Ich war am 7.3. bei der Demo gegen die Westcastoren von Jülich nach Ahaus. 152 Castoren solen über die Autobahn transportiert werden. Sicher ist nur das Risiko! 450 Menschen waren am 7. Märs dabei. Es gab gute Redebeiträge. Ich habe einen Redebeitrag zu dem Brokdorf Castor gehalten. Denn Vorbereitungen für diese ebenfalls sinnlose Verschiebung von Atommüll laufen.
Der erste Westcastor-Transport wird kommende Woche Dienstag (Abend) 24.3. erwartet.
Stilllegung der Brennelementefabrik ! keine Deals zwischen Macron und Putin, Framatome (ANF) und Rosatom. kein Geld für Putins Kriegskasse! Straßentheaktion am 6. März
Der Transport von 152 Castoren startet sobald der Polizeistaat, der diese vor ach so gefärhlichen Atomkraftgegner*innen « schützt, » startklar ist.
Der Eilantrag zur Klage des BUND gegen die unsinnige gefährliche CASTOR-Lawine von Jülich nach Ahaus wurde zurückgewiesen. Das war zu erwarten. Gerichte haben Castortransporte immer für weniger Gefährlich als Menschen, die gegen die strahlende Facht protestieren. Das hatte ich zuletzt vorm VG Münster, ich erhalte nicht ein mal Prozesskostenhilfe für eine Klage gegen einen Platzverweis. Ich wollte damals die Ankunft eines Probe-Castortransports in Ahaus beobachten. Zu gefährlich für den Transport, weil ich als Atomkraftgegnerin bekannt bin. Selbst wenn ich durchsucht wurde und keine Protestgegenstände dabei hatte…. Gerichte haben halt ihre eigene Wahrheit…
Das beudet also, dass die Transporte starten können, sobald der Polizeistaat, der diese vor gefärhlichen Atomkraftgegner*innen « schützt, » startklar ist… 152 Castoren, das wird Monate, Jahre dauern. das dürfte bald der Fall sein. Sinnlos. Gefährlich. Teuer.
Die Gewerkschafterin Maureen Kearney im Räderwerk der Atommafia. Dieses Buch der Journalistin Caroline Michel-Aguirre basiert nicht auf Fiktion, sondern auf der wahren Geschichte der AREVA-Gewerkschafterin Maureen Kearney.
Die Gewerkschafterin Maureen Kearney im Räderwerk der Atommafia
Buchcovert
Caroline Michel-Aguirre: Die Gewerkschafterin. Im Räderwerk der Atommafia, edition einwurf. Rastede 2025, 221 S., 22 Euro, ISBN 978-3-89684-727-0Übersetzung Eva Stegen
„Die Gewerkschafterin“ liest sich wie ein Thriller. Dieses Buch der Journalistin Caroline Michel-Aguirre basiert nicht auf Fiktion, sondern auf der wahren Geschichte der AREVA-Gewerkschafterin Maureen Kearney. Eine Geschichte mit dem Rang einer Staatsaffäre. Ein Tatsachenroman, der uns tief in die Abgründe und Seilschaften einer französischen Schlüsselindustrie blicken lässt. Er wurde aus dem Französischen von Eva Stegen wunderbar übersetzt.
Wer ein Plädoyer gegen die Atomkraft erwartet, wird enttäuscht. Die Hauptfigur ist keine Atomkraftgegnerin, sie kämpft für die Interessen der Belegschaft und einen erfolgreichen Industriezweig, den Glanz der französischen Atomindustrie in der Welt. Das Buch liefert zugleich gute Gründe Atomkraftgegnerin und und Antikapitalistin zu sein. Der Begriff „Atommafia“ wurde zurecht gewählt.
Bure, Lothringen ( FR) 2000 Menschen demonstrierten am 20.9.25 gegen das geplante Atommüll Endlager namens CIGEO. Ein Erfolg, denn die Region ist landwirtschaftlich geprägt und sehr dünn besiedelt.
Wir werden nur kurz vorbei schauen, 2 x die Woche, 100 Jahre lang
Es ist notwendig, ein klares Zeichen zu setzen, denn die Zeit drängt die Andra, die Nationalagentur für die Entsorgung von Atommüll, möchte schon bald mit dem Bau des Atomülllagers beginnen. Vorbereitungsmaßnahmen finden bereits statt wie beispielsweise Enteignungsverfahren. Ab dem 11. Oktober ist der Widerstands-Ort namens la gare von einer gewaltsamen Räumung bedroht Es wurde dazu aufgerufen vor Ort zu bleiben um Widerstand gegen den Atomstaat und die enstehende Räumung zu leisten. « Andra dégage résistance et sabotage » war ein beliebter Spruch auf der Demonstration.
Je soutiens cet appel à manif! (source). Manif le 20 septembre 2025 à Bure en Lorraine
À Bure, ce n’est pas demain mais aujourd’hui que ça se passe !
C’est après-demain que le monstre Cigéo va se mettre en mouvement et qu’il sera alors difficile de l’entraver tandis qu’il avalera forêts et champs et se terrera ensuite profondément dans le sol pour y accumuler son butin toxique, celui de décennies d’une industrie nucléaire qui n’a su quoi faire de ses déchets radioactifs les plus toxiques et mortels.
je reprends cette information importante, c’est le communiqué des accusé.e.s et leurs soutiens (original ici)
Des années qu’on se tue à leur dire qu’il n’y a rien dans ce dossier, rien que de l’obsession policière, de la surveillance acharnée, de la répression politique bornée, du gâchis d’argent public… Des années qu’on leur dit qu’à la fin il ne restera rien de toute cette montagne de papiers et de l’avalanche de charges qui pesaient au premier jour contre la dizaine de mis en examens. Eh bien ça y est, nous y voilà : il ne reste rien ! Zéro charge retenue, zéro coupable : relaxe générale pour les 3 derniers prévenus de cette « lamentable épopée judiciaire », pour reprendre les mots de l’un de nos avocats devant la cour d’appel de Nancy.
Veto-Magazin: Kletteraktivistin Cécile Lecomte hängt in den Seilen. Gegen Castor-Transporte, gegen Verbrenner und Nazis. Sie errichtet Barrieren an Stellen im System, wo es besser welche bräuchte. Als Person mit Rollstuhl kennt sie sich damit aus.
Es ist wieder soweit. Die letzten AKWs in Deutschland wurden zwar vor zwei Jahren abgeschaltet, aber ihr Atommüll aus jahrzehntelanger Stromproduktion irrt immer noch durch die Welt. Nachdem bislang alle Endlagerprojekte in Deutschland gescheitert sind (Gorleben, Asse, Morsleben), hofft die zuständige Bundesbehörde BASE nun, das es „schon“ ab 2074, also in 50 Jahren ein Endlager geben wird. Bis dahin soll der Atommüll von irgendwo nach nirgendwo verschoben werden. Z.B. von LaHague (Frankreich) nach Philipsburg wie im letzten Herbst, von Sellafield (GB) nach Biblis wie im Frühjahr 2020, oder nun von Sellafield zum ehemaligen AKW Isar in Bayern.
Im Frühjahr 2025 soll erneut ein CASTOR-Transporte aus der Plutoniumfabrik Sellafield (GB) nach Deutschland erfolgen. Nach den Transporten nach Biblis (November 2020) und Philippsburg (November 2024) soll dieser Transport in das Zwischenlager Ohu/Isar bei Landshut erfolgen. Es gibt konkrete Hinweise darauf, dass dieser Transport in der 14. Kalenderwoche ab dem 31. März erfolgen wird.