Der Betrieb des Kohlekraftwerks Moorburg belastet das Klima enorm. Bei Volllast stößt das Kraftwerk Moorburg jährlich bis zu neun Millionen Tonnen des Treibhausgases CO2 aus – das ist etwa die Hälfte des jährlichen Gesamtausstoßes in der Stadt Hamburg.  Darum ist es den Umweltaktivist*innen wichtig, dem Greenwashing von Vattenfall etwas entgegen zu setzen. Sei es durch plakative Aktionen wie am gestrigen Tag oder durch direkte Aktionen und Sand im Getriebe der Kohleindustrie wie bei "Ende Gelände" in der Lausitz im Mai 2016.

Die Aktion in Hamburg verlief entspannt, die Kletter*innen beendeten ihre Aktion nach ca. 2 Stunden. Obwohl es nicht not tat und diese Praxis sich bei vergleichbaren Aktionen in der Vergangenheit als illegal erwiesen hat: die Polizei fühlte sich mal wieder verpflichtet, im Namen von Vattenfall gegen die Aktivist*innen vorzugehen und beschlagnahmte die gesamte Kletterausrüstung.


Weitere Informationen:

Pressemitteilung von Robin Wood zur Aktion am 10.11.2016
Aktion bei Ende Gelände 2016
Dossier von Robin Wood zum Thema Kohle auf der Homepage von Robin Wood

Bilder:
erstes Bild:  ROBIN WOOD / Tim Christensen
Weitere Bilder: Eichhörnchen