“Abhängen fürs Klima”: Abseilaktion über der A39 am 3.4.2022

KlimaKollektivLueneburg @KlimaLueneburg · 12 Std. Nächsten Sonntag ist es endlich soweit mit unserer angemeldeten Abseilaktion! Kletter:innen werden sich von einer Autobahnbrücke über der #A39 abseilen um für die #Mobilitätswende und für eine Entkriminalisierung der Klimaproteste "abzuhängen"📢 1/4 Bild eines pinken Faultiers, das sich an einer Autobahnbrücke abseilt mit der Aufschrift Abhängen für die Mobilitätswende. Unterüberschrift: 3. April 2022, Abseilaktion A39, 11-12 Uhr, Brücke A39/Hamburger Straße, Klimakollektiv Lüneburg Bild eines pinken Faultiers, das sich an einer Autobahnbrücke abseilt mit der Aufschrift Abhängen für die Mobilitätswende. Unterüberschrift: 3. April 2022, Abseilaktion A39, 11-12 Uhr, Brücke A39/Hamburger Straße, Klimakollektiv Lüneburg

Jetzt am Sonntag! Wir haben (mit dem KlimaKollektiv) die Aktion angemeldet. Ich gebe die PM des Kollektivs wieder.

Das KlimaKollektiv Lüneburg hat eine Abseilaktion mit großen Bannern über der A39 als Versammlung angemeldet. Die ungewöhnliche Aktion wird diesen Sonntag von 11:00-12:00 Uhr auf der Brücke der Hamburger Straße stattfinden. Die angemeldete Versammlung findet unter dem Motto „Abhängen für die Mobilitätswende, Klimaschutz ist kein Verbrechen – Autobahnen schon“ statt. Um lange Sperrungen der Hamburger Straße zu vermeiden sammelt sich die Demonstration um 10:30 an der Kreuzung Hamburger Straße/An der Pferdehütte und läuft um 10:45 gemeinsam zum Versammlungsort auf der Brücke. Die Veranstalter bitten alle Teilnehmer*innen rechtzeitig vor Ort zu sein, damit die Versammlung planmäßig ablaufen kann und die Brücke um 12 wieder frei ist.

Die Abseilaktion ist Teil einer Aktionswoche gegen die Autobahnprojekte A14 und A39, welche gemeinsam mit der Aktionsgruppe Keine A14 und dem Bündnis Verkehrswende statt Antriebswende aus Braunschweig geplant wurde: Am Samstag, den 2. April findet eine Demonstration gegen die A14 in Wittenberge unter dem Motto „Acker, Wald und Wiese statt Hunger, Krieg und Krise“ statt und am Sonntag, den 10. April eine weitere Abseilaktion über der A39 in Braunschweig.

« Unsere Aktion ist Teil einer lokalen Aktionswoche gegen die geplanten klimaschädlichen Autobahnprojekte A39 und A14 und für eine sozial- und klimagerechte Mobilitätswende. Mit der Abseilaktion demonstrieren wir für eine echte Mobilitätswende, den sofortigen Stopp des Autobahnbaus und einen konsequenten Klimaschutz. Die Anmeldung zeigt, dass Abseilaktionen vom Versammlungsrecht gedeckt sind: Aktivist*innen haben es an anderen Orten bereits vorgemacht, wie z. B. in Fulda und Frankfurt am Main.“ so Theresa Berghof vom KlimaKollektiv Lüneburg.

« Die Verkehrswende braucht viele kleine Wege, nicht einen Großen. Wir von der Aktionsgruppe Keine A14 wollen nicht zulassen, dass sich der Asphalt und alles was mit ihm kommt still und heimlich durch unsere Wälder und Biotope frisst.
Die alten Denkmuster, welche die Autobahnprojekte A14 und A39 hervorgebracht haben, sind zigfach widerlegt und unvernünftig! Wir brauchen keine A14, keine A39 und keine Waffen sondern ÖPNV, Bahn-Reaktivierung, kurze Wege, Carsharing, Diversität und Transformation! » so Zoltán Schäfer von der Aktionsgruppe Keine A14.

« Der Verkehrssektor soll endlich seinen Beitrag zu Klimaschutz und Artenschutz leisten, statt auf E-Autos und 850 km neue tödliche Autobahnen zu setzen. Der Bundesverkehrswegeplan muss gestoppt werden. Keine Waldrodungen und keine neuen Autobahnen! Das heißt konkret hier bei uns, kein Ausbau der A39 und kein Großgewerbegebiet Scheppau. » ergänzt Edmund Schultz vom Bündnis Verkehrswende statt Antriebswende (VWsAW).

Die Demonstration und ihre spezielle Form ist Teil bundesweiter Proteste. Mehrere angemeldete Abseilaktionen wurden durch die zuständigen Versammlungsbehörden in den letzten Monaten bestätigt und durchgeführt: Zum Beispiel am 23.01.2022 in Künzell bei Fulda über der A7 oder am 21.01.2022 in Frankfurt am Main über der A648.
Ursprünglich hatte das Klimakollektiv eine andere Brücke als Versammlungsort angemeldet, aber im Kooperationsgespräch mit dem Ordnungsamt wurde sich auf die Brücke Hamburger Straße geeinigt. Das Ordnungsamt hat mündlich bestätigt, dass die Versammlung wie geplant stattfinden kann. Ein schriftlicher Auflagenbescheid soll in Kürze folgen.

Gerne möchten wir Ihnen die Möglichkeit bieten, sowohl während der Versammlung als auch im Vorfeld darüber zu berichten. Dafür stehen wir Ihnen gern für Interviews und Rückfragen zur Verfügung.
Die angemeldete Versammlung findet von 11:00-12:00 auf der Brücke der Hamburger Straße statt. Für Journalist*innen gibt es die Möglichkeit von der Brücke Hamburger Straße auf die A39 zu laufen um Bilder und Videos zu machen (Koordinaten: 53.27799, 10.40071).

Der geplante Ablauf ist:

  • um 10:30 Uhr sammelt sich die Versammlungsteilnehmer*innen am Parkplatz an der Kreuzung Hamburger Straße/Bei der Pferdehütte (Koordinaten: 53.27503, 10.40259)
  • um 10:45 Uhr läuft die Gruppe zur Hamburger Brücke und betritt diese um 11:00 Uhr
  • ab 11:00 Uhr fangen die Kletter*innen mit den Vorbereitungen an
  • um ca. 11:15 Uhr wird das Banner an der Ostseite der Brücke über der Fahrspur Richtung Hamburg entrollt (Koordinaten: 53.27799, 10.40071)
  • Um 11:45 Uhr wird das Banner wieder eingerollt, die Kletter*innen kehren auf die Brücke zurück
  • Um 12:00 Uhr wird die Versammlung beendet und die Brücke verlassen

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