"Atomausstieg", das Wort ist in Deutschland nach Fukushima in aller Munde. Tausende, sogar Hunderttausende gingen in den letzten Wochen auf die Straße. Als Beruhigungspille verkündete Schwarz/Gelb ein Moratorium für die ältesten Atomkraftwerke des Landes, mit einer "Ethikkommission" geschmückt. Und nun will man uns glauben lassen, der Atomausstieg sei mit dem jüngsten Gesetz in der Tasche. Also braucht Mensch nicht mehr auf die Straße zu gehen, wenn der Ausstieg nun kommt. Der Schein trügt aber gewaltig!

Im Wesentlichen sind wir zurück beim sogenannten „Atomkonsens“ - den viele AtomkraftgegnerInnen immer "Nonsens" nannten. Zurück genommen wurde lediglich die politische Entscheidung, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern. Und so lange der Diskurs sich nur um Meiler und Laufzeiten dreht, ist kein Atomausstieg in Sicht. Um vorab einige Stichworte zu nennen: Atom(müll) Erbe für die zukünftigen Generationen ; Schwarzbau in Gorleben ; Restrisiko und Verseuchung im Normalbetrieb, Urananreicherungsanlage in Gronau, geheime Atomtransporte quer durch die Welt, Überfluss und Wegwerfgesellschaft.

Der Druck von der Straße (und der Schiene) darf nicht nachlassen. Atomausstieg ist Handarbeit und erfordert ein Umdenken !

1) Uran bleibt in der Erde! UAA Stillegen

2) Inkompatibel: Grundrechte und Atomkraft

3) Schwarzbau in Gorleben

4) Umdenken ! Der sofortige Atomausstieg ist möglich ! (noch nicht online)