eichhörnchen l'écureuille

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samedi 19 novembre 2016

UF6-Zug von Hamburg zur Urananreicherungsanlage Gronau

Auf dem Hafenbahnhof Hamburg Süd  wurde am 17.11.16 um 18:15 Uhr die Abfahrt eines mit 16  UF6-Container beladenen Zuges beobachtet. Es handelt sich um nicht angereichertem Uranhexafluorid.  Die Behälter befanden sich direkt nach der roten E-Lock, die Container-Gestelle sind blau, der 2. und 10.  sind braun.

Hinter den 16 UF6 Behältern wurden viele Container (ohne Uran) beobachtet. Die Wasserschutzpolizei war vor Ort und hat Beobachter*innen kontrolliert.

Diese Atomtransporte sind sehr gefährlich! Uranhexafluorid ist eine sehr reaktive und extrem giftige chemische Verbindung. Bei der Freisetzung dieses Stoffes nach einem Unfall bildet sich in Verbindung mit Wasser Uranylfluorid (UO2F2) und Fluorwasserstoff (HF).  Fluorwasserstoff bildet in Verbindung mit Wasser aggressive Flusssäure, die nicht nur organische Materie, sondern selbst Glas angreift.

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mercredi 14 septembre 2016

Enrichissement de l'uranium : 36h de blocage !

Bericht auf Deutsch hier

La coalition rouge verte au pouvoir du Land de Westphalie Rhénanie du Nord à promis la fermeture de l'usine d’enrichissement de l'uranium (UAA) située à Gronau non loin de la ville de Münster. Cette usine qui enrichit de l'uranium pour les installations nucléaires du monde entier – l'exploitant URENCO détient 10 % du marché mondial – a une autorisation d'exploitation illimitée dans le temps et ne fait pas partie de la sortie du nucléaire promise par le gouvernement fédéral. La promesse de fermeture faite par le gouvernement régional du Land est surtout une promesse sur le papier, faite au moment d'élections pour gagner les voix d'une population majoritairement hostile au nucléaire. Et la seule chose qui puisse faire avancer la fermeture, c'est un climat politique défavorable à l'exploitation et la pression d'en bas, des militantEs antinucléaires. Pour ce qui est du climat politique, les pannes en séries dans les centrales belges et françaises approvisionnées en combustible avec de l'uranium enrichi à Gronau, ont poussé les politicienNEs à reparler du sujet. Les différents ministres du Land et du Bund (fédéral) ne cessent de se renvoyer la balle, déclarant que la fermeture n'est pas de leur ressort mais de celui de l'autre. Bref comme souvent, le politique fait mine d'agir mais rien ne se passe. C'est ce qui a motivé une vingtaine de militantEs à bloquer l'usine au matin du 11 juillet 2016.

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vendredi 9 septembre 2016

Urananreicherungsanlage blockiert

Eichhörnchen Artikel aus der Zeitschrift Graswurzelrevolution Nr. 411, September 2016

Ob als Wahlkampfversprechen, im Koalitionsvertrag der rot-grünen NRW-Landesregierung oder im  Austausch von Briefen zwischen den Umweltminsterien von Bund und Land: Die Schließung der Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau, die trotz angeblichem Atomausstieg über eine unbefristete Betriebsgenehmigung verfügt, wird gerne versprochen oder gefordert, wenn es darum geht, Wählerstimmen zu fangen und der Export von angereichertem Uran für Pannenreaktoren in Belgien und Frankreich für ungünstige Schlagzeilen sorgt. Die Landes-Grünen erinnern sich plötzlich an ihr Versprechen im Koalitionsvortrag und schreiben der Bundesumweltministerin Hendricks einen Brief. Diese wiederum schiebt die Verantwortung an das Land. Diese Selbst-Inszenierung von Politiker*innen mit ihrem angeblichen guten Willen, die Anlage zu schließen, war Anlass genug für eine Blockade der Anlage.

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mercredi 13 juillet 2016

Atomausstieg selber machen - UAA 36 Stunden Blockiert

Die Politiker*innen reden von Atomausstieg und verschweigen die ständigen Versorgungstransporte und -Anlagen der Atomindustrie. Und selbst wenn sie wie in NRW im Wahlkampf oder im Koalitionsvertrag die Schließung der Anlagen fordern und vereinbaren, bleibt es bei leeren Versprechen und  einem "Es geht leider nicht".  Den Atomausstieg muss man folglich selber machen!

Die aktuelle Debatte um die Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau mit der Selbst-Inszenierung von Politiker*innen mit ihrem angeblichen guten Willen die Anlage zu schließen waren Anlass genug für eine neue Blockade der UAA. Wenn die Politik versagt, übernehmen wir die Schließung, so die Aktivist*innen. Und anders als bei früheren Blockaden war die Protestaktion nicht angekündigt. Die Demonstrationen, aus zwei Tripods  am Haupteingang und einer Baumblockade am hinteren Eingang bestehend, waren ein Volltreffer. Die URENCO, die Betreiberfirma der UAA, wurde kalt erwischt und die Aktion erfuhr großem öffentlichen Interesse. Der Öffentlichkeit gegenüber wurde erklärt, der Protest werde toleriert und man wisse das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu schätzen. Faktisch wurde seitens der URENCO  in Zusammenarbeit mit der Polizei auf eine Zermürbungstaktik gesetzt. Mehrere Aktivist*innen wurden ohne Angabe von Gründen verhaftet und bis zu 14 Stunden in Gewahrsam genommen, die Polizei griff immer wieder ohne Vorwarnung Versammlungsteilnerhmer*innen an. Die Polizei verhinderte  eine Ablösung der Kletter*innen die in den Bäumen und auf den Tripods ausharrten. Die Taktik ging jedoch nicht auf. Als die Besetzer*innen am Dienstag statt das Feld zu räumen, sich immer gemütlicher einrichteten und sich auch nicht vom drohenden Regen und Gewitter von ihrem Vorhaben abhalten ließen, wurde es der URENCO zu viel. Die Blockade wurde nach 36 Stunden Besetzung durch die Bereitschaftspolizei aus Bochum und eine Spezialeinheit aus Köln geräumt. Die Aktivist*innen wurden anschließend nach kurzem gewahrsam auf den Polizeistationen in Ahaus und Gronau entlassen. Die Beteiligten blicken auf eine erfolgreiche Aktion zurück.

Ich brauche nach den anstrengenden Tagen Erholung. Ein ausführlicher Bericht über die Aktion wird in der Zeitschrift Graswurzelrevolution erscheinen. Ich beschränke mich für's Erste auf die Übernahme der Pressemitteilungen der Aktionsgruppe und die Veröffentlichung von Bildern.

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