Ist also die Erklärung nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben wurde? Hier wird weiter der Export von Uran und Brennelementen unterstützt, die Atomkraftwerke in aller Welt versorgen – unbefristet, da die Anlage in Lingen nicht vom Atomausstieg betroffen ist – das heißt mehr Atommüll und mehr Chancen für Katastrophen überall auf der Welt.

Dass die HHLA ihren Ausstieg aus Kernbrennstofftransporten nicht so besonders ernst meint, zeigt sich auch an anderer Stelle: So verzichtet die Firma UNIKAI, an der die HHLA die Mehrheit hält, nicht auf den Transport dieser Stoffe – sie schlug 2017 43 % der Kernbrennstofftransporte um, die HHLA selbst nur 2 Transporte, also 12,5%. Für einen vollständigen Atomausstieg müssen wir alle Atomtransporte verhindern, nicht nur Kernbrennstofftransporte oder Transporte bestimmter Firmen.

Wir machen weiter Druck!

Am Streckenaktionstag haben Aktive von ROBIN WOOD eine Aktion mit einem nachgestellten Atomtransport in Hamburg Wilhelmsburg durchgeführt.

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