Ich war am 7.3. bei der Demo gegen die Westcastoren von Jülich nach Ahaus. 152 Castoren solen über die Autobahn transportiert werden. Sicher ist nur das Risiko! 450 Menschen waren am 7. Märs dabei. Es gab gute Redebeiträge. Ich habe einen Redebeitrag zu dem Brokdorf Castor gehalten. Denn Vorbereitungen für diese ebenfalls sinnlose Verschiebung von Atommüll laufen.
Der erste Westcastor-Transport wird kommende Woche Dienstag (Abend) 24.3. erwartet.
Stilllegung der Brennelementefabrik ! keine Deals zwischen Macron und Putin, Framatome (ANF) und Rosatom. kein Geld für Putins Kriegskasse! Straßentheaktion am 6. März
Das Waldstück „Lüner Holz“ soll zerstört werden, um die Bundesstraße B4 zum ersten Abschnitt der geplanten A39 auszubauen. Die Besetzung „Lüni bleibt“ richtete sich gegen diesen Autobahnneubau.
„Keine schöne Bescherung für die Autobahn GmbH: Das Lüner Holz ist besetzt!“, hieß es in einer Mitteilung am 13.12.2025. Einige Bäume wurden im Norden Lüneburgs besetzt, um deren Rodung zu verhindern.
Das Waldstück „Lüner Holz“ soll zerstört werden, um die Bundesstraße B4 zum ersten Abschnitt der geplanten A39 auszubauen. Die Besetzung „Lüni bleibt“ richtete sich gegen diesen Autobahnneubau. „Laut – Überholt – Nutzlos – Invasiv – A39 Nicht mit uns! Lüni bleibt”, stand dort auf einem großem rotem Banner. Die Polizei hat kurz vor Weihnachten einen zerstörerischen Einsatz durchgezogen. Die Besetzung hielt dem Stand, die Flederhörnchen blieben. Die Unterstützung aus der Bevölkerung gab ihnen Halt, auch über die frostigen schneereichen Tage. Die Polizei und die Autobahnlobby hatten offensichtlich Angst vor der Besetzung und der wachsenden Solidarität. Am 12. Januar 2026 räumte die Polizei diese mit schwerem Gerät. Doch die A39 ist längst nicht gebaut.
Lüneburg hat kein barrierefreies Sportbad. (Mein GWR-Artikel dazu) Und die Politik und die nicht-behinderten gesellschaft interessieren sich nicht für die Belange von dadurch Diskriminierten. Das ist mein Fazit zum Sportausschuss am 17.2.26 , wo ich Einwohnendefrage stellte.
Der Transport von 152 Castoren startet sobald der Polizeistaat, der diese vor ach so gefärhlichen Atomkraftgegner*innen « schützt, » startklar ist.
Der Eilantrag zur Klage des BUND gegen die unsinnige gefährliche CASTOR-Lawine von Jülich nach Ahaus wurde zurückgewiesen. Das war zu erwarten. Gerichte haben Castortransporte immer für weniger Gefährlich als Menschen, die gegen die strahlende Facht protestieren. Das hatte ich zuletzt vorm VG Münster, ich erhalte nicht ein mal Prozesskostenhilfe für eine Klage gegen einen Platzverweis. Ich wollte damals die Ankunft eines Probe-Castortransports in Ahaus beobachten. Zu gefährlich für den Transport, weil ich als Atomkraftgegnerin bekannt bin. Selbst wenn ich durchsucht wurde und keine Protestgegenstände dabei hatte…. Gerichte haben halt ihre eigene Wahrheit…
Das beudet also, dass die Transporte starten können, sobald der Polizeistaat, der diese vor gefärhlichen Atomkraftgegner*innen « schützt, » startklar ist… 152 Castoren, das wird Monate, Jahre dauern. das dürfte bald der Fall sein. Sinnlos. Gefährlich. Teuer.
Die Waldbesetzung gegen den Bau der A39 in Lüneburg ist gut ins neue Jahr gerutscht.
Baumhaus (Quelle: C. Lecomte)
Die Waldbesetzung der Gruppe Flederhörnchen gegen den Bau der A39 in Lüneburg ist gut ins neue Jahr gerutscht. Die Polizei hat am 21. Dezember 2025 ohne Nennung von einer Rechtsgrundlage und mit Unterstützung von AGL und Feuerwehr versucht den weiteren Protest unmöglich zu machen. Sie zerstörte Material und (winterfeste) Infrastruktur und nahm ohne Angabe von Gründen Kletterausrüstung mit. Die Flederhörnchen sind, dank der Unterstützung aus der örtlichen Bevölkerung, dennoch gut durchgekommen. Trotz der täglichen Besuche der Polizei und und trotz ihrer Schikanen.
Seit Samstag, dem 13.12.2025, sind einige Bäume im Norden Lüneburgs besetzt, um deren Rodung zu verhindern. Das Waldstück „Lüner Holz“ soll zerstört werden, um die Bundesstraße B4 zum ersten Abschnitt der geplanten A39 auszubauen. Die Besetzung „Lüni bleibt“ richtet sich gegen diesen Autobahnneubau und besteht aus mehreren Plattformen.
Die Gewerkschafterin Maureen Kearney im Räderwerk der Atommafia. Dieses Buch der Journalistin Caroline Michel-Aguirre basiert nicht auf Fiktion, sondern auf der wahren Geschichte der AREVA-Gewerkschafterin Maureen Kearney.
Die Gewerkschafterin Maureen Kearney im Räderwerk der Atommafia
Buchcovert
Caroline Michel-Aguirre: Die Gewerkschafterin. Im Räderwerk der Atommafia, edition einwurf. Rastede 2025, 221 S., 22 Euro, ISBN 978-3-89684-727-0Übersetzung Eva Stegen
„Die Gewerkschafterin“ liest sich wie ein Thriller. Dieses Buch der Journalistin Caroline Michel-Aguirre basiert nicht auf Fiktion, sondern auf der wahren Geschichte der AREVA-Gewerkschafterin Maureen Kearney. Eine Geschichte mit dem Rang einer Staatsaffäre. Ein Tatsachenroman, der uns tief in die Abgründe und Seilschaften einer französischen Schlüsselindustrie blicken lässt. Er wurde aus dem Französischen von Eva Stegen wunderbar übersetzt.
Wer ein Plädoyer gegen die Atomkraft erwartet, wird enttäuscht. Die Hauptfigur ist keine Atomkraftgegnerin, sie kämpft für die Interessen der Belegschaft und einen erfolgreichen Industriezweig, den Glanz der französischen Atomindustrie in der Welt. Das Buch liefert zugleich gute Gründe Atomkraftgegnerin und und Antikapitalistin zu sein. Der Begriff „Atommafia“ wurde zurecht gewählt.
Vor nun 8,5 Jahren (!) hatten RWE Security und die Polizei eine Kletteraktion gegen RWE mit Gewalt unterbunden. Meine Festnahme war rechtswidrig.
Vor nun 8,5 Jahren (!) hatten RWE Security und die Polizei eine Kletteraktion (von Aktivistis von Robin Wood) gegen RWE vor dem Sitz des Konzerns mit Gewalt unterbunden. Die Polizei hatte mir starke Schmerzen zugefügt, sie hatte mich mit « Handbeugegriffe » zum Aufstehen zwingen wollen, obwohl ihr mitgeteilt worden war, dass ich aufgrund einer Gehbehinderung das nicht konnte. (damals nutzte ich Unterarmgehstützen) Sowohl der Gewahrsam, als auch die Zwangsanwendung und die Behandlung waren (teils) rechtswidrig.