Bereits mehrere Kilometer vor dem Ziel wurden außerdem an der Friedrich-Ebert-Straße Informationen zum Stromwechsel zu Ökostromanbietern an das Publikum verteilt.

Die Resonanz der Zuschauer*innen war insgesamt sehr positiv, die Aktivist*innen erhielten viel Lob für ihre Aktionen.

Jedes Jahr präsentiert sich der Atomenergiekonzern E.ON mit Hilfe des Marathons in Kassel von seiner "Sonnenseite". Doch E.ON betreibt - auch nach dem vermeintlichen "Atomausstieg" - weiterhon in Europa 17 Atomreaktoren, ist an fast allen deutschen weiter laufenden AKWs beteiligt, außerdem an der Urananreicherungsanlage in Gronau und verdient über die Gesellschaft für Nuklearservice am Ausbau der äußerst umstrittenen Atommüllagerstätten. In Finnland plant E.ON darüber hinaus den Bau eines neuen AKW. Auch die Neuerrichtung klimaschädlicher Kohlekraftwerke wird massiv vorangetrieben. Seit Fukushima betreibt E.ON zwar vermehrt Werbung für Solarenergie, klagt aber gleichzeitig beim Bundesverfassungsgericht gegen die Stilllegung der E.ON-Schrottmeiler Krümmel und Brunsbüttel und gegen die Brennelementebesteuerung. Nur ein Bruchteil des von E.ON gelieferten Stroms kommt aus regenerativer Energie. (2010 waren es 9%, dagegen stammten 84% aus Kohle und Atom.)

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