eichhörnchen l'écureuille

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lundi 29 août 2016

AREVA und die Meinungsfreiheit

Ich bin auf dem Blog von Mediapart auf einen Artikel über eine für den 30. August anstehende Gerichtsverhandlung gegen einen Blogger aufmerksam geworden und möchte hier zusammenfassend darüber berichten. Es geht um eine Verleumdungsklage vom Atomkonzern AREVA gegen den Blogger. Dieser hat einen atomkritischen Artikel gespiegelt. Darin wurden die Machenschaften des AREVA-Konzerns und des Stadtrates von Avignon kritisiert. AREVA ist ein weltweit agierender französischer Atomkonzern. Das Unternehmen ist z.B. Betreiberin der Brennelementefabrik im Niedersächsischen Lingen.

Die AREVA Stiftung subventioniert Erziehungsprojekte, der Konzern darf sich somit mit dem Segen des Stadtrates von Avignon in Schulen als Weltretter präsentieren und sein Image grün waschen. Das Verhalten der Grünen, die im Stadtrat nicht einmal gegen die Entscheidung gestimmt haben, wird im Artikel angeprangert. Die Kritik an AREVA ist darin eher beiläufig. Dem Konzern schmeckt die Kritik  nicht - er verklagt mit seinen Millionen einen kleinen Hobby-Blogger.
In der Welt von AREVA darf man trotz der zahlreichen Toten der Atomindustrie und der verheerenden unmenschlichen Zuständen in den Uranminen von "atomarem Verbrechen" nicht sprechen. Der Konzern darf weiter nicht als "Riese des atomaren Tods" bezeichnet werden. Auch darf nicht gesagt werden, dass die Atomindustrie "Kinder kontaminiert und tötet". Wir können auf die Entscheidung des Gerichtes gespannt sein.

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La liberté d'expression selon AREVA

Je souhaite aujourd'hui attirer l'attention sur un article publié sur la page web de Mediapart. Elle concerne la plainte pour diffamation menée par le géant du nucléaire AREVA contre un blogueur qui a relayé un article anti-nucléaire peu flattant pour l'entreprise et le conseil municipale d’Avignon qui n'a rien contre le fait que l'entreprise s’immisce dans  Éducation Nationale. J’apprends ainsi que dans le monde selon AREVA on n'aurait pas le droit de dire que l'entreprise est un « géant de la mort nucléaire » et que malgré les nombreux morts que cause le nucléaire, le désastre humain causé par le mines d'uranium d'AREVA et d'autres entreprises du nucléaire, etc... on n'a pas le droit de qualifier ceux-ci de « crimes ». C'est du moins ce qui est reproché au blogueur, cette critique se trouvait dans l'article qu'il a relayé.

A vous de lire l'article. Et à suivre donc. Le procès a lieu ce mardi 30 août devant le tribunal de Paris. L'affaire me fait penser à une chanson humoristique du groupe de musique toulousain Les Malpolis: "La nouvelle déclaration universelle des Droits de l'Homme Sandwich" ou il est dit que nous sommes tous égaux en coupures publicitaires, null ne peut être inquiété ou arrêté arbitrairement puisque tout le monde pense la même chose, etc... Allons nous vers une déclaration de l'Homme "multinationalisé!? Où tout un chacun est libre de s'exprimer parce que tout le monde a été formatisé par ces chères multinationales à l'école dès son plus jeune âge et par conséquent dis la même chose?

 L'article de Médiapart sur le procès contre le blogueur se trouve ici.

Politisch Motivierte Polizei-Kriminalität

Weil ich mich politisch engagiere und zumeist kletternd für eine bessere Welt engagiere, speichert die Polizei Daten über mich ohne Ende. Ob „LIMO“ ; „CASTOR“ oder "relevante Person" Datei, ich werde in Schubladen einer angeblich politisch motivierten Kriminalität gesteckt. Dabei wird nicht auf Richtigkeit geprüft... Wenn die Polizeidateien stimmen, bin ich an manchen Tagen zeitgleich an zwei verschiedenen Orten... Und der Verfassungsschutz, das LKA und das BKA finden Baumklettern auch voll "Relevant". Schlimmer als mordende Neonazis!

Ich kann auch eine Datei anlegen! Politisch Motivierte PolizeiKriminalität (PMPK). Unbequemer Protest wird nämlich gern von der Staatsmacht unterbunden, eingesperrt und misshandelt... Von der Staatsgewalt kann außerdem nicht verlangt werden, dass sie das Gesetzt kennt und sich dran hält.

Ich habe eine Auflistung von gerichtlich festgestellten rechtswidrigen Polizeimaßnahmen, Freiheitsentziehungen unwürdigen grundrechtswidrigen Behandlungen bei Festnahmen und Überwachungsmaßnamen gegen mich seit dem Jahr 2003 erstellt. Ich komme auf 23 (Stand August 2016) Gerichtsbeschlüsse, Urteile und Anerkenntnisschreiben – weitere Verfahren sind vor Gericht zum Teil seit Jahren anhängig, außerdem habe nicht bei jeder Festnahme geklagt.

Dieser Blog-Eintrag wurde  am 22.04. 2013 erstellt. Ich habe zum 29.08.2016 die Liste mit den jüngsten Entscheidungen vervollständigt.

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VG Berlin - Polizei ging rechtswidrig gegen Kletteraktivistin vor

Klettern

Ich kann meine Datei "Politisch Motivierte Polizei-Kriminalität" (PMPK) um zwei weiteren Fällen erweitern!

Hier meine Mitteilung zu den gewonnenen Klagen gegen die Berliner Polizei.

Das Berliner Verwaltungsgericht hat den am 25. und 26. August 2016 verhandelten Klagen von Kletteraktivistin Cécile Lecomte gegen die Berliner Polizei statt gegeben.
Gegenstand der Gerichtsverfahren waren das Einschreiten der Polizei gegen die Umweltaktivistin bei der Energiewende-Demonstration am 30. November 2013 und anlässlich von Protestaktionen gegen die Tagung des Atomforums im Mai 2011. Das Gericht hielt das Vorgehen der Polizei gegen die Demonstrantin für rechtswidrig, weil weder die Kletteraktion bei der Energiewende-Demonstration noch das Kreidemalen beim Protest gegen das Atomforum eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung darstellten.

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mercredi 24 août 2016

Bure - Bilder der Mauerfall

Ich veröffentliche ein paar Bilder der Mauerfall in Bure (Lothringen) am 14. August 2016. Quelle ist "vmc". Demonstrant*innen haben die von der ANDRA (Nationalagentur zur Entsorgung von radioaktivem Müll) für das Atomklo Namens "CIGÉO" illegal eingerichtete Mauer niedergerissen (PM auf Deutsch) und daraus "ANDRA Plage" (ANDRA-Strand) gemacht. Die ANDRA und einige Medien zeigen auf die Projektgegner*innen und regen sich über die "Gewalt" auf. Als sei die Durchsetzung eines atomaren Endlagers gegen den Willen der Bevölkerung und mit Polizei- und Söldnergewalt "friedlich"? Als sei es eine Selbstverständlichkeit, dass ein ganzer Wald ohne Rodungsgenehmigung und Umweltverträglichkeitsprüfung zunichte gemacht wird. Als sei es selbstverständlich, dass mit dem Bau des atomaren Endlagers vor Verabschiedung des entsprechenden Gesetzes und ohne Einholung einer Baugenehmigung begonnen wird. Darum veröffentliche ich hier die Bilder der "gewalttätigen" Auseinandersetzung in Bure! Und hier geht es zum Dossier mit zahlreichen Artikeln über Bure.

Zur Bildergalerie

Le Bure de Merlin - Photos

Le mur de l'ANDRA à Bure est tombé!

Voici quelques photos de la mobilisation à Bure le 14 août 2016.Les manifestantEs ont fait tomber le mur que l'ANDRA construisait après avoir commencé à détruire illégallement le Bois Lejuc à Mandres en Barrois pour préparer la construction de CIGÈO (Communiqué de presse), la poubelle nucléaire monstre votée à l'Assemblée Nationale en la présence d'à peine une vingtaine de députés. C'est dire si nos politiciennes se sentent responsables! L'ANDRA aimerait tout mettre en l'air à l'abris des actions de protestation. D'où le mur... Alors au vu de ce spectacle politicien désolant, il était nécessaire de prendre les choses soi-même en main de faire tomber le "Bure de Merlin!" Les photos sont de vmc. La page web contient plein d'infos intéressantes sur Bure! ANDRA plage, c'est la violence dont parlent l'ANDRA et certains médias après les journées d'actions! A vous de juger!

Vers la galerie photos

dimanche 21 août 2016

Berliner Polizei schränkt Umweltprotest willkürlich ein - Klagen werden verhandelt

KletternTerminankündigung für den 25. und 26. August 2016

* Mündliche Hauptverhandlungstermine vor dem Verwaltungsgericht Berlin

* Berliner Polizei wollte eine Kletteraktivistin bei der großen Energiewende-Demo 2013 am Demonstrieren in luftiger Höhe hindern

* Eine weitere Klage betrifft das Vorgehen der Polizei gegen eine Protestaktion gegen das Atomforum 2011 am Alexanderplatz

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Termine vor dem Verwaltungsgericht Berlin (Kirchstraße 7 in 10557 Berlin): Donnerstag 25. und Freitag 26. August 2016 jeweils um 9:30 Uhr
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Das Einschreiten der Polizei gegen eine Kletteraktivistin bei der großen Energiewende-Demo am 30. November 2013 in Berlin sowie anlässilich von Protestaktionen gegen das Atomforum 2011 ebenfalls in Berlin hat jetzt ein juristisches Nachspiel vor dem Verwaltungsgericht Berlin. Kletteraktivistin Cécile Lecomte verklagt die Polizei.

Unter dem Motto „Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom – Energiewende retten“ hatten damals rund 16.000 Menschen demonstriert –darunter die Kletteraktivistin. Die Polizei versuchte, sie mit Gewalt
daran zu hindern, ein Banner gegen Kohlekraft in luftiger Höhe auf einem ca. 30 Meter hohen Mast aufzuhängen. Die Kletteraktivistin setzte sichschließlich mit der Unterstützung weiterer DemonstrantInnen durch, trug jedoch eine Verletzung davon.

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mercredi 17 août 2016

Bure - Die Mauer ist gefallen!

Erklärung von Sortir du Nucléaire zum Widerstandswochenende vom 13. - 15. August 2016 in Bure

Im Wald Lejuc ist die von der ANDRA illegal errichtete Mauer gefallen!


Ein Gerichtsbeschluss vom 1. August schreibt der ANDRA vor, in den kommenden sechs Monaten  nachträglich die Genehmigungen für die illegal im Wald ausgeführten Bauarbeiten von CIGÉO einzuholen (was in diesem Zeitraum nicht möglich ist). Andernfalls muss die ANDRA den alten Wald der Gemeinde Mandres-en-Barrois wieder in den vorigen Zustand zurückversetzen. Da die ANDRA sich jedoch taub stellt, sind am Sonntag, dem 14. August, mehrere Hundert Menschen zusammengekommen, um den Wald selbst wieder Instand zu setzen.

Ein Demonstrationszug mit fast 500 Menschen verschiedenen Alters und aus allen Richtungen verließ das Dorf Mandres-en-Barrois in Richtung Wald Lejuc. Die Bereitschaftspolizei und die Security-Männer der ANDRA hatten den Wald am Tag zuvor verlassen. (Die vom privaten Sicherheitsdienst der ANDRA ausgeübte Gewalt bei der letzten Demonstration hatte ihr offenbar einen zu schlechten Ruf eingebracht. (Siehe Artikel auf Französisch  hier)

Im Wald angekommen, machten sich die DemonstrantInnen sofort auf unterschiedlichste Art und Weise an die Wiederinstandsetzung: die einen haben Bäume und Setzlinge eingepflanzt, während sich andere mit der durch die ANDRA illegal errichteten Mauer beschäftigten: diese wurde mit Sprüchen versehen, bemalt oder niedergerissen. Innerhalb weniger Stunden wurden beinahe alle Mauerelemente umgestürzt.

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Bure - Le mur de l'ANDRA est tombé!

Information du réseau sortir du nucléaire:

Dans le Bois Lejuc, le mur construit illégalement par l’Andra est tombé !


Le 1er août, la justice a sommé l’Andra de régulariser dans les six mois les travaux effectués illégalement dans le Bois Lejuc en vue de la construction de CIGÉO (ce qui est impossible dans le délai imparti) ou de remettre en état cette ancienne forêt communale du village de Mandres-en-Barrois. Comme l’Andra fait la sourde oreille, dimanche 14 août, plusieurs centaines de manifestants ont investi le bois et procédé eux-mêmes à sa "remise en état" !

Un cortège de près de 500 personnes de tous les âges et tous les horizons est parti du village de Mandres-en-Barrois et s’est dirigé vers le Bois Lejuc. Celui-ci avait été déserté par les gendarmes mobiles et les vigiles de l’Andra (les violences perpétrées par la milice privée de l’agence lors de la précédente manifestation lui avaient apparemment fait une trop mauvaise publicité !).
Arrivés au bois, les manifestants ont procédé à la "remise en état", dans une diversité de modes d’action : alors que certains plantaient des arbrisseaux ou repiquaient des plants, d’autres s’attaquaient au mur de béton construit illégalement par l’Andra, en le redécorant ou en le faisant tomber. En quelques heures, quasiment tous les pans de mur se sont retrouvés à terre.

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jeudi 4 août 2016

4.8.16 - Uranzug mit 18 Containern verlässt HH

Beobachter*innen zur Folge hat ein mit 18 Containern Uranerzkonzentrat beladener Zug am 4. August 2016 gegen 18:45 Uhr den Güterbahnhof Hamburg Süd verlassen. Das Uran stammt aus Namibia und war am 3. August mit dem Schiff der Reederei MACS "Green Mountain" nach Hamburg gekommen. Das Uran wurde am Süd-West-Terminal von der Firma C. Steinweg umgeschlagen. Die Weiterfahrt zur AREVA Uranfabrik in Narbonne Malvési führt über Maschen, Osnabrück, Münster, Hagen, Köln, Bonn und dann weiter nach Frankreich.

Bildergalerie

Video

Kampagne gegen Atomtransporte durch Hamburg

Dossier über die Uranfabrik in Narbonne Malvési

mardi 2 août 2016

praktische Anleitung zum Tripod-Bau

Ich leite immer mal wieder Kletterworkshops an. Ein Workshop, den ich öfter anbiete, ist der Tripod-Workshop. Tripods (Dreibein-Konstruktion) sind bei Aktionen unterschiedlicher Art anwendbar und einfach aufzustellen. Ob als Hingucker, Blockademittel, etc. Ich empfehle vor der Durchführung einer solchen Aktion den Besuch eines Workshops. Das Aufstellen will geübt werden. Mindestens eine Kletterkundige Person sollte zur Überprüfung der Knoten dabei sein. Im Folgenden steht eine Anleitung zum Aufstellen eines Tripods. Die Anleitung ist für ein ca. 5 - 6 Meter hohes Tripod geeignet

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lundi 1 août 2016

Bure – vorläufiger Baustopp für das Atomklo!

Endlich mal eine gute Nachricht aus Bure!  Die Bauarbeiten der Nationalagentur zur Entsorgung von Atommüll ANDRA für das Endlager-Projekt Namens CIGÉO im Wald von Mandres-en-Barrois sind illegal und müssen sofort gestoppt werden - die Schäden müssen laut Eilentscheidung des zuständigen Gerichtes wieder rückgängig gemacht werden.

Hintergrund ist... dass keine Rodungsgenehmigung des Präfektes nach dem Naturschutzgesetz vorliegt und keine "étude d'impacte" also sowas wie eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt oder gar beantragt wurde. Diese Prüfung ist notwendig auch wenn die ANDRA behauptete, es ginge nicht um GIGÉO, sondern um geologische Vorarbeiten, um später eine Baugenehmigung für das Atomklo im Jahre 2018 zu beantragen. Vor Gericht war ANDRA so dreist zu behaupten, es ginge um Maßnahmen für die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes.

Die klage diverser Vereine und Einwohner*innen war erfolgreich!

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Bure - Arrêt immédiat des travaux pour la poubelle nucléaire!

Communiqué de presse commun du Réseau "Sortir du nucléaire, MIRABEL - Lorraine Nature Environnement, Meuse Nature Environnement, ASODEDRA, CEDRA 52, Les Habitants vigilants de Gondrecourt, BureStop55, Bure Zone Libre et des opposant-e-s et habitant-e-s en lutte contre CIGÉO de Bure et d'ailleurs - 1er août 2016

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mercredi 27 juillet 2016

Bure – actions et mobilisation contre la poubelle nucléaire

Reportage auf Deutsch hier.

Le gouvernement ne pouvait faire preuve de plus de mépris et irresponsabilité en matière d'environnement et vis-à-vis des générations futures : La loi sur l'enfouissement des déchets nucléaires à Bure en Lorraine (Projet Cigéo) a été adoptée par l'assemblée nationale en présence de seulement une vingtaine de députés le 11 juillet au lendemain de la finale de foot et 3 jours avant la fête nationale (voir le reportage de reporterre). Les députés n'auraient pas pu choisir meilleure date pour prouver qu'ils se moquent des enjeux de cette loi. Même la ministre de l'environnement Ségolène Royale manquait à l'appel. Elle a laissé présenter la loi par sa collègue secrétaire d'Etat à la francophonie (!) et préféré faire des selfies avec des joueurs de foot pendant ce temps. La loi est donc passé comme il fallait s'y attendre sans vrai débat. Feu vert à ainsi été donné à une phase de „recherche industrielle“ qui n'est rien d'autre que la première phase de construction d'une poubelle atomique à Bure. L' Agence Nationale de la gestion des déchets radioactifs ANDRA n'a de son côté pas attendu la loi pour passer à l'action. Les travaux de Cigéo ont débuté sans annonce préalable et alors même qu'aucun permis de conduire n'a encore été demandé début juin dans la forêt de Mandres-en-Barrois. Les militantEs antinucléaires, qui dénoncent depuis longtemps déjà le déni de démocratie et le passage en force de l'Etat ont immédiatement réagit, organisant des promenades en forêt pour suivre l'avancée des travaux. Une ballade en forêt s'est finalement transformée en occupation du bois. Les militantEs ont cependant été évacuéEs manu-militari par les Gardes Mobiles après 3 semaines d'occupation le 7 juillet dernier – avant même l'examen de leur plainte contre l'ordonnance d'évacuation par le tribunal. L'ANDRA s'est empressé de commencer la construction d'un mur qui doit à terme entourer la forêt, pour massacrer la forêt à l’abri des actions de protestations de la population et des militantEs. Un appel pour la réoccupation de la forêt avait été lancé pour le 16 juillet.

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mardi 26 juillet 2016

Poubelles nucléaires : Lettre de soutien de Gorleben à la lutte de Bure

Deutsche Version des Briefes der BI Lüchow Dannenberg hier als Kommentar.

La BI Lüchow-Dannenberg est une association qui lutte depuis plus de 30 ans contre l'implantation d'une poubelle nucléaire à Gorleben dans le nord de l'Allemagne. La lutte de Gorleben est connue pour ses actions de masse contre les trains de déchets nucléaires hautement radioactifs appelés CASTOR.  Pour le moment, aucun déchet n'a été enfoui, ils sont entreposés dans une halle à Gorleben.  Alors que depuis plus de 30 ans la politique est fixée sur un enfouissement des déchets nucléaires à Gorleben et de nombreux investissements de "recherche" ont été effectués (comme le Labo de Bure...), la mobilisation des antinucléaires à forcé le gouvernement à faire marche arrière - dans un premier temps tout au moins. Il a crée une commission enfouissement chargé d’élaborer des critères pour choisir le site d'enfouissement. Gorleben est malgré le fait que tout le monde sait que le choix était - comme pour Bure - de nature purement politique, encore en course. La plupart des associations ont boycotté la commission car elle ne pose pas les vrai questions telles celles des alternatives à l'enfouissement et parce que les membres de cette commission ne sont pas neutres et ont pour certains dans le passé brillé avec leur fixation sur Gorleben. Les "scientifiques" sont de plus de mèche avec l'industrie nucléaire et ont pour certains travaillé pour celle-ci. Bref c'est un peu comme le débat bidon qui a eu lieu pour Bure, le pendant français de Gorleben il y a quelques années. Gorleben et Bure ont de nombreux points communs : région peu peuplée, économiquement défavorisé ou le gouvernement ne compte / comptait pas sur un gros potentiel de mobilisation. Pour Gorleben, l'Etat s'est trompé, celles et ceux qui au départ osaient à peine descendre dans la rue pour manifester sont devenus pratiquants assidus de la désobéissance civile. Pour ce qui est de Bure, la résistance grandit. A suivre donc.

Je publie ici la lettre de soutien de la BI Lüchow Dannenberg, que j'ai traduite à sa demande.

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mardi 19 juillet 2016

Bure – Wiederbesetzung des Waldes und Aktionen gegen das Atomklo

Die Abstimmung über das französische Endlagergesetz, das für die erste 6 Milliarden Euro teure Bauphase von Atommülltieflager Namens CIGÉO in Bure den Grundstein legt, erfolgte in der Assemblée Nationale ohne richtige Debatte in einer Sondersitzung am 11. Juli 2016 zwischen der EM-Finale und dem Nationalfeiertag von 14. Juli. Die für das Gesetz zuständige Umweltministerin Ségolène Royal blieb der Abstimmung fern und zog ein Fotoshooting mit Fußballpromis der Debatte vor. Sie wurde durch den für die Frankophonie zuständigen Staatssekretär vertreten. An der Abstimmung nahmen lediglich ca. 20 Abgeordneten teil. Einzig 4 Ökoabgeordneten stellten Anträge und stimmten gegen das Gesetz.(siehe Bericht von Reporterre)

Die Gegner*innen des Atommüllendlagerprojektes sehen schon lange das Treiben der Politiker*innen als eine Farce und setzten auf Widerstand von unten. Der Widerstand wächst seit dem Beginn der Bauarbeiten für CIGÉO im Wald von Mandres-en-Barrois Anfang Juni. Der Wald wurde besetzt und nach 3 Wochen von der Polizei geräumt. Ca. 500 Menschen folgten dem Aufruf, den Wald wieder zu besetzen am 16. Juli. Ein buntes Treiben machte sich auf dem Weg und eroberte den Wald zurück. Ein Erfahrungsbericht.

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mercredi 13 juillet 2016

Atomausstieg selber machen - UAA 36 Stunden Blockiert

Die Politiker*innen reden von Atomausstieg und verschweigen die ständigen Versorgungstransporte und -Anlagen der Atomindustrie. Und selbst wenn sie wie in NRW im Wahlkampf oder im Koalitionsvertrag die Schließung der Anlagen fordern und vereinbaren, bleibt es bei leeren Versprechen und  einem "Es geht leider nicht".  Den Atomausstieg muss man folglich selber machen!

Die aktuelle Debatte um die Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau mit der Selbst-Inszenierung von Politiker*innen mit ihrem angeblichen guten Willen die Anlage zu schließen waren Anlass genug für eine neue Blockade der UAA. Wenn die Politik versagt, übernehmen wir die Schließung, so die Aktivist*innen. Und anders als bei früheren Blockaden war die Protestaktion nicht angekündigt. Die Demonstrationen, aus zwei Tripods  am Haupteingang und einer Baumblockade am hinteren Eingang bestehend, waren ein Volltreffer. Die URENCO, die Betreiberfirma der UAA, wurde kalt erwischt und die Aktion erfuhr großem öffentlichen Interesse. Der Öffentlichkeit gegenüber wurde erklärt, der Protest werde toleriert und man wisse das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu schätzen. Faktisch wurde seitens der URENCO  in Zusammenarbeit mit der Polizei auf eine Zermürbungstaktik gesetzt. Mehrere Aktivist*innen wurden ohne Angabe von Gründen verhaftet und bis zu 14 Stunden in Gewahrsam genommen, die Polizei griff immer wieder ohne Vorwarnung Versammlungsteilnerhmer*innen an. Die Polizei verhinderte  eine Ablösung der Kletter*innen die in den Bäumen und auf den Tripods ausharrten. Die Taktik ging jedoch nicht auf. Als die Besetzer*innen am Dienstag statt das Feld zu räumen, sich immer gemütlicher einrichteten und sich auch nicht vom drohenden Regen und Gewitter von ihrem Vorhaben abhalten ließen, wurde es der URENCO zu viel. Die Blockade wurde nach 36 Stunden Besetzung durch die Bereitschaftspolizei aus Bochum und eine Spezialeinheit aus Köln geräumt. Die Aktivist*innen wurden anschließend nach kurzem gewahrsam auf den Polizeistationen in Ahaus und Gronau entlassen. Die Beteiligten blicken auf eine erfolgreiche Aktion zurück.

Ich brauche nach den anstrengenden Tagen Erholung. Ein ausführlicher Bericht über die Aktion wird in der Zeitschrift Graswurzelrevolution erscheinen. Ich beschränke mich für's Erste auf die Übernahme der Pressemitteilungen der Aktionsgruppe und die Veröffentlichung von Bildern.

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dimanche 10 juillet 2016

Bure - 16. Juli, wir erobern den Wald zurück

Die Freund*innen aus Frankreich bieten um Verbreitung dieses Aufrufes.

Aufruf zur massiven Wiederbesetzung des Waldes in Bure (Fr)

Seit Ende Juni, leben Kollektive, Vereine, Familien, Anwohner_innen und Bäuer_innen im Wald auf dem Gelände des geplanten Atommüll-Endlager Bure, das von ANDRA illegal gerodet wurde. (Bericht)

Während der Atomstaat das Endlager im Parlament zu legalisieren versucht, haben wir die ehemalige Plattform der Cigeo besetzt, ein symbolischer Ort, da hier die Baustelle beginnen soll. Hütten, eine Küche, einen Gemeinschaftsraum, Klos wurden gebaut, ein Garten angelegt, neue Bäume gepflanzt und ältere Bäume besetzt. Ein buntes Programm an Vorträgen, Filmvorführungen, Diskussionen, Waldspaziergänge und Konzerte wurde auf die Beine gestellt.

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samedi 9 juillet 2016

Bure - Samedi 16 Juillet, on reprend la forêt !


Ils ont donc envoyé les casqués par dizaines. On les a vu poindre à l’horizon peu avant six heures du matin, jeudi 7 juillet. Les casqués, les fourgons, les tracteurs, les bulldozers, les poids-lourds, les hélicoptères. Ô sinistre parade venue nous déloger !

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vendredi 8 juillet 2016

Vattenfall Verkauf - Schwarzer Tag für Klima und Lausitz

Ich war in den letzten Tagen mit dem Geschehen um die Atomendlagerbaustelle in Bure und einer Revision die ich bei Gericht fristgerecht einreichen musste, sehr beschäftigt. Die Zustimmung der schwedischen Regierung an den Verkauf von Vattenfalls Braunkohlesparte an den tschechischen Energiekonzern EPH und dessen Finanzpartner PPF Investments ist aber nicht an mir vorbeigegangen. Der Widerstand gegen die Kohlekraft und den Klimawandel sind in meinen Augen genauso wichtig wie der Kampf gegen die Atomindustrie. Hinter diesen todbringenden Geschäften stecken immer wieder die gleichen Akteure. Einer dieser Akteure ist der schwedische Konzern Vattenfall, der Atom- und Kohlekraftwerke betreibt – und Braunkohle in der Lausitz abbaut. Weil das Geschäft immer weniger rentabler wird, will Vattenfall es los werden. Mit dem Verkauf steht Vattenfall besser da, als würde der Konzern den unrentablen Braunkohlebergbau einstellen und sich mit der Beseitigung der Schäden (so weit dies nach den angerichteten gewaltigen Zerstörungen überhaupt geht) und Renaturierungsmaßnahmen seiner Verantwortung stellen. Der tschechische Konzern EPH ist darüber hinaus das Gegenteil eines verlässlichen Investors. Kurzfristige Profite werden privatisiert, langfristige Folgekosten  und -schäden auf die Allgemeinheit abgewälzt. Darum die Forderung nach einer Stilllegung statt Verkauf.

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