eichhörnchen l'écureuille

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jeudi 17 janvier 2019

Absurder Rechtsstreit : das BfE verklagt die BI Umweltschutz

Das Bundesamt für Entsorgungssicherheit BfE  - Sicherheit??? Bei Atomkraft??? Lüge! Diese Behörde ist im übrigen auch für die Genehmigung von Atomtransporten die der Versorgung der Atomindustrie dienen verantwortlich, von wegen "Entsorgung" - verklagt die BI Umweltschutz Lüchow Dannenberg in einem bizarren Rechtsstreit. Die Verhandlung findet am 1.3.2019 vor dem Landgericht Hamburg statt.

Quelle: https://www.bi-luechow-dannenberg.de/2019/01/15/goliath-gegen-david/

Groß gegen Klein

Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE), hat vor dem Landgericht Hamburg Klage gegen die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) erhoben. Gegen die presserechtlichen Forderungen des BfE setzt die Anti-Atom-Initiative sich nun zur Wehr. Die BI teilt mit, dass am Dienstag (15. Januar) über deren Anwälte die Klageerwiderung eingereicht wurde.

Hintergrund der Klage ist ein Streit um Aussagen des Präsidenten des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE), Wolfram König, zur Sicherheit atomarer Zwischenlager über die ursprünglich genehmigte Betriebsdauer von 40 Jahren hinaus.

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mardi 15 janvier 2019

Den Gegensatz Stadt-Land aufheben! Frankreichs Gelbwesten

Ich übernehme diesen Artikel von Lou Marin aus der Zeitschrift GWR von Januar 2019, ich finde die Perspektive die hier aufgezeigt wird interessant.

Die Begegnungen unterschiedlicher Milieus innerhalb sozialer Bewegungen könnten Vorurteile aufbrechen. Die städtischen Auseinandersetzungen in Frankreich, vor allem in Paris, dürfen nicht den Blick darauf verstellen, dass die französischen „Gilets jaunes“ (Gelbwesten) auf dem Lande entstanden sind und nach wie vor eine vor allem ländliche Bewegung sind. Ausgangspunkt dieser Bewegung waren Pendler*innen, Rentner*innen aus den von den Jüngeren verlassenen Dörfern und Kleinstädten, auch dortige allein erziehende Frauen. Zuletzt kamen auch noch Bauern/Bäuerinnen hinzu. (GWR-Red.)

Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie einerseits auf ein Auto angewiesen sind und andererseits von den erhöhten Bezinpreisen und vor allem der von Macron für Januar 2019 angekündigten Ökosteuer im zweiten Teil des Monats in die Geldknappheit getrieben wurden. „Mit dem Wachstum der globalisierten Metropolen und ihren exorbitanten Mietpreisen wird die untere Mittelklasse aufs Umland oder ganz aufs Land getrieben – dorthin, wo das Auto weiter eine Frage des Überlebens darstellt.“ (1)

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dimanche 13 janvier 2019

19.1. - Demonstration gegen die Brennelementefabrik Lingen

Nach Brand in Brennelemente-Fabrik: Viele Fragen sind noch ungeklärt

40 Jahre Brennelementeproduktion sind genug - Stilllegung statt Export!

Treffpunkt 13 Uhr Bhf Lingen

Seit 40 Jahren wird in der Lingener Brennelementefabrik Nuklearbrennstoff für Atomkraftwerke in aller Welt hergestellt – z. B. für die Riss-Reaktoren Doel und Tihange in Belgien oder Uraltmeiler wie Fessenheim an der deutsch-französischen Grenze. Damit verbunden sind zahllose gefährliche Atomtransporte von und nach Lingen, quer durch das Emsland, durch Niedersachsen und NRW, durch die Niederlande und durch andere Regionen. Damit muss endlich Schluss sein!

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lundi 7 janvier 2019

Prozess um Uranzug-Kletterblockade wird am 14. Januar fortgesetzt

Bericht über meinen aktuellen Prozess vor dem Amtsgericht Hamburg Harburg. Nächster Termin: 14.1. – 9:30 Uhr AG Hamburg-Harburg Saal A 6.04

Update 12.1.19 Ich wurde am Fortsetzungstermin vom 3.1.2019 krankund zeigte dies samt Attest zu Verhandlungs- und Reiseunfähigkeit dem Gericht mit einem Antrag auf Verlegung des Termins an. Der Antrag wurde meines Wissens bislang nicht beschieden. Stattdessen setzte sich das Gericht über die eigenen Gesetze hinweg und verhandelte in meiner Abwesenheit, damit der Prozess wegen der Frist aus §229 StPO nicht platzt.
Die Richterin weigert sich sogar mir vorab mitzuteilen, was in meiner Abwesenheit verhandelt wurde, das reiche wenn ich Montag unterrichtet werde, so das Gericht.
Außerdem wurde fürs nächste mal mit Untersuchung durch einen Amtsarzt gedroht. Liebe Richterin, ein Amtsarzt sieht eine Lungenentzündung als genauso gefährlich wie ein Hausarzt an!
Urteilsmaschinerie geht vor Gesundheit und Mensch! Der Prozess geht am 14.1. weiter und ich freue mich über Unterstürzung.
Zwei zeugen sind geladen. Einer von der Atom-umschlagfirma C. Steinweg und einer von DB-Schenker

++++ Prozessbericht ++++

In Hamburg-Harburg fand am 12.12.2018 ein erneuter Anlauf zur Verhandlung einer Aktion statt, bei der im November 2014 ein Uranzug wegen einer Kletteraktion über dem Gleis zur Firma C.Steinweg das Firmengelände nicht verließ.

Nach einigem Hin- und Her wird jetzt wegen einer Ordnungswidrigkeit, dem Stören des Bahnverkehrs nach der Eisenbahnbau und -betriebsordnung verhandelt, wegen einer Störung, die nach Aussage des Staatsanwalts anders als die Straftat der Störung öffentlicher Betriebe nach §316b keine Veränderung oder Beschädigung der Gleisanlagen voraussetzt.

Beim ersten Prozesstag im neuen Anlauf wurde ein Polizist vernommen, der aber weder zu Beginn noch am Ende der Aktion vor Ort war, sondern nur einen kleinen Zeitraum zwischen drin. Aus seiner Aussage wurde klar, dass trotz 600 Seiten Akte immer noch nicht alles dort enthalten ist – sein Bericht und von ihm mitgebrachte Fotos beispielsweise nicht.

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samedi 29 décembre 2018

Video - Der Bundeswehr aufs Dach gestiegen

Ich habe es endlich geschafft ein Video über eine Aktion gegen die Bundeswehr in Lüneburg zu schneiden! Es ist längst nicht perfekt, ich kenne mich nicht sehr gut aus. Aber ich denke es gibt einen guten Einblick in meine lieblings Aktionsform! Es ist etwas lang, ich wollte den Eindruck der über den Marktplatz mit dem Megafon abgespielten Antikriegsmusik wiedergeben. Die Bundeswehr drehte dann die eigene "Musik" (Kriegspropaganda) nach unserer Räumung auf...

Mit einer spektakulären Aktion an einer Gebäudefassade über dem Lüneburger Marktplatz demonstrierten am  Donnerstag, den 30.03.17 Aktivist*innen gegen den dort stattfindenden „Rückkehrerappell“ der Bundeswehr. Sie entrollten 1 Banner mit der Aufschrift „Krieg ist Terror – nur mit mehr Geld!“ und protestierten lautstark mit einem Megafon und Antikriegsliedern.

Nach knappen anderthalb Stunden wurden die Aktivist*innen vom vermummten Sondereinsatzkommando (SEK) geräumt und durch Staatsschützer Olaf Hupp (Bekannt für seinen Eifer bei Maßnahmen gegen linke Aktivist*innen im Wendland) in Gewahrsam genommen.

Anderthalb Jahre später sind die Bußgeldverfahren wegen Ruhestörung (mit Antikriegsliedern auf einer Demonstration!?) eingestellt, das Gericht hatte keine Lust über die Bußgelder in Höhe von 650 und 900 Euro zu verhandeln, oder es hat eingesehen, dass es zwischen dem Lied "Der Deserteur" und einer öffentlichen Veranstaltung der Bundeswehr wohl einen Zusammenhang gibt - siehe auch Zwischenbericht dazu.

Die Klage der insgesamt 4 Aktivistis (2 Personen seilten sich ab, 2 Personen sicherten sie als lebendigem "Ankerpunkt", sehr effektive Technik!)  gegen ihre Ingewahrsamnahme wurde immer noch nicht durch das Gericht beschieden.

mercredi 26 décembre 2018

Wenn Atomkonzerne Umweltbewegung spielen

Die Atomlobby versucht in der Debatte um Klimawandel mit einer angeblich sauberen CO2 neutralen Energie zu punkten.

Weil die Atomenergie einen schlechten Ruf hat und die Geschichte ja zeigt, dass Atomkraft weder sauber (Stichwort Kontaminierung, GAU...) noch CO2 Neutral (Wenn man die gesamte Atomkette vom Bergbau zur Einlagerung betrachtet, produziert Atomkraft viel CO2) ist, tarnen sich die Lobbyisten unter pseudo-Umweltvereine.Sie sind derzeit besonders aktiv. Die ersten Trolls der Nuclear Pride haben schon mein Twitteraccount gefunden. Sie wollen die Debatte um Klimawandel nutzen. Atomkraft ist genauso wie Kohlekraft eine fossile Energie und verursacht ebenfalls Umweltkatastrophen ohne Ende. Hinzu kommt die militärische Nutzung. Die Anti-Atom-Aktuell hat ein aktuelles Dossier dazu veröffentlicht.

Es ist um so wichtiger weiterhin gegen die Atomkraft aktiv zu sein. Ich will weder Atom- noch Kohlekraft. Das war auch der Grund für unsere Soli-Aktion zum Hambacher Forst mit Kranbesetzung in Hamburg. Uns war wichtig sowohl Braun- und Steinkohle als auch Atomkraft zu thematisieren.

Axel Meyer vom BUND hat zu dem Phänomen "Nuclear pride" einen kurzen Text mit weiter führenden Links geschrieben. Ich übernehmen seinen Text.

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Knackiger Beitrag zu Gemeinnützigkeit und Angriffe auf Polit-Bewegungen

Ich möchte diesen Text von Axel Meyer teilen (Quelle). Er ist kurz knackig und treffend

Deutsche Umwelthilfe DUH, Attac, Gemeinnützigkeit; Angriffe auf die Umweltbewegung und die sozialen Bewegungen

  • Als die Lobbyisten einer konzerngerechten Globalisierung dafür sorgten, dass Attac die Gemeinnützigkeit entzogen wurde, habe ich geschwiegen, denn ich war ja beim BUND.
  • Als Autolobbyisten von CDU, FDP, AfD und konservative Medien die Gemeinnützigkeit der Deutschen Umwelthilfe angriffen, um die DUH in Sachen Diesel zum Schweigen zu bringen, habe ich nichts gesagt, denn ich war ja nicht bei der DUH.
  • Als die Angriffe auf den BUND und den verbliebenen, gemeinwohlorientierten Rest der Umweltbewegung zunahmen, hatten sich alle an solche Angriffe gewöhnt und irgendwann gab es nur noch die neuen, industriegelenkten Verbände der Klimawandelleugner wie z.B. EIKE und die Scheinbürgerinitiativen der Atomlobby, die selbstverständlich noch "gemeinnützig" waren...

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer

lundi 24 décembre 2018

Atomare „Weihnachtsgeschenke“ für Frankreich

Quelle: Gruppe SAND

Hamburg: Uranerzkonzentrat-Transport aus Namibia über den Hamburger Hafen am 20.12.18. Ankunft in Süd-Frankreich voraussichtlich am 24.12.18.

Am 20.12.18 befand sich im Zeitraum zwischen mindestens 15:45 Uhr (MEZ) und 18:30 Uhr (MEZ) im Hamburger Hafen auf dem Hafenbahnhof Hamburg-Süd ein u.a. mit radioaktiver Fracht (8 x 20-Fuß Container mit Uranerzkonzentrat, Yellow Cake) beladener Güterzug mit bereits vorgespannter roter Elektrolok der DB.

Die beiden Containertragwagen mit den 8 Uranerzkonzentrat (Yellow Cake) Containern kamen zuvor höchstwahrscheinlich, von einer dieselangetriebenen Rangierlok gezogen, von dem Betriebsgelände des Süd-West Terminal der C. Steinweg (Süd-West Terminal) GmbH & Co. KG und wurde dann weiter in Richtung des Hafenbahnhof Hamburg-Süd befördert. – Dort wurden offensichtlich weitere Güterwagen angekoppelt.

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1 Monat ein Aktionsbild / 1 mois une image d'action

Mein politisches Jahres-Rückblick 2018 mit einem Aktionsbild für jeden Monat - gar nicht so einfach sich auf 1 Ereignis zu begrenzen, es ist so viel passiert! (Bildergalrie durch Klick auf dem Bild öffnen)

L'année politique 2018 en images avec une image d'action pour chaque mois. Pas simple de se limiter à une image, tellement il se passe de choses! (Ouvrir la galerie en cliquant sur l'image)

The Cigéo fault line - about the plan to build a permanent nuclear waste storage site at bure and the resistance

Translation of my article "Die Bruchlinien von Cigéo" published in German in the ROBIN WOOD Magazin 2/2018

The article has been written at the beginning of 2018 and translated into Englisch by Peter D. Hays (Thank you!)

FYI: An other good article translated into English deeling with the resitance in Bure und Repression ist called "The nuclear zeal of justice".

The plan to establish a permanent nuclear waste storage site at Bure in France runs into determinated resistance.

The French government wants tu build a permanent nuclear waste site for high an medium radioactive nuclear waste in deep geological strata at Bure in Lorraine (France). The construction contract fpr Cigéo ist supposed to be awarded in 2019, bit the first preparation work has already begun. At the same time, resistance to the controversial project has been getting in Motion.

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mardi 18 décembre 2018

Framatome Lingen: Incendie dans le secteur nucléaire et mensonges

Une traduction rapide de mon article écrit en allemand dimanche. Mes sources sont indiquées dans l'article en allemand.

UPDATE du 18/12: On ne sait tjs pas ce qu'il est adevenu des 1000 Litres  de liquide contenant de l'uranium... Framtome prétend ne pas savoir car le batiement est plein de mousse CO2 qui a permis d'éteindre l'incendie.

Des activistes ont entre temps porté plainte contre FRAMATOME pour pollution radioactive des sols et de l'air et manipulation interdite de produits radioactifs.

++++

L'usine d'assemblage de combustible nucléaire de Lingen, en Basse-Saxe, alimente des centrales nucléaires dans le monde entier - y compris la nouvelle centrale nucléaire de type EPR en Finlande, Olkiluoto 3 - et dispose d'une autorisation d'exploitation permanente malgré la sortie annoncée du nucléaire.

La centrale fait après un incendie dans le secteur nucléaire et de nombreuses fausses informations sur le déroulé de l'accident du 6 décembre 2018, la une des journaux. Le lundi 17/12 à 16 heures, à l'occasion de la réunion du comité de l'environnement de la ville de Lingen, un rassemblement a lieu devant le nouvel hôtel de ville de Lingen. Jeudi dernier, 120 personnes s'étaient déjà rassemblées là-bas. L'usine de combustible et toutes les autres installations nucléaires doivent être fermées! La seule chose qui soit sûre à propos de l'énergie nucléaire, c'est le risque.

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dimanche 16 décembre 2018

Framatome Lingen: Brand im nuklearen Bereich und Vertuschung

Die Brennelemente-Fabrik im niedersächsischen Lingen beliefert Atomkraftwerke weltweit – darunter das neue AKW vom Typ EPR in Finnland Olkiluoto 3 - und hat trotz verkündetem Atomausstieg eine unbefristete Betriebsgenehmigung.

Die Anlage kommt nach einem Brand im nuklearen Bereich und zahlreichen Falschinformationen zum Unfallhergang am 6. Dezember 2018 nicht aus den Schlagzeilen. Am Montag 17.12. findet um 16 Uhr anlässlich der Tagung des Umweltausschusses des Stadt Lingen (1) eine Mahnwache vor dem neuen Rathaus Lingen statt. Am vergangenen Donnerstag versammelten sich dort bereits 120 Menschen (2). Die Brennelementefabrik und alle weiteren Atomanlagen müssen stillgelegt werden! Sicher ist bei der Atomkraft nur das Risiko.

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dimanche 9 décembre 2018

Kein neues Kohlekraftwerk! Nicht in Stade – nirgendwo!

08.12.2018 - Aktivist*innen der Umweltorganisation ROBIN WOOD protestieren heute Vormittag auf dem Pferdemarkt in Stade gegen den vom Chemiekonzern DOW geplanten Neubau eines Kohlekraftwerks. Zur Halbzeit der UN-Klimaverhandlungen im polnischen Katowice spannten sie zwischen Bäumen in der belebten Stader Innenstadt ein fünf Meter langes Transparent mit der Aufschrift: „Kein neues Kohlekraftwerk! Nicht in Stade – nirgendwo!“ Außerdem verteilten sie Flyer für den Kohleausstieg an Passant*innen.

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mardi 4 décembre 2018

Hamburg: Prozess um Kletteraktion gegen Urantransport

Eine Terminankündigung in eigener Sache. Ich freue mich über solidarischem Prozessbesuch, über neue Aktionen gegen Urantransporte (der Prozess darf gerne dafür als Anlass genommen werden!).

Mittwoch 12. Dezember 2018 – 09:30 Uhr – Amtsgericht Hamburg Harburg Saal A 3.06

Im November 2014 stoppte ein Uranzug, der gerade das Firmengelände von C.Steinweg in Hamburg verlassen hatte, vor einer Kletteraktion und einer Sitzblockade von Robin Wood Aktivist*innen.

Das Amtsgericht hat einen Angeklagten in einem ersten Verfahren verurteilt, das Urteil war jedoch so fehlerhaft, dass es durch das OLG Hamburg aufgehoben und zurück verwiesen wurde. Es gibt in seinem Fall noch keinen neuen Verhandlungstermin. Das Gericht wartet ab, was die Kollegin im Prozess gegen die weitere Aktivistin nun urteilt.

Kletteraktion Uranzug Hafen Hamburg 2014

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Atomklo Bure: Erneute Hausdurchsuchungen bei alt-eingesessenen Bewohner_innen

Übersetzung einer Pressemitteilung zu den Gestrigen Hausdurchsuchungen bei Cigéo-Gegner*innen (Cigéo = Atomklo-Projekt) in Frankreich (Quelle). Heute gab es noch eine weitere Hausdurchsuchung.

Hinweis: Es gibt eine Homepage mit Infos zur Repression gegen Atomkraftgegner*innen in Frankreich: http://nirgendwo.info/frankreich/

Trotz der bedeutenden Berichterstattung in den Medien über die Repressionen in Bure und die polizeilichen und gerichtlichen Schikanen, denen die Gegner_innen von Cigéo und die Dorfbewohner_innen ausgesetzt sind, erleben wir heute Morgen weitere Verfolgung mit der Dampfwalze,  begleitet von Schweigen, Verachtung und Gleichgültigkeit.

Um 9 Uhr morgens wurde bei zwei Personen in Mandres-en-Barrois durchsucht. Der eine ist ein historischer Einwohner, der im Dorf geboren wurde und dort sein ganzes Leben lang gelebt hat. Die andere Person lebt seit mehreren Jahren dort und ihr Engagement ist bekannt. Die eine Razzia wurde wegen angeblicher Teilnahme an einer nicht genehmigten Kundgebung begründet. Bei der anderen Person, der bereits dreimal durchsucht wurde, wurde im Rahmen der Ermittlungen nach kriminellen Vereinigungen durchsucht.

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Winningen und die Barrierefreiheit bei der Bahn - die kleine Annekdote am Rande

Ich habe mir vorgenommen, unter dem Tag anders_sein immer mal wieder über meine Erfahrungen mit Mobilität und ÖPNV / Bahn zu berichten. Wenn man mit dem Rollstuhl unterwegs ist, gibt es viele Hürden!

Ich war die letzten Tagen viel unterwegs und bin glücklich darüber, dass ich nicht alleine gefahren bin!

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lundi 3 décembre 2018

Straßentheater gegen Urantransporte in Winningen, neuer Atomtransport und Prozesse

Am gestrigen Sonntag Mittag waren etwa 10 Umweltaktivist*innen in Winningen unterwegs um auf die Urantransporte aufmerksam zu machen, die regelmäßig per Bahn durch den Ort an der Mosel fahren. Ein gebastelter Urantransport wurde durch Winningen gezogen und in weißen Strahlenschutz-Anzügen zahlreiche Flugblätter verteilt. Diese erinnerten auch an die Abseilaktion von der Moseltalbrücke nahe Winningen vom 1. September, die einen Urantransport für etwa 7 Stunden aufhielt. Die Durchfahrt des Uranzuges durch Winningen wurde damals fotografisch festgehalten.

Das Thema Atomtransporte bleibt aktuell. Der jüngste Atomtransport hat Hamburg heute abend Richtung Narbonne verlassen (siehe Urantransport-Ticker). Das Uran wurde mit dem Schiff "Green Mountain" der Hamburger Reederei MACS nach Hamburg gebracht. Mit einer Durchfahrt durch Winningen ist am Mittwoch Vormittag zu rechnen.

Der Wahnsinn hört nicht auf und Menschen, die sich für den Stopp dieser tödlichen Industrie engagieren und mit Aktionen darauf aufmerksam machen, werden weiter kriminalisiert und stehen vor Gericht.

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samedi 1 décembre 2018

Banneraktion auf der Klimademo in Köln

Nach den gestrigen Aktionen in Koblenz  sind wir heute nach Köln zur Klimademo gereist um weiter über Urantransporte zu informieren.  Zwei Banner wurde an der Demostrecke aufgehängt. Das eine gegen Urantransporte und das andere gegen das neue Polizeigesetz in NRW : “ Meinungsfreiheit statt wegsperren – Polizeigesetz stoppen“.  Wenn wir unsere Grundrechte nicht verteidigen, können wir bald nicht mehr protestieren! Freiheit stirbt mit Sicherheit.

Wir haben zahlreiche Flyer verteilt.

  • Flyer zu Urantransporten als jpg
Soliflyer Urantransporte

Soliflyer Urantransporte

  • Flyer „Was hat das neue Polizeigesetz mit Anti-kohle-Protest zu tun“ als PDF und als Volltext

vendredi 30 novembre 2018

Kletteraktion gegen Urantransporte am Bahnhof in Koblenz

Nach der großen Blockade eines Uranzuges mit einer Abseilaktion an der Moseltalbrücke vor 3 Monaten, haben wir in Koblenz erneut auf die durch die Stadt fahrenden Atomtransporten aufmerksam gemacht. Und zwar gleicht mit zwei Aktionen.

Eine Banneraktion an 2 Straßenlaternen in der Nähe der Atomtransport-Strecke, diese wurde nach ca. einer Stunde durch die Polizei mit Hilfe von Ordnungsamt und einer Hebebühne der Stadt geräumt - mit Sicherheit was der Polizeieinsatz rechtswidrig. Die Aktion verleif trotz Räumung insgesamt sehr entspannt und wurde durch die Passant*innen gut aufgenommen.  Und es tut gut mal wieder zu klettern :-) Ich habe eine neue Klettertechnik zum Tapen ausprobiert, die ich mir ausgedacht habe, wegen meiner Behinderung. Das klappt super. Rheumagerechtes Klettern :-)

Nachmittags wurden auf dem Weihnachtsmakt Flyer verteilt, hier  zeigten Polizei und Ordnungsamt erneut, dass Grundrechte sie wenig interessieren.

Hier die Pressemitteilung zur Aktion, die gibt es auch bei Urantransport.de mit einer Bildergalerie.

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mercredi 28 novembre 2018

Atomtransporte von Australien nach Frankreich über Hamburg

Yellow Cake (Uranerzkonzentrat), der Rohstoff für die Fertigung von atomaren Brennelementen, wird im Durchschnitt mindestens ein mal im Monat durch die Hamburger Reederei MACS aus Namibia nach Hamburg befördert. Das Uran wird umgeschlagen und weiter per Zug über Köln nach Narbonne Malvési zur Uranfabrik von Orano transportiert. Immer wieder wurden jedoch zusätzliche Urancontainer bei der Zusammensetzung des Zuges im Maschener Güterbahnhof festgestellt.

Recherchen haben nun ergeben, dass dieses Uran über Singapur verkehrt und aus Australien stammt. Weitere Recherchen haben ergeben, dass weiteres Uranerzkonzentrat nicht in Hamburg umgeschlagen wird, sondern lediglich als Transitware registriert wird, mit dem Ziel Fos sur Mer, einem Hafen bei Narbonne am Mittelmeer. Derweil sorgt die Anlage in Narbonne nach Leckagen und der Explosion von Atomfässern und Neubaupläne für Schlagzeilen.

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