Die drei Friedensaktivist_innen haben Einspruch gegen Strafbefehle in Höhe von 30 bis 40 Tagessätzen wegen Beihilfe zur Nötigung und Störung öffentlicher Betriebe eingelegt.

Jetzt, da Hannas Verfahren rechtskräftig abgeschlossen ist, rechnen sie mit baldigen Verhandlungsterminen vor dem Amtsgericht Husum.

“Uns wird Beihilfe vorgeworfen, zum Frieden helfe ich gerne bei!” kommentiert Cécile, eine der Angeklagten.

Die Angeklagten freuen sich auf kreative Unterstützung, hier ein paar Ideen

- Anti-militaristische Aktionen rund um die Prozesse und Hannas Gefängnisaufenthaltes

- Protestschreiben an Gericht und Staatsanwaltschaft - der DFG-VK hat eine Protestaktion an die Adresse der Staatsanwaltschaft gestartet. Gefordert werden Hannas Freilassung und die Einstellung der Beihilfeverfahren.

- aktive Begleitung der Prozesse vorm Gerichtsgebäude und im Gerichtssaal

- Laienverteidigung (nicht professionelle aber rechtskundige Personen können auf Antrag als Wahlverteidiger_innen genehmigt werden)

Weitere Infos:
Krieg.nirgendwo.info
DFG-VK
In der April-Ausgabe der Zeitschrift Graswurzelrevolution erscheint ein langer Artikel von Franziska über die damalige Aktion und die Folgen dessen.