Krüppel die Kämpfen, sind Krüppel die leben!

Rollstuhl-Kletteraktion in Berlin am 8.7.2026 gegen die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und weiteren Kürzungsplänen!

„Krüppel die kämpfen sind Krüppel die leben“ war an der Gustav heinemann Brücke zwischen Hauptbahnhof und Regierungsviertel in Berlin auf einem großen Banner zu lesen. Aktivistinnen mit und ohne Behinderungen demonstrierten gegen behindertenfeindliche Gesetze. 6 Aktivistinnnen bekletterten die Brücke, 3 von ihnen kletterten in ihrem Rollstuhl sitzend.

Die Aktivist*innen haben bewusst das Wort „Krüppel“ gewählt. Eine provokative empowernde Selbstbeszeichnung. In Anlehnung an die Krüppelbeweung der 80er Jahre (dazu gibt es einen tollen Archiv)

Erklärung der Gruppe:

Forderungen:

  1. Keine Kürzungen auf dem Rücken von beHinderten und anderen marginalisierten Menschen.
  2. Barrierefreiheit verpflichtend jetzt und das neue verschlechterte BGG verwerfen!
  3. Selbstbestimmtes Leben für alle. Finger weg von der Eingliederungshilfe!
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Barrierefreiheit für alle!
Die Gesellschaft behindert uns

Mein Artikel in der GWR509 über das BGG und eine Protestaktion in Buchholz

Aktive von der anti-ableistischen Aktion Nord demonstrierten am 13. April 2026 mit einer Rollstuhl-Kletteraktion an der Unterführung/Treppe zu Gleis 2 am Buxtehuder Bahnhof.
„Bahn für alle, die Stufen müssen weg“, stand auf einem Banner. Die Demonstrant*innen haben symbolisch ihren eigenen (Seil-)Aufzug mitgebracht – aus Protest gegen den ständigen Ausfall von Aufzügen an Bahnhöfen. Ich hing im Seil, im Rollstuhl sitzend. Es fehlt nicht nur ein Aufzug. Die Treppe ist eine gefährliche Stolperfalle für blinde Menschen. Die Markierung blättert ab, die Stufen sind unregelmäßig, teils abgebrochen, teils nur notdürftig repariert.
Der Protest konnte nicht übersehen werden, die Gruppe erhielt viel Zuspruch von Reisenden. Auf einem weiteren Banner stand: „Neues BGG fördert Ausgrenzung von Behinderten“ – BGG ist die Abkürzung für das Behindertengleichstellungsgesetz.

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Die Gesellschaft behindert uns »

BGG – Kundgebung vor der CDU Zentrale in HH – Rede von Kassandra

Protest am 15.6.26 gegen das neue #BGG (Behindertengleichstellungsgesetz) vor der CDU Landesgeschäftsstelle in Hamburg. Das Gesetz ist Rückschritt statt Barrierefreiheit. Die Geschäftstelle der CDU ist übrigens … null barrierefrei. Menschen mit Rollstuhl kommen gar nicht rein… das passt zur Politik dieser Partei. Der Landesgeschäftsführer der CDU kam raus. Politiker blabla der hatte keine Ahnung von irgndetwas. wird ja alles in berlin entschieden

Danke Kaassandra für den Beitrag und die Recherche dahinter

Liebe Menschen, die diesen Redebeitrag hören,

in den nächsten Wochen soll der Entwurf des Gesetzes zur Änderung des BGG, also des Behindertengleichstellungsgesetzes seine 2. und 3. Lesung im Bundestag haben und kurz danach verabschiedet werden.

In dem Gesetzentwurf gibt es viele Punkte, die von behinderten Menschen kritisiert werden. Sehr viele Punkte.

Ich heiße Kassandra Ruhm, ich gehöre zur anti-ableistischen Aktion Nord und ich will heute nur zwei dieser vielen Punkte ansprechen.

Wie viele andere behinderte Menschen, kann ich aufgrund von zu vielen unterschiedlichen Barrieren und aus gesundheitlichen Gründen heute nicht selbst da sein. Verdammt. Deshalb habe ich meine Rede aufgenommen und als Audiodatei geschickt. Wenn alle problemlos kommen könnten, die wollen, dann wären wir viel, viel mehr Menschen, als heute hier vor der Landesgeschäftsstelle der CDU Hamburg zu sehen sind.

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Barrierefreiheit für alle! Der ständige Ausfall der Aufzüge behindert uns!

“Bahn für alle, die Stufen müssen weg“, steht auf einem Banner. Die Demonstrant*innen haben symbolisch ihren eigenen (Seil)Aufzug mitgebracht – aus Protest gegen den ständigen Ausfall von Aufzügen an Bahnhöfen.

Aktion am 13.4.26 in Buxtehude. Wir haben 150 Flyer verteilt und viel Zuspruch erhalten. Hier die PM von der anti-ableistischen Aktion Nord. Am 16. findet um 15 Uhr in Hamburg vor der SPD Zentrale eine weitere Kundgebung gegen das neue BGG statt.

Buxtehude, den 13.4.2026 (Die Bilder sind auch von der anti-ableistischen Aktion Nord)

Aktive von der anti-ableistischen Aktion Nord demonstrieren heute mit einer Rollstuhl-Kletteraktion an der Unterführung/Treppe zu Gleis 2 am Buxtehuder Bahnhof.

“Bahn für alle, die Stufen müssen weg“, steht auf einem Banner. Die Demonstrant*innen haben symbolisch ihren eigenen (Seil)Aufzug mitgebracht – aus Protest gegen den ständigen Ausfall von Aufzügen an Bahnhöfen.

Auf einem anderen Banner steht: „Neues BGG fördert Ausgrenzung von Behinderten“ – BGG ist die Abkürzung für das Behindertengleichstellungsgesetz. 

1 Menschen hängt im Rollstuhlsitzend in Seilen in einem Treppenhaus am Bahnhof. zwei Banner: Bahn für alle die Stufen müssen weg und neues BGG fördert Ausgrenzung von Behinderten
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GWR: Lüni bleibt! Waldbesetzung gegen die A39

Das Waldstück „Lüner Holz“ soll zerstört werden, um die Bundesstraße B4 zum ersten Abschnitt der geplanten A39 auszubauen. Die Besetzung „Lüni bleibt“ richtete sich gegen diesen Autobahnneubau.

„Keine schöne Bescherung für die Autobahn GmbH: Das Lüner Holz ist besetzt!“, hieß es in einer Mitteilung am 13.12.2025. Einige Bäume wurden im Norden Lüneburgs besetzt, um deren Rodung zu verhindern.

Das Waldstück „Lüner Holz“ soll zerstört werden, um die Bundesstraße B4 zum ersten Abschnitt der geplanten A39 auszubauen. Die Besetzung „Lüni bleibt“ richtete sich gegen diesen Autobahnneubau. „Laut – Überholt – Nutzlos – Invasiv – A39 Nicht mit uns! Lüni bleibt”, stand dort auf einem großem rotem Banner. Die Polizei hat kurz vor Weihnachten einen zerstörerischen Einsatz durchgezogen. Die Besetzung hielt dem Stand, die Flederhörnchen blieben. Die Unterstützung aus der Bevölkerung gab ihnen Halt, auch über die frostigen schneereichen Tage. Die Polizei und die Autobahnlobby hatten offensichtlich Angst vor der Besetzung und der wachsenden Solidarität. Am 12. Januar 2026 räumte die Polizei diese mit schwerem Gerät. Doch die A39 ist längst nicht gebaut.

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NRWE Essen: Gewahrsam, Schmerzgriffe, etc. rechtswidrig

Vor nun 8,5 Jahren (!) hatten RWE Security und die Polizei eine Kletteraktion gegen RWE mit Gewalt unterbunden. Meine Festnahme war rechtswidrig.

Vor nun 8,5 Jahren (!) hatten RWE Security und die Polizei eine Kletteraktion (von Aktivistis von Robin Wood) gegen RWE vor dem Sitz des Konzerns mit Gewalt unterbunden. Die Polizei hatte mir starke Schmerzen zugefügt, sie hatte mich mit « Handbeugegriffe » zum Aufstehen zwingen wollen, obwohl ihr mitgeteilt worden war, dass ich aufgrund einer Gehbehinderung das nicht konnte. (damals nutzte ich Unterarmgehstützen)
Sowohl der Gewahrsam, als auch die Zwangsanwendung und die Behandlung waren (teils) rechtswidrig.

Az14a T  4/25 LG Essen #polizeiproblem
Auf die Beschwerde vom 07.04.2025 gegen den Beschluss des Amtsge-
richts Essen vom 27.02.2025 wird festgestellt, dass
die Ingewahrsamnahme der Beschwerdeführerin am 27.04.2017,
die Anwendung des Handbeugegriffes, um die Beschwerdeführerin
zum Aufstehen zu bewegen,
die Androhung des Handbeugegriffs, um sie zum Mitlaufen zum Funk-
streifenwagen zu bewegen,
die Unterbindung der Kontaktaufnahme mit ihrem Rechtsanwalt,
die Wegnahme der Handbandagen und
die Durchführung der erkennungsdienstlichen Behandlung
rechtswidrig gewesen sind. Im Übrigen wird die Beschwerde zurückgewiesen.
Von einer Erhebung von Gerichtskosten wird abgesehen. Die notwendigen Auslagen der Beschwerdeführerin trägt die Beschwerdegegnerin.
Der Wert des Beschwerdeverfahrens wird auf 5.000,- € festgesetzt.
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keine A-39 Propaganda

Am 28. Augst 2025 wurde in Lüneburg auf der Stintbrücke demonstriert. Gengenüber im Hotel Begström fand der niedersäschische Straßenbau(Lobby)tag mit Beteiligung der AutobahnGmbH . Auf der Stintbrücke gibt es sehr viel Publikumsverkehr, die Altstadt ist ein Tourimusmagnet. Wir haben Flyer verteilt und gute Gespräche geführt, viele Passant*innen sind stehen geblieben um Redebeiträge zuzuhören.
Die Kletteraktion mit Bannertext in Richtung Hotel Bergström wo der Straßenbautag stattfindet, durfte nicht fehlen.

Wheeli im Rollstuhl mit erhobener Faust vor dem Banner Rollstuhlrennbahn statt Atobahhn
Kundgebung mit vielen Passant*inen die stehen geblieben sind, eine Person spricht ins Mikrofon.
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Prozess wegen (Kletter)Ationen für eine ökologische barrierefreie Mobilitätswende statt CARpitalism in WOB

Ankündigung für meinen Prozess in Wolfsburg. Freue mich über Unterstützung vor Ort und Aktionen gegen CARpitalism in Wolfsburg und anderswo.

Update 05.08.25

Pozess-Termin am 10.9.25 in Wolfsburg ist aufgehoben

Richter schickt neue Ladung für 3 Termine im November/Dezember. Er hat festgestellt, dass bei der Menge geladenen Zeug*innen, ein Tag nicht ausreicht, wenn ich wegen meiner chronischen Erkrankungen nicht den ganzen Tag verhandeln kann.

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Porträt in Veto Mag – Protest von Oben

Veto-Magazin: Kletteraktivistin Cécile Lecomte hängt in den Seilen. Gegen Castor-Transporte, gegen Verbrenner und Nazis. Sie errichtet Barrieren an Stellen im System, wo es besser welche bräuchte. Als Person mit Rollstuhl kennt sie sich damit aus.

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Sit’n’skate’n’climb

Bei der letzten Session von Sit’n’skate wars dieses Mal Sit’n’climb. Wir haben ein Ankerpunkt für Seile gelegt und ich habe den Kindern und auch den Großen gezeigt, wie sie sich hochziehen können.
Alle hatten Spaß, ich erst recht, denn ich liebe das Klettern
Barrierefreie Skateparks wären natürlich viel besser mit Rampen die wir hochfahren können,die zu den steileren führen und von dort könnte man Drops machen, Sprünge, etc was man so macht im Skatepark .