Ein Umrüsten des aktuellen motorisierten Individulaverkehrs auf Elektromobilität löst keine Probleme sondern verlagert sie in den Globalen Süden, wie am Beispiel der Lithium-Minen in Chile deutlich wird. Dieser neokoloniale Ablasshandel dient vor allem den Profitinteressen und der Imagepflege der Autmobilindustrie und nicht den Bedürfnissen von uns allen.

Es braucht tiefgreifende Veränderungen und nicht nur kleine Zugeständnisse wie sie bisher von seiten der Verantworltichen aus Politik und Gesellschaft gemacht wurden. Die Automobilindustrie hat kein Interesse an einer wirklichen Verkehrswende, sondern setzt auf Scheinmaßnahmen, auch indem sie Elektromobilität als Lösung präsentieren.

"Sie nutzt ihren Einfluss in der Politik, um Veränderungen zugunsten von Schienenverkehr und Fahrradinfrastruktur zu verhindern. Das können wir nicht zulassen!", sagt eine Blockierende. "Der Trend zu immer größeren und schwereren Autos egal ob Verbrenner oder elektrisch ist jedem vernünftigen Verkehrskonzept zuwider. Letztendlich geht es nur mit weniger Autos."

Wir fordern:

- Sofortiges Abschaffen von Autosubventionen wie Pendlerpauschale und Dienstwagensubvention!

- Autofreie Städte, kostenfreier ÖPNV und gute Anbindung des ländlichen Raums!

- Die Logik von Wachstum und Kapitalismus muss durchbrochen werden - Automobilkonzerne enteignen!

Wir müssen wegkommen von der Illusion einer nachhaltigen und sozial gerechten Welt ohne radikale Veränderungen. Für die Mobilitätswende als emanzipatorische Bewegung!

Wir solidarisieren uns mit der Bewegung by 2020 we rise up.

Bilder von der Demo am Samstag