Bure: 1500 Menschen bei den „100 000 Schritten“ gegen das Atommülllager

Am 7. Juni versammelten sich ca. 1500 Menschen in Bure (Lothringen, 120 Km der deutschen grenze entfernt) um gegen das Vorhaben der französischen Regierung hochradioaktivem Müll in tiefen geologischen Tonschichten zu lagern. Das Endlagerprojekt trägt den Namen „CIGEO“(Industriezentrum für geologische Lagerung).

Die100 000 Schritte stehen für bis zu 100 000 m³ hoch radioaktivem Atommüll aus Frankreich und anderen Ländern, die das Lager aufnehmen können soll. Das bedeutet 250 Kilometer Stollen in ca. 500 Meter Tiefe. CIGEO nimmt eine Fläche von 32 Km2 in Anspruch. Bauer wurden bereits enteignet, der Wald (ca. 2000 Hektar) wird gerodet. Ein CASTOR-Bahnhof und eine Konditionierunganlage sollen gebaut werden, um 100 Jahre lang 2 CASTOR-Transporte pro Woche in Empfang zu nehmen.

Am 7. Juni versammelten sich ca. 1500 Menschen in Bure (Lothringen, 120 Km der deutschen grenze entfernt) um gegen das Vorhaben der französischen Regierung hochradioaktivem Müll in tiefen geologischen Tonschichten zu lagern. Das Endlagerprojekt trägt den Namen „CIGEO“(Industriezentrum für geologische Lagerung).

Die100 000 Schritte stehen für bis zu 100 000 m³ hoch radioaktivem Atommüll aus Frankreich und anderen Ländern, die das Lager aufnehmen können soll. Das bedeutet 250 Kilometer Stollen in ca. 500 Meter Tiefe. CIGEO nimmt eine Fläche von 32 Km2 in Anspruch. Bauer wurden bereits enteignet, der Wald (ca. 2000 Hektar) wird gerodet. Ein CASTOR-Bahnhof und eine Konditionierunganlage sollen gebaut werden, um 100 Jahre lang 2 CASTOR-Transporte pro Woche in Empfang zu nehmen.
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Neuer Urantransport und TAG X Aufruf für Aktionen!

Ein Urantransport ist mal wieder von Hamburg nach Narbonne Malvési in Süd-Frankreich unterwegs. Die 10 blauen Container mit der Aufschrift CATU , dem radioaktiv-Kennzeichen und der UN-Nummer 2912 (Uranerzkonzentrat) sind mit dem Schiff der Hamburger Firma MACS nach Hamburg (Süd-West-Terminal von C. Steinweg) gekommen. Der Uranzug hat Maschen heute Nacht um 0.28 Uhr (Di. 9.6.15) verlassen. Es ist ein langer Zug mit jeder Menge Gefahrgut (wie Propan, Benzin…) und fast am Ende die Urancontainer.  Auffällig ist, dass der Aufkleber « Umweltgefährdend » dieses mal alle fehlen, obwohl sie bislang bei diesen Transporten immer drauf waren. Nur: uranerzkonzentrat ist nicht plötzlich nicht Umweltgefährdend weil plötzlich ein Aufkleber fehlt… 

Infos:

Video von der Abfahrt aus Hamburg, Bild hier  und hierArtikel von SAND  , Hamburger Kampagne gegen Atomtransporte, http://www.urantransport.de/

Ich nehme diesen erneuten Transport zum Anlaß, um den TAG X Aufruf verschiedener Antiatomgruppen hier zu veröffentlichen!

Aufruf zu Aktionstagen gegen Urantransport

Tag X ab dem 12.September

Der sogenannte Atomausstieg ist beschlossen – Atompolitik kein Thema mehr? Täglich fahren Atomtransporte quer durch die Welt um die Atomindustrie mit neuem Brennstoff zu versorgen. Uran wird abgebaut, umgewandelt, angereichert, in Brennelemente gepresst, zu Atomkraftwerken transportiert. Diese Transporte sind zugleich die Achillesferse der Atomindustrie – ohne Atomtransporte könnten Atomkraftwerke nicht laufen. Weil wir immer noch einen weltweiten, sofortigen Atomausstieg wollen, rufen wir also zu Streckenaktionen beim ersten bekannten Urantransport nach dem 12. September (Ankunft eines Schiffes mit Uranerzkonzentrat in Hamburg) auf!

Ein Urantransport ist mal wieder von Hamburg nach Narbonne Malvési in Süd-Frankreich unterwegs. Die 10 blauen Container mit der Aufschrift CATU , dem radioaktiv-Kennzeichen und der UN-Nummer 2912 (Uranerzkonzentrat) sind mit dem Schiff der Hamburger Firma MACS nach Hamburg (Süd-West-Terminal von C. Steinweg) gekommen. Der Uranzug hat Maschen heute Nacht um 0.28 Uhr (Di. 9.6.15) verlassen. Es ist ein langer Zug mit jeder Menge Gefahrgut (wie Propan, Benzin…) und fast am Ende die Urancontainer.  Auffällig ist, dass der Aufkleber « Umweltgefährdend » dieses mal alle fehlen, obwohl sie bislang bei diesen Transporten immer drauf waren. Nur: uranerzkonzentrat ist nicht plötzlich nicht Umweltgefährdend weil plötzlich ein Aufkleber fehlt… 

Infos:

Video von der Abfahrt aus Hamburg, Bild hier  und hierArtikel von SAND  , Hamburger Kampagne gegen Atomtransporte, http://www.urantransport.de/

Ich nehme diesen erneuten Transport zum Anlaß, um den TAG X Aufruf verschiedener Antiatomgruppen hier zu veröffentlichen!

Aufruf zu Aktionstagen gegen Urantransport

Tag X ab dem 12.September

Der sogenannte Atomausstieg ist beschlossen – Atompolitik kein Thema mehr? Täglich fahren Atomtransporte quer durch die Welt um die Atomindustrie mit neuem Brennstoff zu versorgen. Uran wird abgebaut, umgewandelt, angereichert, in Brennelemente gepresst, zu Atomkraftwerken transportiert. Diese Transporte sind zugleich die Achillesferse der Atomindustrie – ohne Atomtransporte könnten Atomkraftwerke nicht laufen. Weil wir immer noch einen weltweiten, sofortigen Atomausstieg wollen, rufen wir also zu Streckenaktionen beim ersten bekannten Urantransport nach dem 12. September (Ankunft eines Schiffes mit Uranerzkonzentrat in Hamburg) auf!

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internationales Antiatom-Sommercamp in Bure

Termine: 1. -8. August 2015

Ein Antiatom Sommercamp wird in diesem Jahr zwischen dem 1. und 8. August in Bure statt finden. Bure („Bür“ ausgesprochen) liegt in Frankreich (Lothringen), unweit der deutschen Grenze. Nach dem Willen der französischen Regierung soll in Bure hochradioaktiver Müll dauerhaft tief gelagert werden. Aktuell gibt es sogar Bestrebungen für eine Genehmigung für die Einlagerung von Atommüll aus dem Ausland. Das Projekt wurde Mitte der neunziger Jahre als „Forschungslabor“ präsentiert. Es wurde in der dünn besiedelten Region mit großzügigen Geldversprechen für Akzeptanz gesorgt. Inzwischen heißt das Projekt CIGEO (Industriezentrum für geologische Lagerung). Eine offizielle Entscheidung für Bure als Standort für die Einlagerung von hochradioaktivem Atommüll gibt es nicht, die „industrielle“ Phase des Projektes hat jedoch schon begonnen: Straßen werden erweitert, eine Bahnanlage für die Beförderung von ca. 100.000 CASTOR-Behältern ist in Planung. Nach Angaben der ANDRA (Nationale Agentur für die Entsorgung von radioaktivem Müll) wird das Lager zunächst für 6000 Kubikmeter Müll konzipiert. Darüber hinaus ist die Gegend mit Frankreichs größtem Güterbahnhof und der Logistikplattform Void-Vacon eine Drehscheibe für internationale Atomtransporte, mit zahlreichen Transporten aus und nach Lingen, Gronau und Hamburg. (Siehe GWR 391: „Lothringen: ein Atomland entsteht“).

Termine: 1. -8. August 2015

Ein Antiatom Sommercamp wird in diesem Jahr zwischen dem 1. und 8. August in Bure statt finden. Bure („Bür“ ausgesprochen) liegt in Frankreich (Lothringen), unweit der deutschen Grenze. Nach dem Willen der französischen Regierung soll in Bure hochradioaktiver Müll dauerhaft tief gelagert werden. Aktuell gibt es sogar Bestrebungen für eine Genehmigung für die Einlagerung von Atommüll aus dem Ausland. Das Projekt wurde Mitte der neunziger Jahre als „Forschungslabor“ präsentiert. Es wurde in der dünn besiedelten Region mit großzügigen Geldversprechen für Akzeptanz gesorgt. Inzwischen heißt das Projekt CIGEO (Industriezentrum für geologische Lagerung). Eine offizielle Entscheidung für Bure als Standort für die Einlagerung von hochradioaktivem Atommüll gibt es nicht, die „industrielle“ Phase des Projektes hat jedoch schon begonnen: Straßen werden erweitert, eine Bahnanlage für die Beförderung von ca. 100.000 CASTOR-Behältern ist in Planung. Nach Angaben der ANDRA (Nationale Agentur für die Entsorgung von radioaktivem Müll) wird das Lager zunächst für 6000 Kubikmeter Müll konzipiert. Darüber hinaus ist die Gegend mit Frankreichs größtem Güterbahnhof und der Logistikplattform Void-Vacon eine Drehscheibe für internationale Atomtransporte, mit zahlreichen Transporten aus und nach Lingen, Gronau und Hamburg. (Siehe GWR 391: „Lothringen: ein Atomland entsteht“).
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Kohletagebau Inden: Baggerbesetzung dauert an

In der Nacht von Freitag auf Samstag (6. Juni) sind 4 AktivistInnen im Braunkohletagebau Inden eingedrungen und haben einen riesen Schaufelradbagger besetzt. Die AktivistInnen haben bereits 3 Nächte oben verbracht, die Aktion dauert nun 56 Stunden an!

In der Nacht von Freitag auf Samstag (6. Juni) sind 4 AktivistInnen im Braunkohletagebau Inden eingedrungen und haben einen riesen Schaufelradbagger besetzt. Die AktivistInnen haben bereits 3 Nächte oben verbracht, die Aktion dauert nun 56 Stunden an!
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Castorprozess in Fulda – Soliaktion

Der letzte Castor ist schon eine Weile her, aber die Mühlen der Repression laufen weiter…

Am 23. Juni 2015 stehen zwei CastorgegnerInnen in Fulda vor dem Amtsgericht. Es geht um eine Protestaktion beim Castor 2011 bei Fulda. Die beiden AktivistInnen werden deshalb verfolgt, weil die Deutsche Bahn und der Atomkonzern AREVA gegen sie Strafantrag gestellt haben. Der Castor soll bei seiner Durchfahrt etwas rote Farbe abbekommen haben.

Die radioaktive Verseuchung unserer Umwelt ist kriminell – nicht das bisschen Farbe auf einen Castortransport, das die Angreifbarkeit der tödlichen CASTOR-Fracht zeigt!

Die Angeklagten würden sich sehr über deine solidarische Unterstützung freuen! Du kannst die Gerichtsverhandlung in Fulda besuchen, Soliaktionen durchführen und oder Dich an einer Protesbrieftaktion beteiligen.

Der letzte Castor ist schon eine Weile her, aber die Mühlen der Repression laufen weiter…

Am 23. Juni 2015 stehen zwei CastorgegnerInnen in Fulda vor dem Amtsgericht. Es geht um eine Protestaktion beim Castor 2011 bei Fulda. Die beiden AktivistInnen werden deshalb verfolgt, weil die Deutsche Bahn und der Atomkonzern AREVA gegen sie Strafantrag gestellt haben. Der Castor soll bei seiner Durchfahrt etwas rote Farbe abbekommen haben.

Die radioaktive Verseuchung unserer Umwelt ist kriminell – nicht das bisschen Farbe auf einen Castortransport, das die Angreifbarkeit der tödlichen CASTOR-Fracht zeigt!

Die Angeklagten würden sich sehr über deine solidarische Unterstützung freuen! Du kannst die Gerichtsverhandlung in Fulda besuchen, Soliaktionen durchführen und oder Dich an einer Protesbrieftaktion beteiligen.

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Von vertuschten Kernschmelzen, Atommülllecks und nicht wiederverwertetem Wiederverwertbarem

Investigativjournalisten haben über die Lügen der Atomindustrie recherchiert und manches in der Öffentlichkeit Unbekanntes zu Tage gefördert. Die Sendung Nucléaire: La poltique du Mensonge (Atomkraft, die Politik der Lüge), Doku von Jean-Baptiste Renaud (Fr., 2015, 55 min) ist zu empfehlen!

Als erstes führt uns die Reportage nach Saint Laurent der Eaux an der Loire. Die Loire ist als einen der letzten natürlichen Flüsse Europas bekannt. Der Fluss wurde weder vertieft noch verbaut, ist für seine Biodiversität bekannt. Der Haken daran : es gibt an der Loire mehrere Atomkraftwerke. Ich bin in unmittelbarer Nähe aufgewachsen und habe mich intuitiv immer vor diesem Stahl und Beton Koloss gefürchtet. Erst seitdem ich mich mit dem Thema Atomkraft politisch beschäftige, weiß ich, dass sich im von EDF betriebenen AKW Saint Laurent des Eaux an der Loire in 1969 und 1980 zwei schweren Atomunfälle mit Freisetzung von Radioaktivität in die Umgebung ereigneten. Informationen zu diesen Jahrelang geheimgehaltenen Unfällen sind jedoch schwer zu finden. Den Journalisten von Canal + ist es gelungen EDF-interne Unterlagen zu ergattern und einem Interview mit Marcel Boiteux, dem ehemaligen Chef der EDF (und heutige Ehrenpräsident) durchzuführen.

Investigativjournalisten haben über die Lügen der Atomindustrie recherchiert und manches in der Öffentlichkeit Unbekanntes zu Tage gefördert. Die Sendung Nucléaire: La poltique du Mensonge (Atomkraft, die Politik der Lüge), Doku von Jean-Baptiste Renaud (Fr., 2015, 55 min) ist zu empfehlen!

Als erstes führt uns die Reportage nach Saint Laurent der Eaux an der Loire. Die Loire ist als einen der letzten natürlichen Flüsse Europas bekannt. Der Fluss wurde weder vertieft noch verbaut, ist für seine Biodiversität bekannt. Der Haken daran : es gibt an der Loire mehrere Atomkraftwerke. Ich bin in unmittelbarer Nähe aufgewachsen und habe mich intuitiv immer vor diesem Stahl und Beton Koloss gefürchtet. Erst seitdem ich mich mit dem Thema Atomkraft politisch beschäftige, weiß ich, dass sich im von EDF betriebenen AKW Saint Laurent des Eaux an der Loire in 1969 und 1980 zwei schweren Atomunfälle mit Freisetzung von Radioaktivität in die Umgebung ereigneten. Informationen zu diesen Jahrelang geheimgehaltenen Unfällen sind jedoch schwer zu finden. Den Journalisten von Canal + ist es gelungen EDF-interne Unterlagen zu ergattern und einem Interview mit Marcel Boiteux, dem ehemaligen Chef der EDF (und heutige Ehrenpräsident) durchzuführen.
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Documentaire: Accidents nucléaires, déchets nucléaires et corruption

Quand des journalistes d’investigation s’attaquent au nucléaire.

Très rare à la télévision française… un documentaire très critique sur le nucléaire, qui nous parle non seulement des coûts exorbitants de cette technologie, que le discours officiel dissimule intentionnellement, mais aussi des déchets nucléaires qui n’en sont pas officiellement parce qu’il s’agit soi-disant de matières revalorisables. Elles ne sont certes pas revalorisées, doivent être entreposées comme les déchets nucléaires, mais pour le discours officiel, un „revalorisable“ suffit pour affirmer que ce ne sont pas des déchets et nous faire croire que par exemple, le retraitement c’est du recyclage. Et puis attention, quand un centre de stockage fuit de partout et la radioactivité contamine l’environnement, non, ce ne sont pas des „fuites“mais un « phénomène de relâchement ». 
Le documentaire évoque aussi des accidents nucléaires restés secrets pendant des années.

Quand des journalistes d’investigation s’attaquent au nucléaire.

Très rare à la télévision française… un documentaire très critique sur le nucléaire, qui nous parle non seulement des coûts exorbitants de cette technologie, que le discours officiel dissimule intentionnellement, mais aussi des déchets nucléaires qui n’en sont pas officiellement parce qu’il s’agit soi-disant de matières revalorisables. Elles ne sont certes pas revalorisées, doivent être entreposées comme les déchets nucléaires, mais pour le discours officiel, un „revalorisable“ suffit pour affirmer que ce ne sont pas des déchets et nous faire croire que par exemple, le retraitement c’est du recyclage. Et puis attention, quand un centre de stockage fuit de partout et la radioactivité contamine l’environnement, non, ce ne sont pas des „fuites“mais un « phénomène de relâchement ». 
Le documentaire évoque aussi des accidents nucléaires restés secrets pendant des années.
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Atomschiff Sheksna mit Uran in HH – alternative Hafenkonferenz

aktualisiert am 30.5.

Das Atomschiff Sheksna hat am frühen 26. Mai 2015 um 6:55 Uhr Ortszeit im Hamburger Hafen angelegt. 14 Container Uranerzkonzentrat befanden sich auf Deck und wurden auf dem Gelände vom Süd West Terminal (C.Steinweg) umgeschlagen. Sie warten auf die Weiterreise per Zug nach Narbonne-Malvési in Südfrankreich in den kommenden Tagen.

Vor dem Anlegen kreiste die Sheksna im Hafen herum. Sie wurde bis ca. 9:00 Uhr durch ein Polizeiboot begleitet, das um sie hin und her manövrierte.

Bilder von heute früh gibt es unter Aktuelles auf  http://www.atomtransporte-hamburg-stoppen.de/

aktualisiert am 30.5.

Das Atomschiff Sheksna hat am frühen 26. Mai 2015 um 6:55 Uhr Ortszeit im Hamburger Hafen angelegt. 14 Container Uranerzkonzentrat befanden sich auf Deck und wurden auf dem Gelände vom Süd West Terminal (C.Steinweg) umgeschlagen. Sie warten auf die Weiterreise per Zug nach Narbonne-Malvési in Südfrankreich in den kommenden Tagen.

Vor dem Anlegen kreiste die Sheksna im Hafen herum. Sie wurde bis ca. 9:00 Uhr durch ein Polizeiboot begleitet, das um sie hin und her manövrierte.

Bilder von heute früh gibt es unter Aktuelles auf  http://www.atomtransporte-hamburg-stoppen.de/

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Misshandlungen sind kein Einzelfall – Das System Polizei macht diese zur Normalität

Wenn erniedrigende folterähnliche Behandlungen zur Schulung von PolizeibeamtInnen gehören, sollte man sich nicht über Misshandlungen in Polizeizellen wundern!

Ein Eichhörnchen Kommentar aus aktuellem Anlass

Fesselungsbilder

Bild: Ausstellung mit Folter-Bildern « zu polizeiinternen Schulungszwecken » in einem Polizeigewahrsam in Braunschweig. Zu sehen: ein Mensch der an Händen und Füssen im Rücken gefesselt ist, eine Delle in der Wand mit der Überschrift Kopfstoß gleich koplos aus dem Holzrahmen um die Delle, etc. (Bildquelle BIBS, Begehung von Dezember 2008)

Ein Skandal um polizeiliche Misshandlungen im Polizeigewahrsam der Bundespolizei in Hannover sorgt gerade für Schlagzeilen in den Medien (NDR-Bericht). Ich habe die Berichtserstattung mit Interesse verfolgt – mit dem Thema Polizeigewalt und Misshandlungen durch die Polizei beschäftige ich mich schließlich auf Grund der eigenen unschönen Erfahrungen mit der Polizei notgedrungen schon seit mehreren Jahren.

Wenn erniedrigende folterähnliche Behandlungen zur Schulung von PolizeibeamtInnen gehören, sollte man sich nicht über Misshandlungen in Polizeizellen wundern!

Ein Eichhörnchen Kommentar aus aktuellem Anlass

Fesselungsbilder

Bild: Ausstellung mit Folter-Bildern « zu polizeiinternen Schulungszwecken » in einem Polizeigewahrsam in Braunschweig. Zu sehen: ein Mensch der an Händen und Füssen im Rücken gefesselt ist, eine Delle in der Wand mit der Überschrift Kopfstoß gleich koplos aus dem Holzrahmen um die Delle, etc. (Bildquelle BIBS, Begehung von Dezember 2008)

Ein Skandal um polizeiliche Misshandlungen im Polizeigewahrsam der Bundespolizei in Hannover sorgt gerade für Schlagzeilen in den Medien (NDR-Bericht). Ich habe die Berichtserstattung mit Interesse verfolgt – mit dem Thema Polizeigewalt und Misshandlungen durch die Polizei beschäftige ich mich schließlich auf Grund der eigenen unschönen Erfahrungen mit der Polizei notgedrungen schon seit mehreren Jahren.
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Info-Ticker zu Urantransporten

Am 11. Mai 2015 fuhr wieder ein Urantransport von Hamburg los, mit der AREVA-Uranfabrik in Narbonne Malvési zum Ziel. Es  waren dieses mal 4 Container Uranerzkonzentrat dabei. Das Uran wurde mit dem Schiff der Hamburger Firma MACS Bright Horizon am 6.5.2015 aus Namibia beim Süd West Terminal ( C. Steinweg) im Hamburger Hafen angeliefert. 

Gegen diese (und weitere) Atomtransporte gibt es in Hamburg eine Kampagne sowie eine bundesweite Vernetzung von Antiatomgruppen, Initiativen und AktivistInnen. Die Beteiligten machen in diversen Art und Weisen öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema. Einige Aktionen haben bereits statt gefunden, andere werden folgen. Dazu gehört aber auch der Zugang zu den Informationen. Die Atominsdutrie und die Behörden halten diese Transporte geheim. AktivistInnen versuchen durch Kleinarbeit die Transporte ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Dazu gehört nun nicht nur die zahlreichen Infoseiten zu den Atomtransporten und -Anlagen, sondern auch ein « Ticker » für Urantransporte (bisschen wie CASTOR-Ticker, nur « im kleinen » und häufiger weil es gaaaannnnzzz viele Urantransporte gibt.

Am 11. Mai 2015 fuhr wieder ein Urantransport von Hamburg los, mit der AREVA-Uranfabrik in Narbonne Malvési zum Ziel. Es  waren dieses mal 4 Container Uranerzkonzentrat dabei. Das Uran wurde mit dem Schiff der Hamburger Firma MACS Bright Horizon am 6.5.2015 aus Namibia beim Süd West Terminal ( C. Steinweg) im Hamburger Hafen angeliefert. 

Gegen diese (und weitere) Atomtransporte gibt es in Hamburg eine Kampagne sowie eine bundesweite Vernetzung von Antiatomgruppen, Initiativen und AktivistInnen. Die Beteiligten machen in diversen Art und Weisen öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema. Einige Aktionen haben bereits statt gefunden, andere werden folgen. Dazu gehört aber auch der Zugang zu den Informationen. Die Atominsdutrie und die Behörden halten diese Transporte geheim. AktivistInnen versuchen durch Kleinarbeit die Transporte ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Dazu gehört nun nicht nur die zahlreichen Infoseiten zu den Atomtransporten und -Anlagen, sondern auch ein « Ticker » für Urantransporte (bisschen wie CASTOR-Ticker, nur « im kleinen » und häufiger weil es gaaaannnnzzz viele Urantransporte gibt.

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