Lüneburg hat kein barrierefreies Sportbad. (Mein GWR-Artikel dazu)
Und die Politik und die nicht-behinderten gesellschaft interessieren sich nicht für die Belange von dadurch Diskriminierten.
Das ist mein Fazit zum Sportausschuss am 17.2.26 , wo ich Einwohnendefrage stellte.
Étiquette : ableismus
NRWE Essen: Gewahrsam, Schmerzgriffe, etc. rechtswidrig
Vor nun 8,5 Jahren (!) hatten RWE Security und die Polizei eine Kletteraktion gegen RWE mit Gewalt unterbunden. Meine Festnahme war rechtswidrig.
Vor nun 8,5 Jahren (!) hatten RWE Security und die Polizei eine Kletteraktion (von Aktivistis von Robin Wood) gegen RWE vor dem Sitz des Konzerns mit Gewalt unterbunden. Die Polizei hatte mir starke Schmerzen zugefügt, sie hatte mich mit « Handbeugegriffe » zum Aufstehen zwingen wollen, obwohl ihr mitgeteilt worden war, dass ich aufgrund einer Gehbehinderung das nicht konnte. (damals nutzte ich Unterarmgehstützen)
Sowohl der Gewahrsam, als auch die Zwangsanwendung und die Behandlung waren (teils) rechtswidrig.

SaLü: Kein Sportbad für behinderte Menschen?
Zahlreiche Barrieren behindern Teilhabe in der Salztherme Lüneburg
Mein Artikel, veröffentlich in GWR 502

SaLü ist die Salztherme mit Rehabereich, Wasserviertel und Sportbad in Lüneburg. Verantwortlich für den Betrieb ist die Gesundheitsholding Lüneburg. Stein des Anstoßes für die Recherche zu Barrierefreiheit und Teilhabe dort war ein Termin bei der Eingliederungshilfe der Hansestadt Lüneburg. Ich habe selbst eine Behinderung und bin Rollstuhlnutzerin. Ich habe beim Amt die Kostenübernahme für einen Sportrollstuhl beantragt. Im Gespräch wurde mir Schwimmen statt WCMX (skaten) nahe gelegt. Das sei nicht so gefährlich wie skaten und gut für mein Rheuma. Ein Jahr später: Ich habe immer noch keinen Bescheid für den Sportrollstuhl erhalten.
Ironie der Geschichte: Das einzige Sportbad in Lüneburg befindet sich im SaLü und ist für Rollstuhlnutzende unerreichbar. Es gibt eine Treppe. Wie kann das sein, frage ich mich. Schließlich hat es in den letzten Jahren immer wieder größere Bau- und Modernisierungsphasen gegeben. Wurde Barrierefreiheit hinten angestellt? Als „Nice to have“, wenn es gerade passt, jedoch nicht als „MUSS“?
Rede der anti-ableistischen Aktion Lüneburg auf dem Loud Aid Festival von « Laut gegen Nazis »
Hamburg, 11.7.2025
« Inklusionstag » Protestation auf dem lüneburger Marktplatz
PM der antiableistischen Aktion Lüneburg 4.5.2025
Aktivistinnen der anti-ableistischen Aktion Lüneburg sind am 4.5.2025 mit Protestbanner durch den Marktplatz gezogen. „Weg mit ableistischen Strukturen – für selbstbestimmt leben!“ stand auf ihr Banner. Mit einem Megafon und Flugblätter klärten sie über die Hintergründe ihres Protest auf und kamen ins Gespräch mit Besuchern des Festes für „Inklusion“ und Vielfalt. Ihr Protest kam bei den Besucherinnen gut an. Er richtete sich gegen die Veranstaltung der Marketing GmbH. Die Aktivistinnen kritisieren die Verwendung des Begriffes Inklusion, obwohl keine Betroffenen und ihre Selbstvertretungsorganisationen eingeladen wurden. Statt dessen Organisationen der Behindertenhilfe, die Exklusion auf struktureller Ebene fördern und aufrechterhalten.
Continuer la lecture de « « Inklusionstag » Protestation auf dem lüneburger Marktplatz »Interview aus der Reihe « Banden bilden »
Banden bilden mit Cécile Lecomte: „No justice – no peace. Fight ableism.“ Fight Ableism!!
Die neue Norm Interview:
Das ist Diskriminierung! Bahn lässt Rollstuhlnutzerin stehen
Die Bahn lies mich am 15. November 2 Stunden in Bienenbüttel in der Kälte stehen, denn ihre aufgezwungene « Alternative » zum Aufzug, der für 6 Monate in Lüneburg ausfällt, funktioniert nicht! Selbst wenn die Chefetagen der Bahn dies nicht glauben wollen. Der Aufzug ist öfter Thema in der Lokalzeitung. Der Stadtrat hat eine Resolution verabschiedet, der Behindertentenbeirat übt Druck aus, wir haben eine Aktion am Bahnhof gemacht. Vertreter*innen der Bahn sind am 20.11. nach Lüneburg bekommen, die LZ berichtete. Ich habe daraufhin einen Leserbrief geschrieben(wurde nicht gedruckt) und meine jüngsten Erlebnisse geschildert . Der brief ist unter dem Video dokumentiert, das Video ist in der Situation wo ich nicht wusste wie weiter aufgenommen worden.
Und meine Schmerzensgeldforderung an die Deutsche Bahn ist raus!
Ableistische Bahn und Gerichte – Videoreihe
TW: Ableismus BarriereBahn Diskriminierung
Ich berichte über den Stand meiner Klage gegen die deutsche Bahn. Hintergrund ist ein Rauswurf aus einem ICE mit Polizeigewalt im Sommer 2022 aufgrund eines Konfliktes mit einer Schaffnerin um den Platz für meinen Rollstuhl und mangelnder Barrierefreiheit.
Teil I: ableistische Stellungnahmen, Anwalt der DB:
Continuer la lecture de « Ableistische Bahn und Gerichte – Videoreihe »Flyer: Barrierefreie Bahn für alle! Auch während einer Baustelle!
In Lüneburg verteilter Flyer bei Protestaktion(en) für barrierefreie Bahn gegen 6-monatige Aufzugsperrung ohne Alternative.
Flyer als PDF
Flyer als Bild
Continuer la lecture de « Flyer: Barrierefreie Bahn für alle! Auch während einer Baustelle! »Ableismus und Journalismus
Am Beispiel eines aktuellen TAZ Artikel
Ich will in keinsterweise den in Cum Ex Geschäften involvierten Bankier Olearius verteidigen. Aber mit Verlaub, das Kommentar in der TAZ « Cum-Ex-Bankier geht gegen Anklägerin vor: Verhandlungsunfähig und klagebereit » ist ableistisch.
« Doch beim Blutdruck des Bankiers, mit dem die Verhandlungsunfähigkeit begründet wurde, scheint noch Luft nach oben zu sein: Am Montag stellte er Strafanzeige gegen Anne Brorhilker, die damalige Staatsanwältin, in ihn angeklagt hatte. »
Gernot Knödler in der TAZ
Selbst wenn das Vorgehen des Mannes via seine Anwälte unverschämt ist. Das Verhalten gehört politisch und juristisch aufgearbeitet, bekämpft! Der Journalist ist kein Arzt und kann Verhandlungsfähigkeit nicht beurteilen. Und sollte dies auch nicht tun, denn es kommt nur Ableismus raus.
Eine Verhandlungsunfähige Person verwirkt ihre Rechte nicht. Sie darf klagen und das geht – vor allem für einen reichen Bankier- über seine Anwälte. Egal was man von diesen Klagen inhaltlich hält.
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