mercredi 19 juin 2013
Par eichhörnchen le mercredi 19 juin 2013, 21:54 - Artikeln - articles
Energiewende selber machen!
EinwohnerInnen klagten über Atembeschwerden, dessen Ursache ihnen unbekannt
waren und wendeten sich an die Freuerwehr und die Polizei. Der Aufenthalt im
Freien führte bei den EinwohnerInnen von Hamburg Moorburg zu
Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und tränenden Augen. Die verständigte
Polizei gab an, Kontakt mit dem Konzern Vattenfall zu haben, der Konzern sage,
die austretenden Abgase seien ungefährlich und nicht gesundheitsschädlich. Die
körperlichen Reaktionen der Betroffenen sprechen eine andere Sprache.
Ohne zuvor die Öffentlichkeit darüber zu informieren, hat Vattenfall einen
Probelauf mit seinem neuen Kohlekraftwerk Moorburg vorgenommen.
Der Widerstand gegen die Kohlepläne des Konzerns hat schon einiges
erreicht, der Kraftwerk wird nicht mit voller Leistung laufen können. Darüber berichtete ich
in früheren Beiträgen. Die Zukunkt der EinwohnerInnen in Moorgburg sieht
trotzdem schwarz aus, wie allein der Probelauf dies gezeigt hat.
Der Widerstand gegen den Klimakiller Vattenfall (80% des Stroms des Konzerns
kommt aus der Braunkohle!) darf nicht nachlassen! Ein kommender Anlaß wäre die
"Vattenfall Cyclassics" am 25. August 13 ; die grosse jährliche Greenwashing
Veranstaltung von Vattenfall in Hamburg. Zum Kletter-Protest letztes Jahr
habe ich gerade ein Video zusammen geschnitten. Und am 21.
September ist Volksentscheid, für Energienetze in Bürgerhand. Nur vielfältiger
Widerstand kann Vattenfall Probleme bereiten!
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dimanche 16 juin 2013
Par eichhörnchen le dimanche 16 juin 2013, 17:06 - Artikeln - articles
Die Auseinandersetzung
über ein Endlagersuchgesetz in Deutschland kommt mir im Vergleich zum Geschehen
in Frankreich zaghaft vor. Ganz nach der französischen Tradition des
Zentralismus hat die Regierung in Paris den Standort Bure in Lothringen, 150
Kilometer Luftlinie von der deutschen Grenze, zum Endlager für hoch
radioaktivem Müll erklärt. GIGEO, wird das zukünftige Endlager in Bure genannt.
Es steht für Centre Industriel de stockage GÉOlogique = Industriezentrum für
geologische Lagerung. Weil die von oben beschlossene und durchgesetzte
Atompolitik gerne Akzeptanz gewinnt, indem sie BürgerInnen das Gefühl
vermittelt, sie werden informiert und ihre Belangen berücksichtigt, gehört zum
Genehmigungsverfahren eine öffentliche Anhörung, débat public genannt.
Zahlreiche AtomkraftgegnerInnen hatten zu Beginn der Veranstaltungsreihe im Mai
zu einem Boykott dieser Scheindemokratie aufgerufen. Mit Erfolg. Die erste
Veranstaltung am 23. Mai musste abgebrochen werden, aus Angst vor erneuten
Protesten haben die Veranstalter zwei weitere öffentliche Anhörungen dann auch
vertagt. Doch die Auseinandersetzung ist nicht zu Ende. Die öffentliche
Anhörung soll nun unter Polizeischutz weiter gehen.
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vendredi 14 juin 2013
Par eichhörnchen le vendredi 14 juin 2013, 13:56 - Artikeln - articles
Vor wenigen Wochen verkündeten Politiker aus
diversen politischen Lagern, man habe in Sache Atommüllendlagerung einen
Kompromis gefunden: Ein Endlagersuchgesetz wird verabschiedet, Gorleben ist
zwar nicht aus dem Rennen, Niedersachsen hat jedoch durchsetzen können, dass
die letzten Castorbehälter aus den Plutoniumfabriken La Hague und Sellafield
nicht nach Gorleben fahren werden. Man gab sich mit dem „Kompromiss“ zufrieden
und in der Medienberichtserstattung klang es danach, als sei das Problem
„Atommüll“ nun gelöst. Lediglich die Umweltverbände, zeigten sich nicht
zufrieden. Das ist ja auch für Politiker lästig, die Meinung dieser ewigen
Kritikern zu berücksichtigen...
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mardi 11 juin 2013
Par eichhörnchen le mardi 11 juin 2013, 22:59 - Artikeln - articles
Am gestrigen Tag wurde gegen Christof vor dem Amtsgericht Potsdam bei
Richterin Ahle verhandelt, der Prozess wird am 17. Juni 2013 vor dem AG
Potsdam Saal 21 um 13 Uhr fortgesetzt. Gegenstand der Verhandlung ist
eine spektakuläre Kletteraktion der Gruppe "Bückentechnologie" gegen den CASTOR-Transport
nach Gorleben 2010 bei Kassel in Altmorschen.
5 AktivistInnen bekamen Bußgeldbescheide in Höhe von 500 Euro wegen Verstoß
gegen die Eisenbahnbau und -Betriebsordnung (EBO) - Übliche Höhe ist 25 Euro...
Aber nicht wenn man politisch klettert! Im Februar 2013 wurden die Verfahren
gegen 3 AktivistInnen der Gruppe in einer Hauptverhandlung bei Richterin von
Büllow nach 2 Stunden Verhandlungszeit eingestellt. (Bericht
zum Prozess, Bericht zur Aktion vor
dem Prozess, Video ,
Bericht
zur Castor-Aktion mit Video)
Die 2 anderen AktivistInnen sind bei einer anderen Richterin: Richterin
Ahle, heißt sie (Hängt vom ersten Buchstaben im Nachnamen ab). Und das ist für
mich nicht neu, dass Gerechtigkeit und Gleichheit bei der Justiz eh ein
Fremdwort sind... Richterin Ahle zeigt Verbissenheit und einen ausgeprägten
Veurteilungswillen mit fragwürdigen Methoden bei der Verhandlungsführung...
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jeudi 6 juin 2013
Par eichhörnchen le jeudi 6 juin 2013, 17:45 - Soli...
Du kannst Deine
Solidarität zeigen, indem Du einen von 30 Tagessätzen übernimmst!
13.6. kurzes
Update: Danke für eure Unterstützung! Der Gesamtbetrag ist nun
eingegangen und es ist sogar ein bißchen was für die Rechtshilfefonds
übrig!
Stuttgart 21 wurde im Sommer 2010 zum Symbol für Massenprotest gegen die
Heuchelei und Arroganz der Politik von oben. Bis heute gehen wöchentlich
tausende Menschen gegen den Umbau des Kopfbahnhofes in einen unterirdischen
Tiefbahnhof auf die Straße. Bis zum Sommer 2010 und einem Besuch bei Bekannten
in Stuttgart schenkte ich dem Thema wenig Aufmerksamkeit, ich wohnte
schließlich über 600 Kilometer weit weg. Jetzt stellte ich fest, dass es auch
mich betraf. Durch seinen Gigantismus und die Politik, für die es steht,
verdient das Thema mehr als die lokale Aufmerksamkeit. Für ein einzelnes
unsinniges Megaprojekt werden Milliarden Euro ausgegeben, während die Bahn
immer mehr Nebenstrecken und kleine Bahnhöfe schließt.
Weil der Widerstand von seiner Vielfalt lebt, beteiligte
ich mich im Sommer 2010 an einer Kletteraktion in Stuttgart. Ich klettere
seit meinem siebten Lebensjahr und meine Fähigkeiten setzte ich gerne für eine
bessere Welt ein.
Ich war in Stuttgart zu Besuch und der Nordflügelabriss des Stuttgarter
Bahnhofes war im Gange. Ich wollte nicht weiter zusehen und beteiligte mich
spontan an der Besetzung eines Abrissbaggers. Drei KletterInnen gelang es, die
den Bagger für fünf Stunden besetzt zu halten, bis uns ein schwarz vermummtes
Sondereinsatzkommando in gefährlicher Art und Weise – durch das Abschneiden
unserer Sicherungsseile mit einer Hebebühne - herunter holte.
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mercredi 5 juin 2013
Par eichhörnchen le mercredi 5 juin 2013, 20:23 - Artikeln - articles
...die Polizeigewalt bleibt dagegen ohne Folgen
Sie Stoppten den Castortransport nach Deutschland 2010 in Caen mit einer
Ankettaktion. Sie wurden bei ihrer "Befreiung" aus den Gleisen von der Polizei
schwer verletzt: Verbrennung des dritten grades, notwendige
Haut-Tranplantation, Sehnen durch die Flex der Polizei duchgeschnitten und oder
durchgeschmolzen, etc. Erst gegen 13.000 Euro Kaution kamen sie vor ihrem
Prozess in erster Instanz am 8. Dezember 2010 frei. Sie wurden im Namen
von der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF und des Atomkonzerns AREVA zu
hohem Schadenersatz und einen Monat Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Für den
Procureur (Staatsanwalt) eine zu geringe Strafe. Er legte Berufung ein, die
AktivistInnen ebenfalls. Die Berufungsverhandlung fand im März 2013 statt. Das
Urteil wurde am heutigen Mittwoch den 5. Juni 2013 gesprochen. Das Gericht
erhöte die Strafen! 3 Monate Gefängnis und beinahe 30 000 Euro Schadenersatz
für die SNCF.
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mardi 4 juin 2013
Par eichhörnchen le mardi 4 juin 2013, 20:37 - Aktionen - actions
Kaum
aus Frankfurt
zurück, schon die nächste Aktion - dieses mal gegen den Klimakiller
Vattenfall. Ganz frech haben wir vor dem Eingang des Restaurants, wo das
Vattenfall-Treffen statt fand, Stellung genommen. Ich bin ganz schön platt
müde... Da es sich um eine Busines MEDIA night handlet, hatte Vattenfall die
Presse eingeladen. Diese musste das Treffen nach 2 Stunden verlassen und konnte
unseren Protes wahrnehmen und in Ruhe fotografieren... Danke Vattenfall.
Hier die Meldung von Robin Wood mit Bildern
Die „Vattenfall Business Media Night“ lief heute Abend in Hamburg anders ab,
als sich Vattenfall das wohl gewünscht hat: AktivistInnen gegen die Atom- und
Kohlepolitik des Konzerns, darunter zwei ROBIN WOOD-KletterInnen auf einem
Tripod, empfingen die zahlreichen Gäste aus Medien, Wirtschaft und Politik vor
einem Nobel-Restaurant am Hamburger Hafen mit Trillerpfeifen und
Tranparenten.
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lundi 3 juin 2013
Par eichhörnchen le lundi 3 juin 2013, 13:26 - Aktionen - actions
Als ich am 1. Juni 2013 zur Blockupy-Demo nach
Frankfurt fuhr, habe ich mit einer alles in allem entspannten Demo gerechnet.
Die zunächst verbotene Demonstrationsroute zur europäsischen Zentralbank war
zunächst von der Stadt verboten worden und dann doch durch zwei vor Gericht
erstrittenen Beschlüsse genehmigt worden. Mit dem Beschluss vom
Verwaltungsgerichtshof auf unserer Seite fühlten wir uns sicher.
Selbst die meisten unangemeldeten Aktionen von
Blockupy in der Innenstadt waren am Tag zuvor gut und ohne größere
Auseinandersetzung mit der Polizei gelaufen. Darin hatte ich mich nicht
beteiligt, ich wollte da vorsichtig bleiben. Bei spontanen Aktionen in der
Innenstadt, kommt es oft vor, dass man los rennen muss, um sein Ziel zu
erreichen. Das kann ich wegen meiner Rheumakranken Füßen und Knien überhaupt
nicht. Ich will da nicht plötzlich alleine vor einer Polizeikette stehen, weil
ich anderen Menschen nicht hinterher laufen kann.
Bei der Demo am Samstag musste ich nicht rennen.
Im Gegenteil! 10 Stunden für einen Kilometer... Aber die Demonstration verlief
alles andere als entspannt. Die Demonstration wurde – ohne Grund - schon nach
wenigen Metern von der Polizei angehalten – ohne Erklärung durch die Polizei,
die lediglich mit Knüppel und Pfefferspray „kommunizierte“. Dutzende Menschen
wurden – zum Teil schwer – verletzt. Einige Menschen mussten unter künstlicher
Beatmung weggebracht werden.
Dabei war die Demonstration eigentlich bunt und
entspannt gestartet.
Ich möchte hier über meine Erlebnisse, Gedanken
und Gefühle berichten. Ich war eine von über 10 000 DemonstrantInnen im
Schein-Demokratie Staat.
Update 13. Juni:
ich habe inzwischen Strafanzeige gegen die Polizei erstattet
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mardi 28 mai 2013
Par eichhörnchen le mardi 28 mai 2013, 00:09 - Artikeln - articles
Drei Fernsehbeiträge kommentiere ich heute.
-
Nikita hat
Krebs - Atommüll am Baikalsee auf
ARD
-
Die Ökorieger
(Prosieben)
-
Porträt auf
Deutsche Welle
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dimanche 26 mai 2013
Par eichhörnchen le dimanche 26 mai 2013, 21:40 - agenda
AntiAtomAktionsCamp: 19. bis 27.
Juli 2013 in Metelen (Münsterland)
Für alle Menschen, die nicht
tatenlos zusehen wollen, wie ein mit Uran und
Munitionen beladenes Atomschiff brennt oder Atommüll quer durchs Land
gekarrt wird, hier eine Einladung für den Sommer: das AntiAtomAktionsCamp im
Münsterland vom 19. bis 27. Juli mit einer Mischung an Aktionen, Workshops und
Vorträge. Das soll in Groß eine Wiederholung des kleinen erfolgreichen Sommercamps
2012 werden.
Ich übernehme ich den Camp-Artikel vom "Fuchs" , erschienen in der
Zeitschrift Graswurzelrevolution von
Mai 2013.
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Immer noch sind die radioaktiven Brennstoff produzierenden Anlagen, die
Urananreicherungsanlage in Gronau sowie die Brennelementfabrik in Lingen,
Stiefkinder des „Atomausstiegs“. Beim verkündeten „Atomausstieg“ wurde ihre
Existenz gar nicht berücksichtigt. Eine Stilllegung dieser Atomanlagen ist
bisher nicht geplant.
Dahingehend besteht Aufklärungs-
und Handlungsbedarf innerhalb der Bevölkerung: Die Wenigsten wissen etwas von
diesen Anlagen. Ebenso wenig von den vielen Atomtransporten, die täglich quer
durchs Land fahren. In der Endlagerfrage suchen die PolitikdarstellerInnen nach
dem nicht Findbaren. Was ist zu tun?
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jeudi 23 mai 2013
Par eichhörnchen le jeudi 23 mai 2013, 20:14 - Aktionen - actions

Sowohl die Geheimhaltung des gestern durcheführten
Plutionium-Transportes (MOX) zum AKW Brokdorf als auch die lange geheim
gehaltene beinahe Atomschiffskatastrophe im Hamburger Hafen wollten wir nicht
ohne Protest zur Kenntnis nehmen.
Zum Ausdruck unseres - spontanen - Protestes gegen die kriminelle Atomlobby
und AtompolitikerInnen (des Hamburger Senats, etc.) wählten wir einen 30 Meter
hohen Kran in der Hamburger Hafencity am Kaiserkai. Zeitgleich zur
Kletteraktion wurden Informationsflyer an die PassantInnen verteilt. Viele
wussten über den Atom-Schiffsbrand bescheid.
Beim Flyerverteilen stellen wir aber immer wieder fest, dass die Gehinwäsche
der Politik wirkt: "Wir haben doch den Atomausstieg!" sagten einige
PassantInnen. Ach ja... von wegen Atomausstieg... durch Hamburg gibt es im
Durchnitt 1,5 Atomtransporte pro Tag... Die Urananreicherungsanlage
Gronau (NRW) und die Brennelemente Fabrik Lingen (NI) dürfen unbefristet
weiter laufen, etc.
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mercredi 22 mai 2013
Par eichhörnchen le mercredi 22 mai 2013, 13:27 - Pressemitteilungen - communiqués
-
Bunte Transparente und ein voller
Verhandlungssaal zur Unterstützung der angeklagten
Kletteraktivistin
(Danke!)
-
Scharfe Kritik an das
Ermittlungsverhalten der Anklagebehörde und der Polizei prägte die vierstündige
mündliche Verhandlung.
„Kriminell
ist die Atomindustrie“, stand am 21.5.2013 anlässlich einer Gerichtsverhandlung
gegen eine Kletteraktivistin auf ein Transparent vor dem Amtsgericht Hameln.
Gut 20 Menschen waren zur Unterstützung der Angeklagten gekommen.
Hintergrund des Prozesses war ein
Protestwochenende mit vielfältigen Demonstrationen gegen das Atomkraftwerk
Grohnde im Oktober 2011. In diesem Zusammenhang führte eine kleine Gruppe eine
spontane Kletter- und Sitzblockade über und auf eine Zufahrtsstraße durch. Als
die Polizei Versammlung gewaltsam und ohne Vorwarnung angriff, um
Polizei-Fahrzeuge und MitarbeiterInnen des AKWs einen Weg zu bahnen, seilte
sich die Angeklagten den heranfahrende Fahrzeugen in den Weg. Dies gefiel der
Polizei nicht. Ein Polizist griff nach der herunter hängenden Kurzsicherung die
Aktivistin und gefährdete diese (Gefahr eines Hängetraumas).
Das Geschehen führte aber zu keinen Ermittlungen
gegen die Polizeibeamten. Vor Gericht kamen nur die Anzeigen der Beamten gegen
die Kletterin. Der Angeklagten wurde einen „gefährlichen Eingriff in den
Schienenverkehr“ und „Beleidigung“ vorgeworfen. Mit einer Einstellung des
Verfahrens auf Staatskosten endete am Dienstag nach einer vier vierstündiger
Verhandlung das Verfahren. Eine scharfe Kritik an das Vorgehen der Polizei
sowie an das Verhalten der Ermittlungsbehörde prägte das Verfahren.
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samedi 18 mai 2013
Par eichhörnchen le samedi 18 mai 2013, 01:04 - Artikeln - articles
Das wurde zunächst der öffentlichkeit verschwiegen... erst nachdem
AtomkraftgegnerInnen die Frage in den Raum stellten, wurde nachgeforscht: Ja,
an Bord des Frachters,
der Anfang Mai im Hamburger Hafen in Brand geraten war, hat sich
radioaktives Material befunden: 20 Tonnen spaltbarem Material direkt neben dem
Brandherd. Also Uranhexafluriod (ja, der Stoff von den Transporten gegen die wir oft
protestieren), Munitionen, etc.
Ich bin fassunglos. Doch weil ich grad unterwegs bin und kaum ins Netz komme
- klettern will ja trainiert werden -, gebe ich für heute die Meldung vom NDR
wieder (siehe unten) und von Antiatominitiativen.
Und als ob es nicht reichen würde: für die kommenden Tage ist ein
gefährlicher MOX-Transport aus Frankreich/Belgien zum
AKW Brockdorf geplannt! Die Meldung hierzu gebe ich auch in diesem Beitrag
wieder.
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mercredi 15 mai 2013
Par eichhörnchen le mercredi 15 mai 2013, 20:57 - Aktionen - actions
Am Freitag wurde in Hamburg gegen die schmutzigen Geschäfte des Energiekonzerns
Vattenfall auf Wasser Demonstriert. Die Elbe wurde für die Demonstration für
zwei Stunden gesperrt. und dies mitten im Hafengebutstag mit mehreren
Hunderttausend Menschen. Kein Kohlekraftwerk in Moorbug, Keine Kohle aus
Kolumbien, etc. stand auf die an den Schiffen angebrachten Transparenten.
Selbst 2 Kanufahrer waren mitten drin dabei.
Eine öffentlichkeitswirksame Demonstration, die die Supe von Vattenfall weiter
versalzen soll. Schon jetzt steht fest, dass das Kohlekraftwerk, das 2014 in
Betrieb gehen soll, für den Konzern nie rentabel werden wird. Dank des
Widerstandes. Am Besten soll es nie in Betrieb gehen!
Infos und Eindrücke mit Bildern...
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mardi 14 mai 2013
Par eichhörnchen le mardi 14 mai 2013, 16:06 - Aktionen - actions
Dank der Aufnahmen von einem Bekannten habe ich ein Kurz-Video
über die CASTOR-Aktionen in
Potsdam im Februar 2013 anlässlich der Gerichtsverhandlung gegen
AktivistInnen der Gruppe "Brückentechnologie" zusammengebastelt. Ist etwas
amateurhaft, sorry...
Zu sehen ist die Kletteraktion am Brandenburger Tor (Potsdam) und der
peinliche nächtliche Feuerwehreinsatz auf Anordnung des Gerichtes zum Entfernen
von unerwünschten Transparenten an Straßenbäumen... Im Bezug auf das Verhalten
des Landgerichtspräsidenten, der selbst das Demonstrieren außerhalb des
Grundstückes, das zum Gericht gehört, untersagen will und das Tragen von
politischen Stickers auf Kleindungsstücke im Gebäude unterbindet, habe ich
Klage vorm Verwaltungsgericht eingereicht... die Stellungnahmen des Präsidenten
sind lustig...
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mardi 7 mai 2013
Par eichhörnchen le mardi 7 mai 2013, 13:25 - Pressemitteilungen - communiqués
Ich übernehme eine Mitteilung des Aktionsbündnis Münsterland gegen
Atomanlagen sowie von Systemoppositionelle Atomkraft Nein Danke Gruppe
(SAND), Hamburg und demBundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz
(BBU)
Reederei und Schiff sind für atomare Frachten bekannt
(Hamburg, Gronau, Münster, 07.05.2013). Nach dem verheerenden Schiffsbrand auf
der „Atlantic Cartier“ im Hamburger Hafen am 1. Mai erwarten die Münsterländer
Anti-Atomkraft-Initiativen, die Hamburger Systemoppositionelle Atomkraft Nein
Danke Gruppe (SAND) und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
Auskunft von der Reederei und den Behörden, ob auch diesmal radioaktive Fracht
an Bord war. In den Medien war von „mit Gefahrstoffen beladenen Containern“ die
Rede.
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lundi 6 mai 2013
Par eichhörnchen le lundi 6 mai 2013, 23:16 - Aktionen - actions
Mit einem selbst gebauten Holzfloß ROBINA WALD fahren seit
dem 29. April 2013 Robin Wood AktivistInnen von Dömitz (Wendland) nach Hamburg
auf der Elbe. Ziel ist es, Menschen für eine Energieversorgung in Bürgerhände
ohne Kohle und Atom zu gewinnen. Unterwegs mobilisieren die AktivistInnen
insbesondere für die Elbblockade der
Kampagne gegenstrom13, die am 10. Mai im Hamburger Hafen stattfinden wird.
Sie richtet sich gegen das Klimakiller-Kohlekraftwerk von Vattenfall in
Hamburg-Moorburg sowie Import-Kohle aus Kolumbien.
Ich bin zwischen AKW-Blockade
und Prozessvorbereitung ein
paar Tage mitgefahren. Am 10. Mai fahre ich zur Elbblockade wieder nach
Hamburg.
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jeudi 2 mai 2013
Par eichhörnchen le jeudi 2 mai 2013, 21:33 - über mich - sur moi
Als ich heute früh nach einer Woche Vorträge und
Aktionen in Süddeutschland in den Zug nach Lüneburg stieg, hatte ich irgendwie
schlechte Laune. Mein Rheuma meldete sich mit Gelenkschmerzen beim frühen
Aufstehen und ich war nicht ein mal in der Lage eine Scheibe Weißbrot zu
schneiden – scheiß Morgensteifigkeit! Ich muss außerdem die Ereignisse der
letzten Tagen noch verdauen; die plötzliche leere nach den vollen Tagen
zusammen mit anderen tollen Menschen lähmt mich – obwohl ich jede Menge zu tun
habe. Ich weiß nicht, wie ich die nächsten Tagen und Wochen gestalten werde.
Die Tage haben nur 24 Stunden und ich bräuchte mehr, um alles zu schaffen, was
ich mit vornehme.
Für gute Laune sorgte aber bei meiner Rückkehr
ein Päckchen aus Würzburg auf dem Küchentisch, dessen Inhalt ich sofort
fotografierte....
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mercredi 1 mai 2013
Par eichhörnchen le mercredi 1 mai 2013, 19:40 - agenda
Wenn der Staatsanwaltschaft klarem Menschenverstand fehlt...
Prozesstermin: 21. Mai 2013 ; Amtsgericht
Hameln ; 11:00 Uhr im Saal 123 bei Richter Schöpe
Das
mit rißanfälligem Stahl gebaute Atomkraftwerk Grohnde ist ein Beweis dafür,
dass von Atomausstieg nicht die Rede sein kann. Die Liste der Gefahren, die vom
Atomkraftwerk Grohnde ausgehen ist lang. Der AKW-Betreiber EON setzt giftige,
gefährliche plutoniumhaltige MOX-Brennstäbe ein; ernsthafte effektive
Kastrophenschutzpläne sind Fehlanzeige – um nur zwei Beispiele zu nennen.
Doch statt die kriminellen Machenschaften des
Energiekonzerns EON anzuprangern, verfolgt die Hannoveraner Staatsanwaltschaft
lieber AtomkraftgegnerInnen. Ein „gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“
soll eine Demonstration vor dem Atomkraftwerk gewesen sein. Die Interessen des
Energiekonzerns EON werden höher bewertet als die Grundrechte von
DemonstrantInnen.
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mardi 30 avril 2013
Par eichhörnchen le mardi 30 avril 2013, 15:21 - Aktionen - actions

Am gestrigen Tag beteiligte ich mich
an einer Blockade des Atomkraftwerkes Neckarwestheim. Rund 40 Menschen
demonstrierten 10 Stunden lang auf eine Zufahrtsstraße zum Atomkraftwerk. Die
Einfahrt wurde mittels 6-Meter hohen Triopods (Dreibeine) mit 4
KletteraktivistInnen versperrt, durch Warnzeichen, zahlreichen Transparenten
und „Atom-Fässer“ wurde der Bereich abgesichert. Die Blockade begann gegen 5:30
Uhr morgen. Die DemonstrantInnen forderten die sofortige Stilllegung des
Atomkraftwerkes – und weiterer Atomanlagen weltweit.
9 Atomkraftwerke sind heute noch in Betrieb, die
Urananreicherungsanlage in Gronau und die
Brennelementefabrik Lingen dürfen unbefristet weiter laufen. Ein Atomarer
Unfall ist jederzeit möglich, Atommüll wird weiter produziert, obwohl die
Entsorgungsfrage nicht geklärt ist / werden kann. Selbst im „Normalbetrieb“
wird Radioaktivität freigesetzt und das Krebsrisiko in der Nähe von Atomanlagen
ist deutlich erhöht. Dies zeigt, das von „Atomausstieg“ wie die Politik ihn
verspricht, keine Rede sein kann, der Druck von der Straße darf nicht
nachlassen.
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