Von Namibia aus kommt das Uran mit Schiffen der Hamburger Reederei MACS bis zum Hamburger Hafen und wird dort auf Züge verladen, die es über Maschen, Bremen, Münster, Köln und Trier bis nach Süd-Frankreich zur Uranfabrik in Narbonne schaffen. Das Uran sichert den Betrieb von Atomanlagen in aller Welt und kann in AKWs, aber auch für Atombomben eingesetzt werden. Anwohner*innen und die Bevölkerung werden nicht informiert über diese gefährlichen Transporte, daher möchte ROBIN WOOD darüber aufklären. Die Aktion fand direkt vor dem Hamburger Umweltbehörde statt und es wurde ein offener Brief zugestellt, der ein Gespräch darüber fordert, was der Umweltsenat gegen Atomtransporte unternehmen will. Denn schon vor Jahren wurde per Koalitionsvertrag vereinbart, dass auf die Hafenbetriebe eingewirkt werden solle, auf die Transporte zu verzichten. Passiert ist offensichtlich nichts.

Mit der Aktion zeigt sich ROBIN WOOD auch solidarisch mit dem Widerstand gegen das geplante atomare Endlager im französischen Bure. Am vergangenen Donnerstag rückten dort 500 Polizist*innen in einem besetzten Waldstück an, um den Widerstand niederzuschlagen. Das Atommüllproblem ist aber nicht mit Polizeigewalt zu lösen. Darum kämpfen wir in Hamburg gegen die Versorgungstransporte der Atomindustrie, um die Entstehung neuen Atommülls zu verhindern.

ROBIN WOOD fordert:

Stopp der Atomtransporte!

Sperrung der Häfen für Atomfrachter!

Alle Atomanlagen stilllegen - weltweit und sofort!

Am 13.3. findet in Hamburg im Centro sociale eine Informationsveranstaltung über Atomtransporte statt.

Mehr Infos: www.urantransport.de