondere für die Elbblockade der Kampagne gegenstrom13, die am 10. Mai im Hamburger Hafen stattfinden wird. Sie richtet sich gegen das Klimakiller-Kohlekraftwerk von Vattenfall in Hamburg-Moorburg sowie Import-Kohle aus Kolumbien.

Ich bin zwischen AKW-Blockade und Prozessvorbereitung ein paar Tage mitgefahren. Am 10. Mai fahre ich zur Elbblockade wieder nach Hamburg.

Lire la suite...

mercredi 1 mai 2013

AG Hameln: Atomkraftgegnerin vor Gericht am 21.5.13

Wenn der Staatsanwaltschaft klarem Menschenverstand fehlt...

Prozesstermin: 21. Mai 2013 ; Amtsgericht Hameln ; 11:00 Uhr im Saal 123 bei Richter Schöpe

Das mit rißanfälligem Stahl gebaute Atomkraftwerk Grohnde ist ein Beweis dafür, dass von Atomausstieg nicht die Rede sein kann. Die Liste der Gefahren, die vom Atomkraftwerk Grohnde ausgehen ist lang. Der AKW-Betreiber EON setzt giftige, gefährliche plutoniumhaltige MOX-Brennstäbe ein; ernsthafte effektive Kastrophenschutzpläne sind Fehlanzeige – um nur zwei Beispiele zu nennen.

Doch statt die kriminellen Machenschaften des Energiekonzerns EON anzuprangern, verfolgt die Hannoveraner Staatsanwaltschaft lieber AtomkraftgegnerInnen. Ein „gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“ soll eine Demonstration vor dem Atomkraftwerk gewesen sein. Die Interessen des Energiekonzerns EON werden höher bewertet als die Grundrechte von DemonstrantInnen.

Lire la suite...

mercredi 17 avril 2013

Kanalschiff-Prozess: Großer Aufwand für symbolische Bußgelder

Vorm Gericht Im Prozess gegen die zwei, die sich letztes Jahr Pfingsten vor dem Atommüllschiff "Edo" über dem Münsteraner Kanal abgeseilt hatten, wurde heute, nach drei Verhandlungstagen und 14 Stunden Prozess das Urteil gesprochen: Bußgelder in Höhe von 10 und 20 Euro wegen „Verbotenem Benutzen bundeseigener Schifffahrtsanlagen“. Von der "grob ungehöriger Handlung" ist nichts übrig geblieben. Gegen die ursprünglich verhängten Bußgelder in Höhe von 165 Euro hatten die beiden Aktivist_innen Widerspruch eingelegt.

Die heute gestellten Anträge stelle ich zur Verfügung - zur subversiven Anwendung, Plagiat erlaubt (siehe unten). 57 Seiten Beweisanträge haben wir heute vorgetragten.

Lire la suite...

samedi 13 avril 2013

Das Ordnungsamt und die Versammlungsfreiheit...

Antiatom-Infotour in Heide

Robin Wood AktivistInnen setzten ihre Anti-Atom-Infotour in Schleswig Holstein heute fort. Mit einer Kletteraktion am Markt in Heide machten sie auf die Anti-Atom-Demonstration am 21. April zum Tschernobyl Jahrestag in Brokdorf aufmerksam. Die Stadt Heide müsste im Falle eines atomaren Unfalls in Brockdorf evakuiert und zur Sperrzone erklärt werden - vielen MarktbesucherInnen war es nicht bewusst. Es wurden außerdem Flugblätter einer örtlichen Antiatom-Initiative zu einer Veranstaltung am 20. April 2013 um 18 Uhr in Meldof (in „Traumausstatter“, Süderstr. 9)  über die „schleichende Katastrophe am Beispiel Asse“ verteilt. Die AktivistInnen von Robin Wood wollten in ihrer eigener Art und Weise die örtliche Antiatom-Initiative unterstützen und Kontakte knüpfen, es ist ihnen gelungen!
Statt sich Gedanken über die Gefährdung durch das AKW Brockdorf, zu machen, bevorzugte es der örtliche Chef der Versammlungsbehörde (Ordnungsamt) den DemonstrantInnen das Verteilen von Flugblättern und das Erklimmen von Bäumen zum Zweck der Meinungsäußerung zu untersagen.

Lire la suite...

vendredi 12 avril 2013

Anti-Atom-Info-Tour im Norden

Eine Anti_Atom-infotour mit Informationen zu den anstehenden Demonstrationen am Tschernobyl-Jahrestag stand heute auf meine Tagesordnung. In Neumünster und Rendsburg habe ich die neu gegründete Ortsgruppe von Robin Wood (Rendsburg-Kiel) unterstützt. Bäume und Fahnenmasten  boten sich für unseren Protest an.

Hier ein paar Bilder und Hintergrund-Informationen von Robin Wood.

Lire la suite...

samedi 6 avril 2013

Kanalschiff-Prozess in DO geht am 17. April weiter!

Der Prozess gegen "Eichhörnchen" und "Fuchs" um die Blockade eines Atommüllschiffes in Münster im Mai 2012 geht am 17. April um 11 Uhr im Saal 1.177 des Amts- und Schiffahrtsgericht Dortmund weiter . Der 17.April ist der 3. Verhandlungstag. Es kann sein, das es dann auch zu einem Urteil kommt. Die Vorwürfe gegen die KletteraktivistInnen sind weiterhin absurd: "grob undgehörige Handlung " und "Fehlbenutzen einer Bundeseigenenanlage"

Wie beim letzten Beitrag über den Prozess angekündigt, stelle ich heute die wesentlichen Anträge, Stellungnahmen und Rügen aus der Hauptverhandlung als PDF-Dokumente zur Verfügung. Die Dokumente wurden im Prozess verlesen und sind somit öffentlich.

Über den Befangenheitsantrag der Verteidigung, der am 28.3. zu einer Vertagung der Verhandlung führte, ist noch keine Entscheidung ergangen (Update: Entscheidung ist inzwischen da). Erfahrungsgemäß werden solche Anträge als "unbegründet" abgelehnt. Denn darüber entscheidet eine Kollegin des Richters.

Lire la suite...

jeudi 28 mars 2013

Kanalschiff-Prozess erneut vertagt - Verfahren stößt auf viel Interesse

pick nickProzess erneut vertagt...

Der Atommüll-Schiff-Stopp-Prozess wurde am heutigen Tag nach über 3 Stunden Verhandlung und letztlich einem Befangenheitsantrag gegen Richter Tebbe vertagt. Die Verhandlung war mit zwei Betroffenen und ihre 2 LaienverteidigerInnen sehr lebhaft. Hintergrund des Prozesses ist eine Kletteraktion gegen das Atommüllschiff EDO vor einem Jahr.

Auf viel Interesse... selbst bei RichterInnen und Polizei stieß der Prozess. Mehre Zivivilbeamten waren im Saal anwesend. Außerdem begleiteten 4 RichterInnen den Prozess im Zuschauerraum, auf Nachfrage erzählten sie, sie finden ihn "interessant". Warum ein Ordnungswidrigkeitprozess bei RichterInnen so "interessant" ist, dass sie am grünen Donnerstag freiwillig vier Stunden im Verhandlungssaal sitzen? Weil es politisch ist? Weil wir uns mit einer ungewöhnlichen selbst Strategie verteidigen? Die Versammlungsbehörde war ihrerseits mit 3 Beamten vertreten.

Die Zeugenbefragung ergab, dass "Polizeifestigkeit" und andere Begriffe aus dem Polizei- und Versammlungsrecht bei der Wasserschutzpolizei unbekannt sind... 

Hier der Kurzbericht zum heutigen Verhandlungstag von Robin Wood mit Bildern.

Lire la suite...

samedi 23 mars 2013

Prozess zum Atommüllschiff-Stopp geht weiter

Vorm Gericht

Termin: Verhandlung vor dem Amts- und Schifffahrtsgericht am 28. März 2013 um 14 Uhr in Dortmund

Am kommenden Donnerstag, 28. März, wird um 14 Uhr vor dem Amts- und Schifffahrtsgericht Dortmund der Prozess gegen zwei Umweltaktivist_innen fortgesetzt, die sich am Pfingstmontag 2012 vor einem Schiff mit Atommüll in Münster von einer Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal abgeseilt hatten. Nachdem die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Bußgeldbescheide in Höhe von jeweils 165 Euro verschickt hatte und die Betroffenen dagegen Einspruch erhoben, kam es am 7. März 2013 zu einem ersten Verhandlungstermin. Die Verhandlung wurde dabei vom Amts- und Schifffahrtsgericht auf den 28. März vertagt. Vorgeworfen werden den Aktivist_innen Ordnungswidrigkeiten: das „verbotene Benutzen bundeseigener Schifffahrts- und Betriebsanlagen“ sowie eine „grob ungehörige Handlung“.

Lire la suite...

jeudi 7 mars 2013

Grob ungehörig gegen Atomkraft über Wasser: kämpferischer Prozessauftakt

Vorm Gericht Nachdem ein Schiff mit Atommüll im vergangenen Jahr Pfingsten anhielt, weil zwei Aktivist_innen sich in Münster von einer Brücke abgeseilt hatten, verschickte die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Bußgeldbescheide wegen einer „grob ungehörigen Handlung“ und „verbotenem Benutzen bundeseigener Schifffahrts- und Betriebsanlagen“ in Höhe von je 165 Euro. Die Betroffenen legten Einspruch ein. Darüber wurde heute vor dem Dortmunder Schifffahrtsgericht verhandelt. Die Verhandlung wurde nach einer knappen dreiviertel Stunde auf den 28. März 2013 um 14 Uhr vertagt.
Vor Prozessbeginn kletterten zwei Aktivist_innen auf die Fahnenmasten vorm Dortmunder Gericht und hängten ein Transparent auf, mit der Überschrift "Mit dem Strom gegen Atom". Weitere Menschen verteilten Flyer und klärten die PassantInnen über den anstehenden Prozess und die kommenden Demonstrationen zum Fukushima Jahrestag auf.

Lire la suite...

dimanche 3 mars 2013

KletteraktivistInnen wehren sich gegen Bußgeld für Atommüllschiff-Stopp

Termin: Verhandlung vor dem Amts- und Schifffahrtsgericht am 7. März 2013 in Dortmund

Bild

Nachdem ein Schiff mit Atommüll im vergangenen Jahr Pfingsten anhielt, weil zwei Aktivist_innen sich in Münster von einer Brücke abgeseilt hatten, verschickte die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Bußgeldbescheide wegen einer „grob ungehörigen Handlung“ und „verbotenem Benutzen bundeseigener Schifffahrts- und Betriebsanlagen“ in Höhe von je 165 Euro. Die Betroffenen legten Einspruch ein. Darüber wird am 7. März vor dem Amts- und Schifffahrtsgericht in Dortmund verhandelt.

Lire la suite...

mardi 26 février 2013

"Das Atomland Frankreich und wir" auf freie-radios.net

Nach unseren erfolgreichen Antiatom-Kletteraktionen in Dülmen, Emsdetten, Rheine und Hamm,  habe ich am Montag einen Vortrag in Münster gehalten. Die Veranstaltung hatte "Das Atomland Frankreich und wir" für Überschrift.

Alexandra Baraille hat den Vortrag aufgenommen und auf freie-radios.net als mp3 hoch geladen und zur Verfügung gestellt.
Sie hat zudem meinen Radiobeitrag über den Widerstand gegen die Atomkraft und eine Hochspannungsleitung in Frankreich ebenfalls auf freie-radios.net hoch geladen.

Lire la suite...

lundi 25 février 2013

Kletter-Aktion gegen Urantransporte am Hammer Hauptbahnhof

KletteraktionHamm gilt seit langem als eine der wichtigsten Drehscheiben für Atomtransporte aller Art in NRW - hier parken auch die Urantransporte von Gronau ins südfranzösische Pierrelatte zum Teil bis zu 10 Stunden auf dem Güterbahnhof im Lohauserholz.

Heute demonstrierten deshalb bei heftigem Schneetreiben AktivistInnen von ROBIN WOOD und aus dem Münsterland mit einer Kletter-Aktion vor dem Hammer Hauptbahnhof gegen die Urantransporte und für die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau.

Lire la suite...

samedi 23 février 2013

Münsterland Antiatom-Infotour mit Kletteraktionen in Emsdetten und Rheine

RheineAm heutigen Tage wurde die Münsterland-Infotour mit zwei weiteren Stationen fortgesetzt: In Emsdetten mit einem Infostand und einer Kletteraktion, wobei In Emsdetten mit einem Infostand und einer Kletteraktion, wobei der Martkleiter agierte und die Genehmigung für den Infostand entzog, nur wei, nur weil in der Nähe zwei AktivistInnen oben zwischen zwei Bäumen ein Transparent aufgespannt hatten. Er drohte mit dem Bürgermeister und Einzug des Infostandes.  Die KletterInnen durften in den Bäumen weiter demonstrieren - möglicherweise weil die Polizei eh nicht an sie heran kommen konnte...

Lire la suite...

mardi 12 février 2013

Antiatom Camp reloaded im Münstelrand

Camp-Logo Nach einem erfolgreichen "geheimen" Aktionscamp in Metelen  gegen die Urananreicherungsanlage Gronau im Sommer 2012, wird dieses Mal größer und öffentlich gegen alle Atomanlagen - es gibt viele - mobilisiert!

Anti-Atom-Camp im Münsterland vom 19.Juli 2013 bis 27.Juli 2013

Überall heißt es „Atomausstieg“ – aber in Gronau und Lingen stehen immer noch Atomfabriken, die angereichertes Uran und Brennstäbe für Atomkraftwerke weltweit produzieren. Diese Anlagen haben eine unbefristete Betriebsgenehmigung und produzieren noch Müll für Generationen.

Lire la suite...

mardi 15 janvier 2013

Die Justiz und der Klimawandel

Alle reden von Klimawandel. Den aktuellen Prognosen zufolge dürfte die Erwärmung bis Ende des Jahrunderts 5 Grad erreichen - mit fatalen Folgen für lebende Wesen - Menschen inklusive. Die 5.Gradprognose ist dabei eher optimitisch. Einigen Studien zur Folge dürfte die Ererwärmung noch katastrophaler ausfallen.

Es ist überall von bürgerlichem Engagement und Zivilcourage im Sinne des Allgemeinwohls die Rede. Diese Begroffe sind salonfähig geworden - so lange sie in den Mund genommen werden ; nicht aber wenn die Menschen ihre Verantwortung übernehmen und von unten versuchen, Abhilfe gegen das Versagen der Politik zu schaffen.

Im Jahre 2008-2009 besetzten wir im Kelsterbacher Wald Bäume aus Protest gegen die Abholzung von 250 Herkar Wald und den Ausbau des Frankfurter Flughafens. Der Flugverkehr trägt zum Klimawandel erheblich bei.

Und wer sich für das Allgemeinwohl einsetzt und gegen Klimawandel ankämpft wird kriminalisert. Das Bundesverfassungsgericht hat sich 2,5 Jahre Zeit gelassen und nun... meine Verfassungsbeschwerde gegen eine Verurteilung  zu 15 Tagessätzen für eine gewaltfreie Besetzungsaktionen im Klesterbacher Wald ohne Begründung nicht zur Entscheidung angenommen.

Lire la suite...

vendredi 4 janvier 2013

Berlin: Bäume gegen Autobahnbau besetzt

Aus Protest gegen die geplante Verlängerung der Stadtautobahn A100 in Berlin haben Aktivist_innen am 3. Januar 2013 auf der geplanten Trasse in Berlin-Neukölln einen Baum besetzt. Sie fordern einen Verzicht auf den Bau des überflüssigen und teuren Autobahnteilstücks von Neukölln nach Treptow. Unterstützung vor Ort ist willkommen!

Lire la suite...

jeudi 20 décembre 2012

CASTOR-Prozesse in Potsdam: Widersprüchliche Rechtsprechung

TranspiNachdem gestern schon  Eichhörnchen Cécile zu Bußgeldern verurteilt wurde, standen heute wieder zwei Aktivisten in Potsdam vor Gericht. In drei von vier Fällen ging es um Protest gegen Atomkraft. In einem Fall um Protest gegen einen Naziaufmarsch. Alle Verfahren wurden von Richterin von Bülow eingestellt.

Lire la suite...

dimanche 9 décembre 2012

Eichhörnchen klagt vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Weil die Polizei die Aktionen von Kletteraktivistin Cécile Lecomte so sehr fürchtet, wird sie häufig in präventivem Gewahrsam genommen. Ein „Störfaktor“, das zu unterbinden sei, nannte der Lünerburger Polizeipräsident die als „Eichhörnchen“ bekannte französische Umweltaktivistin in einem Fernsehinterview im Frühjahr 2010.

Diese wiederholten Festnahmen sieht Cécile dagegen als unzulässige Ersatzbestrafung an. Gegen einen 4 -tägigen präventiven Sicherungsgewahrsam anlässlich des Castrotransportes nach Gorleben im Jahr 2008 hat sie nun mit Hilfe ihrer Anwältin Ulrike Donat Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht. Sie bezieht sich dabei auf die jüngste Rechtsprechung des europäischen Gerichtes, dass eine Freiheitsentziehung nur im Rahmen eines Strafverfahrens für zulässig hält, nicht aber zu rein präventiven Zwecken zur Verhinderung einer einfachen Ordnungswidrigkeit, wie bei dem präventiven Gewahrsam der Aktivistin 2008.

Lire la suite...

- page 1 de 3