Die besetzten Bäume befanden sich einst mitten im Wald und stehen nun dem starken Wind und Kohlestaub ausgesetzt an der Rodungskante. Es war ihnen anzumerken, dass sie dadurch erheblich geschwächt sind. Doch, die Rodungskante ist der richtige Ort um die Zerstörungen von RWE effektiv zu behindern! Der Herbst wäre ohne RWE so schön imWald!

Die Größe des „Lochs“, des Tagebaus, ist selbst wenn man direkt an der Kante steht, nach menschlichem Ermessen kaum zu erfassen. Es sind um die 4000 Hektar Wald, die RWE zerstört hat. Das Loch ist größer als eine Stadt wie Köln – und RWE baggert Tag und Nacht weiter ab. Tag und Nacht waren die ca. 100 Meter hohen Bagger zu hören und im Hintergrund zahlreiche Braunkohlekraftwerke. Tag und Nacht atmete ich den Braunkohlestaub von RWE ein. Nach der ersten Nacht im Baum fing ich an zu husten. Mein Schleim wurde schwarz. Ich hätte nicht die Kraft, diesen Baum über einen längeren Zeitraum zu besetzten, und bewundere die AktivistInnen die dort länger ausharren. Ich beschränke mich auf gelegentliche Unterstützung, weil ich diesen Kampf sehr wichtig finde. Ich kann nicht zusehen, wie unsere Lebensgrundlage zerstört wird, ohne selbst aktiv zu werden!

Wie sehen und wieder im Hambacher Forst !

Zur Fotogalerie vom Tagebau und von der Besetzung mit Eichhörnchen

  Quelle:  Eichhörnchen - Lizenz für die Bilder:

Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen


 

 PS: - nachdem die Polizei mir neulich ein Eichhörnchen geklaut hat, habe ich ein neues geschrenkt bekommen, es musste unbedingt nach Hambach mit :-) Habe ich deshalb viele Bilder davon gemacht. Danke für das Eichhörnchen, habe mich gefreut.

Blog zum Widerstand im Hambacher Forst