Geflüchteten Demo und Gedanken zu den aktuellen Entwicklungen

Flüchtlingspolitik, Militarismus oder auch Religion sind keine Themen mit denen ich mich als Aktivistin schmerpunktmäßig beschäftige. Das Geschehen geht aber nicht an mir vorbei und will heute ausnahmerweise war zu diesem Thema schreiben – die aktuellen Ereignisse veranlassen mich dazu.. Dies tue ich ohne Expertin sein zu wollen, ohne Anspruch auf Ausführlichkeit.

Unter dem Motto „refugee welcome heißt gleiche Rechte für alle“ demonstrierten ca. 10 000 Menschen am Samstag durch die Hamburger Innenstadt. Ich habe mich – wie oft – in eigener Art und Weise beteiligt. Wir haben ein Banner „Bleiberecht für alle“ über der Demonstrationsstrecke gespannt. Die DemonstrantInnen haben sich gefreut. Nach den Anschlägen von Paris war es mir wichtig ein Zeichen zu setzen.

Flüchtlingspolitik, Militarismus oder auch Religion sind keine Themen mit denen ich mich als Aktivistin schmerpunktmäßig beschäftige. Das Geschehen geht aber nicht an mir vorbei und will heute ausnahmerweise war zu diesem Thema schreiben – die aktuellen Ereignisse veranlassen mich dazu.. Dies tue ich ohne Expertin sein zu wollen, ohne Anspruch auf Ausführlichkeit.

Unter dem Motto „refugee welcome heißt gleiche Rechte für alle“ demonstrierten ca. 10 000 Menschen am Samstag durch die Hamburger Innenstadt. Ich habe mich – wie oft – in eigener Art und Weise beteiligt. Wir haben ein Banner „Bleiberecht für alle“ über der Demonstrationsstrecke gespannt. Die DemonstrantInnen haben sich gefreut. Nach den Anschlägen von Paris war es mir wichtig ein Zeichen zu setzen.

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Le Testet, ein Jahr nach der tödlichen Polizeigranate

Die tödliche Granate der französischen Militärpolizei Gendarmerie traf Rémi Fraisse bei einer Demonstration gegen ein Staudammprojekt in Sivens vor einem Jahr am 26. Oktober 2014. UmweltaktivistInnen hielten monatelang das Areal um den geplanten Staudamm besetzt. Die „ZAD du Testet“ wie die Besetzung genannt wurde, wurde am 6. März 2015 durch die Militärpolizei geräumt. Der Widerstand hat bewirkt, dass das Projekt in einigen Teilen revidiert wurde und nun in deutlich kleineren Maßstäben gebaut wird. Rémi musste sein Engagement für die Umwelt mit dem leben bezahlen.

Ein Jahr danach sind die genauen Umstände seines Todes immer noch nicht geklärt. Die Polizei übt sich in verschönerten Aussagen und Zurückhaltung von Informationen. Ein Marsch in Gedenken an Rémi wurde durch die Behörden untersagt. Die Menschen haben sich aber nicht einschüchtern lassen und bei Nacht und Nebel ein großes würdevolles Kunstwerk genau dort wo Rémi ums Leben gekommen ist, errichtet. Ca. 300 Menschen versammelten sich schließlich trotz Verbot.

Die tödliche Granate der französischen Militärpolizei Gendarmerie traf Rémi Fraisse bei einer Demonstration gegen ein Staudammprojekt in Sivens vor einem Jahr am 26. Oktober 2014. UmweltaktivistInnen hielten monatelang das Areal um den geplanten Staudamm besetzt. Die „ZAD du Testet“ wie die Besetzung genannt wurde, wurde am 6. März 2015 durch die Militärpolizei geräumt. Der Widerstand hat bewirkt, dass das Projekt in einigen Teilen revidiert wurde und nun in deutlich kleineren Maßstäben gebaut wird. Rémi musste sein Engagement für die Umwelt mit dem leben bezahlen.

Ein Jahr danach sind die genauen Umstände seines Todes immer noch nicht geklärt. Die Polizei übt sich in verschönerten Aussagen und Zurückhaltung von Informationen. Ein Marsch in Gedenken an Rémi wurde durch die Behörden untersagt. Die Menschen haben sich aber nicht einschüchtern lassen und bei Nacht und Nebel ein großes würdevolles Kunstwerk genau dort wo Rémi ums Leben gekommen ist, errichtet. Ca. 300 Menschen versammelten sich schließlich trotz Verbot.

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Atomtransportbeobachtung am Burchardkai im Hafen HH

​​​​Das Atomschiff Sheksna hat heute früh mal wieder seine radioaktive Fracht in Hamburg gelöscht, dieses  mal am Burchardkai. ROBIN WOOD AktivsitInnen beobachteten die Löschung des Schiffes und die anschließende Abfahrt der radioaktiven Fracht per LKW.

Das Schiff hatte auf seiner Reise nach Hamburg  genau 2 blauen Container an Bord. Scheinbar lohnt sich das Atomgeschäft selbst wenn lediglich 2 Container befördert werden!

In den Urancontainer war angereichertes Uran (UN Nummer 3325), möglicherweise Uranpellets für die Brennelementefabrik Lingen. Die AREVA-Fabrik in Lingen wird regelmäßig mit Uran in Form von UF6 oder Uranpellets (Uranoxyd), das in Hamburg umgeschlagen wird, versorgt. Siehe z.B. die Antwort der Hamburger Senats zu Atomtransporten durch Hamburg  auf die jüngste Anfrage. Damit werde AKWs in allerwelt mit Brennstoff versorgt.

​​​​Das Atomschiff Sheksna hat heute früh mal wieder seine radioaktive Fracht in Hamburg gelöscht, dieses  mal am Burchardkai. ROBIN WOOD AktivsitInnen beobachteten die Löschung des Schiffes und die anschließende Abfahrt der radioaktiven Fracht per LKW.

Das Schiff hatte auf seiner Reise nach Hamburg  genau 2 blauen Container an Bord. Scheinbar lohnt sich das Atomgeschäft selbst wenn lediglich 2 Container befördert werden!

In den Urancontainer war angereichertes Uran (UN Nummer 3325), möglicherweise Uranpellets für die Brennelementefabrik Lingen. Die AREVA-Fabrik in Lingen wird regelmäßig mit Uran in Form von UF6 oder Uranpellets (Uranoxyd), das in Hamburg umgeschlagen wird, versorgt. Siehe z.B. die Antwort der Hamburger Senats zu Atomtransporten durch Hamburg  auf die jüngste Anfrage. Damit werde AKWs in allerwelt mit Brennstoff versorgt.
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Lecomte vs. Germany vorm EGMR – Eichhörnchen gefährdet den Staat

Application no. 80442/12 – Lecomte vs. Germany

Das Verfahren, das ich vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) führe, neigt sich dem Ende (Klage als PDF). Über den bisherigen Verlauf habe ich in diesem Blog immer mal berichtet, das Thema greife ich auch in meinem Buch „Kommen Sie da runter!“ auf.

Die Bundesregierung hat nun zu meiner ersten Erwiderung (Siehe Bericht) Stellung genommen. Ich habe das Schriftstück zur Kenntnisnahme erhalten, erneut Stellung nehmen darf ich nun nicht mehr.

Das Schreiben der Bundesregierung setzt die Strategie die in ihrem vorigen Schreiben bereits ihre war: Die Klage ist angeblich nicht zulässig. Sie ist auch nicht begründet und dies wird mit absurden Hetze gegen meine Person belegt.

Application no. 80442/12 – Lecomte vs. Germany

Das Verfahren, das ich vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) führe, neigt sich dem Ende (Klage als PDF). Über den bisherigen Verlauf habe ich in diesem Blog immer mal berichtet, das Thema greife ich auch in meinem Buch „Kommen Sie da runter!“ auf.

Die Bundesregierung hat nun zu meiner ersten Erwiderung (Siehe Bericht) Stellung genommen. Ich habe das Schriftstück zur Kenntnisnahme erhalten, erneut Stellung nehmen darf ich nun nicht mehr.

Das Schreiben der Bundesregierung setzt die Strategie die in ihrem vorigen Schreiben bereits ihre war: Die Klage ist angeblich nicht zulässig. Sie ist auch nicht begründet und dies wird mit absurden Hetze gegen meine Person belegt.

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Vor fünf Jahren: Baumbesetzung gegen die Moorburgtrasse von Vattenfall in Hamburg

Die Baumbesetzung im Gählerpark ist ist schon fünf Jahre her. Das waren drei besondere Monaten für mich. Wir hatten Nachts bis minus 18 Grad, wir hatten sehr viel Öffentlichkeit und konnten am Ende einen Teilerfolg verbuchen. Die Mooburgtrasse zu Vattenfalls Kohlekraftwerk wurde nicht gebaut. Zum ersten mal verließ ich eine Baumbesetzung freiwillig… ohne Räumung durch die Polizei.

Ute Betrand von ROBIN WOOD hat einen Text zu diesem 5. Jahrestag der Baumbesetzung geschrieben. Ich übernehme den Text. 

Ein längerer Text über die Baumbesetzung ist sonst in meinem Buch « Kommen Sie da runter! » zu lesen. Die Idee, ein Buch über Aktivismus zu schreiben ist mir sogar während dieser Baumbesetzung gekommen…

Die Baumbesetzung im Gählerpark ist ist schon fünf Jahre her. Das waren drei besondere Monaten für mich. Wir hatten Nachts bis minus 18 Grad, wir hatten sehr viel Öffentlichkeit und konnten am Ende einen Teilerfolg verbuchen. Die Mooburgtrasse zu Vattenfalls Kohlekraftwerk wurde nicht gebaut. Zum ersten mal verließ ich eine Baumbesetzung freiwillig… ohne Räumung durch die Polizei.

Ute Betrand von ROBIN WOOD hat einen Text zu diesem 5. Jahrestag der Baumbesetzung geschrieben. Ich übernehme den Text. 

Ein längerer Text über die Baumbesetzung ist sonst in meinem Buch « Kommen Sie da runter! » zu lesen. Die Idee, ein Buch über Aktivismus zu schreiben ist mir sogar während dieser Baumbesetzung gekommen…

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Atommüllendlagerung in Frankreich: heimliche Genehmigungsversuche der Regierung aufgeflogen!

* Zaubertrick der Regierung: Atommüll heißt Wachstum!

* 600 000 Euro Budget um in Erfahrung zu bringen wie teuer die Endlagerung von Atommüll wird

In Deutschland tagt die Atommüllkommission und gibt so den Eindruck, dass die Verantwortlichen sich um das Problem kümmern, dass es sogar eine Lösung dafür gibt, dass es nur noch darum geht den Standort zu wählen.

In Frankreich ist die Regierung noch dreister, wenn es darum geht, die Tiefendlagerung des Atommülls in Bure (Lothringen) durchzuseztzen: der Versuchsbergbergwerk iist passé, das Projekt Endlagerung hat den Beinamen CIGEO bekommen (centre industiel géologique de stockage) und befindet sich in der „industriellen“ Phase – auch wenn es für das Endlager noch keine Baugenehmigung gibt (Darüber berichtete ich in einem ausführlichen Artikel in der Zeitschrift GWR.) Gebäude und Straßen werden oder wurden beispielsweise bereits für CIGEO gebaut. Wenn es nach dem Willen der Regierung läuft, ist die Erteilung der Genehmigung eine einfache Formalität und es kann ganz heimlich im Rahmen der Verabschieudng eines Gesetzespakets „ für das Wachstum und die wirtschaftliche Aktivität“ geschehen. Der Zaubertrick ist aber aufgeflogen!

* Zaubertrick der Regierung: Atommüll heißt Wachstum!

* 600 000 Euro Budget um in Erfahrung zu bringen wie teuer die Endlagerung von Atommüll wird

In Deutschland tagt die Atommüllkommission und gibt so den Eindruck, dass die Verantwortlichen sich um das Problem kümmern, dass es sogar eine Lösung dafür gibt, dass es nur noch darum geht den Standort zu wählen.

In Frankreich ist die Regierung noch dreister, wenn es darum geht, die Tiefendlagerung des Atommülls in Bure (Lothringen) durchzuseztzen: der Versuchsbergbergwerk iist passé, das Projekt Endlagerung hat den Beinamen CIGEO bekommen (centre industiel géologique de stockage) und befindet sich in der „industriellen“ Phase – auch wenn es für das Endlager noch keine Baugenehmigung gibt (Darüber berichtete ich in einem ausführlichen Artikel in der Zeitschrift GWR.) Gebäude und Straßen werden oder wurden beispielsweise bereits für CIGEO gebaut. Wenn es nach dem Willen der Regierung läuft, ist die Erteilung der Genehmigung eine einfache Formalität und es kann ganz heimlich im Rahmen der Verabschieudng eines Gesetzespakets „ für das Wachstum und die wirtschaftliche Aktivität“ geschehen. Der Zaubertrick ist aber aufgeflogen!

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Eichhörnchen im Widerstand – Buchrezension

Buch-Umschlag

Eine Rezension über das Eichhörnchen Buch – Aus der Buchmessenbeilage der Zeitung Neues Deutschland.

A propos Buch: Ich bin mit meinem Buch am Freitag für eine Lesung in Stuttgart und am Samstag auf der « Gegenbuchmasse » in Frankfurt am Main. (Siehe Termine unter Lesungen mit Eichhörnchen)

Von der ersten Buchauflage sind noch ca. 150 Stück da. Danach gibt es eine – kleinere – zweite Auflage, mit einigen Korrekturen und Aktualisierungen.

Rezension von Christian Baron
07.10.2014 Neues Deutschland Buchmessenbeilage

Eichhörnchen im Widerstand

Cécile Lecomte berichtet über ihre Kletterproteste

Wie amüsant politischer Protest doch sein kann. Und wie leicht die Staatsmacht auf die Palme zu bringen ist! Mit einem Einrad bei einer öffentlichen Bundeswehr-Übung die Rekruten im Slalom zu umfahren und selbige anzupfeifen, führt schon zu einer brutalen Festnahme durch die Polizei. Was daraus zu lernen ist? Cécile Lecomte, eben jene lustige Einradfahrerin, erklärte es: »Auf dem Lüneburger Marktplatz wird ein Einrad von den Behörden als gefährlicher angesehen als Panzer, Fackeln und Schusswaffen«. Wenn das nicht auf den Punkt gebracht ist! Ihre mal skurrilen, mal beängstigenden, stets aber bewundernswerten politischen Alltagserlebnisse hat die Vollzeitaktivistin nun in einem Buch versammelt.

Buch-Umschlag

Eine Rezension über das Eichhörnchen Buch – Aus der Buchmessenbeilage der Zeitung Neues Deutschland.

A propos Buch: Ich bin mit meinem Buch am Freitag für eine Lesung in Stuttgart und am Samstag auf der « Gegenbuchmasse » in Frankfurt am Main. (Siehe Termine unter Lesungen mit Eichhörnchen)

Von der ersten Buchauflage sind noch ca. 150 Stück da. Danach gibt es eine – kleinere – zweite Auflage, mit einigen Korrekturen und Aktualisierungen.

Rezension von Christian Baron
07.10.2014 Neues Deutschland Buchmessenbeilage

Eichhörnchen im Widerstand

Cécile Lecomte berichtet über ihre Kletterproteste

Wie amüsant politischer Protest doch sein kann. Und wie leicht die Staatsmacht auf die Palme zu bringen ist! Mit einem Einrad bei einer öffentlichen Bundeswehr-Übung die Rekruten im Slalom zu umfahren und selbige anzupfeifen, führt schon zu einer brutalen Festnahme durch die Polizei. Was daraus zu lernen ist? Cécile Lecomte, eben jene lustige Einradfahrerin, erklärte es: »Auf dem Lüneburger Marktplatz wird ein Einrad von den Behörden als gefährlicher angesehen als Panzer, Fackeln und Schusswaffen«. Wenn das nicht auf den Punkt gebracht ist! Ihre mal skurrilen, mal beängstigenden, stets aber bewundernswerten politischen Alltagserlebnisse hat die Vollzeitaktivistin nun in einem Buch versammelt.

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CASTOR-Stopp in Frankreich: Bewährungsstrafen für AktivistInnen …

…die Polizeigewalt bleibt dagegen ohne Folgen

Sie Stoppten den Castortransport nach Deutschland 2010 in Caen mit einer Ankettaktion. Sie wurden bei ihrer « Befreiung » aus den Gleisen von der Polizei schwer verletzt: Verbrennung des dritten grades, notwendige Haut-Tranplantation, Sehnen durch die Flex der Polizei duchgeschnitten und oder durchgeschmolzen, etc. Erst gegen 13.000 Euro Kaution kamen sie vor ihrem Prozess in erster Instanz  am 8. Dezember 2010 frei. Sie wurden im Namen von der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF und des Atomkonzerns AREVA zu hohem Schadenersatz und einen Monat Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Für den Procureur (Staatsanwalt) eine zu geringe Strafe. Er legte Berufung ein, die AktivistInnen ebenfalls. Die Berufungsverhandlung fand im März 2013 statt. Das Urteil wurde am heutigen Mittwoch den 5. Juni 2013 gesprochen. Das Gericht erhöte die Strafen! 3 Monate Gefängnis und beinahe 30 000 Euro Schadenersatz für die SNCF.

…die Polizeigewalt bleibt dagegen ohne Folgen

Sie Stoppten den Castortransport nach Deutschland 2010 in Caen mit einer Ankettaktion. Sie wurden bei ihrer « Befreiung » aus den Gleisen von der Polizei schwer verletzt: Verbrennung des dritten grades, notwendige Haut-Tranplantation, Sehnen durch die Flex der Polizei duchgeschnitten und oder durchgeschmolzen, etc. Erst gegen 13.000 Euro Kaution kamen sie vor ihrem Prozess in erster Instanz  am 8. Dezember 2010 frei. Sie wurden im Namen von der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF und des Atomkonzerns AREVA zu hohem Schadenersatz und einen Monat Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Für den Procureur (Staatsanwalt) eine zu geringe Strafe. Er legte Berufung ein, die AktivistInnen ebenfalls. Die Berufungsverhandlung fand im März 2013 statt. Das Urteil wurde am heutigen Mittwoch den 5. Juni 2013 gesprochen. Das Gericht erhöte die Strafen! 3 Monate Gefängnis und beinahe 30 000 Euro Schadenersatz für die SNCF.

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Radiobeitrag über aktuelle Entwicklungen im Antiatomwiderstand in der Normandie

Überschrift: Widerstand gegen Atomkraft- und Hochspannungsleitungsbau in Frankreich
Länge:
33 Minuten 32 Sekunden
Autorin: Cécile Lecomte
Beitragsgröße (MP3): 46 MB ( im wav-Format auch verfügbar)
Datum: Oktober 2012
Sprache:
Deutsch
Link zum Beitrag als mp3
Link zum Beitragsskript

Zusammenfassung: Vom 22. bis zum 24. Juni 2012 fand in der Französischen Normandie in Montabot unweit von Le Chefresne ein Widerstandswochenende gegen den Bau einer neuen Hochspannungsleitung statt. Dies steht im Zusammenhang mit dem 2007 begonnenen Bau eines neuen Atomreaktors vom Typ EPR in Flamanville. Die Polizei setzte Splittergranaten gegen die DemonstrantInnen ein. Es kam zu Schwerverletzten.

Überschrift: Widerstand gegen Atomkraft- und Hochspannungsleitungsbau in Frankreich
Länge:
33 Minuten 32 Sekunden
Autorin: Cécile Lecomte
Beitragsgröße (MP3): 46 MB ( im wav-Format auch verfügbar)
Datum: Oktober 2012
Sprache:
Deutsch
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Zusammenfassung: Vom 22. bis zum 24. Juni 2012 fand in der Französischen Normandie in Montabot unweit von Le Chefresne ein Widerstandswochenende gegen den Bau einer neuen Hochspannungsleitung statt. Dies steht im Zusammenhang mit dem 2007 begonnenen Bau eines neuen Atomreaktors vom Typ EPR in Flamanville. Die Polizei setzte Splittergranaten gegen die DemonstrantInnen ein. Es kam zu Schwerverletzten.
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Antiatombewegung in der Normandie – Vorgeschichte zum HSL-Kampf Teil 1/2

Ich fange meine Serie „Erlebnisse und Einblicke im Widerstand gegen HSL in Frankreich“ mit Hintergrundinformationen zum Widerstand gegen die Atomanlagen in der Normandie.

Teil1: der Standort Flamanville und der EPR Reaktor

Anhand eigener Recherchen und des Beitrages vom CRILAN (Regionales Komitee zur Information über und für den Kampf gegen die Atomkraft), der für das Widerstandswochenende gegen HSL Neubau geschrieben wurde, stelle ich die wichtigsten Hintergründe und Ereignisse zur heutigen Atompolitik in der Niedernormandie stichpunktartig dar.

Ich fange meine Serie „Erlebnisse und Einblicke im Widerstand gegen HSL in Frankreich“ mit Hintergrundinformationen zum Widerstand gegen die Atomanlagen in der Normandie.

Teil1: der Standort Flamanville und der EPR Reaktor

Anhand eigener Recherchen und des Beitrages vom CRILAN (Regionales Komitee zur Information über und für den Kampf gegen die Atomkraft), der für das Widerstandswochenende gegen HSL Neubau geschrieben wurde, stelle ich die wichtigsten Hintergründe und Ereignisse zur heutigen Atompolitik in der Niedernormandie stichpunktartig dar.
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