Dem Bericht zur Folge hatte das Schiff 54 Tonnen schwach-radioaktive Ladung an Bord. Das Schiff erlitt einen Maschinenschaden beim Einlaufen in die Schleuse und musste abgeschleppt werden. Panikmache ist hier nicht angebracht. Der Vorfall zeigt aber einmal mehr, wie verletzlich und gefährlich solche Trabsporte sind. Eine vergleichbare Havarie mitten im Meer hätte durchaus schwerwiegendere Folgen haben können. Ein Brand an Board eines Atomfrachters, wie es sich beim Atlantic Cartier 2011 in Hamburg ereignete hätte ebenfalls verherende Folgen. Auch sind Kollisionen eine Gefahr. Derweil zeigt der Atomfrachter "Golden Karoo" immer noch "armed team on board" an. (siehe meine Erläuterungen dazu  im vorigen Beitrag).

Es gibt zahlreiche Gründe, sich für einen Stopp von Atomtransporten einzusetzen!