2 Veranstaltungen mit Eichhörnchen in Erfurt

In Erfurt kämpfen AktivistInnen für ein selbstverwaltetes Zentrum. Im Rahmen der Hände hoch! Haus her Tage gibt es zwischen den 12. und 18. April 2011 zahlreiche politische Veranstaltungen. Ich wurde für ein Aktionskletterschnuppertraining und einen Vortrag zum Thema Direkte politische Aktionen und Repression angefragt. Diese finden am 15. April statt

In Erfurt kämpfen AktivistInnen für ein selbstverwaltetes Zentrum. Im Rahmen der Hände hoch! Haus her Tage gibt es zwischen den 12. und 18. April 2011 zahlreiche politische Veranstaltungen. Ich wurde für ein Aktionskletterschnuppertraining und einen Vortrag zum Thema Direkte politische Aktionen und Repression angefragt. Diese finden am 15. April statt
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neu erschienen – Eichhörnchen vorgestellt

In der Aprilausgabe vom Magazin Emma gibt es diverse Berichte über engagierte AtomkraftgegnerInnen. Autorin des Porträts über das Eichhörnchen (Seite 28 und folgende) ist die Journalistin Nadine Dietrich. Für ihren am 7.12.2010 auf Deutschlandfunk ausgestrahlten 45-minütigen Radiobeitrag « Eichhörnchens Permanente Revolte » wurde sie vor kurzem für einen renommierten Nachwuchsjournalisten-Preis nominiert.

In der Frühjahrausgabe vom Magazin Menschen wird das Eichhörnchen ebenfalls porträtiert (Seite 82). Mit Fingerspitzgefühl geht die Autorin mit dem Thema Behinderung um. Die Behinderung gehört zu mir, auch wenn es mir schwer fällt sie zu akzeptieren und die Schmerzen mich oft fertig machen.

In der Aprilausgabe vom Magazin Emma gibt es diverse Berichte über engagierte AtomkraftgegnerInnen. Autorin des Porträts über das Eichhörnchen (Seite 28 und folgende) ist die Journalistin Nadine Dietrich. Für ihren am 7.12.2010 auf Deutschlandfunk ausgestrahlten 45-minütigen Radiobeitrag « Eichhörnchens Permanente Revolte » wurde sie vor kurzem für einen renommierten Nachwuchsjournalisten-Preis nominiert.

In der Frühjahrausgabe vom Magazin Menschen wird das Eichhörnchen ebenfalls porträtiert (Seite 82). Mit Fingerspitzgefühl geht die Autorin mit dem Thema Behinderung um. Die Behinderung gehört zu mir, auch wenn es mir schwer fällt sie zu akzeptieren und die Schmerzen mich oft fertig machen.

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Nach Ankettaktion gegen Lieferung an Pannen-AKW Krümmel: Prozess gegen Karsten

Am Montag, den 04.04.2011 um 14:30 Uhr muss sich der Lüneburger Anti-Atom-Aktivist Karsten Hilsen u.a. wegen Nötigung und Widerstand vor dem Amtsgericht Schwarzenbek verantworten.
Ihm war es am 30.03.2010 mit weiteren AktivistInnen gelungen, den 600 Tonnen schweren Trafotransport zum AKW Krümmel mit einer Ankettaktion kurz vor seinem Ziel zu stoppen.
Bei einer weiteren Protestversammlung wenige Monate später war der Aktivist und seine Gruppe präventiv von der Polizei in Gewahrsam genommen worden.

Am Montag, den 04.04.2011 um 14:30 Uhr muss sich der Lüneburger Anti-Atom-Aktivist Karsten Hilsen u.a. wegen Nötigung und Widerstand vor dem Amtsgericht Schwarzenbek verantworten.
Ihm war es am 30.03.2010 mit weiteren AktivistInnen gelungen, den 600 Tonnen schweren Trafotransport zum AKW Krümmel mit einer Ankettaktion kurz vor seinem Ziel zu stoppen.
Bei einer weiteren Protestversammlung wenige Monate später war der Aktivist und seine Gruppe präventiv von der Polizei in Gewahrsam genommen worden.

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Polizei-Schmerzensgeld-Schadenersatz-Unfug aus Frankfurt

Vor zwei Jahren beteiligte ich mich an Protestaktionen gegen den Frankfurter Flughafenausbau im Kelsterbacher Wald. Von Sommer 08 bis Februar 09 lebten ca. 40 AktivistInnen in einem Widerstandsdorf mitte im Bannwald. Baumhäuser, unterirdisches Versteck, etc. Bald kamen aber die ersten Rodungsmaschinen. Wer sich mit direkten gewaltfreien Aktionen gegen die Zerstörung des Waldes zu Wehr setzte wurde verhaftet (ich wurde mehrfach und bis zu 2 Tage festgehalten) und angezeigt. Und weil ich von der Polizei für eine Redelsführerin des Widerstandes gehalten werde , werde ich mit zahlreichen Verfahren schickaniert. Die letzte Forderung? Schmerzensgeld- und Schadenersatzforderung einer Polizistin… die der Meinung ist, dass ich die Erdanziehungskräfte außer kraft setzen kann… den ersten Prozess habe ich gewonnen. Weil die Polizei aber unbelehrbar ist, steht nun eine weitere Verhandlung an. Der dritte Akt einer langen absurden Geschichte.

Vor zwei Jahren beteiligte ich mich an Protestaktionen gegen den Frankfurter Flughafenausbau im Kelsterbacher Wald. Von Sommer 08 bis Februar 09 lebten ca. 40 AktivistInnen in einem Widerstandsdorf mitte im Bannwald. Baumhäuser, unterirdisches Versteck, etc. Bald kamen aber die ersten Rodungsmaschinen. Wer sich mit direkten gewaltfreien Aktionen gegen die Zerstörung des Waldes zu Wehr setzte wurde verhaftet (ich wurde mehrfach und bis zu 2 Tage festgehalten) und angezeigt. Und weil ich von der Polizei für eine Redelsführerin des Widerstandes gehalten werde , werde ich mit zahlreichen Verfahren schickaniert. Die letzte Forderung? Schmerzensgeld- und Schadenersatzforderung einer Polizistin… die der Meinung ist, dass ich die Erdanziehungskräfte außer kraft setzen kann… den ersten Prozess habe ich gewonnen. Weil die Polizei aber unbelehrbar ist, steht nun eine weitere Verhandlung an. Der dritte Akt einer langen absurden Geschichte.

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Eingestellt: Prozess gegen Kletteraktivistin nach luftigem Protest gegen Urantransport in MS

Am 27. April 2009 demonstrierte Kletteraktivistin Cécile Lecomte zum dritten Mal mit Einsatz von Klettertechnik in luftiger Höhe oberhalb der Bahnlinie Gronau-Münster gegen die gefährliche Verschiebung von Atommüll quer durch Europa und die Welt. « aus dem Sinn und aus den Augen, das ist doch eine Täuschung. Es gibt weltweit keine Lösung zum Atommüllproblem » erklärte die Aktivistin damals. Mit ihrer Abseilaktion an der Autobahnbücke bei Münster-Häger wollte sie die Öffentlichkeit auf die Gefahren der Atomindustrie aufmerksam machen und die Menschen zum Handeln bewegen. Was ihr auch gelang: Der Atommülltransport fuhr nach Pierrelatte in Frankreich. Dies wurde damals erst durch die Aktion des Eichhörnchens, wie Céciles Spitzname lautet, und die daraufhin folgenden Nachfragen von Journalisten bekannt (1).

Die Münsteraner Staatsanwaltschaft wollte der Aktivistin den Prozess machen.

Am 27. April 2009 demonstrierte Kletteraktivistin Cécile Lecomte zum dritten Mal mit Einsatz von Klettertechnik in luftiger Höhe oberhalb der Bahnlinie Gronau-Münster gegen die gefährliche Verschiebung von Atommüll quer durch Europa und die Welt. « aus dem Sinn und aus den Augen, das ist doch eine Täuschung. Es gibt weltweit keine Lösung zum Atommüllproblem » erklärte die Aktivistin damals. Mit ihrer Abseilaktion an der Autobahnbücke bei Münster-Häger wollte sie die Öffentlichkeit auf die Gefahren der Atomindustrie aufmerksam machen und die Menschen zum Handeln bewegen. Was ihr auch gelang: Der Atommülltransport fuhr nach Pierrelatte in Frankreich. Dies wurde damals erst durch die Aktion des Eichhörnchens, wie Céciles Spitzname lautet, und die daraufhin folgenden Nachfragen von Journalisten bekannt (1).

Die Münsteraner Staatsanwaltschaft wollte der Aktivistin den Prozess machen.
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Lubmin: CastorgegnerInnen bespizelt und festgenommen – Klagen eingereicht

Die Meldungen über eine atomare Katastrophe in Japan reißen nicht ab und geben AtomkraftgegnerInnen, die seit Jahrzehnten vor der täglichen Gefahr eines GAU warnen recht. Seitens der Regierenden wird zögerlich reagiert und über Abschaltungen von einigen wenigen Atomanlagen diskutiert, als ob die Gefahr erst durch die aktuelle Katastrophe bekannt geworden wäre. Auch wenn viele AtomkraftgegnerInnen sich über die neu entfachte Debatte um Atomkraft freuen dürfen, ist Euphorie längst nicht angesagt. Denn ausgerechnet die Menschen, die sich für eine atomkraftfreie Welt einsetzen, werden vom Atomstaat seit Jahren bekämpft. Wie der Fall einer kleinen Gruppe CastorgegnerInnen der Umweltorganisation Robin Wood in Lubmin es zeigt.

Die Meldungen über eine atomare Katastrophe in Japan reißen nicht ab und geben AtomkraftgegnerInnen, die seit Jahrzehnten vor der täglichen Gefahr eines GAU warnen recht. Seitens der Regierenden wird zögerlich reagiert und über Abschaltungen von einigen wenigen Atomanlagen diskutiert, als ob die Gefahr erst durch die aktuelle Katastrophe bekannt geworden wäre. Auch wenn viele AtomkraftgegnerInnen sich über die neu entfachte Debatte um Atomkraft freuen dürfen, ist Euphorie längst nicht angesagt. Denn ausgerechnet die Menschen, die sich für eine atomkraftfreie Welt einsetzen, werden vom Atomstaat seit Jahren bekämpft. Wie der Fall einer kleinen Gruppe CastorgegnerInnen der Umweltorganisation Robin Wood in Lubmin es zeigt.
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Urteilsspruch im Prozess gegen Atomkraftgegnerin in Dannenberg

Im seit August 2010 andauernden endlosen Prozess gegen die Umweltaktivistin Cécile Lecomte ist am 21.3., den zwölften Verhandlungstag (im zweiten Prozessanlauf) das Urteil vor dem Dannenberger Amtsgericht gefallen. Hintergrund war eine Versammlung am Atommüllzwischenlager Gorleben im Sommer 2008.

Weil sie für wenigen Minuten im Laufe einer Demonstration durch den Zaun des Atommüllzwischenlagers Gorleben durchschlüfpte,wurde die Aktivistin zu 20 Tagessätze à 10 Euro verurteilt – im ursprünglichen Strafbefehl ging es um 40 Tagessätze. Wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamter wurde sie dagegen nicht verurteilt, die Staatsanwaltschaft hatte am 9. Verhandlungstag ihre zu diesem Punkt Anklage zurückgezogren, als die Angeklagte durch Vernehmungen Beweisanträge Zweifel an der Rechtmäßigkeit des damaligen Polizeieinsatzes gegen sie wecken konnte. Die politische Bedeutung des Prozess konnte Richter Stärk nicht ignorieren. „Bei den Gorleben Angelegenheiten ist das immer ein Grenzpfad“ merkte er in seiner mündlichen Urteilsbegründung an.

Im seit August 2010 andauernden endlosen Prozess gegen die Umweltaktivistin Cécile Lecomte ist am 21.3., den zwölften Verhandlungstag (im zweiten Prozessanlauf) das Urteil vor dem Dannenberger Amtsgericht gefallen. Hintergrund war eine Versammlung am Atommüllzwischenlager Gorleben im Sommer 2008.

Weil sie für wenigen Minuten im Laufe einer Demonstration durch den Zaun des Atommüllzwischenlagers Gorleben durchschlüfpte,wurde die Aktivistin zu 20 Tagessätze à 10 Euro verurteilt – im ursprünglichen Strafbefehl ging es um 40 Tagessätze. Wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamter wurde sie dagegen nicht verurteilt, die Staatsanwaltschaft hatte am 9. Verhandlungstag ihre zu diesem Punkt Anklage zurückgezogren, als die Angeklagte durch Vernehmungen Beweisanträge Zweifel an der Rechtmäßigkeit des damaligen Polizeieinsatzes gegen sie wecken konnte. Die politische Bedeutung des Prozess konnte Richter Stärk nicht ignorieren. „Bei den Gorleben Angelegenheiten ist das immer ein Grenzpfad“ merkte er in seiner mündlichen Urteilsbegründung an.

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Politisches Klettern, eine Kunst?

Politisches Aktions-Klettern als kreative künstlerische Performance im Einsatz für soziale Bewegungen? Ein kleiner Eichhörnchen-Aufsatz über Kunst, Leidenschaft, Kreativität, Subversion und spektakuläre Aktionen.

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Wer macht dieses Blog?

Eichhörnchen Cécile ist mein Spitzname… mit diesem Blog will ich von nun an Infos über meine Arbeit als Kletterkünstlerin und Vollzeitaktivistin geben, das tagesaktuelle Geschehen kommentieren, anstehende Termine oder Demos ankündigen, über eichhörnchenartige Aktionen berichten… Das ist eine Ergänzung zu meiner Homepage.

Zuerst ein bisschen was über das Eichhörnchen…

Eichhörnchen Cécile ist mein Spitzname… mit diesem Blog will ich von nun an Infos über meine Arbeit als Kletterkünstlerin und Vollzeitaktivistin geben, das tagesaktuelle Geschehen kommentieren, anstehende Termine oder Demos ankündigen, über eichhörnchenartige Aktionen berichten… Das ist eine Ergänzung zu meiner Homepage.

Zuerst ein bisschen was über das Eichhörnchen…
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Qui fait ce blog?

Alors pour l’état civil c’est Cécile Lecomte. Mais dans différents milieux politiques, on ne connait souvent que mon surnom: {{Eichhörnchen}}, en francais ca donne {{l’écureuille}}. Parce que mon mode d’action politique préféré a à voir avec l’escalade militante. Mon métier? Eh bien on peut créer la catégorie « artiste grimpeuse militante ». En effet, je paticipe à différentes luttes politiques depuis de nombreuses années: Décroissance, antinucléaire, pacifisme, anti-OGM, etc… J’habite à Lüneburg en Allemagne depuis 2005 et la coordination internationale de mouvements sociaux me tient particulièrement à coeur, Car les problèmes ne font pas halte aux frontières! Lorsque je ne suis pas sur mon écran d’ordinateur en train d´ècrire des articles ( j’ai une carte de presse et travaille pour diférentes revues militantes) ou de faire des traductions, je suis bien souvent en vadrouille… pour des conférences ou bien sur des actions militantes: manifs, occupations d’arbres, accrochage de banderoles…

Alors pour l’état civil c’est Cécile Lecomte. Mais dans différents milieux politiques, on ne connait souvent que mon surnom: {{Eichhörnchen}}, en francais ca donne {{l’écureuille}}. Parce que mon mode d’action politique préféré a à voir avec l’escalade militante. Mon métier? Eh bien on peut créer la catégorie « artiste grimpeuse militante ». En effet, je paticipe à différentes luttes politiques depuis de nombreuses années: Décroissance, antinucléaire, pacifisme, anti-OGM, etc… J’habite à Lüneburg en Allemagne depuis 2005 et la coordination internationale de mouvements sociaux me tient particulièrement à coeur, Car les problèmes ne font pas halte aux frontières! Lorsque je ne suis pas sur mon écran d’ordinateur en train d´ècrire des articles ( j’ai une carte de presse et travaille pour diférentes revues militantes) ou de faire des traductions, je suis bien souvent en vadrouille… pour des conférences ou bien sur des actions militantes: manifs, occupations d’arbres, accrochage de banderoles…
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