Das Gelände befindet sich auf der geplanten Trasse der Stadtautobahn A100, die von Berlin-Neukölln zum Treptower Park verlängert werden soll.

Den auf dem Gelände und dem Baumhaus ausharrenden Aktivist/innen behaupteten Vertreter/innen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, dass sie seit 12.12.2013 Eigentümer des Geländes Neuköllnische Allee 33 wären.

Nachdem der Anwalt Karsten Sommer, der den Eigentümer des Geländes Da Silva vertritt, das Betreten des Geländes untersagte, wurde die Räumaktion gestoppt und die Polizei zog unverrichteter Dinge wieder ab.

Es ist zur Zeit unklar, ob die Räumung später erfolgen soll. Die Aktivist/innen bleiben weiter vor Ort. Eine Pappel und weitere Bäume werden zur Zeit auf dem Nachbargrundstück gefällt.

Aktuelle Infos auf
www.A100stoppen.de

Hintergrund in Kurzform
ROBIN WOOD-Aktivist_innen besetzen seit fast einem Jahr Bäume, die für die Verlängerung der Stadtautobahn A100 gefällt werden sollen. Die Autobahn ist unzumutbar, denn sie würde eine Blechlawine mitten in Wohngebiete leiten. Und sie ist unbezahlbar: Mit geplanten 475 Millionen Euro für 3,2 km schlägt sie alle Rekorde in den bisherigen deutschen Straßenbaukosten. Der Meter kostet 150.000 Euro, das ist das sechsfache des bisherigen Rekordhalters A44. Hier sind offiziell 25.000 Euro pro Meter veranschlagt.