Mit dem Volksentscheid wurde die Stadt Hamburg auf die Übernahme der Energienetze in öffentliche Hand und auf das Ziel einer sozial gerechten, klimaverträglichen und demokratisch kontrollierten Erzeugung aus erneuerbaren Energien verpflichtet. Wärme aus dem Kohlekraftwerk Moorburg ist aber alles anderes als klimaverträglich.

Zu der Trassenbegehung hatte das Bündnis „Moorburgtrasse stoppen“ aufgerufen, zu dem auch ROBIN WOOD gehört. Die Aktivist*innen informierten heute über den geplanten Trassenverlauf, prüften wie viele Bäume für das Bauvorhaben weg müssten – und tauschten sich darüber aus, wie die Trasse verhindert werden kann.

Damit gibt es schon einige Vorerfahrung. Denn bereits im Winter 2008/09 sorgten eine Klage sowie eine Baumbesetzung von Anwohner*innen zusammen mit ROBIN WOOD-Aktiven für den Stopp des ersten Moorburgtrassen-Projekts durch den Stadtteil Altona. Daran erinnerten heute die beiden ROBIN WOOD-Aktiven Anja und Paula in ihrem Redebeitrag auf der Zwischenkundgebung. Ausführlich begründeten sie, warum zum Schutz des Klimas der Bau der Fernwärmetrasse unterbleiben muss.