Lingen: Blockade vor dem Prozess

Kurze Blockade der Brennelementefabrik von Framatome in Lingen heute früh. Dann geht es zum Amtsgericht wo gegen die erste von 16 Aktivist*innen verhandlet wird.

Wir lassen uns nicht durch die Repression vom Atomstaat einschüchtern. Wir werden immer wieder Blockieren! Bis zum echten Atomausstieg!

UPDATE 11:45 Uhr: Freispruch im ersten Prozess!

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Flughafenausbau stoppen – Klima schützen!

Aktion gegen den Ausbau des Hamburger Flughafens heute… Polizei und Airport Hamburg hatten eine seltsame Interpretation vom Frapporturteil zu Protesten in Flughäfen (ist dort nach Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes zulässig) und hat Personalien letztlich ohne Rechtsgrundlage festgestellt aber die Aktion wurde « geduldet » also meinetwegen… hauptsache war das eine erfolgreiche Aktion um etwas Aufmerksamkeit auf den Ausbau der Flufghafens, den Unsinn von Kurzstreckenflügen zu richten. Verkehrswende jetzt!

Bilder: Eichhörnchen

Aktion gegen den Ausbau des Hamburger Flughafens heute… Polizei und Airport Hamburg hatten eine seltsame Interpretation vom Frapporturteil zu Protesten in Flughäfen (ist dort nach Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes zulässig) und hat Personalien letztlich ohne Rechtsgrundlage festgestellt aber die Aktion wurde « geduldet » also meinetwegen… hauptsache war das eine erfolgreiche Aktion um etwas Aufmerksamkeit auf den Ausbau der Flufghafens, den Unsinn von Kurzstreckenflügen zu richten. Verkehrswende jetzt!

Bilder: Eichhörnchen


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Urantransport für 8 Stunden gestoppt – für den Stopp des Atommüllexports nach Russland

Erfolgreicher  (Kletter)Protest gegen den Export von Uranmüll nach Russland am 18.11.2019

Erfolgreicher  (Kletter)Protest gegen den Export von Uranmüll nach Russland am 18.11.2019

Ich übernehme die Pressemitteilung unserer Aktionsgruppe, Links zu Bildergalerien, Videoberichte vom WDR und die Mitteilung des Aktionsbündnisses Münsterland zur weiterfahrt des Zuges nach Auflösung der Luftblockade bei Metelen. Es gab zwei Kletteraktionen in Gronau selbst und im Wald bei Metelen. Die ca. 10 Stunden im Dauerregen haben mir zu schaffen gemacht, sodass ich Erholung benötige, bevor ich dazu komme meine Gedanken zum Ganzen aufzuschreiben. Den Aufwand war es wert! Die Aktionen haben für Aufmerksamkeit für das Thema gesorgt und wir haben der Firma URENCO gezeigt, was wir von ihren schmutzigen Atomgeschäften mit Uran halten!

Ich habe mich sehr über die Anwesenheit unserer russischen Mitkämpfern Vladimir und Rashid (Rashid kam soagr zu uns in den Wald) gefreut.

Die Klettercrew im Wald zu der ich gehörte, ist kurz vor 19 Uhr herunter geklettert. Die kletternden Polizisten, die uns räumen sollten, waren unerfahren und das war uns nicht sicher genug, wir hatten schon unseren Erfolg mit der Aktion. Die Presse durfte die Räumung außerdem nicht filmen und wurde des Platzes verwiesen. Ich habe den Eindruck, dass der Grund war, dass die Polizisten nicht bei der Räumung beobachtet werden wollten, weil sie es eben nicht so wirklich konnten. Sie haben ewig gebraucht, um die Bäume zu erschliessen und gingen ziemlich planlos vor, gefährdeten sich zum Teil selbst. Ich bin mit meinem Rheuma körperlich nicht fit, aber ich komme mit der richtigen Technik schneller hoch! Die Kletterin an der Brücke in Gronau wurde gewaltsam und gefährlich geräumt (mit blossen Händen hochgezogen, Absturzgefahr)

Kletteraktion gegen Urantransport aaa-West
Kletteraktion gegen Urantransport aaa-West

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Skillshare im Hambi: Vortrag und Aktionsklettern für Menschen mit Behinderung

Eichhörnchen auf Bäume, nicht in den Knast! Stand auf dem Banner, als ich  am 14.4. aus dem Gefängnis-Krankenhaus Hohenasperg entlassen wurde. Eine Woche später tobte das Eichhörnchen in den Bäumen im Hambacher Wald. Das war schön.

Die Einladung in den Hambacher Wald zu kommen, kam mir sehr gelegen. Es war schön meine Erfahrung mit anderen Teilen zu können. Sowohl was die Repression als auch das Klettern angeht.

Ich war dort im Rahmen des Skillshares. Menschen teilen ihr Können mit anderen. Es gibt eine sehr breite Themenvielfalt. Ich habe einen Vortrag zum Thema Polizeigesetze und in einem Aktionsklettern-Workshop gezeigt, wie Menschen mit Behinderung Teilhabe am Kletterprotest haben können.

Die Kletterbilder sind von @Barabara_Schnell

Eichhörnchen auf Bäume, nicht in den Knast! Stand auf dem Banner, als ich  am 14.4. aus dem Gefängnis-Krankenhaus Hohenasperg entlassen wurde. Eine Woche später tobte das Eichhörnchen in den Bäumen im Hambacher Wald. Das war schön.

Die Einladung in den Hambacher Wald zu kommen, kam mir sehr gelegen. Es war schön meine Erfahrung mit anderen Teilen zu können. Sowohl was die Repression als auch das Klettern angeht.

Ich war dort im Rahmen des Skillshares. Menschen teilen ihr Können mit anderen. Es gibt eine sehr breite Themenvielfalt. Ich habe einen Vortrag zum Thema Polizeigesetze und in einem Aktionsklettern-Workshop gezeigt, wie Menschen mit Behinderung Teilhabe am Kletterprotest haben können.

Die Kletterbilder sind von @Barabara_Schnell

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1 Monat ein Aktionsbild / 1 mois une image d'action

Mein politisches Jahres-Rückblick 2018 mit einem Aktionsbild für jeden Monat – gar nicht so einfach sich auf 1 Ereignis zu begrenzen, es ist so viel passiert! (Bildergalrie durch Klick auf dem Bild öffnen)

L’année politique 2018 en images avec une image d’action pour chaque mois. Pas simple de se limiter à une image, tellement il se passe de choses! (Ouvrir la galerie en cliquant sur l’image)

Bildergalerie zur Hafenkranbesetzung gegen Kohle und Atom

Ich habe zur Hafenkranbesetzung der Aktionsgruppe #digger gegen Blutkohle, Atomtransporte und für den Hambacher Wald eine Bildergalerie erstellt. Danke an die Fotografen !

Die Bilder zeigen: Das Thema ist ernst und es ist wichtig zu protestieren. Es macht zugleich Spaß. Das war wie eine temporäre luftige WG da oben! Wir hatten geplant 10 Stunden zu bleiben und sie sind sehr sehr schnell vergangen!

praktische Anleitung zum Tripod-Bau

Update vom 14.9.2018: Skillsharing für den Widerstand

Aus aktuellem Anlass update ich diesen Artikel aus 2016. Ich habe gehört, dass #Hambibleibt sich darüber freut, wenn die Städte mit Klettertripods und anderen kreativen Kletter- und Ankettblockaden erobert werden! Mit dieser Demonstrations- und Blockade Technik lässt sich der Protest schön in die Stadt tragen!

Meinen Text aus 2016 ergänze ich heute mit einer Anleitung (PDF) wie man Gurte zum Klettern mit wenig Material selber baut (in der Anleitung geht es um Gurt bauen und Banner aufhängen). Die Technik habe ich bei meiner Ausbildung als ehrenamtliche Bergführerin vor langer Zeigt gelernt. Diese ermöglicht einem Menschen ohne Kletterausrüstung, der in eine Spalte gefallen ist, beim Retten einen Gurt anzubringen. Einige Menschen kennen sie schon, ich habe sie bei Klimacamps und anderen Workshops mehrmals gezeigt. Achtung! (Damit) Klettern sollten nur kletterkundige Menschen! Das ist nicht bequem, das ist für statische Belastung (nicht rein springen…) aber hat sich in der Praxis bewährt… ich habe mindestens 4 Atomtransporte mit dieser Ausrüstung blockiert ( Aktionsbericht mit Video zu einer dieser Blockaden als Beispiel). Ach und in meinem Archiv habe eine Anleitung zum Bau einer Baumplatform (PDF) gefunden, diese verlinke ich auch (natürlich gibt es da viele andere Möglichkeiten, das ist nur ein Beispiel).

Und nun die Anleitung aus 2016 zum Tripodbau (Dreibein)

Ich leite immer mal wieder Kletterworkshops an. Ein Workshop, den ich öfter anbiete, ist der Tripod-Workshop. Tripods (Dreibein-Konstruktion) sind bei Aktionen unterschiedlicher Art anwendbar und einfach aufzustellen. Ob als Hingucker, Blockademittel, etc. Ich empfehle vor der Durchführung einer solchen Aktion den Besuch eines Workshops. Das Aufstellen will geübt werden. Mindestens eine Kletterkundige Person sollte zur Überprüfung der Knoten dabei sein. Im Folgenden steht eine Anleitung zum Aufstellen eines Tripods. Die Anleitung ist für ein ca. 5 – 6 Meter hohes Tripod geeignet

Update vom 14.9.2018: Skillsharing für den Widerstand

Aus aktuellem Anlass update ich diesen Artikel aus 2016. Ich habe gehört, dass #Hambibleibt sich darüber freut, wenn die Städte mit Klettertripods und anderen kreativen Kletter- und Ankettblockaden erobert werden! Mit dieser Demonstrations- und Blockade Technik lässt sich der Protest schön in die Stadt tragen!

Meinen Text aus 2016 ergänze ich heute mit einer Anleitung (PDF) wie man Gurte zum Klettern mit wenig Material selber baut (in der Anleitung geht es um Gurt bauen und Banner aufhängen). Die Technik habe ich bei meiner Ausbildung als ehrenamtliche Bergführerin vor langer Zeigt gelernt. Diese ermöglicht einem Menschen ohne Kletterausrüstung, der in eine Spalte gefallen ist, beim Retten einen Gurt anzubringen. Einige Menschen kennen sie schon, ich habe sie bei Klimacamps und anderen Workshops mehrmals gezeigt. Achtung! (Damit) Klettern sollten nur kletterkundige Menschen! Das ist nicht bequem, das ist für statische Belastung (nicht rein springen…) aber hat sich in der Praxis bewährt… ich habe mindestens 4 Atomtransporte mit dieser Ausrüstung blockiert ( Aktionsbericht mit Video zu einer dieser Blockaden als Beispiel). Ach und in meinem Archiv habe eine Anleitung zum Bau einer Baumplatform (PDF) gefunden, diese verlinke ich auch (natürlich gibt es da viele andere Möglichkeiten, das ist nur ein Beispiel).

Und nun die Anleitung aus 2016 zum Tripodbau (Dreibein)

Ich leite immer mal wieder Kletterworkshops an. Ein Workshop, den ich öfter anbiete, ist der Tripod-Workshop. Tripods (Dreibein-Konstruktion) sind bei Aktionen unterschiedlicher Art anwendbar und einfach aufzustellen. Ob als Hingucker, Blockademittel, etc. Ich empfehle vor der Durchführung einer solchen Aktion den Besuch eines Workshops. Das Aufstellen will geübt werden. Mindestens eine Kletterkundige Person sollte zur Überprüfung der Knoten dabei sein. Im Folgenden steht eine Anleitung zum Aufstellen eines Tripods. Die Anleitung ist für ein ca. 5 – 6 Meter hohes Tripod geeignet

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Erfolgreiche Aktionszugfahrt gegen Atomtransporte

Am 18. und 19. Februar fand zwischen Kiel, Trier und Gronau eine Aktions-Zugfahrt gegen Atomtransporte statt. Die Aktion richtete sich gegen „Yellow Cake“- Transporte über Kiel und Hamburg zur AREVA Uranfabrik-Narbonne (F) sowie gegen Uranhexafluorid-Transporte von der französischen Konversionssanlage Pierrelatte (Rhône-Tal) zur einzigen deutschen Urananreicherungsanlage in Gronau (NRW).

Dabei wurde während der Fahrt die auf der Strecke Reisenden mit Infomaterial und Gesprächen über die radioaktiv strahlenden Transporte informiert, die bisher weitgehend unbekannt sind. Die Transporte tragen zum weiteren Betrieb von Atomkraftwerken weltweit. Die Aktivist*innen verteilten über 1000 Flyer. Es gab zudem Kundgebungen mit der Unterstützung örtlicher Antiatom-initiativen in Hamburg, Münster, Köln, Bonn-Beuel, Koblenz, Trier, Duisburg und Gronau. Die Aktionsreisenden wurden in Bremen von RoR empfangen, einer Samba-Gruppe mit Poli-Hintergrund. Das war klasse – auch die Versorgung mit Essen und Übernachtungsplätzen! Kreativ zeigten sich auch Duisburger Aktivist*innen mit ihren tollen Kostümen.

In Trier richtete sich die Kundgebung gegen die Atomtransporte sowie gegen den Bau eines atomares Atommülllagers in Bure in Lothringen, ca. 120 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.

Am 18. und 19. Februar fand zwischen Kiel, Trier und Gronau eine Aktions-Zugfahrt gegen Atomtransporte statt. Die Aktion richtete sich gegen „Yellow Cake“- Transporte über Kiel und Hamburg zur AREVA Uranfabrik-Narbonne (F) sowie gegen Uranhexafluorid-Transporte von der französischen Konversionssanlage Pierrelatte (Rhône-Tal) zur einzigen deutschen Urananreicherungsanlage in Gronau (NRW).

Dabei wurde während der Fahrt die auf der Strecke Reisenden mit Infomaterial und Gesprächen über die radioaktiv strahlenden Transporte informiert, die bisher weitgehend unbekannt sind. Die Transporte tragen zum weiteren Betrieb von Atomkraftwerken weltweit. Die Aktivist*innen verteilten über 1000 Flyer. Es gab zudem Kundgebungen mit der Unterstützung örtlicher Antiatom-initiativen in Hamburg, Münster, Köln, Bonn-Beuel, Koblenz, Trier, Duisburg und Gronau. Die Aktionsreisenden wurden in Bremen von RoR empfangen, einer Samba-Gruppe mit Poli-Hintergrund. Das war klasse – auch die Versorgung mit Essen und Übernachtungsplätzen! Kreativ zeigten sich auch Duisburger Aktivist*innen mit ihren tollen Kostümen.

In Trier richtete sich die Kundgebung gegen die Atomtransporte sowie gegen den Bau eines atomares Atommülllagers in Bure in Lothringen, ca. 120 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.

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Eindrücke aus dem besetzten Wald gegen das atomare Klo in Bure

Dezember 2016: Reise nach Bure (Lothringen) zur Unterstützung der dortigen Waldbesetzung gegen ein atomares Endlager. Die Eulen von Bure haben zahlreiche Barrikaden, Boden- und Baumhäuser gebaut und wollen damit den Wald vor dem atomaren Tod schützen. Auf dem Programm: Schnupperklettern, Wissenstransfer, Bauten in den Bäumen und Besichtigung der Memorials der ANDRA, nämlich der Überreste des « Bure de Merlin » (zur Bildergalerie) , der im Sommer nach einem gerichtlich verhängten Baustopp gefallenen Mauer ( zur Pressemitteilung). In Bure herrscht möglicherweise Ruhe vor dem Sturm. Die Situation kann sich in den kommenden Wochen oder Monaten schlagartig verändern. Einiges deutet auf eine baldige Wiederaufnahme der Bauarbeiten (anstehende Gerichtstermine im Januar 2017, Besuch vom Gerichtsvollzieher im Wald). Achtet auf Ankündigungen auf der Homepage des Widerstandskollektivs (die Seite ist auch auf Deutsch) und seid bereit den Widerstand zu unterstützen! Infos gibt es auch auf meiner Seite zu Bure.

Auf dem Bild klicken um die Bildergalerie zu öffnen: