CASTOR-Transporte Jülich-Ahaus rollen bald

Der Transport von 152 Castoren startet sobald der Polizeistaat, der diese vor ach so gefärhlichen Atomkraftgegner*innen « schützt, » startklar ist.

Der Eilantrag zur Klage des BUND gegen die unsinnige gefährliche CASTOR-Lawine von Jülich nach Ahaus wurde zurückgewiesen. Das war zu erwarten. Gerichte haben Castortransporte immer für weniger Gefährlich als Menschen, die gegen die strahlende Facht protestieren. Das hatte ich zuletzt vorm VG Münster, ich erhalte nicht ein mal Prozesskostenhilfe für eine Klage gegen einen Platzverweis. Ich wollte damals die Ankunft eines Probe-Castortransports in Ahaus beobachten. Zu gefährlich für den Transport, weil ich als Atomkraftgegnerin bekannt bin. Selbst wenn ich durchsucht wurde und keine Protestgegenstände dabei hatte…. Gerichte haben halt ihre eigene Wahrheit…

Das beudet also, dass die Transporte starten können, sobald der Polizeistaat, der diese vor gefärhlichen Atomkraftgegner*innen « schützt, » startklar ist… 152 Castoren, das wird Monate, Jahre dauern. das dürfte bald der Fall sein. Sinnlos. Gefährlich. Teuer.

Es gibt einen CASTOR-Ticker: https://castor-stoppen.de/ticker/

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Lüner Holz: Waldbesetzung gegen die A39 bleibt standhaft

Die Waldbesetzung gegen den Bau der A39 in Lüneburg ist gut ins neue Jahr gerutscht.

Blick von unten auf ein Baumhaus im verscheiten Wald
Baumhaus (Quelle: C. Lecomte)

Die Waldbesetzung der Gruppe Flederhörnchen gegen den Bau der A39 in Lüneburg ist gut ins neue Jahr gerutscht. Die Polizei hat am 21. Dezember 2025 ohne Nennung von einer Rechtsgrundlage und mit Unterstützung von AGL und Feuerwehr versucht den weiteren Protest unmöglich zu machen. Sie zerstörte Material und (winterfeste) Infrastruktur und nahm ohne Angabe von Gründen Kletterausrüstung mit.
Die Flederhörnchen sind, dank der Unterstützung aus der örtlichen Bevölkerung, dennoch gut durchgekommen. Trotz der täglichen Besuche der Polizei und und trotz ihrer Schikanen.

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Lüni bleibt! Bäume im Lüner Holz besetzt!

Keine schöne Bescherung für die Autobahn GmbH

Seit Samstag, dem 13.12.2025, sind einige Bäume im Norden Lüneburgs besetzt, um deren Rodung zu verhindern. Das Waldstück „Lüner Holz“ soll zerstört werden, um die Bundesstraße B4 zum ersten Abschnitt der geplanten A39 auszubauen. Die Besetzung „Lüni bleibt“ richtet sich gegen diesen Autobahnneubau und besteht aus mehreren Plattformen.

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Rezension: Die Gewerkschafterin – Eine Geschichte mit dem Rang einer Staatsaffäre

Die Gewerkschafterin Maureen Kearney im Räderwerk der Atommafia. Dieses Buch der Journalistin Caroline Michel-Aguirre basiert nicht auf Fiktion, sondern auf der wahren Geschichte der AREVA-Gewerkschafterin Maureen Kearney.

Die Gewerkschafterin Maureen Kearney im Räderwerk der Atommafia

Buchcovert.
Buchcovert

Caroline Michel-Aguirre: Die Gewerkschafterin. Im Räderwerk der Atommafia, edition einwurf. Rastede 2025, 221 S., 22 Euro, ISBN 978-3-89684-727-0 Übersetzung Eva Stegen

„Die Gewerkschafterin“ liest sich wie ein Thriller. Dieses Buch der Journalistin Caroline Michel-Aguirre basiert nicht auf Fiktion, sondern auf der wahren Geschichte der AREVA-Gewerkschafterin Maureen Kearney. Eine Geschichte mit dem Rang einer Staatsaffäre. Ein Tatsachenroman, der uns tief in die Abgründe und Seilschaften einer französischen Schlüsselindustrie blicken lässt. Er wurde aus dem Französischen von Eva Stegen wunderbar übersetzt.


Wer ein Plädoyer gegen die Atomkraft erwartet, wird enttäuscht. Die Hauptfigur ist keine Atomkraftgegnerin, sie kämpft für die Interessen der Belegschaft und einen erfolgreichen Industriezweig, den Glanz der französischen Atomindustrie in der Welt. Das Buch liefert zugleich gute Gründe Atomkraftgegnerin und und Antikapitalistin zu sein. Der Begriff „Atommafia“ wurde zurecht gewählt.

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NRWE Essen: Gewahrsam, Schmerzgriffe, etc. rechtswidrig

Vor nun 8,5 Jahren (!) hatten RWE Security und die Polizei eine Kletteraktion gegen RWE mit Gewalt unterbunden. Meine Festnahme war rechtswidrig.

Vor nun 8,5 Jahren (!) hatten RWE Security und die Polizei eine Kletteraktion (von Aktivistis von Robin Wood) gegen RWE vor dem Sitz des Konzerns mit Gewalt unterbunden. Die Polizei hatte mir starke Schmerzen zugefügt, sie hatte mich mit « Handbeugegriffe » zum Aufstehen zwingen wollen, obwohl ihr mitgeteilt worden war, dass ich aufgrund einer Gehbehinderung das nicht konnte. (damals nutzte ich Unterarmgehstützen)
Sowohl der Gewahrsam, als auch die Zwangsanwendung und die Behandlung waren (teils) rechtswidrig.

Az14a T  4/25 LG Essen #polizeiproblem
Auf die Beschwerde vom 07.04.2025 gegen den Beschluss des Amtsge-
richts Essen vom 27.02.2025 wird festgestellt, dass
die Ingewahrsamnahme der Beschwerdeführerin am 27.04.2017,
die Anwendung des Handbeugegriffes, um die Beschwerdeführerin
zum Aufstehen zu bewegen,
die Androhung des Handbeugegriffs, um sie zum Mitlaufen zum Funk-
streifenwagen zu bewegen,
die Unterbindung der Kontaktaufnahme mit ihrem Rechtsanwalt,
die Wegnahme der Handbandagen und
die Durchführung der erkennungsdienstlichen Behandlung
rechtswidrig gewesen sind. Im Übrigen wird die Beschwerde zurückgewiesen.
Von einer Erhebung von Gerichtskosten wird abgesehen. Die notwendigen Auslagen der Beschwerdeführerin trägt die Beschwerdegegnerin.
Der Wert des Beschwerdeverfahrens wird auf 5.000,- € festgesetzt.
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A39: Ein Autobahn-Projekt zum Gruseln!

Protestaktion in Lüneburg gegen drohenden Rodungsbeginn für die A39

ROBIN WOOD 30.10.2025 (Bilder C. Lecomte/ROBIN WOOD)

An Bäumen in Lüneburg nahe der Eisenbahnbrücke im Lüner Holz, die noch in diesem Winter für den Bau der A39 gefällt werden könnten, hängt seit heute ein großes Protestbanner mit der Aufschrift: „Ausbau der A39 sofort stoppen! Wald statt Asphalt!“ Morgen wird dort zudem eine Radtour vorbei führen, um sich diesen und weitere Orte der geplanten Zerstörung für den Bau der Autobahn zwischen Lüneburg und Wolfsburg anzuschauen. Dazu lädt ROBIN WOOD gemeinsam mit vielen weiteren Umwelt- und Klimagruppen aus Lüneburg ein. Start der Tour ist morgen um 14 Uhr auf dem Marktplatz in Lüneburg.

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SaLü: Kein Sportbad für behinderte Menschen?

Zahlreiche Barrieren behindern Teilhabe in der Salztherme Lüneburg

Mein Artikel, veröffentlich in GWR 502

Eingang des Gebäude mit Schriftzug Salü , Gebäute ist rötlich
Eingang (Quelle Homepage der Salztherme Lüneburg)

SaLü ist die Salztherme mit Rehabereich, Wasserviertel und Sportbad in Lüneburg. Verantwortlich für den Betrieb ist die Gesundheitsholding Lüneburg. Stein des Anstoßes für die Recherche zu Barrierefreiheit und Teilhabe dort war ein Termin bei der Eingliederungshilfe der Hansestadt Lüneburg. Ich habe selbst eine Behinderung und bin Rollstuhlnutzerin. Ich habe beim Amt die Kostenübernahme für einen Sportrollstuhl beantragt. Im Gespräch wurde mir Schwimmen statt WCMX (skaten) nahe gelegt. Das sei nicht so gefährlich wie skaten und gut für mein Rheuma. Ein Jahr später: Ich habe immer noch keinen Bescheid für den Sportrollstuhl erhalten.
Ironie der Geschichte: Das einzige Sportbad in Lüneburg befindet sich im SaLü und ist für Rollstuhlnutzende unerreichbar. Es gibt eine Treppe. Wie kann das sein, frage ich mich. Schließlich hat es in den letzten Jahren immer wieder größere Bau- und Modernisierungsphasen gegeben. Wurde Barrierefreiheit hinten angestellt? Als „Nice to have“, wenn es gerade passt, jedoch nicht als „MUSS“?

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Bure: 2000 Demonstrieren gegen das Atomklo Gigéo – Räumung von « La gare » erwartet

Bure, Lothringen ( FR) 2000 Menschen demonstrierten am 20.9.25 gegen das geplante Atommüll Endlager namens CIGEO. Ein Erfolg, denn die Region ist landwirtschaftlich geprägt und sehr dünn besiedelt.

Demozug mit vielen Menschne, bunt
Postkarte mit Castorzug und Schrift Wie werden nur kurz vorbei schauen, 2 male die Woche 100 Jahre lang"
Wir werden nur kurz vorbei schauen, 2 x die Woche, 100 Jahre lang

Es ist notwendig, ein klares Zeichen zu setzen, denn die Zeit drängt die Andra, die Nationalagentur für die Entsorgung von Atommüll, möchte schon bald mit dem Bau des Atomülllagers beginnen. Vorbereitungsmaßnahmen finden bereits statt wie beispielsweise Enteignungsverfahren. Ab dem 11. Oktober ist der Widerstands-Ort namens la gare von einer gewaltsamen Räumung bedroht
Es wurde dazu aufgerufen vor Ort zu bleiben um Widerstand gegen den Atomstaat und die enstehende Räumung zu leisten. « Andra dégage résistance et sabotage » war ein beliebter Spruch auf der Demonstration.

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Parasport: Lüneburgerin ist Vizeweltmeisterin im WCMX

selfe ich hatte das Pokal für den zweiten Platz in Bulle in Women wcmx Pro in der Hand, es ost auf durchsichtigem Glas. Ich trag ein Pulli von Sit n skate und hebe die rechte Faust hoch, lächele in die Kamera
Pokal für den 2. Platz. Quelle: C. Lecomte

Die Lüneburgerin Cécile Lecomte wurde am 13. September 2025 in Bulle (Schweiz) Vizeweltmeisterin im WCMX bei den Women pro.

Hinter der Abkürzung WCMX verbirgt sich Rollstuhl-BMX oder Rollstuhl-Motocross. « Wir skaten im Skatepark mit einem gefederten WCMX-Sportrollstuhl und machen Tricks, Figuren mit dem Rollstuhl. Drop-in (steile Rampe herunterfahren), Grinden (auf einer Metallstange rutschen und das Gleichgewicht halten), Springen, die Treppe runter fahren,auf zwei oder gar einem Rad fahren, etc. », erklärt Cécile Lecomte die Sportart.

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